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Gefälschte Impfausweise: Polizei ermittelt in Dutzenden Fällen

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Von: Jürgen Menke

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Zumeist werden gefälschte Impfausweise in Apotheken vorgelegt. Die Täter wollen sich ein digitales Impfzertifikat beschaffen.
Zumeist werden gefälschte Impfausweise in Apotheken vorgelegt. Die Täter wollen sich ein digitales Impfzertifikat beschaffen. © dpa

Die Polizei des Kreises Unna hat bis dato 41 Ermittlungsverfahren wegen gefälschter Impfausweise eingeleitet. Betroffen sind sieben der neun Städte und Gemeinden im Beritt der Behörde – darunter Bergkamen und Bönen.

Kreis Unna – Seit der Reformierung des Strafgesetzbuches am 24. November 2021 gilt der Gebrauch eines gefälschten Impfausweises als Straftat. In Holzwickede und Selm wurden den Angaben nach bisher keine Fälle erfasst. Die 41 Verfahren teilen sich wie folgt auf:

Bei dem Großteil der Strafverfahren handelt es sich nach Angaben der Polizei um gefälschte Impfausweise, die die Beschuldigten in Apotheken vorgelegt haben, um sich ein digitales Impfzertifikat zu beschaffen. „Weil meistens die Personalien der Beschuldigten vorliegen, sind bereits mehrere Ermittlungsverfahren zur weiteren Entscheidung an die zuständigen Staatsanwaltschaften gegangen“, heißt es.

In vier Sachverhalten sei der Tatort das Internet, so die Polizei. Unter anderem gehe es dabei um den Verkauf gefälschter Impfpässe.

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