460 Bergkamener i-Dötze - 54 in Rünthe

Bei der Einschulung an der Ketteler-Schule gab es die Sonne zum Mitnehmen

Mit dem Aufzeigen klappt‘s schon prima und den Rest lernen die Kleinen auch bald.
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Mit dem Aufzeigen klappt‘s schon prima und den Rest lernen die Kleinen auch bald.

54 Rünther Kinder dürfen sich seit Donnerstagmorgen stolz Schulkind nennen. Und der erste Tag war gar nicht so schwer:

Rünthe – Falls er an diesem Tag wirklich beginnt, der „Ernst des Lebens“, von dem die Großen immer reden, so dürfte die Redewendung in den Augen der Kleinen in der trüben Kulisse des Donnerstagmorgens an Glaubwürdigkeit gewonnen haben. Der Himmel – sorry, aber wenn die Phrasenkiste einmal geöffnet ist – meinte es nicht gut mit den Erstklässlern. Im Nieselregen wurden sie in Rünthe zu Schulkindern. Aber mit dem warmen Empfang an der Freiherr-von-Ketteler-Schule war das vergessen. „Sonne zum Mitnehmen“ gab’s auch.

Getrennte Veranstaltung für die Klassen

Rektorin Heike Prochnow hatte sich mit dem Team der Grundschule erneut einiges einfallen lassen, damit die Kleinen sich vom ersten Moment an wohlfühlen in der neuen Gemeinschaft. Zumal Corona erneut Tribut forderte. Die Veranstaltung fand unter dem Pergoladach auf dem Hof statt, mit Check am Einlass, 3-G-Regel, Maske und Abstand. Und das gleich zwei Mal, für die 1 a und b getrennt, wie auch der vorherige Gottesdienst in der St. Clemens-Kirche nebenan.

Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen

Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen
Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen
Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen
Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen
Erster Schultag an der Freiherr-von-Ketteler-Schule in Bergkamen

Da sprach Pfarrer Ulrich Möhrchen über Mut, die Begegnung mit Neuem „und dass ihr hier nicht allein seid“, wie Prochnow es in der Begrüßung noch einmal wiederholte. „Ein Hoch auf das, was vor uns liegt“ von Andreas Bourani zum Tüchertanz der Viertklässler unterstrich das noch einmal auf kreative Weise. „Später werdet ihr auch da stehen und für die Erstklässler etwas aufführen“, sagte Prochnow.

Mit Ella und Bruno durch die Schule

Weil der Schnuppertag wegen der Pandemie ausfallen musste, holten Ella und Bruno die Führung nach. Die Ente und der Bär sind die Klassentiere der je 27 Kinder in der Obhut der Klassenlehrerinnen Frauke Stumpe (1 a) und Eva Krebbers (1 b). In einem munteren Film stellten die beiden mit den Handpuppen die Schule, Schüler und Eltern vor.

Dann musste die Schultüte mal eine Weile aus der Hand gegeben werden. In Reih und Glied zuckelten die Jungen und Mädchen an der gerührten und fotografierenden Elternschaft vorbei zu ersten Schulstunde ihres Lebens.

Eine Überraschung vor dem Heimweg

Eine Überraschung gab es dann noch vor der Tür. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rünthe verteilte an die Knirpse Brezel zur Stärkung und an die Mütter, die der Ernst des Lebens an dieser Stelle in der Regel an erster Stelle daheim wieder einholt, eine Sonnenblume. „Wir haben sonst immer Rosen verteilt. Aber Sonnenblumen fanden wir nun passender, gerade weil es so geregnet hat“, erzählte die Vorsitzende Monika Wernau. „Das ist ja an einem grauen Tag praktisch die Sonne zum Mitnehmen.“

Stadtweit überschritten rund 460 Kinder an den sieben Grundschulen zum ersten Mal die Schwelle zu ihrem Klassenzimmer. Sie werden in insgesamt 17 Klassen lesen, schreiben, rechnen und mehr lernen. Zugleich stand für überschlägig 420 Schüler der Grundschulen der Wechsel zur weiterführenden Schulen an. Die Zahl der Fünftklässler ist hier dem Schulentwicklungsplan entnommen. Die tatsächliche Schülerzahl ermitteln die Einrichtungen erst im kommenden Monat für einen Gesamtüberblick. Die Anmeldedaten aus Mai wiesen eine Abwanderung von 89 Schüler ins Umland aus.

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