Fußgänger sind gefragt: Wo drückt in Bergkamen der Schuh?

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Der Fußverkehr in Bergkamen wird untersucht

Bergkamen – Bergkamen nimmt den Fußverkehr unter die Lupe. Im Juli wurde die Stadt als eine von zehn Modellkommunen für das Landesprojekt „Fußverkehr-Check“ ausgewählt. Nun sollen die Bürger befragt werden. 

Der Erste Beigeordnete Hans-Joachim Peters freut sich: „Die Durchführung des Fußverkehrs-Checks ermöglicht uns den Fußverkehr in Bergkamen nachhaltig zu fördern. Gehen ermöglicht die optimale Wahrnehmung der Stadtlandschaft sowie die Teilhabe an sozialen Kontakten, vernetzt die Stadt und dessen Stadtteile und wirkt sich als umweltschonendste Art der Fortbewegung positiv auf die Gesundheit aus.“ 

Am Mittwoch, 18. September, startet der Fußverkehr-Check in Bergkamen mit einem Auftaktworkshop um 17 Uhr im Ratssaal. Die Bürger sind dazu eingeladen, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgänger zu diskutieren. 

Schwerpunkte sind Oberaden und Rünthe

Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo fehlt Platz, vielleicht wegen des hohen Parkdrucks, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel? Diese und weitere Fragestellungen sollen im Rahmen des Checks erörtert werden. 

Schwerpunkte des Projekts sind die Stadtteile Rünthe und Oberaden. In beiden Ortsteilen fokussiert sich der Check auf das jeweilige Stadtteilzentrum im Bereich der Rünther Straße beziehungsweise Jahnstraße. Neben einer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten und anderen alltäglichen Zielen rufen insbesondere Schulen und Senioreneinrichtungen einen hohen Anteil des örtlichen Fußverkehrs hervor. 

Vor diesem Hintergrund soll sich der Check unter anderem intensiv mit der Sicherheit und Barrierefreiheit der Fußwege beschäftigen. Um Problemstellungen vor Ort zu erkennen und effektive Lösungen zu erarbeiten, ist die Teilnahme der Bürger ausdrücklich erwünscht. 

Begehungen im Oktober

Kern des Projekts sind zwei Begehungen am 1. Oktober in Rünthe und am 8. Oktober in Oberaden, bei denen vor Ort die Situation der Fußgänger analysiert wird. Beim Auftaktworkshop werden thematische und räumliche Schwerpunkte des Checks in Bergkamen diskutiert sowie die zwei Begehungen vorbereitet. 

Als Nachbereitung der Begehungen finden die Erörterung von Lösungsansätzen und möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Fußverkehrssituation im Rahmen eines Abschlussworkshops statt.

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