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Großbaustelle in Bergkamen: Baustart verzögert sich

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Von: Christoph Volkmer

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Baustelle Symbolbild
Der Baustart in Bergkamen-Weddinghofen verzögert sich. © Sebastian Kahnert /dpa

Am Montag sollten eigentlich die Straßensanierungsarbeiten zwischen Bergkamen und Kamen beginnen. Nun verzögert sich der Baustart.

Bergkamen – Eine neue Großbaustelle sollte seit dem Wochenstart Auswirkungen auf den Verkehr zwischen Bergkamen und Kamen haben. Doch die Sanierungsarbeiten an den Fahrbahnen der Straßen Häupenweg, Weddinghofer Straße, Bambergstraße und Bergkamener Straße beginnen etwas später. Es ist noch zu klären, wie die Rettungswege aussehen, denn die Feuerwache Weddinghofen ist betroffen.

„Die verkehrsrechtliche Anordnung fehlt noch“, berichtete Anita Lehrke, Sprecherin des für den Bau zuständigen Kreises Unna am Montag auf Anfrage. Bei der Stadt Bergkamen als anordnende Stelle waren die Ansprechpartner am Montagmittag nicht erreichbar. Der Kreis rechnet aber damit, dass die Anordnung bis Mitte der Woche vorliegt, sodass die Arbeiten zum Ende der Woche starten können.

Feuerwehr hat noch Gesprächsbedarf

Vorerst werde bei den Arbeiten der Einsatz der Retter nicht beeinträchtigt, teilte Lehrke mit. Auch Anliegern werde die Ein- und Ausfahrt gewährt. „Wenn der Asphalt aufgebracht wird, gibt es noch einmal Gespräche, wie dann alles, was ein Blaulicht hat, durchkommt“, so die Sprecherin weiter.

Die Grafik zeigt die beiden Bauabschnitte und die geplanten Umleitungen zwischen Bergkamen und Kamen.
Die Grafik zeigt die beiden Bauabschnitte und die geplanten Umleitungen zwischen Bergkamen und Kamen. © Kreis Unna

Dass die Arbeiten noch nicht begonnen haben, bestätigte auch Dirk Kemke, Leiter der Feuerwehr Bergkamen. „Es finden noch Gespräche bezüglich der Feinabstimmung vor Ort statt“, informierte Kemke. Der erste Bauabschnitt soll auf Höhe des Feuerwehrgerätehauses Weddinghofen beginnen und bis zur Kreuzung Weddinghofer Straße/Nordfeldstraße/Bambergstraße ausgedehnt werden.

Wie und wann der direkte Weg zur Einheit Weddinghofen betroffen sein wird, sei derzeit unklar. „Wir werden Einschränkungen durch diese Baumaßnahmen haben. Daher ist es für unsere Einsatzkräfte wichtig zu wissen, ab wann welcher Abschnitt nicht mehr befahrbar sein wird und wie sie anfahren können, wenn mal etwas komplett gesperrt ist“, sagte Kemke weiter.

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