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Griechischer Führerschein eine plumpe Fälschung

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Von: Sylvia Mönnig

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Statue Justizia
Mit einer Verkehrssünde lieferte sich ein Bergkamener (34) quasi selbst ans Messer. © David-Wolfgang Ebener

Mit einer Verkehrssünde lieferte sich ein Bergkamener (34) quasi selbst ans Messer: Es kam heraus, dass er offenbar mit einer gefälschten Fahrerlaubnis unterwegs war. Vor Gericht fehlte nun jede Spur von ihm. Teuer wurde es trotzdem.

Bergkamen/Kamen – Am späten Abend des 14. November 2020, so der Vorwurf, geriet der Mann aus Bergkamen in Unna in eine Verkehrskontrolle, da er am Steuer eines Autos mit einem Handy beobachtet wurde. Der 34-Jährige präsentierte den Beamten daraufhin einen griechischen Führerschein. Im Zuge des Verfahrens wegen der Ordnungswidrigkeit stellte sich aber laut Anklage auch noch heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Dokument um eine plumpe Fälschung handelte.

Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis sollte den Mann, der in der Vergangenheit noch nicht in Erscheinung getreten war, nun im Amtsgericht Kamen auf die Anklagebank bringen. Bei Aufruf der Sache erschienen lediglich ein Dolmetscher und der Polizeibeamte, der als Zeuge geladen war. Der Angeklagte fehlte unentschuldigt.

Vor einer Strafe konnte ihn das allerdings nicht bewahren. Auf Antrag des Vertreters der Anklage erließ der Richter einen Strafbefehl mit 2700 Euro Geldstrafe. Sollte er damit nicht einverstanden sein, hat er nach Zustellung des Strafbefehls 14 Tage Zeit, Einspruch dagegen einzulegen.

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