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42-jähriger Bergkamener mehrfach ohne „Lappen“ erwischt

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Von: Jana Peuckert

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Amtsgericht in Kamen
Vor dem Amtsgericht in Kamen musste sich der Bergkamener wegen Fahren ohne Führerscheins verantworten. © Bellgardt, Katharina

2019 verliert ein 42 Jahre alter Mann aus Bergkamen seine Fahrerlaubnis. Das hält ihn nicht davon ab, sich trotzdem ans Steuer zu setzen. Dafür wird er im April 2020 zu 1200 Euro Geldstrafe verurteilt. Aber auch das scheint dem Mann keine Lehre zu sein. Denn: Als er am 12. November auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen in eine Verkehrskontrolle gerät, kann er abermals keinen Führerschein vorlegen. Wieder einmal lautet der Vorwurf im Amtsgericht Kamen daher Fahren ohne Fahrerlaubnis.

„Mein Mandant räumt die Tat ein. Er hat einen Fehler gemacht. Er hat das Auto jetzt aber abgeschafft“, legt der Verteidiger des Bergkameners ein Geständnis für den Mann ab. Warum er denn überhaupt ein Auto hatte, will der Richter wissen. Das Fahrzeug liefe zwar auf seinen Namen, so der Angeklagte, gefahren sei es allerdings eine Freundin. „Weshalb sind Sie dann gefahren?“, hakt der Richter weiter nach. „Ich bin von der Arbeit gekommen“, erklärt der 42-Jährige.

Neben der Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aus dem Jahr 2020 hat der Bergkamener sechs weitere Eintragungen im Vorstrafenregister. Mehrfach war er wegen Drogendelikten aber auch wegen Diebstahls und eines weiteren Falles des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden, saß auch schon einige Monate im Gefängnis. Allerdings hat es nach den ersten sechs Verurteilungen eine längere Pause gegeben. Das veranlasst den Richter, von einer Freiheitsstrafe abzusehen, und es bei einer Geldstrafe zu belassen. Die allerdings spürbar: 2750 Euro. 

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