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Corona im Kreis Unna: Ausbruch in Wohnhaus in Werne - 40 in Quarantäne, schon 13 positiv getestet

Auch im Kreis Unna grassiert das Coronavirus. Wir behalten hier im Ticker die aktuellen Infektionszahlen in Bergkamen, Lünen, Kamen, Werne, Bönen, Unna im Blick.

  • Das Coronavirus grassiert im Kreis Unna.
  • Die Corona-Infektionszahlen steigen. Der Kreis befindet sich im Lockdown.
  • Wir berichten aktuell über Fallzahlen, Inzidenz und Ereignisse rund um Corona im Kreis Unna. (News zum Coronavirus im Kreis Unna)

Update vom 26. Februar, 18.41 Uhr: Corona-Ausbruch in Werne: In einem Wohnhaus stehen seit Freitag 40 Personen unter Quarantäne, 13 wurden bislang positiv getestet. Weitere Testergebnisse sind abzuwarten. Nach Angaben des Kreises Unna sind in den Wohnungen in dem mehrstöckigen Haus rumänische Mitarbeiter von drei Firmen - einem Subunternehmen eines Logistikers, einem Bauunternehmen und einem Schlachtbetrieb - untergebracht. Das Gebäude wird vom Ordnungsamt der Stadt Werne und einem beauftragten Unternehmen gesichert. Die unter Quarantäne stehenden Arbeiter werden durch ihre Arbeitgeber versorgt. Diese hätten schnell und umfassend alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt, heißt es. Bei den Firmen handelt es sich um den Sub-Unternehmer eines Logistik-Unternehmens, ein Bauunternehmen und einen Schlachtbetrieb.

Update vom 26. Februar, 15.03 Uhr: Kreisweit steigen die Corona-Zahlen weiter. Bei 47 Neuinfektionen und 30 Gesundeten sind nun 616 Bürger akut infiziert. 12 830 haben sich insgesamt angesteckt.

Zwei weitere Todesfälle wurden der Statistik hinzugefügt. Bereits am 22. Januar war eine 88-jährige Wernerin im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben, am 24. Februar starb ein 68-jähriger Mann aus Kamen. Damit sind nun 406 infizierte Personen aus dem Kreis gestorben.

Vor dem Wochenende, bevor die Friseure am Montag wieder öffnen sollen, hat das Landeszentrum Gesundheit eine Sieben-Tage-Inzidenz von 78,5 und damit um 3,5 Punkte höher als am Vortag errechnet. Bei 81 Personen im Kreis wurde mittlerweile die britische Corona-Variante nachgewiesen. Das sind fünf mehr als am Donnerstag.

In den Krankenhäusern des Kreises liegen unverändert 81 Corona-Patienten, 14 liegen in Intensivbetten, zehn werden beatmet.

Erstimpfungen hat der Kreis über 14 800 Vorgenommen, gut 6600 Menschen wurden schon ein zweites Mal geimpft. Nicht erfasst werden hierbei die Impfungen in Krankenhäusern.

Stand 26. FebruarAktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen67 (-0)1885 (+4)
Bönen30(-2)642 (+-0)
Fröndenberg25 (+3)625 (+3)
Holzwickede17 (+-0) 427 (+1)
Kamen70 (+5)1191 (+9)
Lünen141 (+5)3678 (+7)
Schwerte114 (+5)1285 (+7)
Selm35 (+2)782 (+2)
Unna69 (-1)1455 (+4)
Werne48 (+8)860 (+10)
Gesamt616 (+15)12830 (+47)

Update vom 25. Februar, 16.50 Uhr: Der Kreis Unna hat erstmals seit Anfang des Monats wieder über 600 aktive Corona-Fälle registriert. 56 Neuinfektionen meldete die Kreisverwaltung am Donnerstag, 27 weitere Personen haben die Infektion überstanden. Damit stehen nun 601 akute Infektionen in der Statistik, 28 mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sank nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit leicht um 0,5 auf 75,0.

Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in sechs weiteren Fällen nachgewiesen worden. Die Infizierten stammen aus Bergkamen, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna (2). Der Statistik musste ein weiterer Todesfall hinzugefügt werden. Am Montag war ein 68-jähriger Mann aus Selm im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind es nun 404 Tote seit dem ersten Coronafall im Kreis Unna vor fast einem Jahr.

Nach dem starken Anstieg der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten am Mittwoch hat sich die Situation wieder etwas entspannt. Am Donnerstag wurden nach Angaben des Kreises nur noch 81 Personen stationär wegen ihrer Corona-Erkrankung behandelt. Am Tag zuvor waren es 94.

Für das Impfzentrum in Unna zählt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nun 5732 Erstimpfungen. In 35 Fällen wurde bereits die zweite Dosis verabreicht. Durch mobile Teams sind im Kreis zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen oder bei Rettungsdiensten 8654 Menschen einmal und 6571 Personen zweimal geimpft worden.

Update vom 24. Februar, 16.38 Uhr: Die Corona-Zahlen im Kreis Unna geben weiter Anlass zur Sorge. 65 Neuinfektionen hat der Kreis am Mittwoch gemeldet, 16 mehr als vor einer Woche. Da 72 Personen wieder als gesund gelten, sank immerhin die Zahl der aktiven Fälle auf 573. Allerdings meldete der Kreis auch einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie: Am Montag war ein 82-jähriger Mann aus Kamen gestorben. Sorgen bereitet auch, dass die Zahl der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sprunghaft gestiegen ist. 94 Covid-19-Patienten sind derzeit stationär in Kliniken des Kreises aufgenommen. Das sind 15 mehr als am Dienstag.

Am stärksten betroffen von Neuinfektionen ist erneut Lünen. Die Stadt verzeichnet mit Abstand die meisten Infektionen seit Ausbruch des Virus im Kreis Unna vor fast einem Jahr. 3659 Fälle sind es mittlerweile, 17 mehr als am Dienstag. Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in drei weiteren Fällen festgestellt worden. Bei jeweils einem Infizierten in Fröndenberg, Schwerte und Unna wurde die britische Variante des Virus nachgewiesen.

Im Impfzentrum in Unna haben nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung bis Dienstag 5498 Personen ihre Erstimpfung erhalten. Zudem wurde 34 Mal die zweite Dosis verabreicht.

Update vom 23. Februar, 16.32 Uhr: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Unna ist am Dienstag wieder deutlich gestiegen. 62 Neuinfektionen meldete der Kreis und 18 Genesene. Somit sind 581 infizierte Personen im Kreis Unna registriert, 44 mehr als am Montag. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sank leicht auf 70,7. Positiv ist, dass der Kreis am Dienstag keine weiteren Todesfälle meldete. In vier Fällen (jeweils ein Infizierter in Holzwickede, Lünen, Schwerte und Unna) wurde die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt.

Am Dienstag wurde zudem bekannt, dass es bei der Buchung von Impfterminen auch im Kreis Unna zu Missverständnissen gekommen ist. Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums war es seit dem Start der Impfkampagne in mindestens acht Impfzentren – darunter Unna – passiert, dass aufgrund von Terminproblemen mehr Impfwillige glaubten, einen Termin zu haben, als tatsächlich der Fall war. Die betroffenen Kreise hatten jeweils von Dutzenden Impfwilligen ohne Buchungsbestätigung berichtet.

„An den meisten Standorten konnten durch umsichtiges und pragmatisches Handeln der verantwortlichen Personen vor Ort die meisten Personen geimpft werden“, heißt es in einem Bericht des Ministeriums an den Heimatausschuss des Landtags in Düsseldorf. Einerseits seien Restbestände von anderen Standorten kurzfristig organisiert worden, andererseits habe das Land den betroffenen Zentren eine Reservekapazität von mehreren hundert Impfdosen zur Verfügung gestellt, um die Impfwilligen zu versorgen. Hintergrund ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung ein Missverständnis im Online-Buchungssystem zu Beginn der Terminvergabe, das bis jetzt nachwirkt. Nach dem Klick auf als frei angezeigte Termine, war die Anzeige „Termin bereits gebucht“ bei vielen Impfwilligen offenbar als Buchungsbestätigung missverstanden worden.

