Verkaufsstart

Coronatests bei Aldi in Bergkamen innerhalb weniger Minuten ausverkauft

Aldi Corona Schnelltests Verkaufsstart
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Dieser Kunde hatte Glück: Er war am Samstagmorgen früh genug im Aldi-Markt in Bergkamen-Mitte und sicherte sich eine Packung Schnelltests.

Wer am frühen Samstagmorgen nur ein paar Minuten zu spät die Aldi-Filiale in Bergkamen-Mitte betrat, hatte Pech: Die erstmals angebotenen Corona-Schnelltests waren schnell vergriffen.

Bergkamen – Samstagmorgen, 7 Uhr: Die Menschen im Land wälzen sich offenbar noch gemütlich in ihren Betten, denn die Straßen sind noch ziemlich leer. Nur im Aldi brennt derweil schon Licht. Kein Wunder, Punkt Sieben öffnen sich hier wieder die Ladentüren. Dass es an diesem Samstagmorgen mit den Corona-Schnelltests mal wieder ein besonderes Aktions-Angebot bei dem Discounter geben soll, ist allerdings von außen nicht wirklich wahrnehmbar.

Lag es vielleicht daran, dass dies erst Ende der Woche von Aldi bekannt gegeben wurde? Keine Warteschlange vor dem Ladeneingang in Rünthe, nicht anders sah es bei den Läden in Kamen aus. Nur auf dem Aldi-Parkplatz in Bergkamen-Mitte wartete zumindest eine Handvoll Frühaufsteher in ihren Autos.

Kaum hatten sich hier dann die Ladentüren geöffnet, ging wiederum einer bühnenreifen Choreografie gleich sämtliche Fahrertüren auf und wenig später eilten auch schon die Insassen schnellen Schrittes in Richtung Ladeneingang. Dabei war das Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ selten zutreffender als an diesem Samstagmorgen.

Weitere Tests sollen Montag geliefert werden

Denn da es sich bei der Lieferung mit den Corona-Schnelltests am Samstag noch um die erste Start-Charge handelte, war der Lieferumfang auch nicht wirklich üppig. Schätzungsweise zwanzig Kunden hatten jeweils gerade mal das Glück, eine Packung mit fünf Antigen-Selbsttests zum Preis von 24,99 Euro zu ergattern. Eine Viertelstunde später gab es dann auch schon die ersten erstaunten Gesichter im Geschäft, als auf einem Infozettel zu lesen war, dass der Artikel „für heute ausverkauft“ sei.

Die Kunden nahmen es jedoch mit stoischer Gelassenheit, der ein oder andere packte trotz allem ein Päckchen Tee in den sonst leergebliebenen Einkaufswagen. „Am Montag werden weitere Corona-Tests geliefert“, beruhigten die Mitarbeiterinnen unisono ihre Kunden. „Dann sind genug für alle da!“ Schließlich soll es nicht wieder so zugehen wie im letzten Jahr, als sich die Menschen in ihrer Panik mit Unmengen an Toilettenpapier eingedeckt hatten.

Test als weitere Vorsichtsmaßnahme

Die Gründe, sich einen solchen Corona-Schnelltest zu kaufen, sind vielfältig. Für den einen Kunden ist es eine notwendige Grundausstattung „für alle Fälle“. Für eine Kundin ist es eine weitere Vorsichtsmaßnahme, um verantwortungsbewusst mit der Pandemie umzugehen. „Es gibt uns einfach ein gutes Gefühl.“

„Unsere Tochter will am Sonntag zusammen mit ihrem Ehemann unsere Verwandten in Koblenz besuchen, um dort die beiden Neugeborenen zu bewundern“, berichtet ein weiterer Kunde. „Nicht nur wegen der kleinen Kinder will meine Tochter daher kein Risiko eingehen.“ Natürlich sei ein Selbsttest niemals so sicher, wie ein Test, der von geschultem Personal in der Apotheke oder beim Arzt durchgeführt wird, so der Kunde weiter. Aber zumindest sei der Corona-Schnelltest ja ein hilfreicher Indikator.

Wer also am Samstag leer ausgegangen ist, sollte sich nicht grämen, denn wie von den Mitarbeiterinnen glaubhaft versichert, sind von der Zentrale für Montag weitere Lieferungen mit Schnelltests angekündigt worden.

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