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Corona im Kreis Unna: Inzidenzwert leicht gesunken, aber mehr Covid-Patienten in den Kliniken

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Von: Ansgar Wolfgart, Jürgen Menke, Sabine Pinger

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Corona im Kreis Unna: Die aktuellen News zu Inzidenz, Infektionszahlen und Impfungen für Bergkamen, Werne, Bönen und andere Städte hier im Ticker.

Update vom 21. Januar, 16.45 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist trotz hoher Infektionszahlen in den vergangenen Tagen leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt am Freitag einen Wert von 606,9 für den Kreis Unna, am Vortag lag er bei 622,7.

Der Gesundheitsbehörde wurden indes 409 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Somit sind seit Ausbruch der Pandemie 33 959 Infektionen in den zehn Kreiskommunen registriert worden. 4454 Kreisbewohner sind akut infiziert, aufgrund 100 Genesener 309 mehr als am Vortag.

Mutmaßlich verantwortlich für den massiven Anstieg ist die Omikron-Vari-ante des Virus. Sie wurde in 13 weiteren Corona-Tests aus dem Kreis festgestellt, 893 mal insgesamt. Allerdings werden die Abstriche nur stichprobenartig auf Varianten untersucht.

Und obwohl es so scheint, als verliefen Infektionen mit der neuen Variante milder als mit den bisherigen Formen, werden in den Kliniken im Kreis wieder mehr Covid-19-Patienten behandelt. Zurzeit sind es 54, sechs sind allein von Donnerstag auf Freitag hinzugekommen. Fünf Erkrankte liegen auf der Intensivstation.

Stand 21. Januar 2022Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen627 (+28)4720 (+36)
Bönen245 (+43)1789 (+52)
Fröndenberg227 (-1)1635 (+11)
Holzwickede207 (+29)1276 (+33)
Kamen415 (+20)3363 (+26)
Lünen1089 (+127)8804 (+147)
Schwerte530 (+38)3552 (+55)
Selm302 (+4)2089 (+14)
Unna548 (+22)4457 (+31)
Werne264 (-1)2274 (+4)
Gesamt4454 (+309)33959 (+409)

Update vom 20. Januar, 16.30 Uhr: Innerhalb eines Tages wurden dem Kreis Unna 804 Neuinfektionen gemeldet. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie 33 550 Corona-Fälle im Kreis nachgewiesen worden. Aktuell durchleben 4145 Kreisbewohner eine Infektion. Die Omikron-Variante wurde dabei mittlerweile in 880 positiven Corona-Abstrichen aus dem Kreis nachgewiesen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner für den Kreis Unna am Donnerstag mit 622,7 an – erneut ein Rekordwert und fast auf Bundesniveau. Für ganz Deutschland nennt das RKI nämlich einen Wert von 638,8.

Die Krankenhäuser im Kreis mussten aber zumindest seit Mittwoch keinen weiteren Covid-19-Patienten aufnehmen. Stationär werden dort momentan 48 am Coronavirus Erkrankte behandelt. Drei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, zwei sogar eine invasive Beatmung.

Update vom 19. Januar, 16.33 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna gehen weiter durch die Decke. Der Kreis meldete am Mittwoch 523 neue Corona-Fälle – noch einmal deutlich mehr als an den Vortagen, die bereits für neue Rekordwerte gesorgt hatten. Die Zahl der akut Infizierten stieg ebenfalls deutlich um 306 auf nun 3419. In 77 weiteren Fällen wurde die Omikron-Variante nachgewiesen.

Trotz der immer weiter steigenden Infektionszahlen ist die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 39,6 Punkte auf 526,1 gesunken. Am Vortag war die Inzidenz noch um über 100 Punkte gestiegen. Eine mögliche Erklärung für die derzeit stark schwankenden Werte könnten Meldungsverzögerungen sein.

Eine weitere Infizierte aus dem Kreis ist am Dienstag gestorben. Es handelt sich um 87-Jährige aus Lünen mit unbekanntem Impfstatus. Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises stieg um 4 auf nun 48. Laut Deutschem Intensivregister befindet sich aber nur ein Infizierter auf der Intensivstation.

Update vom 18. Januar, 16.36 Uhr: Auch am Dienstag haben die Infektionszahlen im Kreis Unna einen neuen Rekordwert erreicht. 432 Neuinfektionen wurde binnen 24 Stunden gezählt – so viele wie noch nie. Die Omikron-Variante ist in 131 weiteren Fällen bestätigt worden.

