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Corona im Kreis Unna: Drei weitere Todesfälle gemeldet

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Von: Ansgar Wolfgart, Jürgen Menke, Sabine Pinger

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Corona im Kreis Unna: Die aktuellen News zu Inzidenz, Infektionszahlen und Impfungen für Bergkamen, Werne, Bönen und andere Städte hier im Ticker.

Update vom 21. März, 16.30 Uhr: Über das Wochenende sind drei weitere Todesfälle im Kreis Unna im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gemeldet worden. Bereits am vergangenen Mittwoch war eine 78-jährige Frau aus Lünen gestorben, am Freitag starb eine 84-jährige Infizierte aus Kamen und am vergangenen Sonntag ein 80-jähriger Mann aus Unna. In allen drei Fällen ist dem Kreis der Impfstatus der Verstorbenen nicht bekannt. Insgesamt sind im Kreis Unna damit nun 612 infizierte Personen gestorben.

Neu hinzugekommen seit Freitagmittag sind 1270 Infektionen, die per PCR-Test bestätigt wurden. Die meisten neuen Fälle wurden in Unna (248), Lünen (172) und Schwerte (164) registriert. Im gesamten Kreisgebiet sind 6256 Personen aktuell infiziert. Das sind 1036 Infizierte weniger als noch am Freitag. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 1172,5.

Gestiegen ist hingegen die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. 116 Personen mit einer Infektion werden stationär versorgt, zehn mehr als am Freitag. Intensivmedizinisch werden elf Covid-Patienten im Kreis Unna betreut.

Stand 21. März 2022Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen869 (-164)10913 (+147)
Bönen304 (-26)4060 (+76)
Fröndenberg359 (-61)3970 (+65)
Holzwickede246 (-60)2928 (+56)
Kamen625 (-158)7886 (+123)
Lünen890 (-212)17437 (+172)
Schwerte750 (-119)7692 (+164)
Selm423 (-83)4705 (+82)
Unna1228 (-123)10785 (+248)
Werne562 (-30)5006 (+137)
Gesamt6256 (-1036)75382 (+1270)



Update vom 17. März, 17.30 Uhr: Auc
h am Donnerstag hat der Kreis Unna wieder über 1000 Neuinfektionen gemeldet. Im gesamten Kreisgebiet wurden bis zum Nachmittag 1049 positive PCR-Tests erfasst

Davon entfallen 55 auf Bönen. In der Gemeinde sind nun 336 Personen akut mit dem Virus infiziert, 47 mehr als noch am Mittwoch. Acht weitere Bönener gelten wieder als genesen. Insgesamt hat es in Bönen damit bisher 3964 Corona-Fälle gegeben. Im gesamten Kreis sind es 73 396, davon sind 7336 Infektionen akut. Das sind 664 mehr als am Tag zuvor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut mit 1039,1 angegeben. Damit ist der Wert leicht gesunken. Am Vortag hatte er noch bei 1052,5 gelegen. Allerdings könnten auch Meldeverzögerungen der Grund für den gesunkenen Wert sein.

Positive Schnelltests werden vom Kreis in der Statistik nicht berücksichtigt. Personen, die ihr Ergebnis mit einem PCR-Test bestätigen lassen, könnten nicht herausgefiltert werden. Somit würden in dem Fall diese Personen doppelt gezählt.

Gesunken ist die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. 115 Infizierte müssen dort stationär versorgt werden, zwölf weniger als am Mittwoch. Weiterhin elf Infizierte müssen auf den Intensivstationen behandelt werden.

Update vom 16. März, 16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna steigt weiterhin deutlich an. Innerhalb nur eines Tages registrierte der Kreis 1054 neue Fälle. So viele positive PCR-Testergebnisse wurden dem Kreis gemeldet. Positive Schnelltests sind in dieser Zahl nicht enthalten.

Die meisten neuen Fälle wurden in Unna (191) und Bergkamen (183) erfasst. Akut infiziert sind im gesamten Kreis nun 6672 Personen, 603 mehr als am Dienstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis liegt jetzt bei 1052,5.

Am Mittwoch wurden auch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Ein 85-jähriger Kamener starb am Montag und ein 80-jähriger Mann aus Lünen bereits am 23. Januar. Beide hatten nach Angaben des Kreises den Status „geimpft“.

Stationär in den Krankenhäusern des Kreises behandelt werden 127 Covid-Patienten. Das waren sechs mehr als am Vortag. Elf infizierte Personen müssen auf den Intensivstationen behandelt werden.

Update vom 15. März, 17.30 Uhr: Im Kreis Unna ist eine weitere Person im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben. Wie der Kreis am Dienstag mitteilte, starb eine 67-jährige Frau aus Kamen, die sich mit dem Virus infiziert hatte, bereits am 9. März. Nach Angaben des Kreises war die Frau gegen das Virus geimpft.

Zudem hat der Kreis 720 neue PCR-Testergebnisse registriert, die positiv ausgefallen sind. Positive Schnelltests werden in der Statistik des Kreises nicht berücksichtigt.

Während die Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 1000 gestiegen ist und vom Robert-Koch-Institut mit 1011,6 angegeben wird, ist auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern deutlich gestiegen. 121 Infizierte wurden am Dienstag stationär versorgt. Das waren 18 mehr als noch am Montag.

Es gibt auch wieder mehr Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen. Elf Personen werden laut Deutschem Intensivregister derzeit intensivmedizinisch betreut. Drei davon müssen beatmet werden.

Update vom 14. März, 17 Uhr: Ein 66-jähriger Mann aus Bönen, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist gestorben. Wie der Kreis Unna am Montag mitteilte, starb der Mann bereits am 8. März. Ob der Mann gegen das Virus geimpft war, ist dem Kreis nicht bekannt. Es ist der 604. Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie im Kreis. 59 Bergkamener sind bisher gestorben.

Neu infiziert haben sich im Kreis 1345 Personen. Das ist die Zahl der positiven PCR-Tests, die der Kreis zwischen Freitagmittag und Montagnachmittag erfasst hat. Positive Schnelltests sind nicht Teil der offiziellen Statistik. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut mit 978,1 angegeben.

In den Krankenhäusern des Kreises gibt es 103 Covid-Patienten, 14 mehr als am Freitag. Das Deutsche Intensivregister meldet neun Infizierte auf den Intensivstationen. Drei davon müssen beatmet werden.

Update vom 11. März, 18 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen hat der Kreis 4518 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das waren 1812 Fälle mehr als in der Vorwoche.

Auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz machen sich die steigenden Zahlen bemerkbar. Am Freitag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 816,0. Nicht in den veröffentlichten Zahlen und damit auch nicht in der Inzidenz enthalten, sind positive Schnelltests, da der Kreis nur PCR-Testergebnisse berücksichtigt.

Am Freitag wurden 642 Neuansteckungen der Statistik hinzugefügt. Insgesamt sind damit 69 228 Corona-Fälle im Kreis Unna bekannt.

Erneut gesunken ist die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. Stand Freitag müssen in den Kliniken 92 Infizierte stationär versorgt werden. Das waren drei weniger als am Donnerstag. Sieben an Corona Erkrankte befinden sich auf den Intensivstationen. Drei müssen derzeit invasiv beatmet werden.

Update vom 10. März, 16.15 Uhr: Noch nie waren die Infektionszahlen in Deutschland so hoch wie am Donnerstag. 262 752 Fälle meldete das Robert-Koch-Institut (RKI). Auch im Kreis Unna scheint sich die Welle wieder aufzubauen: 916 Neuinfektionen registrierten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes binnen 24 Stunden. Da zugleich 632 Kreisbewohner als wieder genesen gelten, sind zurzeit 4476 Menschen im Kreis akut betroffen. Insgesamt ist die Fallzahl auf 68 586 gestiegen.


Verhältnismäßig niedrig ist derzeit aber noch der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner, den das RKI am Donnerstag mit 409,5 für den Kreis Unna angibt. Der Höchstwert in Deutschland liegt bei 3038 im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg.

In den Kliniken im Kreis werden momentan 92 Covid-19-Patienten behandelt, acht von ihnen auf Intensivstationen. Drei Erkrankte müssen beatmet werden.

Update vom 9. März, 17.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen weiter. Am Mittwoch meldete der Kreis 808 positive PCR-Testergebnisse. Das waren etwa 180 Fälle mehr als am Mittwoch der Vorwoche. Auch die Zahl der akuten Infektionen im Kreis ist gestiegen. 467 Personen gelten wieder als genesen, sodass nun 4192 Bürger des Kreises aktuell infiziert sind. In den Krankenhäusern werden derzeit 102 Covid-Patienten stationär versorgt. Das waren fünf weniger als vor einer Woche.

Trotz der steigenden Infektionszahlen ist die Nachfrage nach Impfterminen im Kreis Unna weiter gering. Zwischen dem 28. Februar und dem 6. März wurden in der Impfstelle des Kreises in Unna nur noch 366 Impfungen vorgenommen. Aufgrund des geringen Bedarfs passt der Kreis nun die Öffnungszeiten an. In Unna können ab der nächsten Woche alle Impfangebote auch ohne Terminbuchung wahrgenommen werden. Der Impfstoff von Novavax sowie Impfungen für Kinder unter zwölf Jahren werden aber nach wie vor nur freitags angeboten. In der Woche vom 21. bis 27. März wird die Impfstelle an der Platanenallee in Unna montags und mittwochs von 14.30 bis 18.30 Uhr und donnerstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Freitags steht das Team inklusive eines Kinderarztes von 13.30 bis 18.30 Uhr für Kinder unter zwölf Jahren und für Personen ab zwölf Jahren ab 14.30 Uhr zur Verfügung. Dienstags bleibt die Impfstelle dann geschlossen. Der nächste Stopp bei den mobilen Impfterminen ist schon am Donnerstag von 8 bis 12 Uhr an der Stadtbücherei in Bergkamen.


Update vom 8. März, 17.30 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Unna sind am Dienstag gestiegen. Der Kreis meldete 762 Neuinfektionen. Erfasst sind damit alle positiven PCR-Testergebnisse. Positive Schnelltests werden vom Kreis Unna derzeit nicht erfasst.

In Bergkamen haben sich 111 weitere Personen mit dem Virus angesteckt. Zudem wurden 98 Genesene aus der Stadt gemeldet. Damit stieg die Zahl der akut Infizierten auf nun 523. Auch im gesamten Kreisgebiet ist die Zahl der aktiven Fälle gestiegen. 3851 Personen im Kreis sind derzeit mit einer Corona-Infektion registriert, 325 mehr als am Montag, aber 363 weniger als vor einer Woche.

Zudem hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gegeben. Verstorben ist am Montag eine 85-jährige Frau aus Lünen. Der Impfstatus der Verstorbenen ist dem Kreis nicht bekannt.

In den Krankenhäusern des Kreises werden wie am Vortag 107 Covid-Patienten stationär behandelt. Nach Angaben des Deutschen Intensivregisters sind zudem neun Infizierte so schwer erkrankt, dass sie auf einer Intensivstation im Kreis behandelt werden müssen.


Update vom 7. März, 17.30 Uhr: Im Kreis Unna hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben. Wie der Kreis am Montag mitteilte, ist ein 77-jähriger Mann aus Schwerte, der sich mit dem Virus infiziert hatte, am vergangenen Freitag gestorben. Die Zahl der Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie ist damit auf 602 gestiegen.

Über das Wochenende wurden zudem 1390 Neuinfektionen registriert, darunter auch einige Fälle, die am Freitag wegen einer technischen Störung vom Kreis nicht erfasst wurden. Weiterhin gibt der Kreis nur die Zahl der eingegangenen positiven PCR-Testergebnisse bekannt. Positive Schnelltests werden vom Kreis nicht erfasst.

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 107 Covid-Patienten stationär behandelt. Das Deutsche Intensivregister meldet neun Infizierte auf den Intensivstationen.

Update vom 4. März, 18 Uhr: Zumindest bei der Meldung positiver PCR-Testergebnisse ist der Kreis Unna eigenen Angaben zufolge wieder auf dem aktuellsten Stand, nachdem die Mitarbeiter in den vergangenen Wochen aufgrund einer Vielzahl von Neuinfektionen nicht mehr alle Fälle erfassen konnten. Am Freitag fehlten dann aber erneut viele Neuinfektionen in der Statistik. Grund dafür waren dem Kreis zufolge technische Probleme bei der Befundübermittlung.

Daher wurden am Freitag nur 111 Neuinfektionen im Kreisgebiet gemeldet. 655 weitere Bürger des Kreises sind wieder genesen. Die fehlenden Fälle sollen nun am Montag nachgemeldet werden.

Zu den inzwischen 601 Todesfällen im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie kam am Freitag kein weiterer Fall hinzu. 101 Covid-Patienten müssen derzeit in den Krankenhäusern des Kreises stationär behandelt werden. Das Deutsche Intensivregister meldet zudem elf Patienten auf den Intensivstationen. Vier davon müssen beatmet werden.


Update vom 3. März, 17 Uhr: Seit fast einer Woche steht das Vakzin Nuraxovid des US-amerikanischen Herstellers Novavax im Kreis zur Verfügung, verimpft wurde es bisher erst 19 Mal in der Impfstelle in Lünen, 27 Mal in Unna.

Aufgrund der geringen Nachfrage hat das Land die Priorisierung für das Vakzin nun aufgehoben. Konnten sich bislang vorrangig Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich sowie Menschen, die allergisch auf Inhaltsstoffe der bisherigen Corona-Impfstoffe reagieren, damit schützen lassen, soll Nuraxovid ab sofort allen zur Verfügung stehen. „Wir werden es auch den Arztpraxen anbieten. Sie können sich mit uns kurzschließen, wenn sie Bedarf haben“, sagt Kreis-Sprecher Max Rolke. Die Infektionszahlen im Kreis seien nach wie vor auf hohem Niveau. „Wir sind weit davon entfernt, das Wort Entwarnung in den Mund zu nehmen.“

Das Robert-Koch-Institut gibt den Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner mit 804,3 für den Kreis Unna an.

Zudem beklagt der Kreis drei weitere Opfer der Pandemie: Gestorben ist ein 71 Jahre alter Unnaer am 5. Februar, eine 95-jährige Lünenerin am 9. Februar sowie eine 99 Jahre alte Frau aus Schwerte bereits am 8. Januar. Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen wurden diese Todesfälle erst jetzt nachgemeldet, heißt es aus dem Kreishaus. In den Kliniken im Kreis werden 100 Covid-19-Patienten behandelt, zehn auf Intensivstationen.

Etwas entspannt hat sich die Lage gleichwohl. Inzwischen können die Mitarbeiter im Gesundheitsamt wieder alle gemeldeten positiven PCR-Testergebnisse erfassen und auch die positiven Abstriche aus den Teststellen. Veröffentlicht werden aber nach wie vor nur die positiven PCR-Testergebnisse, gibt Rolke an. Ein Grund dafür ist die weniger hohe Zuverlässigkeit der Schnelltests sowie die fehlende Erfassungsmöglichkeit. „Es gibt aber auch deutlich weniger positive Schnelltests“, weiß der Kreissprecher. „Bis auf eine kleine Diskrepanz spiegeln die veröffentlichen Zahlen somit das Infektionsgeschehen recht gut wider.“

Aufgrund der sinkenden Fallzahlen können die Kreis-Mitarbeiter inzwischen zudem positiv Getestete am selben, spätestens am nächsten Tag telefonisch oder per SMS informieren. Dadurch werde die Corona-Hotline deutlich entlastet, berichtet Max Rolke. Sie werde daher am Wochenende abgeschaltet und ist nur noch montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16.30 Uhr unter den Rufnummern 08 00/1 02 02 05 und 0 23 03/67 62 80 erreichbar.

