Lücke, wenn Bärbel Heidenreich in Ruhestand geht

Gymnasium Bergkamen wird ohne Direktor in das neue Schuljahr starten

Die Schüler im Blick: Nach 14 Jahren insgesamt, und 8 als Leiterin verabschiedet sich Bärbel Heidenreich am Gymnasium Bergkamen in den Ruhestand.
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Die Schüler im Blick: Nach 14 Jahren insgesamt, und 8 als Leiterin, verabschiedet sich Bärbel Heidenreich am Gymnasium Bergkamen in den Ruhestand.

Die Chefin geht am Gymnasium Bergkamen, das steht fest. Aber wer kommt? Das ist noch nicht entschieden. Darum wir es keinen nahtlosen Übergang geben.

Bergkamen – Auf dem Schulleiter-Posten am Städtischen Gymnasium Bergkamen wird es nach Abschied von Bärbel Heidenreich zum Ende des Schuljahres aller Voraussicht nach keinen nahtlosen Übergang geben. Das bestätigt die Bezirksregierung Arnsberg. Laut dem Behördensprecher Christoph Söbbeler liegen aktuell noch nicht alle nötigen Unterlagen vor, die der Schulkonferenz im Zuge der Entscheidungsfindung über die Vergabe des Postens übersandt werden müssen.

Zwei Bewerber im Verfahren

Die frei werdende Schulleiterstelle war bis zum 25. Januar ausgeschrieben. Zwei Bewerber hatten sich gemeldet. Beide seien nach wie vor interessiert, berichtet Söbbeler. Einer Einstellung müsse auch noch der Personalrat zustimmen. All das dauere seine Zeit. „Die Vergabe einer Schulleiterstelle ist sehr komplex, mit einem Formfehler wäre sie anfechtbar“, bittet Söbbeler die Schulgemeinschaft um Geduld.

Bärbel Heidenreich, die Mathematik und Chemie unterrichtet, geht mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand. 2007 kam sie ans „Städtische“, wechselte von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen nach Bergkamen. Zunächst arbeitete sie als Mittelstufenkoordinatorin, 2013 übernahm sie die Leitung.

Heidenreichs Zeit war mit großen Herausforderungen verbunden: Inklusion, Integration, Optimierung zu G8 und Rückkehr zu G9 sind die Stichworte. Zuletzt führte sie die Schule erfolgreich durch die Corona-Pandemie.

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