Freie Fahrt an der Marina: Neuer Radweg geplant

+
Das Tor am Fitnessstudio an der Marina war im vergangenen Jahr zeitweise geschlossen. Nun soll es einen Alternativweg geben.

Rünthe – Im vergangenen Jahr standen Radfahrer an der Marina zeitweise vor verschlossenem Tor. Das soll sich nicht wiederholen.

Die Marina Rünthe ist ein beliebtes Ausflugsziel, das oft mit einem Spaziergang oder einer Radtour am Kanal entlang verbunden wird. Wer mit dem Fahrrad von Oberaden aus zur Marina radelt, erreicht das Gelände über ein offenes Tor zu dem Grundstück eines Fitnessstudios an der Marina, das der Betreiber des Studios derzeit geöffnet hat.

Im vergangenen Jahr gab es diese Möglichkeit für Radfahrer zeitweise nicht, und so mussten sie vor verschlossenem Tor wieder umdrehen. Weil sich auf dem privaten Gelände des Studios zeitweise so viel Müll und Dreck angesammelt habe, wie Jürgen Jobling, Betreiber des Fitnessstudios berichtet, hat er das Tor im vergangenen Jahr eine Zeit lang abgeschlossen. 

"Das ist Privatgelände"

Zwar steht es derzeit offen, darauf möchte sich die Stadt aber künftig nicht verlassen. „Das ist Privatgelände und kein öffentlicher Weg. Der Betreiber kann das Tor jederzeit schließen, das ist schon sein gutes Recht“, sagt der Bergkamener Dezernent und Kämmerer Marc-Alexander Ulrich. 

Deshalb werden nun neue Radwege geplant. Um das Fitnessstudio herum am Kanal entlang führt zwar ein Weg, „der ist aber baulich nicht in einem Zustand, dass man sagen kann, dass der Weg auch bei nasser Witterung sicher ist. Da ist Gefälle drin und er ist teilweise zugewachsen“, sagt Ulrich. 

Betreiber des Fitnessstudios zufrieden

Die Stadt sei deshalb im Gespräch mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt – Eigentümer dieses für Fahrradfahrer unsicheren Betriebsweges – um den Pfad zu einem richtigen Radweg auszubauen. „Wir möchten für die Freizeitsuchenden einen gesicherten Geh- und Radweg haben“, so Ulrich. 

Auch mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) sei die Stadt in Kontakt, um den Weg durchs Naturschutzgebiet Beversee attraktiver zu machen und so eine zweite Umfahrung auszubauen. Dass für Radfahrer und Fußgänger künftig zwei Alternativen zu dem Weg über das Gelände des Fitnessstudios geplant sind, findet Betreiber Jürgen Jobling gut: „In unserem Sinne ist es das auf jeden Fall.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare