Eishalle wird am Freitag eröffnet

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Die Eishalle in Weddinghofen hat schon wieder eine Eisfläche. Am Freitag lädt der neue Betreiber Dr. Martin Brode zur offiziellen Eröffnung ein.

Bergkamen - Das lange Warten, Bangen und Hoffen hat ein Ende: Am Freitagabend wird die Eishalle um 19 Uhr wieder öffnen. Dann startet die Einrichtung mit dem neuen Betreiber Dr. Martin Brode in eine neue Zukunft.

Auch wenn Brode ein paar Worte sagen und allen Helfern und Unterstützern danken möchte: Einen klassischen Festakt wird es zur Neueröffnung nicht geben. Stattdessen sollen alle Interessierten sofort die Eisfläche erobern können. Es gibt lediglich etwas zum Anstoßen und Fingerfood. 

Von Beginn an muss auch der Geldbeutel gezückt werden. „Der Eintritt ist nicht frei“, betont Brode. Jugendliche zahlen vier Euro, Erwachsene fünf Euro. „Ab jetzt muss ich Geld verdienen.“ Denn eine fünfstellige Summe hat er bereits in die ersten Umbaumaßnahmen der Halle gesteckt, viele weitere Verschönerungs- und Verbesserungsarbeiten müssen noch durchgeführt werden. 

„Mir fehlen die beiden ursprünglich geplanten Monate“, erläutert der promovierte Bio-Chemiker. „Statt am 1. Mai konnte ich erst am 1. Juli in die Halle.“ Vorwürfe will er deswegen aber niemandem machen. „Alle haben an einem Strang gezogen. Aber es war halt nicht so einfach, alle gemeinsamen Pläne in ein Vertragswerk zu packen.“ 

Doch als das geschafft war, wurde „unglaublich viel Zeit, Wut, Stress und auch Blut“ in den Umbau der Halle gesteckt. Der Eingangsbereich ist wesentlich weitläufiger geworden. Der Kassenbereich hat nun eine Theke statt dem Glaskasten und gleich hier kann sich jeder künftig auch Schlittschuhe leihen. Zur Auswahl stehen drei Modelle. „Das spart auch Personal“, sagt Brode. 

Denn an Nachmittagen reicht nun eine Kraft für Kasse und Verleih. Brode selbst fungiert „ehrenamtlich“ als Geschäftsführer seiner Betreibergesellschaft, aber er hat zwei ganzjährig Festangestellte und drei 450-Euro-Kräfte. Hinzu kommen zwei Trainer auf Honorarbasis. Der Gastronomiebereich, der als Selbstbedienungsrestaurant angelegt ist, wird von Ehrenamtlern unterstützt. 

In jeden Bereich der Halle, inklusive Toiletten und Gastronomie, können die Eisläufer übrigens nun mit den Schlittschuhen an den Füßen gelangen. Das war früher anders. Und neben den Plätzen auf der Tribüne warten etliche Sitzgruppen aus Palettenmöbeln auf alle, die eine Pause brauchen.

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