Der dritte Escaperoom ist fertig

Horror-Szenario in einer verlassenen Marionettenwerkstatt

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Die Streetworker (von links) Sabrina Püschel, Arne und Imke Vogt freuen sich auf die Premiere von „Die perfekte Marionette“. Das Telefon kommt nur zum Einsatz, wenn die Spieler sonst nicht weiterkommen.

Die ersten beiden kostenlosen Escaperooms der Streetworker stießen bereits sehr auf Anklang. Jetzt ist rechtzeitig zu Halloween auch der dritte Raum fertig.

Bergkamen – 20 fleißige Jugendliche waren gemeinsam mit dem Streetworker-Team vor anderthalb Jahren in das Projekt „Raumflucht“ gestartet. Mit der Fertigstellung des dritten und letzten Escaperooms ist die Aktion jetzt beendet.

„Die perfekte Marionette“ heißt der Raum und er ist genau rechtzeitig zum Wunschdatum – Halloween – fertig geworden ist. Weil der Spielort in eine Horror-Thematik eingehüllt ist, passt es umso besser, dass sich die erste Gruppe am Halloween-Abend an den gruseligen Rätseln ausprobieren darf.

Wie auch zukünftige Spieler erhält die erste Gruppe an Wagemutigen eine Einladung in die verlassene Werkstatt des Marionettenbauers Gideon McNack, die sich eigentlich in den Räumlichkeiten des Jugendheims Yellowstone, Preinstraße 14, befindet. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln vor Ort, kann es mit dem schaurigen Spiel auch schon losgehen.

60 Minuten haben die Spieler Zeit, um dem Raum zu entkommen, erklärt Streetworkerin Imke Vogt, die das Projekt mit ihrem Bruder Arne sowie Sabrina Püschel begleitet hat. „Es ist aber nicht wirklich einfach“, sagt sie und deutet auf die zahlreichen Rätsel, die bei der Flucht eine Hürde darstellen sollen. „Wir sind mit der Zeit an den Rätseln gewachsen“, betont Püschel mit einem Fingerzeig auf ganz neue Ideen für die Marionetten-Kammer.

Wer entkommen will, muss auf die Putzfrau hören

Bei den zwei ersten Escaperooms sei Vieles auf Zahlenschlösser ausgelegt. Doch in der Marionettenkammer braucht es zum Teil andere Kniffe und Tricks, um zu entkommen, berichtet Püschel. Genauere Einzelheiten wollte das Streetworker-Team aber noch nicht vorwegnehmen.

Außer eine: Wer während des Spiels nicht weiter kommt, der kann sich bei der Putzfrau melden, welche anschließend per Telefon hilfreiche Tipps durchgibt. Aber aufgepasst, je schlechter sich die Spieler anstellen, desto grantiger wird Putzfrau Ina, die obendrein noch etwas ganz Anderes im Schilde führt.

Die Tonspuren wurden vorab von den Jugendlichen konzipiert und eingespielt. Ohnehin haben sie das Projekt von der Themenfindung bis zur Ausarbeitung eigenständig entwickelt, betont Imke Vogt. Und auch wenn sie mit der Fertigstellung des Projekts nun eine Tüftelpause haben, werden die jugendlichen Rätselmacher weiterhin als Spielleiter gebraucht.

Wer sich erfolgreich durch das durchdachte Denkspiel wühlen will, der braucht die richtigen Mitspieler an seiner Seite. „Alleine geht es nicht. Besonders wichtig sind Teamwork und Kooperation“, sagt Arne Vogt, der vier bis fünf Spieler als perfekte Gruppengröße nahelegt.

Die Anmeldung startet mit der Eröffnung des Escaperooms. Buchungsanfragen, auch für die anderen beiden Räume, sind möglich über die Internetseite von Streetwork Bergkamen. Für Jugendliche ist die Teilnahme kostenlos, bei Erwachsenen wird um eine Spende gebeten.

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