Update vom 2. März, 16.30 Uhr: Im Kreis Unna hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gegeben. Wie der Kreis am Donnerstag mitteilte, starb am Dienstag ein 55-Jähriger aus Lünen. Er war gegen das Virus geimpft. Damit sind nun 598 Infizierte seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Unna gestorben.

Neu gemeldet wurden zudem 630 weitere Corona-Fälle. Dabei handelt es sich um alle eingegangenen positiven Ergebnisse von PCR-Tests. Positive Schnelltests können weiterhin nicht vom Kreis abgearbeitet werden. Die tatsächliche Infektionszahl dürfte daher höher liegen.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 103 Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt, drei mehr als 24 Stunden zuvor. Bei sechs Patienten ist eine intensivmedizinische Betreuung notwendig. Vier Corona-Erkrankte müssen beatmet werden.

Update vom 1. März, 17.30 Uhr: Die Zahl der aktiven Fälle sinkt zwar weiter, die Gefahr ist aber noch längst nicht gebannt. So meldet der Kreis Unna am Dienstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion. Gestorben sind eine 93 Jahre alte Frau aus Lünen am 20. Februar sowie eine 83-jährige Frau und ein 89 Jahre alter Mann aus Kamen am 1. März. Der Impfstatus der drei Verstorbenen ist laut Gesundheitsbehörde nicht bekannt. Insgesamt hat die Pandemie damit bereits 597 Todesopfer im Kreis Unna gefordert.

508 Menschen im Kreis haben sich neu mit dem Virus angesteckt, die Gesamtzahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie liegt somit bei 63 444. Es dürften aber deutlich mehr Ansteckungen sein, da die Angaben lediglich auf den gemeldeten positiven PCR-Tests beruhen. Die positiven Schnelltests aus den Teststellen im Kreis können die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes nach wie vor nicht mit erfassen.

Demnach sind zurzeit 4214 Kreisbewohner akut von einer Infektion betroffen, 81 weniger als am Vortag. Den Sieben-Tages-Inzidenzwert gibt das Robert Koch-Institut mit 788,8 für den Kreis an. 100 Covid-19-Patienten werden zurzeit in den Kliniken im Kreis behandelt.

Update vom 28. Februar, 16.45 Uhr: 932 positiven PCR-Testergebnisse haben die Mitarbeiter des Kreis-Gesundheitsamtes über das Wochenende registriert. Damit ist die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 62 936 im Kreis gestiegen. Da die positiven Abstriche aus den Teststellen aber noch immer nicht erfasst werden, dürfte die Zahl der Neuinfektionen im Kreis noch deutlich höher liegen.

Laut der vorliegenden Zahlen aus Unna sind 4295 Kreisbewohner akut infiziert, 3060 weniger als am Freitag. Auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert ist deutlich gesunken. Er wird am Montag mit 835,8 vom Robert-Koch-Institut für den Kreis Unna angegeben.

Die Krankenhäuser im Kreis behandeln 104 Covid-19-Erkrankte stationär, fünf weniger als vor dem Wochenende. Noch immer liegen aber elf von ihnen in Intensivbetten, fünf Menschen müssen beatmet werden.


Update vom 25. Februar, 17.30 Uhr: Der Novavax-Impfstoff kommt am Wochenende beim Kreis Unna an. Ab Sonntag soll er zunächst in der Impfstelle in Lünen, ab Mittwoch, 2. März, auch in Unna zur Verfügung stehen. Der Kreis erhält insgesamt 3410 Impfdosen. Die Hälfte davon muss für die zweite Impfung zurückgelegt werden, daher stehen zunächst 1705 Dosen zur Verfügung.

Der Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax ist ein sogenannter Proteinimpfstoff (Eiweißimpfstoff) und funktioniert anders als ein mRNA-Impfstoff, hat aber eine vergleichbare Wirksamkeit.

