Laut Kriminalitätsstatistik

Deutlich weniger Einbrüche: Kriminalitätsrate sinkt in Bergkamen

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Bergkamen – Kreisweit (ohne Lünen) weist die Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde Unna die besten Zahlen seit zehn Jahren auf.

Auch in Bergkamen sank die Kriminalitätsrate um 1,25 Prozent. 2.602 Straftaten registrierte die Polizei und damit 33 Fälle weniger als 2017. Damit rangiert Bergkamen im Kreis an vierter Stelle hinter Unna, Schwerte und Kamen.

Zwar weist Bergkamen in einigen Bereichen Ausreißer auf, aber das hält die Polizei für nicht besorgniserregend. „Wir reden immer noch über kleine Zahlen“, sagt Kriminaldirektor Frank Kujau, Leiter der Kriminalpolizei. 

Neben Kamen und Unna gilt Bergkamen als ein Oberzentrum im Kreis, und das stärkere städtische Umfeld ziehe neben vielen Menschen auch Täter an. Einen Anstieg gab es vor allem bei Raubkriminalität (34 Fälle in 2018, 20 in 2017) und Fahrzeugdiebstählen (15, vorher 9). 

Wohnungseinbrüche gehen deutlich zurück

Deutlich zurück gingen die Wohnungseinbrüche: 85 gab es im vergangenen Jahr (2017: 103). Ins Gewicht fielen vor allem vier Raubüberfälle auf Geschäfte sowie drei weitere auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Wegen sowie 14 Fälle von räuberischer Erpressung, worunter auch Handy-Abzocke fällt. 

Das Risiko, ein Zufallsopfer zu werden, betonte Kujau, sei jedoch im gesamten Kreis Unna nicht hoch. Bei der Gewaltkriminalität liegt Bergkamen kreisweit (ohne Lünen) auf Rang zwei mit 21 Prozent, Unna ist Spitzenreiter mit einem Anteil von 28 Prozent. 125 Fälle wurden im vergangenen Jahr registriert, 105 davon wurden jedoch aufgeklärt.

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