Nicht beschrifteter Briefumschlag

Feuerwehreinsatz in Bergkamen: Spezialkräfte untersuchen verdächtige Substanz

Feuerwehr, ABC-Alarm, Stapelstraße Rünthe
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Spezialkräfte aus Dortmund untersuchten an der Stapelstraße in Rünthe eine verdächtige Substanz. Sie erwies sich als harmlos.

Eine verdächtige Substanz in einem Briefumschlag hat am Montag zu einem Feuerwehreinsatz in Rünthe geführt. Es war nicht der erste Fall dieser Art im Kreis Unna in diesem Jahr.

Rünthe – Feuerwehr und Polizei wurden am Montagnachmittag zu einem Einsatz an die Stapelstraße in Rünthe gerufen. Um Hilfe gebeten hatte dort laut Polizeiangaben ein Anwohner. Der hatte in seinem Briefkasten einen Umschlag entdeckt, der eine unbekannte Substanz enthielt.

Das Kuvert war nicht beschriftet. Vorsichtshalber legte der Rünther ihn daher in seinen Garten und alarmierte die Rettungskräfte. Die holten sich Hilfe von der Analytischen Task Force aus Dortmund sowie von dem Chemieberater des Kreises Unna. Die Substanz entpuppte sich bei der Untersuchung dann als völlig harmlos.

Polizei ermittelt

Warum der Bergkamener mit dieser „Post“ bedacht wurde, ist auch der Polizei noch völlig unklar. „Augenscheinlich besteht kein Zusammenhang zu ähnlich gelagerten Fällen im Kreis Unna im Januar“, sagt eine Sprecherin der Kreispolizeibehörde. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen. Im Januar hatte es Einsätze in Unna und Holzwickede gegeben, weil Umschläge mit weißen Pulver ans Kreishaus und an zwei Kindertagesstätten geschickt hatten. Auch diese Substanzen erwiesen sich als harmlos.

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