Eine Million für den Gipfel

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Den Bereich um die Lichtstele wird der Regionalverband Ruhr mit Millionenaufwand sanieren.

BERGKAMEN Der Regionalverband Ruhr hat das Geld für die Umgestaltung des Haldengipfels, der so genannten Adener Höhe, freigegeben. 1,05 Millionen Euro stehen im Haushaltsjahr 2013 für diverse Verschönerungs- und Sanierungsmaßnahmen bereit.

Der RVR bestätigte gestern eine Mitteilung von Wilhelm Jasperneite. Der Werner CDU-Politiker ist Fraktionsmitglied seiner Partei im Ruhrparlament.

Schwarz auf Weiß gibt es den Förderantrag noch nicht, sagte gestern RVR-Pressesprecherin Barbara Klask. Der hängt, wie so viele Projekte, von der endgültigen Verabschiedung des Landeshaushaltes ab. „Es gab aber positive Signale“, so Klask.

Geplant sind eine ganze Liste von Maßnahmen. Um die Lichtstele werden zwei ineinander verschränkte Plattformen mit betonierter, heller Oberfläche angelegt. Unterschiedliche Neigungsrichtun-gen der Flächen bilden durch leichte Höhenunterschiede von 50 Zentimetern Mauern, die als Sitzgelegenheiten genutzt werden können.

Um diese Plattformen herum verläuft unterhalb ein Rundweg, an dem eine überdachte Unterstellmöglichkeit vorgesehen ist. Von dort haben Besucher eine grandiose Aussicht auf den östlichen Landschaftspark.

Der Rundweg ist auch als Rettungsweg konzipiert, so dass ein Umfahren mit Fahrzeugen möglich ist.

Parallel zum Rundweg fangen zunächst bis zwei Meter hohe Stützmauern den vorhandenen Höhenunterschied von insgesamt fünf Metern zur Plattform hin auf.

Darüber befindet sich eine Hangfläche, die mit weißblühenden Apfelrosen bepflanzt werden soll.

Gleichzeitig soll der Gipfel zusätzlich zu dem vorhandenen Rettungsweg auch direkt erreichbar sein. Die Trampelpfade möchte der RVR dabei aber auf ein Minimum beschränken. Vom Rettungsweg bis zum oberen Rundweg ist deshalb eine Treppe geplant, die ohne größere Erdbewegungen in den vorhandenen Steilhang eingepasst werden soll.

Im Bereich des Treppenfußes auf dem weiter unterhalb verlaufenden Rettungsweg ist ein kleiner, mit Gabionen gefasster Platz geplant. Auf diesem soll ebenfalls ein Leuchtturm gebaut werden, – ähnlich den blauen Elementen im Korridorpark. Ein Ziel der Maßnahme: Die enge Verbindung zwischen Korridorpark und der Adener Höhe wird herausgestellt.

Die bisher nur als befestigte Schotterfläche vorhandene Anbindung von der Bergetransportstraße bis zum Rettungsweg Adener Höhe wird mit Schotterrasen versehen, um den Zugang aus nördlicher Richtung dauerhaft für Rettungsfahrzeuge nutzen zu können.

Gleichzeitig möchte der RVR das Gelände vor Vandalismus schützen. So soll künftig kein offenes Feuer, zum Beispiel Grillen, mehr erlaubt sein.

Probleme bereitete auch das Parken. Häufig werden Autos in benachbarten Straßen oder an Weges- oder Feldrändern abgestellt. Deshalb entsteht für Besucher ein neuer Parkplatz an der Waldstraße.

Gleichzeitig ist geplant, den vorhandenen Parkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße zu sanieren. Die unbefestigte Parkplatzfläche musste dort in der Vergangenheit mehrfach erneuert werden.

Für die Unterhaltung der Anlage rund um die Licht skulptur wird künftig die Stadt zuständig sein. - hal

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