Der Impfstoff steht zunächst ausschließlich den Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung – die niedergelassenen Ärzte können daher noch keine Impfungen mit diesem Impfstoff anbieten. Geimpft werden am 2. und 4. März in Unna ohne Termin alle Interessierten, die die Voraussetzungen erfüllen: 75 Prozent des Impfstoffs sind für die Gruppe der Menschen reserviert, die in Gesundheitsberufen sowie weiteren Berufsgruppen, die unter die einrichtungsbezogene Impfpflicht fallen, tätig sind. 20 Prozent sind für Menschen reserviert, die eine Unverträglichkeit nachweisen können. Fünf Prozent der Dosen stehen darüber hinaus der Allgemeinbevölkerung zur Verfügung. Wer sich dafür vormerken lassen möchte, kann eine E-Mail an impfungen@kreis-unna.de schreiben.

Unterdessen hat der Kreis Unna am Freitag 389 neue Fälle registriert. Dabei handelt es sich allerdings nur um die eingegangenen positiven PCR-Tests. Bei der Erfassung der positiven Schnelltests hängt der Kreis Unna weiterhin hinterher. Daher ist auch der vom Robert-Koch-Institut gemeldete Sieben-Tage-Inzidenzwert von 923 mit Vorsicht zu genießen. Der tatsächliche Wert sollte höher liegen.

In den Krankenhäusern wurden am Freitag 109 Infizierte stationär versorgt, drei mehr als am Donnerstag.

Update vom 24. Februar, 17.40 Uhr: Noch immer schaffen es die Mitarbeiter des Kreis-Gesundheitsamtes nicht, positive Schnelltests zu erfassen. Positive PCR-Tests wurden der Behörde hingegen innerhalb eines Tages 736 Mal gemeldet. Damit ist die Gesamtzahl der Infektionen im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie auf 61 615 gestiegen. 190 weitere Kreisbewohner gelten als wieder genesen, sodass 8269 Menschen im Kreis akut betroffen sind – 546 mehr als am Mittwoch.

Das Robert-Koch-Institut nennt am Donnerstag einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von 937,2 für den Kreis. In den Kliniken werden dort momentan 106 Covid-19-Patienten behandelt, 14 weniger als am Vortag. Laut der Deutschen interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) benötigen 13 von ihnen eine intensivmedizinische Behandlung, fünf Erkrankte werden beatmet.

Update vom 23. Februar, 16.12 Uhr: Auch am Mittwoch musste der Kreis weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie melden.

Bereits am vergangenen Freitag war eine 89-jährige Frau aus Kamen gestorben. Aus Lünen stammte ein 71-Jähriger, der am Montag starb. Am Dienstag starb zudem ein 90-jähriger Mann aus Unna. In allen drei Fällen ist dem Kreis nicht bekannt, ob die Verstorbenen gegen das Virus geimpft waren. Die Zahl der Corona-Todesfälle im Kreis stieg damit auf 594.

Zudem meldete der Kreis am Mittwoch 666 Neuinfektionen. Bei der Zahl handelt es sich um alle aktuell eingegangenen positiven PCR-Testergebnisse. Es fehlen die positiven Schnelltests, die der Kreis aktuell nach eigenen Angaben nicht erfassen kann. Die tatsächliche Infektionszahl liegt also höher. Für die Gemeinde Bönen wurden 44 neue Fälle und eine genesene Person registriert.

Wieder gestiegen ist die Summe der Covid-Patienten, die in den Krankenhäusern des Kreises behandelt werden müssen. Aktuell werden 120 Infizierte stationär versorgt, sieben mehr als am Dienstag.

Das Deutsche Intensivregister meldet zudem 14 Covid-Patienten auf den Intensivstationen im Kreis. Das sind drei mehr als am Vortag. Fünf werden invasiv beatmet.

Update vom 22. Februar, 16.30 Uhr: Zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen aus dem Kreis Unna sind gestorben. Wie der Kreis am Dienstag mitteilte, starben am Samstag ein 87-jähriger Mann aus Bergkamen und am Montag eine 67-jährige Frau aus Kamen. In beiden Fällen ist dem Kreis der Impfstatus der Verstorbenen nicht bekannt. Insgesamt sind im Kreis Unna damit nun 591 Personen im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben.

