17 Handys gestohlen

Einbruch in Handygeschäft: Ehemaliger Angestellter aus Bergkamen unter Verdacht

Die Einbrecher hebelten eine Garagentür auf.
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Der Einbrecher soll eine Glastür zertrümmert haben.

Fingerabdrücke brachten die Polizei nach einem Einbruch in ein Handygeschäft auf die Spur eines Bergkameners. Es gibt allerdings einen guten Grund, warum dieser dort Spuren hinterlassen hat.

Unna/Bergkamen – Nach einem Diebstahl in Kamen wurden am Tatort die Fingerabdrücke eines jungen Bergkameners entdeckt. Vor Gericht lieferte der 23-Jährige nun eine Erklärung für seine Spuren. Dem soll jetzt nachgegangen werden.

Der Täter schlug in der Nacht auf den 6. Oktober zu und das im wortwörtlichen Sinne. Er zertrümmerte die Glastür eines Supermarktes in Kamen und verschwand mit 17 Handys im Wert von rund 3300 Euro aus den Vitrinen im Vorraum. Die folgenden Ermittlungen rückten den Bergkamener in den Fokus.

Shop-Betreiber soll nun als Zeuge aussagen

Nun wurde der Fall vor dem Unnaer Schöffengericht verhandelt und der 23-Jährige zeigte sich zutiefst empört. „Ich habe damit einfach gar nichts zu tun.“ Vielmehr habe er für den Betreiber des Handy-Shops gearbeitet. Natürlich seien seine Fingerabdrücke auf den Vitrinen. Schließlich habe er Geräte rausgenommen und sie den Kunden gezeigt. Warum sein damaliger Chef das nicht angegeben habe, begreife er nicht, zumal der doch von seiner Vorgeschichte und der laufenden Bewährung wisse.

Er, so beteuerte er, mache solche Sachen nicht mehr, seitdem sein Kind auf der Welt sei. Zur Untermauerung der Einlassung legte sein Verteidiger Arbeitsunterlagen vor. Das Verfahren wurde ausgesetzt und wird demnächst mit Zeugen neu aufgerollt – unter ihnen der Handy-Shop-Betreiber.

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