Zum Abschluss des Fastenmonats

Festgebet zum Zuckerfest: Über 200 Gläubige in der Römerbergsporthalle

Ramadan Zuckerfest Römerberg
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Die Ditib-Gemeinde wich für das Festgebet zum Zuckerfest auf die Römerberg-Sporthalle aus.

Es war das zweite Fest des Fastenbrechens, das die Gläubigen der Ditib-Moschee Oberaden unter Pandemie-Bedingungen gefeiert haben. Für das Festgebet am vergangenen Donnerstag hatte der Gemeindevorstand rund um den Vorsitzenden Zekeriya Kalabalik die Römerberghalle gemietet.

Bergkamen - Normalerweise ist das Zuckerfest im Anschluss an den Fastenmonat Ramadan geprägt von der Gemeinschaft, von Gebeten und Leckereien. „Das war auch dieses Jahr nicht möglich“, bedauert Zekeriya Kalabalik. In der Oberadener Moschee finden im oberen und unteren Bereich und wenn Gläubige zudem den Jugendbereich zum Beten nutzten, knapp 100 Leute unter Corona-Bedingungen Platz. „Im Hauptteil an sich haben wir nur Kapazitäten für 34 Gläubige“, erklärt der Vorsitzende. Zum Zuckerfest habe der Vorstand aber rund 250 Gläubige erwartet, daher sei die Suche nach einer alternativen Örtlichkeit notwendig gewesen.

Stadtverwaltung schlug Sporthalle für das Gebet vor

„Eigentlich wollten wir das Festgebet auf dem Sportplatz in Oberaden abhalten“, erzählte er. Allerdings habe es seitens der Gemeinde Bedenken gegeben. „Der Donnerstag war auch ein christlicher Feiertag, wir wollten durch die Geräuschkulisse bei diesem frühen Gebet niemanden stören“, betonte er.

Beim Ortstermin mit Vertretern der Verwaltung auf dem Sportplatz sei der Vorschlag aufgekommen, die Römerbergsporthalle in Augenschein zu nehmen. „Das passte super. Dort hatten wir keine Platzprobleme und haben auch niemanden gestört.“

Ordner achten auf Einhaltung der Abstände

Trotzdem feierten die Gläubigen das Zuckerfest nur in abgespeckter Variante. Jedenfalls in der großen Gemeinschaft. „Normalerweise gibt es vor dem Festgebet ein Frühstück, danach bieten wir Tee an – das haben wir dieses Jahr alles abgesagt. Es gab nur das Festgebet“, so Kalabalik. Das startete um 7 Uhr – also etwas später, als eigentlich vorgesehen. Da die Gebetszeiten sich nach dem Stand der Sonne richten hätte das Gebet eigentlich um 6.23 Uhr starten sollen. „Das war dort aber nicht möglich“, erklärte Kalabalik.

Ordner sorgten dafür, dass die knapp 250 Besucher die notwendigen Abstände zueinander hielten. Im Eingangsbereich scannten die Gläubigen, für die natürlich Maskenpflicht herrschte, sich mittels QR-Code ein oder trugen sich in Kontaktlisten ein. „Wir hatten drei Ausgänge, sodass sich nach dem Gebet nichts gestaut hat.“ Die Rückmeldungen aus der Gemeinde seien positiv gewesen, freut der Vorsitzende sich. „Die Leute haben sich sicher gefühlt.“

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