Hilfe gegen Parknot in Rünthe: Neue Stellflächen entstehen am Schacht III

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Dietmar Wurst, Klaus Kuhlmann, Monika Wernau und Angelika Chur (von links) freuen sich über den Start der Bauarbeiten.

Rünthe – Die Bagger rollen seit Dienstag auf der „Parkplatz“ genannten Fläche zwischen Schacht III und Christuskirche, um ihn endlich herzurichten. „Das war doch ein Zustand, der kein Zustand war“, beschrieb Monika Wernau. Die teils zugewachsene Fläche verwandelte sich bei Nässe in eine Schlammwüste, in der Dunkelheit war es ein Angstraum.

Seit Jahren hatten Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann, die Politiker Monika Wernau und Angelika Chur und Betroffene gefordert, dass die Stadt die Fläche saniere. Zuletzt hatte der SuS Rünthe wiederholt betont, dass die Fläche wichtig sei, um nicht Anwohnerstraßen zuzuparken. 

Mehrere Ortstermine hatte es gegeben, doch erst mit Bekanntwerden der Bebauung des Parkplatzes am Schacht III tat sich etwas. „Da haben wir vehement gefordert, dass mit dieser Fläche hier etwas passieren muss“, sagte Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann. 

Fußweg zur Rünther Straße

In rund drei Monaten sollen nun 38 vernünftige Parkplätze existieren, die Sportlern, Schützen, aber auch Kindergarten und Christuskirche dienen werden. „Sogar bis zum neuen Ärztehaus ist es nur ein Katzensprung“, sagt Wernau. Die Zufahrt führt wie bisher über die Straße „Zum Schacht III“ und dann links am denkmalgeschützten Gebäude vorbei. 

Die Rünther Straße kann über einen kurzen Fußweg im Bereich des Kindergartens schnell erreicht werden. Hier mittels Einbahnstraßenregelung eine zweite Zufahrt zu schaffen, lehnt die Stadt ab. „Die Zuwegung bleibt unverändert“, erklärt Planungsamtsleiter Thomas Reichling. Man komme in dem Bereich an eine sensible Stelle, auf die auch beim Fußgänger-Check besonderes Augenmerk gelegt worden sei. 

"Es tut sich endlich was"

„Das wird für Kinderwagen- und Rollator-Fahrer ordentlich ausgebaut, aber nicht für Fahrzeuge“, sagt Reichling. Zufahrtsweg, Fahrgassen und die Fußwege zur Rünther Straße und zum Sportplatz werden asphaltiert, die Abstellflächen mit grobporigen, wasserdurchlässigen Pflastersteinen ausgelegt. 

„Die Fläche ist durchgehend befestigt“, betont Reichling, aber eben nicht überall versiegelt. Zur Beleuchtung werden LED-Laternen aufgestellt, die an Bewegungsmelder gekoppelt sind. „Es tut sich endlich was“, freut sich SuS-Vorsitzender Dietmar Wurst. „Aber wir haben ja auch lange genug darum gekämpft.“

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