Update vom 22. Februar, 16.34 Uhr: Die Coronainfektionen mit der britischen Variante nehmen rapide zu. Inklusive Montag sind dem Kreis Unna 21 neue Fälle bei Nachprüfungen gemeldet worden. Das sind 50 Prozent mehr, als Freitag bekannt waren. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt dagegen weitgehend stabil.

537 akute Coronainfizierte hat der Kreis derzeit registriert. Über das Wochenende kamen 72 neue hinzu, während 81 Personen wieder als genesen gelten. Dazu kommen sieben Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit, die bis Montag bekannt wurden, teilweise aber schon ein paar Tage zurückliegen.

Die B.1.1.7 genannte Virusmutation hat nun auch Bönen erreicht, wo jetzt der erste Nachweis gemeldet wurde. Da zeitgleich in Holzwickede ebenfalls die britische Variante entdeckt worden ist, ist auf Basis der stichpunktartigen Überprüfung im Kreis nur noch Werne ohne Fall. In Schwerte gibt es mit 19 derzeit die meisten Mutationsfälle, gefolgt von Bergkamen mit 13. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 402. Neu hinzugekommen sind drei Männer und vier Frauen. Vier Personen stammen aus Lünen und waren 51, 76 und 81 und 85 Jahre alt. Zwei stammen aus Kamen (66, 81) sowie eine aus Schwerte (80).

Die Zahl der mit schweren Verläufen in einem der Krankenhäuser im Kreis behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Freitag um fünf auf 80. In Intensivbetten liegen 14 (+2) davon, zehn (+1) werden beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis, die das Landeszentrum Gesundheit (LZG) veröffentlicht, liegt bei 75,0, was seit Freitag einen Anstieg von 3,1 Punkten bedeutet. Fast 100 000 Menschen im Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe haben in den 27 Impfzentren ihre Erstimpfung erhalten. Weitere 187 000 Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen wurden durch die mobilen Teams wenigstens einmal geimpft. 8570 davon im Kreis Unna.

Update vom 19. Februar, 16.46 Uhr: Vor dem Wochenende hat sich bezüglich der aktiven Coronafälle im Kreis Unna kaum etwas getan. 37 Neuinfektionen standen 38 Personen gegenüber, die wieder als genesen gelten. 553 der bislang insgesamt registrierten 12 528 Fälle tragen aktuell das Virus in sich. Unverändert 20 davon stammen aus Bönen, wo keine Neuansteckung bekannt geworden ist. Bergkamen vier Neuinfektionen und zehn Genesene. Damit sind momentan 70 Personen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis stieg leicht um 0,2 auf 71,9. Der Schnitt in NRW liegt bei 58,0, in Deutschland einen Punkt niedriger.

Der Kreis meldete am Freitag außerdem im Zusammenhang mit Corona fünf weitere Todesfälle und beklagt damit insgesamt bereits 395. Zwei Männer (77 und 93 Jahre) sind in Werne gestorben, eine 78-Jährige in Kamen und eine 89-Jährige in Unna. Eine Bergkamenerin starb im Alter von nur 54 Jahren.

Bergkamen zählt schon acht Fälle mit der britische Virus-Variante

Die Zahl der Fälle im Kreis, bei denen die britische Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen wurde, wird immer größer und ist nun auf 42 gestiegen. Neun kamen am Donnerstag und Freitag hinzu, drei davon stammen aus Bergkamen, wo sich nun acht Personen bekanntermaßen mit der Mutation angesteckt haben. Entdeckt wurden die Variante auch bei Menschen aus Schwerte (drei) Lünen, Selm und Kamen. In diesen Kommunen gab es bereits im Vorfeld ebenfalls Fälle. Es wird aber nur stichprobenartig geprüft.

75 Corona-Patienten werden in Krankenhäusern des Kreises behandelt, das sind sieben weniger als am Vortag. Zwölf (-4) liegen in einem Intensivbett, neun (-3) werden beatmet.