Der starke Anstieg der Neuinfektionen schlägt sich auch in der Sieben-Tage-Inzidenz nieder. Das Robert-Koch-Institut gab einen Wert von 565,8 an. Innerhalb eines Tages ist der Wert damit um 143,3 Punkte gestiegen und liegt nun auch über dem NRW-Durchschnitt von 543,7.

Für das gesamte Kreisgebiet sind 3113 akute Fälle registriert, 299 mehr als am Montag. Der Kreis hat zudem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet. Bereits am 9. Januar war eine 65-Jährige aus Unna gestorben. Ob die Frau geimpft war, ist dem Kreis nicht bekannt.

Wieder deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. 44 Infizierte werden stationär behandelt, neun mehr als am Vortag. Das Deutsche Intensivregister führt zudem zwei Infizierte auf den Intensivstationen im Kreis.

Update vom 17. Januar, 16.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen unaufhörlich und nehmen bedrohliche Ausmaße an. Seit vergangenen Freitag zählt der Kreis 903 neue Corona-Fälle. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Woche mit etwa 300, teilweise über 400 Neuinfektionen pro Tag fort.

Mit Lünen (223 neue Fälle), Bergkamen (102), Kamen (104), Schwerte (106) und Unna (121) stiegen die Fallzahlen über das Wochenende in fünf Kommunen im dreistelligen Bereich.

Im gesamten Kreisgebiet sind 2814 Personen akut mit dem Virus infiziert. Das sind 362 mehr als am Freitag. In Bönen sind nun 146 akute Infektionen registriert, 23 mehr als zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zu Freitag ebenfalls weiter an und wurde vom Robert-Koch-Institut mit 422,5 angegeben. Zudem wurde die Omikron-Variante in 60 weiteren Fällen nachgewiesen. In 621 Fällen ist die Variante jetzt im Kreis insgesamt bestätigt. Allerdings wird nicht jeder Positivbefund auf die Varianten untersucht.

Der Kreis meldete am Montag auch zwei weitere Todesfälle. Bereits am Freitag war eine 58-Jährige aus Lünen gestorben. Ihr Impfstatus ist nach Angaben des Kreises unbekannt. Nicht geimpft war eine 87-Jährige aus Schwerte, die am Samstag starb.

Positiv ist, dass die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern leicht gesunken ist. 35 Infizierte müssen stationär behandelt werden, vier weniger als am Freitag. Drei Personen liegen mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation.

Update vom 14. Januar, 14 Uhr: Mehr als 25 Punkte ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna über Nacht nach oben gegangen. Das Robert-Koch-Institut gibt ihn am Freitagmittag mit 416,4 an, bundesweit liegt er bei 470,6.

Der Kreis-Gesundheitsbehörde wurden 325 neue Corona-Fälle gemeldet, die Gesamtzahl im Kreis ist damit auf 30 888 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. 2452 Menschen leiden hier akut unter einer Infektion. Das sind allerdings 72 weniger als am Donnerstag, da zugleich 397 Kreisbewohner wieder als genesen gelten.

29 weitere Abstriche aus den kreisangehörigen Kommunen weisen die hoch ansteckende Omikron-Variante des Corona-Virus nach. In Bergkamen sind bisher 86 Fälle bekannt, kreisweit 561. Leider gehen nun auch die Krankenhauseinweisungen wieder nach oben.

39 Patienten werden momentan in den Kliniken des Kreises aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt, vier mehr als am Tag zuvor. Zwei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

Unterdessen geht der Kreis Unna davon aus, dass die Omikron-Variante des Coronavirus auch hier vorherrschend ist.

Update vom 13. Januar, 16 Uhr: Alle Kommunen im Kreis verzeichnen am Donnerstag deutliche, zweistellige Zuwächse bei den Corona-Fallzahlen. Der stärkste Anstieg wird laut Gesundheitsbehörde erneut aus Lünen gemeldet, dort wurde das Virus innerhalb von 24 Stunden bei 68 weiteren Bewohnern der Stadt festgestellt.

Auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner marschiert steil nach oben. Laut Robert- Koch-Institut (RKI) liegt er am Donnerstag im Kreis bei 391. Besonders stark grassiert das Virus demnach in der Altersgruppe 20 bis 39 Jahre. Dort lag der Inzidenzwert bei 664, gefolgt von Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre bei 613,3 (Stand jeweils 12. Januar).

Grund für diese rasante Entwicklung ist offenbar der Vormarsch der Omikron-Variante. Sie wurde jetzt bei weiteren 63 positiven Corona-Abstrichen aus den zehn Kreis-Kommunen nachgewiesen, insgesamt bereits bei 532 Proben aus dem Kreis Unna. Positive PCR-Tests werden dabei nur stichprobenartig auf Vari-anten untersucht.

35 Menschen sind so schwer an Covid-19 erkrankt, dass sie in den Krankenhäusern im Kreis stationär behandelt werden müssen. Damit ist ein weiterer Infizierter in die Klinik eingewiesen worden. Ein Patient befindet sich zudem nach Angaben des Deutschen Intensivregisters (DIVI) beim RKI auf der Intensivstation.

Update vom 12. Januar, 16.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Kreis Unna steigen so stark an wie noch nie in fast zwei Jahren Pandemie. Am Mittwoch meldete der Kreis 420 Neuinfektionen. Nur am vergangenen Montag hatte der Kreis mit 432 noch mehr Fälle gemeldet. Diese Zahl bezog sich allerdings auf das gesamte Wochenende. Binnen eines Tages sind nun fast genauso viele Fälle hinzugekommen. Allein 99 neue Fälle hat es in Lünen gegeben, in Bergkamen sind es 62.

Damit ist auch die Marke von 30 000 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie übertroffen. 30 237 Personen haben sich insgesamt im Kreis mit dem Virus infiziert.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz war noch nie so hoch wie in diesen Tagen. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 354,9. Das sind 48,5 Punkte mehr als am Dienstag. Der bisherige Rekordwert von 270,8 war im Dezember 2020 erreicht worden.

Einer der Gründe für den starken Anstieg dürften die Auswirkungen der Omikron-Variante sein. In 110 weiteren Fällen wurde diese Mutation bei Infizierten im Kreis nachgewiesen. Im gesamten Kreisgebiet sind 2485 akut mit dem Coronavirus infiziert, 309 mehr als am Vortag.

Positiv ist, dass kein weiterer Todesfall gemeldet wurde. Auch die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken des Kreises bleibt unverändert bei 33. Nur ein Infizierter muss derzeit auf der Intensivstation behandelt werden.

Update vom 11. Januar, 16 Uhr: Innerhalb von nur 24 Stunden musste der Kreis Unna der Statistik 283 neue Corona-Fälle hinzufügen. Insgesamt hat die Gesundheitsbehörde damit seit Ausbruch der Pandemie 29.817 Infektionen in den zehn angehörigen Kommunen registriert. 94 Kreisbewohner gelten gegenüber Montag als wieder genesen, sodass sich aktuell 2176 von einer Ansteckung erholen müssen – 188 mehr als einen Tag zuvor.

Den Sieben-Tages-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut am Dienstag mit 306,39 für den Kreis an. Die als extrem ansteckend geltende Omikron-Variante wurde in 82 weiteren positiven Corona-Abstrichen aus dem Kreis nachgewiesen. Sie ist somit schon 359 Mal bei Stichproben festgestellt worden.

Eine 99-jährige Frau aus Schwerte hat ihre Covid-19-Infektion hingegen nicht überlebt. Sie starb am 8. Januar und ist damit das 565 Todesopfer der Pandemie im Kreis Unna.

33 Covid-19-Erkrankte werden derzeit in den Krankenhäusern im Kreis behandelt, einer auf der Intensivstation.

Update vom 10. Januar, 16.30 Uhr: Auch wenn ein Wochenende dazwischen lag: Die Infektionszahlen, die der Kreis Unna am Montagnachmittag bekannt gab, haben ein Rekordhoch erreicht. Seit Freitagmittag wurden 432 neue Corona-Fälle bei der Gesundheitsbehörde registriert.

Bei der stichprobenartigen Untersuchung der positiven Corona-Abstriche fiel die Omikron-Variante 81 Mal auf, sie wurde nunmehr 277 Mal im Kreis nachgewiesen.

