Umgestürzte Bäume, Schwelbrand, Ölspur

Sturm bereitet Bergkamener Feuerwehr intensives Wochenende

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Eine kilometerlange Ölspur beschäftigte die Feuerwehr Oberaden am Sonntag über Stunden.

Bergkamen/Rünthe – Das lange Wochenende war für die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen besonders arbeitsintensiv. 

Nachdem am späten Freitagnachmittag Kinder aus dem Fahrstuhl des Ärztehauses an der Luise-Schröder-Straße in der City befreit werden mussten, wurden die Einheiten Oberaden und Weddinghofen am Freitagabend zu einer brennenden Gartenhütte gerufen. 

An der Kleiststraße hatte sich durch Unkrautflämmen ein Schwelbrand im Türbereich gebildet und die Hütte unter Rauch gesetzt. Die Feuerwehr nässte die betroffenen Bereiche gut durch und konnte schnell wieder abrücken. Feierabend war dennoch nicht: Die Einheit Oberaden rückte nochmals aus, um einer hilflosen Person hinter verschlossener Tür zu helfen. 

Zwei Bäume auf Fahrbahn gekippt

In der Nacht zu Samstag wurden die Oberadener dann um 5.23 Uhr unter dem Stichwort „Großer Ast auf Fahrbahn“ an die Alisostraße gerufen – vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um zwei große Bäume handelte. 

Mit Bäumen und Sturmschäden hatte auch die Einheit Rünthe gleich zweimal zu kämpfen: An der Werner Straße gab es am Samstag einen umgestürzten Baum, der beseitigt werden musste. Kurz darauf mussten die Wehrleute zum Beversee eilen, wo ein Ast herabgestürzt war. „Dort haben wir abgesperrt, um den Rest muss sich nun der RVR kümmern“, erläuterte Feuerwehrchef Dirk Kemke. 

Eine kilometerlange Ölspur beschäftigte dann am Sonntagabend über Stunden die Einheit Oberaden. Die zog sich von der Kurzen Straße in der Hans-Böckler-Siedlung über die Rotherbachstraße bis hin zur Heiler Kirchwegbrücke. Auf Anordnung der Polizei streute die Feuerwehr die Spur bis kurz hinter der Einmündung der Brukterer Straße ab und sorgte dafür, dass die Streumaterial und Öl verbanden. Die Kehrmaschine des Baubetriebshof rückte an, um das Streugut wieder aufzunehmen.

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