Update vom 18. Februar, 17.18 Uhr: Im Kreis Unna sind die Infektionszahlen den dritten Tag in Folge gestiegen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz vor einigen Tagen noch Kurs auf die 50 genommen hatte, steht sie jetzt wieder bei 71,7 (+5,8 im Vergleich zum Vortag).

Zu Wochenbeginn waren nur noch 487 aktive Fälle registriert, am Donnerstag sind es 559. 29 kamen dazu, weil das Gesundheitsamt 60 positive Tests gemeldet hat. 31 Menschen sind genesen.

Ob das mit der als ansteckender geltenden britischen Corona-Mutation zusammenhängt, geben die stichprobenartig erhobenen Daten nicht her. Die nachgewiesenen Fälle werden jedoch immer mehr. Der Kreis meldet am Donnerstag acht weitere und kommt damit mittlerweile auf 33. Angeschlagen haben die Tests zuletzt bei coronakranken Personen aus Selm (3), Unna (3), Kamen und Lünen.

Keine weiteren Todesfälle bekannt geworden

In einem der Krankenhäuser des Kreises werden derzeit 82 Covid-19-Patienten behandelt (+3), 16 (-1) davon liegen in Intensivbetten, zwölf (-1) werden beatmet. Todesfälle meldet der Kreis am Donnerstag nicht. Todesfälle hat der Kreis am Donnerstag keine neuen gemeldet.

In den Pflege- und Seniorenheimen haben die mobilen Teams bisher 8377 Erst- und 6347 Zweitimpfungen vorgenommen. Das sind 24 Erst- beziehungsweise 175 Zweitimpfungen mehr als am Vortag. Die Impfzahlen im Impfzentrum wurden bislang nur für ganz Westfalen Lippe (65 583, davon 1021 Zweitimpfungen) veröffentlicht, nicht aber für einzelne Kreise und Städte.

Update vom 17. Februar, 17.47 Uhr: Die ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 breitet sich im Kreis weiter aus. Vier weitere Fälle teilte der Kreis am Mittwoch mit. Nachgewiesen wurde in Großbritannien zuerst entdeckte Mutation in Bergkamen und Unna je einmal, In Kamen zweimal. In Bergkamen ist sie damit nun bei fünf Menschen entdeckt worden, im gesamten Kreis schon 25 Mal. Dennoch hat es im Kreis keine so spektakuläre Aktion gegeben wie in Hamm. Kreissprecher Max Rolke erklärt hier warum.

Auch die aktuellen Corona-Statistik gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Durch 49 registrierten Neuansteckungen bei nur neun offiziell Genesenen steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 530. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz klettert nach oben, um 4,6 Punkte auf 65,8.

In Bönen gab es fünf Neuinfektionen und keinen Gesundeten. 13 Menschen aus der Gemeinde tragen das Virus damit derzeit in sich. auch Bergkamen verzeichnet fünf Neuansteckungen, dazu einen Genesenen. 73 Personen sind aktuell infiziert.

390 Todesfälle seit Pandemiebeginn im Kreis

In Zusammenhang mit Corona hat der Kreis auch zwei weitere Todesfälle veröffentlicht, mittlerweile sind insgesamt 390. Am Dienstag starb eine 72-jährige Frau aus Lünen, am Mittwoch eine 86 Jahre alte Unnaerin. Infektionen wurden seit Pandemiebeginn 12 431 im Kreis Unna entdeckt, 619 kamen aus Bönen.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 79 Corona-Patienten behandelt, sechs weniger als am Vortag. 14 Menschen liegen in Intensivbetten, elf davon werden beatmet.

Die mobilen Impfteams haben bislang 8353 Erst- und 6172 Zweitimpfungen an die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen verteilt.

Update vom 16. Februar: Drei weitere Bergkamener haben sich mit der britische Variante B.1.1.7. des Coronavirus angesteckt. Auch in Schwerte sind zwei neue Fälle bekannt geworden, sodass es im Kreis Unna nun 21 Betroffene gibt, die die als ansteckender geltende Mutation in sich tragen.