Die Zahl der Todesopfer ist gleichfalls gestiegen. An Covid-19 gestorben ist eine 84 Jahre alte Frau aus Schwerte am 6. Januar mit dem Status ungeimpft. Ebenfalls am 6. Januar starb eine 89-jährige Holzwickederin, die jedoch geimpft war, sowie am 7. Januar eine 74-jährige Frau aus Unna. Ihr Impfstatus ist laut Kreis unbekannt.

Die Krankenhäuser im Kreis behandeln derzeit 32 Patienten aufgrund ihrer Covid-19-Infektion stationär. Ein Patient wird auf der Intensivstation versorgt.

Update vom 7. Januar, 17 Uhr: Stichprobenartig werden alle positiven Corona-Abstriche auf die Omikron-Variante getestet. Dabei wurde die Variante bei 37 Proben aus dem Kreis festgestellt. Insgesamt wurden damit bereits 196 Omikron-Fälle im Kreis nachgewiesen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, wie die aktuellen Infektionszahlen nahelegen. 200 Neuinfektionen meldete die Kreis-Gesundheitsbehörde bis Freitagmittag, 13 Uhr. Die Inzidenz stieg im Kreis Unna laut Robert-Koch-Institut auf 219,25.

Die Lage in den Krankenhäuser des Kreises ist zurzeit aber noch einigermaßen entspannt: 43 Covid-19-Patienten werden dort aktuell stationär behandelt, drei davon auf Intensivstationen. Zwei Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie invasiv beatmet werden müssen.

Update vom 6. Januar, 16 Uhr: Ein Bönener ist am Donnerstag an seiner Covid-19-Erkrankung gestorben. Ob der 84-Jährige gegen das Virus geimpft war, ist nicht bekannt. Der Mann ist das 561. Todesopfer der Pandemie im Kreis Unna.

Kurz vor dem Ende der Weihnachtsferien steigt indes im Kreis Unna die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Innerhalb eines Tages sind dort 151 neue Fälle hinzugekommen. Das Robert- Koch-Institut gibt den Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner für den Kreis am Donnerstag mit 197,65 an. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vortag von 24,64 Punkten. Bundesweit liegt die Inzidenz jedoch bei 285,9.

In den Kliniken im Kreis werden im Augenblick 44 Menschen aufgrund ihrer erheblichen Corona-Erkrankung behandelt, drei auf der Intensivstation.

Update vom 5. Januar, 16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna ist am Mittwoch deutlich stärker gestiegen als an den vorangegangenen Tagen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 241 neue Corona-Fälle gemeldet. Bis auf Bönen und Holzwickede sind alle Kommunen des Kreises mit zweistelligen Werten betroffen. Allein in Lünen haben sich 43 weitere Personen infiziert.

Im gesamten Kreis ist die Omikron-Variante in 149 Fällen nachgewiesen. Das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg deutlich um 14 Punkte und wurde vom Robert Koch-Institut mit 173,0 angegeben.

Immerhin meldete der Kreis am Mittwoch keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie und auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern ist leicht gesunken. 43 Personen und damit drei weniger als am Dienstag müssen stationär wegen ihrer Infektion betreut werden. Drei Corona-Infizierte liegen derzeit auf den Intensivstationen im Kreis.

Update vom 4. Januar, 16 Uhr: Wieder gibt es traurige Nachrichten aus dem Kreishaus. Die Gesundheitsbehörde meldet am Dienstag fünf weitere Todesfälle. An oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind eine 92 Jahre alte Frau aus Lünen am 31. Dezember, ein 79-jähriger Schwerter am 1. Januar, ein 38 Jahre alter Mann aus Werne am 2. Januar, eine 88-jährige Bergkamenerin am 1. Januar und ein 67-jähriger Kamener am 30. Dezember. Damit hat die Pandemie inzwischen 560 Todesopfer im Kreis gefordert.

Den Sieben-Tage-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut mit 159,04 für den Kreis an. Er ist somit um 2,03 Punkte gegenüber dem Vortag gestiegen. Dieser Wert ist laut Kreisverwaltung auf dem aktuellen Stand, einen „Meldestau“ aufgrund der Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel habe es im Kreis Unna nicht gegeben. Allerdings sei in dieser Zeit weniger getestet worden.

