Gruppen der Martin-Luther-Kirchengemeinde treffen sich wieder in Kapelle Heil

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Die drei Gruppen der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde treffen sich ab dieser Woche wieder in der Heiler Kapelle. In den vergangenen Wochen hatten sich der Gospelchor HeiLights, die Frauenhilfe und der Tanzkreis an andern Orten getroffen.

Bergkamen - Zurück zur Normalität heißt es für die drei Gruppen der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde, die sich nach der Übernahme des Gebäudes durch die Familie Willeke weiterhin zu ihren gewohnten Terminen in der Kapelle Heil treffen werden.

Am heutigen Dienstag (10. Juli) beginnt der Gospelchor HeiLights wieder mit den Proben. Neben den Chormitgliedern ist auch bei der Frauenhilfe und dem Tanzkreis nach Wochen der Ungewissheit wieder Erleichterung angesagt. 

„Teilweise sind die Gruppen in den vergangenen Wochen in andere Häuser ausgewichen, jetzt aber sind alle froh, dass sie sich wieder in der Kapelle treffen können“, so Pfarrerin Petra Buschmann-Simons. Freude darüber herrscht natürlich auch beim Gospelchor HeiLights. „Wir haben ja den Ortsteil Heil im Namen, da wäre es schon schade gewesen, wenn wir woanders hätten Proben müssen“, sagt Chorleiter Nils Orlowski. 

Über die chorinternen Kanäle informierte er in der vergangenen Woche nach der Sitzung am Dienstagabend seine aktuell 52 Sängerinnen und Sänger – und Antworten darauf als Textnachricht gab es sogar nachts um 3 Uhr. Ab heute wird der Gospelchor daher wieder in der Kapelle Heil proben: Wie gewohnt von 19.30 bis 21.30 Uhr.

"HeilLights" bleiben in Heil

„Wir machen aber Pausen“, lockt Nils Orlowski all diejenigen, die sich dem Chor gerne anschließen würden. „Wir werden auch immer jünger. Die jüngste ist 16, die älteste 87 und dazwischen haben wir Sänger aus wirklich jedem Jahrzehnt.“ Sein Dank und der des Chores gelten der Gemeinde, die den kleinen Obulus, den Familie Willeke für die Nutzung der Kapelle verlangen muss, übernimmt. „Das ist für alle Beteiligten die beste Lösung“, zeigt sich der Chor in dieser Frage einstimmig. Denn so können die "HeiLights" in Heil bleiben. 

Astrid Krumm, die Leiterin des Tanzkreises, hat von ihren derzeit 13 Mittänzerinnen ebenfalls ausnahmslos positive Rückmeldungen bezüglich des Verbleibs in Heil erhalten. Erst im Frühjahr hatte die Gruppe ihr 15-jähriges Bestehen groß gefeiert, zuletzt fanden die Einheiten im Ausweichquartier, dem Haus der Mitte, statt. 

„Am 18. Juli findet ab 19.30 Uhr unsere letzte Veranstaltung vor der Sommerpause in der Kapelle statt, dann geht es im September weiter“, so Krumm, die sich über ungeübte Tanz-Interessierte freut, die dann einfach mal vorbeischauen. Wie hoch die Kosten für die Gemeinde sind, damit sich die drei Gruppen weiter in der Kapelle treffen können, ist noch nicht bekannt. „Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir uns einig werden“, blickt Buschmann-Simons zuversichtlich auf die Gespräche mit Birgit Willeke, die bekanntlich die Einrichtung zusammen mit ihrer Familie übernehmen wird. 

Bevor das offiziell geschieht, muss aber der Vertragsentwurf zur Übernahme der Kapelle erst einmal vom Notar „abgesegnet“ werden.

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