Derweil sind die Coronazahlen wieder leicht gestiegen. 50 Neuansteckungen stehen nach Angaben des Gesundheitsamtes 36 Genesene gegenüber. Die Zahl der akuten Fälle stieg auf 492. Die vom Landeszentrum Gesundheit ermittelte Sieben-Tage-Indidenz kletterte um 0,8 Punkte auf 61,3. In den Krankenhäusern des Kreises werden 85 Covid-19-Patienten behandelt, acht mehr als am Vortag.

Neu gemeldete Todesfälle, teilweise noch aus dem Dezember

In Bergkamen hat es fünf Neuansteckungen und fünf Genesene gegeben. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt damit bei 69. In Bönen stieg sie durch eine Neuinfektion von sieben auf acht.

Auch die Zahl der Todesfälle nimmt weiter zu. Neun Tote musste der Kreis am Dienstag seiner Statistik hinzufügen, 388 sind es seit Pandemiebeginn. Mit Ausnahme eines 80-jährigen Mannes und einer 96-jährigen Frau aus Lünen, die am Dienstag starben, liegt der Todeszeitraum allerdings weiter, teilweise bis in den Dezember, zurück. Die Toten stammen aus Kamen, Holzwickede (je zwei), Schwerte, Unna und Werne. Die fünf Frauen und zwei Männer waren zwischen 81 und 97 Jahre alt.

Update vom 15. Februar, 17 Uhr: Bei der Corona-Statistik des Kreises Unna setzt sich am Montag das Bild fort, das sich auch in den vergangenen Wochen geboten hat. Die Zahl der akut Infizierten sinkt und ist nun sogar unter die 500er-Marke gefallen – vor Monatsfrist waren es noch 1176. Auf der anderen Seite meldet der Kreis auch weiter täglich Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind es nun 379.

Zwischen dem 11. und 14. Februar sind fünf Kreisbewohner mit oder durch Corona gestorben. Zwei der vier Männer stammen aus Werne und waren 59 und 93 Jahre alt, je einer aus Unna (91), Lünen (74). Gestorben ist zudem eine 87-jährige Frau aus Werne.

Über ein Viertel der Neuinfektionen in Bergkamen

Neuinfektionen hat der Kreis über das Wochenende 82 registriert, gleichzeitig wurden aber auch 103 Personen bis Montagnachmittag wieder für gesund erklärt. Damit gibt es nun 487 aktive Fälle. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) hat allerdings (Stand Montag 0 Uhr) einen leicht steigenden Sieben-Tage-Inzidenzwert von 60,5 (Freitag 60,0) errechnet.

Bönen hatte am Freitag nur fünf bekannte Infizierte, am Wochenende kamen jedoch sechs hinzu. Vier Personen sind genesen. 22 und damit mehr als ein Viertel aller Neuansteckungen ereigneten sich dabei in Bergkamen. Bei 28 Genesenen geht die Zahl der akut Infizierten dennoch auf 69 Betroffene zurück.

77 Corona-Patienten werden in einem der Krankenhäuser des Kreises behandelt (drei mehr als am Freitag) – 19 in Intensivbetten, neun werden beatmet.

Update vom 12. Februar, 17.35 Uhr: Nachdem sie im Verlauf der Woche gefallen war, ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna bis Freitag 0 Uhr nach Angaben des Landeszentrum Gesundheit (LZG) wieder leicht gestiegen, genau genommen um 3,3 im Vergleich zum Vortag auf exakt 60. NRW weit liegt der Wert bei 59,3.

Der Kreis hat aber erneut mehr Genesene (63) als Neuinfizierte (33) mit dem Coronavirus gezählt. Die akuten Fälle sinken auf 513 bei 12 250 seit Beginn der Pandemie. In Bergkamen hat es fünf Neuansteckungen gegeben. Bei demgegenüber vier Gesundeten sind derzeit 75 Bürger infiziert. In Bönen gibt es nur noch fünf Betroffene aktuell. Nur eine Neuansteckung wurde registriert, vier Personen gelten wieder als genesen.

