Starke Rauchentwicklung

Kellerbrand in Oberaden: Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

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[Update: 14.48 Uhr] Bergkamen - Die Feuerwehr war am Montagmorgen mehrere Stunden lang in Oberaden im Einsatz. Dort drangen dicke Rauchschwaden aus einem brennenden Kellerraum.

Menschenrettung hatte für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen am Montagvormittag oberste Priorität. In einem Mehrfamilienhaus an der Potsdamer Straße in Oberaden war es zu einem Kellerbrand gekommen und der Rauch schien sich durch das gesamte Haus zu ziehen. 

Aus geöffneten Dachfenstern quollen ebenso Rauchschwaden wie aus den Fenstern im Treppenhaus. „Wir haben als erstes das Gebäude kontrolliert“, erklärte Einsatz- und Wehrleiter Dirk Kemke, um notfalls Menschen in Gefahr in Sicherheit zu bringen. Die Drehleiter aus Weddinghofen wurde entsprechend in Stellung gebracht, um sie für den Fall der Fälle sofort nutzen zu können. 

Rauch und Hitze erschweren Löscharbeiten

Doch die Bewohner hatten das Haus schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr auf gewohnten Wegen verlassen können. Die Feuerwehr musste nur noch einige Katzen und Hunden aus den Wohnungen holen und den Besitzern übergeben. 

Kellerbrand in Oberaden

Kellerbrand in Oberaden

Das Feuer im Keller war zwar schnell lokalisiert, doch der Zugang zum Brand wurde durch starken Rauch und Hitze erschwert. „Da gibt es null Sicht, es ist richtig warm“, erklärte Kemke, warum man über das beste Vorgehen taktierte. Zur Wahl standen der Löschangriff von Innen, aber auch ein Außenangriff. 

In jedem Fall war absehbar, dass ein erhöhter Bedarf an Atemschutzgeräteträgern bestand, und so wurde auch noch die Einheit Mitte nach Oberaden gerufen, um dort die Kameraden aus Oberaden, Heil und Weddinghofen zu unterstützen. „Bei so einem Kellerbrand ist der Atemschutzbedarf deutlich höher als bei einem Wohnungsbrand“, erläuterte Kemke. Weil es in dem Keller laut Aussage des Leiters der Feuerwehr „einiges an Brandlast“ gegeben hatte, hatten sich die Einsatzkräfte relativ lange zum eigentlichen Brandherd vorarbeiten müssen. 

Haus zunächst stromlos

Die Nachlöscharbeiten zogen sich über knapp zwei Stunden hin, weil immer wieder Glutnester gefunden wurde. Am Ende setzte die Feuerwehr auch noch Schaum ein, um jegliches Glimmen zu löschen. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. 

Das Haus wurde für den Einsatz stromlos geschaltet, die Installation später überprüft und freigegeben. Da die Wohnungen nicht in Mitleidenschaft gezogen waren, kehrten die Bewohner später in ihre vier Wände zurück.

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