Name Roland Schäfer auf Bronze-Emblem

Einen Gully zum Geburtstag: SEB-Mitarbeiter bedanken sich bei Ex-Bürgermeister

Mit einem Bronze-Emblem versehen ist der Gullydeckel, der nun vorm Rathaus liegt. Bergkamens Ex-Bürgermeister Roland Schäfer (links, knieend) wird damit für seine Verdienste im Bereich der Stadtentwässerung geehrt.
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Mit einem Bronze-Emblem versehen ist der Gullydeckel, der nun vorm Rathaus liegt. Bergkamens Ex-Bürgermeister Roland Schäfer (links, knieend) wird damit für seine Verdienste im Bereich der Stadtentwässerung geehrt.

Vor dem Rathaus in Bergkamen liegt jetzt ein Gullydeckel zu Ehren Roland Schäfers. Das gewichtige Stück Beton mit Bronze-Emblem ist ein Geburtstagsgeschenk des Stadtbetriebs Entwässerung (SEB) an den früheren Bürgermeister, der am Donnerstag 72 Jahre alt geworden ist.

Bergkamen – Mit dem Geschenk sprach die städtische Tochtergesellschaft ihren Dank für die Gründung 1997 aus, die Schäfer in seiner Amtszeit initiiert hatte.

SEB-Gründung auch als Reaktion auf Vorwürfe

Bei der Übergabe attestierte der aktuelle Bürgermeister Bernd Schäfer seinem Vorgänger, zusammen mit dem damaligen Ersten Beigeordneten Horst Mecklenbrauck die soliden Grundlagen für eine leistungsfähige Stadtentwässerung geschaffen zu haben.

Roland Schäfer bekannte, damals nicht nur die Optimierung der Aufgabenbewältigung vor Augen gehabt zu haben, sondern auch immer wieder auftretende Vorwürfe, die Stadt stopfe mit den Einnahmen aus diesem Bereich anderweitig Löcher. Mit der betriebswirtschaftlichen Eigenständigkeit habe man dokumentieren können, dass dem nicht so sei.

„Für künftige Aufgaben gewappnet“

Der Gullydeckel trägt Roland Schäfers Namen, das Stadtwappen, und er weist auch auf die Zeit des heute 72-Jährigen als Stadtdirektor ab 1989 hin. Derlei Anerkennung liegt auch in anderen Städten an prominenten Stellen im Boden.

SEB-Betriebsleiter Marc Alexander Ulrich betonte, dass sich der SEB mit seinen zehn Mitarbeitern für Zukunftsaufgaben gewappnet sehe wie die Übernahme von Pumpwerken der RAG oder der Betrieb des künftigen Adensees. 2011 hatten die gewerblich Beschäftigten ein Betriebsgebäude am A2-Logistikpark bezogen.

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