Gestorben sind in Zusammenhang mit Corona im Kreis bislang 374 Menschen. Die Nachricht über drei weitere Todesfälle in den vergangenen Tagen erreichte den Kreis am Freitag. Aus dem Leben schieden drei Schwerter: eine Frau (96), sowie zwei Männer (86, 87). 74 Corona-Patienten werden im Kreis momentan im Krankenhaus behandelt.

Alle Rettungsdienstmitarbeiter mit Erstimpfung versorgt

Die britischen Virus-Variante B.1.1.7 breitet sich im Kreis weiter aus. Entdeckt wurde sie nun auch bei Corona-Infizierten in Bergkamen, Kamen und Selm. Insgesamt haben sich 16 Personen aus dem Kreis mit der Mutation angesteckt. In Bönen ist noch kein Fall bekannt geworden.

Vom Wirkstoff des Unternehmens Astrazeneca hat der Kreis Unna bislang 2850 Impfdosen erhalten, die seit Mittwoch an Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten verteilt werden. Die Zweitimpfung findet erst neun Wochen später statt. Profitiert haben von der Astrazeneca-Lieferung auch die Rettungsdienste des Kreises. Die hatten zunächst übrig gebliebenen Biontech-Impfstoffe erhalten, wie Kreissprecher Max Rolke mitteilte. „Und mit dem Astrazeneca-Impfstoff war es uns jetzt möglich, alle übrigen Mitarbeiter, die geimpft werden wollten, zu impfen.“

Erstimpfungen in Pflegeeinrichtungen des Kreises hat es bislang 7715 (+124), Zweitimpfungen 5240 (+462).

Update vom 11. Februar, 16.50 Uhr: Wie bereits am Vortag meldete der Kreis Unna auch am Donnerstag einen weiteren Todesfall aus Bergkamen in seiner Corona-Statistik. Eine 91-jährige Frau starb wie eine 83 Jahre alte Unnaerin am Mittwoch. Damit sind kreisweit 371 Personen mit oder an Corona gestorben, 40 davon in Bergkamen.

Weiter zurück geht die Zahl der aktuell Infizierten. Zwar zählte der Kreis 45 Neuansteckungen mit Covid-19, erklärte allerdings auch 75 Personen wieder als genesen. Damit sind momentan 546 Personen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt – Stand Donnerstag 0 Uhr – bei 56,7, 6,1 Punkte weniger als am Vortag.

Am 9. Februar wurde bei vier weiteren und damit nun bei elf Kreisbewohnern die britische Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Zweimal in Schwerte, wo es nun fünf Fälle gibt, sowie erstmals zwei in Unna. Auch in Fröndenberg und Lünen waren die Mutationen zuvor schon entdeckt worden.

Nur noch acht Infizierte in Bönen

In Bergkamen gab es zehn neue positive Testergebnisse, 14 Menschen gelten als gesundet. Akut infiziert sind damit 79 Personen. Mit Ausnahme von Kamen (+2) ist diese Zahl überall im Kreis gesunken. In Krankenhäusern im Kreis werden 71 (-7) Corona-Patienten behandelt. 16 (-2) davon liegen in Intensivbetten, sieben (-1) werden beatmet. In Bönen gab es keine Neuinfektion, drei Genese und damit nun nur noch acht akut infizierte Personen.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) verzeichnete inklusive Mittwoch 7591 Erstimpfungen durch die mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen. Die Geimpften in den Impfzentren fließen in diese Zahlen noch nicht ein. So waren es nur 16 gesetzte Spritzen mehr als einen Tag zuvor. Weil, so eine Sprecherin, die Bewohner und Mitarbeiter in den Heimen weitgehend durchgeimpft sind. Zweitimpfungen gab es bislang 4788 (+126).

Die Entwicklungen rund um das Coronavirus im Kreis Unna bis zum 10. Februar können Sie in unserem vorhergegangenen News-Ticker nachlesen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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