Neue zentrale Anlaufstelle in Bergkamen

Corona-Schnelltestzentrum am Häupenweg: Stadt unterstützt gewerblichen Anbieter CoviMed

Platz satt für Testwillige: Der Parkplatz am Häupenweg wird Anlaufstelle für die Bürgertests auf Corona.
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Platz satt für Testwillige: Der Parkplatz am Häupenweg wird Anlaufstelle für die Bürgertests auf Corona.

Die Stadt Bergkamen unterstützt den Aufbau einer Anlaufstelle in Regie des Unternehmens CoviMed in Weddinghofen, damit die Bürger zu einem Corona-Schnelltest kommen.

Bergkamen – Auf dem Parkplatz am Häupenweg sollen die Bürger die Eintrittskarte lösen können, mit der sich unter den anhaltenden Infektionsschutzregeln längerfristig Schranken öffnen sollen: Immer dann, wenn es ohne bescheinigten Corona-Schnelltest nicht weiter geht. Das Unternehmen CoviMed wird am Freizeitzentrum eine Station für kostenlose Bürgertests eröffnen. In diese Kooperation sind die Bemühungen der Stadt Bergkamen gemündet, für die Bevölkerung eine ortsnahe Anlaufstelle zu schaffen, wie es Bürgermeister Bernd Schäfer mit Aufkommen der Testverordnung vergangene Woche angekündigt hatte.

Kooperationspartner mit nötiger Expertise

Da für die Beauftragung durch das Gesundheitsamt des Kreises Unna medizinische Kompetenz nachgewiesen werden muss, „haben wir uns nach möglichen Partnern umgesehen“, erläuterte Dezernentin Christine Busch. Denn eigene Mediziner hat die Kommunen nun mal nicht. So sei die Stadt auf den in Hessen ansässigen Anbieter gekommen, der im Kreis an weiteren Stellen tätig werde. In Unna und Werne wird das Unternehmen gleichfalls starten, wie Kreissprecher Volker Meier bestätigte.

Teststation in zwei Containern

„Das Unternehmen wird zwei Bürocontainer aufstellen, wir kümmern uns um die Baugenehmigung und Weiteres“, so Busch. Der Kreis sei mit im Boot, zu Mitte nächster Woche seien die Container avisiert. Davon hänge die Eröffnung ab. Vorgesehen ist, dass die Bürger zum Abstrich im Freien vor ein Fenster treten, wie es auch im heute öffnenden Testzentrum an der Schützenheide geplant ist.

Bedarf für gut ein Jahr erwartet

„Wir hätten gern eine andere Lokalität gewählt, wollten aber einen unabhängigen Standort“, so Busch. So laufe man nicht Gefahr, etwa Säle oder ähnliches zu blockieren, wenn die Entwicklung Gaststättenbesuche oder Feiern wieder erlaubt. Gut möglich, dass für derlei Rückeroberung des Alltags, auch im Kulturbetrieb, eben jene Eintrittskarte vonnöten ist. Das Testat, nicht infiziert zu sein, ist 24 Stunden gültig. Jedem Bürger steht mindestens ein Test pro Woche zu. Bezahlt wird all das vom Bund. Busch erwartet, dass diese Test-Praxis etwa ein Jahr lang Bestand haben wird.

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