Acht Gaststars an acht Terminen

Blues und Soul: Grand Jam geht in die nächste Runde

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Freuen sich auf den Sparkassen Grand Jam: David Zolda (zweiter von links), Tommy Schneller (Mitte), Olli Gee (dritter von rechts), Michael Krause (zweiter von rechts) und Simone Schmidt-Apel (rechts).

Von Blues und Soul bis Rockabilly und Jazz: Ab Mittwoch, 4. September, wird es musikalisch im Thorheim. Der Sparkassen Grand Jam geht in die nächste Runde. An jedem ersten Mittwoch im Monat treten Gaststars im Thorheim auf. Jetzt steht fest, wen es an den acht Terminen in die Taverne verschlägt.

Bergkamen – Bereits seit 16 Jahren können sich Besucher des Grand Jams auf Live-Musik in Bergkamen freuen. Und auch in diesem Jahr haben die Mitorganisatoren Bassist Olli Gee und Saxophonist und Sänger Tommy Schneller viele Bands und Solo-Künstler überzeugen können in Overberge aufzutreten. „Wir konnten den Grand Jam in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickeln und bieten mehr Facetten als nur Blues“, sagt David Zolda vom Kulturreferat. Das sei das richtige Konzept, um Besucher anzulocken. Dem stimmt auch Gee zu: „Wir halten damit eine Kultur aufrecht, die es so kaum noch gibt.“ Er bemängelt: „Die Menschen müssen sich wieder auf etwas einlassen. Viele gehen nur noch auf Veranstaltungen, die sie kennen.“ Dabei sind auch die Künstler, die in den kommenden Monaten im Tohrheim gastieren werden, keine Unbekannten: 

The Bluesanovas

4. September: Die Blues-‘n’-Boogie-Band Bluesanovas sorgt seit 2016 bei Veranstaltungen wie etwa dem Hildesheimer Bluesfestival oder dem Blue Wave Festival auf Rügen für aufgeheizte Stimmung. Die Band zeichnet sich besonders durch ihre Vielseitigkeit aus. Rockabilly, bluesrockige Sequenzen, fetzig gespielte Harp: Die Gruppe bietet Musik zum „Fingerschnippen“. 

Butch Williams & Bluesnightband

2. Oktober: Der Sänger, Showman und Entertainer Butch Williams präsentiert Soul, Gospel, Blues, Rock und Jazz. Aber auch R&B und Hip-Hop sind für ihn kein Neuland. Williams war bereits mit den Söhnen Mannheims, Chaka Khan und den No Angels unterwegs, ist bei „The Voice of Germany“ aufgetreten. „In den vergangenen 16 Jahren war er vier Mal hier. Das wird super“, sagt Schneller erfreut. Musikalisch unterstützt wird Williams von der Urformation der Bluesband. 

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Kai Strauss & The Electric Blues Allstars 

6. November: Gitarrist und Sänger Kai Strauss tritt seit 25 Jahren auf. Schon als Jugendlicher war er von der Musik Buddy Guys, Albert Kings oder Jimmie Vaughans begeistert. Vier deutsche „Blues Awards“ und einen „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ hat er bereits gewonnen, Konzerte in über 20 Ländern gespielt. Selbst amerikanische Kollegen und Kritiker attestieren Strauss einen authentischen Stil. „Er ist mit das Beste, was sich im Blues-Bereich in Deutschland finden lässt“, sagt Schneller. 

Robert Carl Blank Trio 

4. Dezember: Sänger, Songwriter und Gitarrist Robert Carl Blank bietet einen bunten Stimmungsmix. Mal singt er sanft, fast melancholisch, mal treibend stürmisch, voller Energie. Der Falschschirmspringer aus Hamburg bietet Folk, Soul und Blues und vor allem: Etwas ganz neues beim Grand Jam. „Wir bemühen uns bereits seit Jahren, Songwriter in unser Programm zu integrieren“, sagt Gee. Jetzt hat es erstmals geklappt. Blank kommt mit zwei weiteren Musikern im Trio. „Das wird ein musikalischer Leckerbissen“, verspricht Schneller. 

Tinez Big Horn Special 

8. Januar: Martijn „Tinez“ van Toor kommt mit einer musikalischen Maßanfertigung nach Bergkamen. Der Saxophonist erarbeitet extra für seinen Auftritt mit Schneller und Gee ein Programm. „Das wird eine besondere Geschichte“, sagt Gee. Zuschauer können sich auf Rhythm ‘n’ Blues, Jazz-Licks und Rock ‘n’ Roll freuen. 

Guy King 

5. Februar: Der in Israel geborene Guy King kombiniert bei seinen Auftritten Blues, Jazz, Soul und R&B. Trotzdem verliert er den Bezug zur zeitgenössichen Musik und aktuellen Trends nicht. Bis zu 300 Konzerte spielt King im Jahr. Er trat bereits auf dem Chicago Blues Festival auf. 

Harriet Lewis & Gregor Hilden Organ Quintett 

4. März: Harriet Lewis steht für funky, bluesy und jazzy Gesang. In Kombination mit der deutschen R&B-Gruppe Gregor Hilden Organ Quintett bietet Lewis Improvisation, Groove und gute Laune. Ein Auftritt, der vor allem von der Spontanität der Künstler geprägt wird. 

Boppin’B 

1. April: Hervorgegangen aus einer Schulband machten die Musiker von Boppin’B 1990 ihr Hobby zum Beruf. Sie waren die ersten in Deutschland, die modere Popsongs im Rock’n’Roll-Stil spielten. „Früher haben die bei uns als Vorgruppe gespielt. Und jetzt ziehen die mehr als wir“, sagt Schneller. „Das ist ein würdiger Abschluss“, ergänzt Gee.

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