Kosten von 2,7 Millionen Euro

Grubenwasserhebewerk auf Haus Aden: Architektenwettbewerb startet noch dieses Jahr

Haus Aden Förderturm Zeche
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Das neue Gebäude soll auf der Fläche errichtet werden, wo derzeit der Turm steht. Das heutige Grubenwasserhebewerk ist rechts hinten zu sehen.

Bergkamen – Zur Gestaltung des neuen Grubenwasserhebewerks auf dem Gelände der früheren Zeche Haus Aden soll noch in diesem Jahr ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden.

Das kündigte Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters, Erster Beigeordneter der Stadt Bergkamen, am Dienstag in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses an. Im kommenden Jahr könnte der Wettbewerb zum Abschluss gebracht, in den Jahren 2022/23 dann das neue Gebäude errichtet werden.

Ein Jahr später soll ein öffentlich zugängliches Informationsangebot zur Erläuterung der mit dem Hebewerk verbundenen bergbaulichen und energetischen Ziele der Grubenwassernutzung zur Verfügung stehen.

„Hingucker“ statt „Geschwür“

Laut Peters hat es Anfang des Monats bereits ein erstes Koordinierungstreffen mit der RAG zum Projekt gegeben, die Bauherrin sein wird. Er sehe eine „gute Kooperationsstruktur mit dem Bergbau“, so der Erste Beigeordnete. Das neue Gebäude soll auf dem Gelände des Förderturms entstehen, der dafür weichen muss.

Ursprünglich wollte die RAG ein rein funktionales Gebäude errichten. Das war der Stadt aber mit Blick auf ihr Vorzeigeprojekt, die angrenzende Wasserstadt Aden, ein Dorn im Auge. Hier soll qualitativ hochwertiges Wohnen realisiert werden, da passt kein plumper Baukörper von 20 Meter Höhe. Statt eines „Geschwürs“ inmitten der künftigen Wasserstadt gebe es nun einen Hingucker, freute sich Peters im Ausschuss.

Zur Errichtung des Grubenwasserhebewerks stehen rund 2,7 Millionen Euro zur Verfügung: 530 000 Euro von der RAG, 1,45 Millionen Fördergelder aus dem „Nationalen Städtebauprojekt“ und 722 000 Eigenanteil der Stadt Bergkamen.

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