Dafür wurde aber weiter geimpft. In der letzten Woche des Jahres 2021 wurden 3208 Immunisierungen in den Impfstellen des Kreises verabreicht, 1175 Menschen ließen sich dabei zum ersten Mal impfen. Da viele Kinder und Jugendliche geschützt wurden, kam vor allem das Serum von Biontech zum Einsatz. Wie andere Kreise und Städte auch verfügt der Kreis derzeit über einen Überschuss am Vakzin des Herstellers Moderna. „Der Kreis hat deshalb die Zahl der Impfstraßen in der Impfstelle an der Platanenallee in Unna um zwei erhöht und bietet noch mehr Impftermine an“, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

Update vom 3. Januar, 16.15 Uhr: Wie der Kreis Unna am Montag mitteilt, sind sieben weitere Menschen aus dem Kreis an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Demnach ist bereits am 17. Dezember eine 87-jährige Frau aus Bönen gestorben, außerdem ein 92-jähriger am 28. Dezember und ein 76-jähriger Mann aus Werne am 15. Dezember, eine 40 Jahre alte Frau aus Lünen am 25. Dezember, ein 85-jähriger Kamener am 24. Dezember, ein 63-jähriger Mann ebenfalls aus Kamen am 31. Dezember sowie eine 90-jährige Frau aus Lünen am 29. Dezember. Damit ist die Zahl der Menschen aus dem Kreis, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind, auf 555 gestiegen.

Ebenfalls deutlich erhöht hat sich die Zahl der Ansteckung. Seit der letzten Meldung des Kreises am 30. Dezember sind bis Montag 237 neue Fälle kreisweit hinzugekommen. Den Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner gab das Robert Koch-Institut am Montag mit 157,01 für den Kreis Unna an. In den Kliniken dort werden momentan 47 Patienten aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt, acht mehr als am Jahresende. Fünf der Erkrankten benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, ein Patient muss invasiv beatmet werden.

Update vom 31. Dezember, 10.29 Uhr: Am Silvestertag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna bei 153,4. Sie ist damit erstmals seit Längerem wieder leicht angestiegen, und zwar um drei Punkte. Die niedrigste Inzidenz in NRW hat zurzeit der Kreis Olpe mit 84, die höchste die Stadt Wuppertal mit 311,3. Das Robert-Koch-Institut, das die Daten veröffentlicht hat, weist allerdings darauf hin, dass sie nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage ergeben könnten. Während der Feiertage und zum Jahreswechsel sei mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen.

Der Kreis Unna gibt Fallzahlen immer werktags bekannt. Mit der nächsten Bekanntmachung ist daher am Montag, 3. Januar 2022, zu rechnen.

Update vom 30. Dezember, 16.55 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind am Donnerstag - wie am Vortag - 132 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Verstorben ist am Mittwoch ein 95 Jahre alter Mann aus Bönen, zudem ist der Tod einer 85 Jahre alten Frau aus Lünen zu beklagen.

25.830 Personen im Kreis Unna gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 1715. Derzeit befinden sich 39 Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut mit 150,4 an (Stand: 30. Dezember). Der Wert ist weiter gesunken, er liegt 4,1 Punkte niedriger als am Vortag. Experten warnen jedoch davor, dass die Inzidenz mit der erwarteten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus wieder schnell und stark ansteigen könnte.

Der Kreis Unna verzeichnet zehn weitere bestätigte Omikron-Fälle. Betroffen sind mit jeweils einem Fall Bergkamen, Fröndenberg, Holzwickede und Werne. Je drei Fälle entfallen auf Lünen und Schwerte. 24 der bislang 52 bestätigten Omikron-Fälle vereint die Stadt Lünen auf sich.

Neuinfektionen gibt es in allen zehn Kreis-Kommunen. In Bönen etwa sind es sechs. Das erhöht die Gesamtzahl auf 1481. Die Zahl der aktiven Fälle ist, wie am Vortag, nur in Werne gestiegen – um sechs auf 153. In Bönen geht der Wert um elf auf 140 zurück. Den zahlenmäßig größten Rückgang verzeichnet Bergkamen mit minus 25 auf 183. Hier gab es binnen 24 Stunden neun Neuinfektionen (gesamt nun 3954), die Zahl der aktiven Fälle ging deutlich um minus 25 auf 183 zurück.

Laut dem Intensivregister Unna sind von den aktuell 95 Intensivbetten im Kreis 14 frei (Stand: 30. Dezember, 16.15 Uhr). Der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt 8,42 Prozent. Acht Covid-19-Patienten sind in intensivmedizinischer Behandlung, drei werden invasiv beatmet.

Update vom 29. Dezember, 17.38 Uhr: Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Gestorben ist ein 63-Jähriger aus Bergkamen, und das nach Angaben von Mittwoch bereits am 18. Dezember. Allein in Bergkamen wurden bis dato 53 Tote gezählt, im gesamten Kreis Unna sind es mittlerweile 546.

Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind binnen 24 Stunden 132 neue Corona-Fälle gemeldet worden. 25.627 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 1788. Derzeit befinden sich 47 Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 8,1 Punkte auf 154,5 gesunken (Stand: 29. Dezember). Es gibt elf weitere bestätigte Omikron-Fälle – sieben davon betreffen Lünen, zwei Schwerte, jeweils einmal tauchte die neue, als besonders ansteckend geltende Mutation in Fröndenberg und in Werne neu auf. Mittlerweile ist Omikron in allen zehn Kreis-Kommunen angekommen. Die Stadt Lünen sticht hier mit 21 von insgesamt 42 bestätigten Fällen heraus.

Die 132 Neuinfektionen im Kreis lassen die Gesamt-Fallzahl auf 27.829 seit Ausbruch der Pandemie ansteigen. Neuansteckungen gibt es in allen zehn Kreis-Kommunen, die meisten mit 25 in Werne. In Bönen etwa werden vier neue Fälle bekannt, das erhöht die Gesamtzahl hier auf nunmehr 1475.

Die Zahl der aktiven Fälle ist nur in der Stadt Werne gestiegen – um 13 auf nunmehr 147. Andernorts ist sie zurückgegangen, in Bönen etwa um minus elf. Hier tragen aktuell 151 Menschen das Coronavirus in sich. Bergkamen zählt derzeit 208 Fälle, einen weniger als am Vortag.

Von den 97 Intensivbetten im Kreis Unna sind nach Angaben des Intensivregisters 89 belegt (Stand: 29. Dezember, 16.15 Uhr). Der Anteil der Covid-19-Patienten beträgt 9,28 Prozent. Der Wert ist zuletzt leicht gesunken. Neun Covid-Patienten befinden sich aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, drei davon werden invasiv beatmet.

Corona im Kreis Unna: Omikron hat Bönen erreicht - ein Toter in Fröndenberg

Update vom 28. Dezember, 17.28 Uhr: Es vergeht derzeit kaum ein Tag ohne Todesnachrichten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Dienstag ist dem Kreis Unna der Tod eines 67-jährigen Mannes aus Fröndenberg gemeldet worden; er verstarb bereits am 13. Dezember. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 545.

Binnen 24 Stunden registrierte die Gesundheitsbehörde des Kreises 137 Neuinfektionen mit dem Virus. Das lässt die Gesamtzahl auf 27.829 ansteigen. 25.424 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 1860. Aktuell befinden sich 53 Patienten aus dem Kreis in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 162,6 an. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag um 1,5 Punkte gesunken.

Corona im Kreis Unna: Acht weitere Omikron-Fälle

Im Kreis Unna gibt es acht weitere bestätigte Omikron-Fälle des Coronavirus. Erstmals betroffen ist die Gemeinde Bönen mit einem Fall. Weitere Fälle gibt’s in Holzwickede, Schwerte, Selm und Unna (jeweils +1) und in Lünen (+3). Insgesamt sind nun 31 Omikron-Fälle nachgewiesen worden.

Die meisten Neuansteckungen im Kreis hat es in Schwerte (+33 auf 2789) gegeben. In Bergkamen waren es 15; das erhöht deren Gesamtzahl auf 3926. Aktive Fälle gibt es in dieser Stadt derzeit 209. Hier ist ein Rückgang von minus vier zu verzeichnen. In sechs der zehn Kreis-Kommunen ging die Zahl der Akut-Fälle zurück.

In Bönen gab es drei Neuinfektionen. Das erhöht die Gesamtzahl auf 1471. In der Gemeinde tragen aktuell 162 Menschen das Virus in sich, 13 weniger als am Vortag. Werne verzeichnet derzeit 134 Akut-Fälle (-10). Die Gesamtzahl der Neuinfektionen erhöhte sich um zwölf auf 1856.

Ältere Nachrichten zur Corona-Lage im Kreis Unna finden Sie an dieser Stelle.

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