Der Corona-Statistik hinzugefügt wurden am Dienstag 533 Neuinfektionen, davon 80 in Bergkamen. In der Zahl enthalten sind allerdings nur positive PCR-Testergebnisse. Positive Schnelltests werden vom Kreis derzeit nicht erfasst. Die veröffentlichten Zahlen spiegeln daher nur bedingt das tatsächliche Infektionsgeschehen wider.

Die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken des Kreises ging am Dienstag leicht um vier Personen zurück. Damit müssen nun noch 113 Personen stationär in den Krankenhäusern versorgt werden. Auf den Intensivstationen werden elf infizierte Patienten behandelt, sechs davon müssen beatmet werden.

Update vom 18. Februar, 14 Uhr: Erneut ist ein Mensch aus dem Kreis Unna an den Folgen seiner Covid-19-Infektion gestorben. Bei dem 586. Todesopfer der Pandemie im Kreis Unna handelt es sich um eine 63-jährige Frau aus Lünen, die den Angaben zufolge nicht gegen das Virus geimpft war. Sie starb am Donnerstag, wie der Kreis Unna bekannt gibt. Die Gesundheitsbehörde meldet am Freitag außerdem 658 neue Corona-Fälle binnen eines Tages. Seit Ausbruch der Pandemie wurden somit 58 527 Infektionen im Kreis registriert. Akut betroffen sind 12 662 Menschen, 372 weniger als am Donnerstag.

Mutmaßlich sind es aber deutlich mehr Fälle, denn die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können positive Schnelltests derzeit nicht erfassen, wie es aus dem Kreishaus heißt. Die Zahlen spiegeln also nur bedingt das tatsächliche Infektionsgeschehen wieder. Das Robert-Koch-Institut gibt den Sieben-Tage-Inzidenzwert am Freitag mit 1800,2 für den Kreis an.

Die Lage in den Kliniken im Kreis ist unverändert: 118 Covid-19-Patienten werden dort behandelt, elf von ihnen auf Intensivstationen. Fünf Erkrankte benötigen eine Beatmung.

Update vom 17. Februar, 17 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Kreishaus scheinen dem Bundesgesundheitsminister recht zu geben. Karl Lauterbach geht nämlich davon aus, dass der starke Anstieg der Infektionszahlen und damit die Omikron-Welle gebrochen ist. So liegen die Neuinfektionen im Kreis Unna am Donnerstag erstmals seit Wochen wieder im dreistelligen Bereich, wenn auch knapp bei 930. Allerdings weist der Kreis darauf hin, dass aufgrund der hohen Infektionszahlen nicht alle positiven Testergebnisse aus den Laboren und Teststellen tagesaktuell erfasst werden können. Somit dürften die tatsächlichen Zahlen deutlich höher sein.

Gestorben sind an oder mit dem Virus 585 Kreisbewohner. Zu den Todesopfern hinzugekommen ist am Donnerstag eine 92-jährige Kamenerin. Sie war den Angaben zufolge nicht gegen das Virus geimpft.

Auf den Intensivstationen im Kreis kämpfen derzeit 13 Menschen gegen ihre Infektion, fünf von ihnen müssen laut Deutschem Intensivregister beatmet werden. Insgesamt werden 118 Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern im Kreis Unna betreut, vier mehr als am Mittwoch.

Update vom 16. Februar, 15.47 Uhr: Die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna hat am Mittwoch 1285 neue Corona-Fälle in ihre Statistik aufgenommen. Diese Zahl, so heißt es, spiegele aber nicht die tatsächliche Lage wider. Wegen des hohen Infektionsgeschehens könnten weiterhin nicht alle Meldungen aus den Laboren und Teststationen auch am gleichen Tag bearbeitet werden.

Den Angaben nach befinden sich aktuell 114 Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 2016,7 (Stand: 16. Februar). Der Wert ist binnen 24 Stunden um 45,7 Punkte gefallen.

In Bönen gibt es auf dem Papier 739 akute Fälle, vier weniger als am Vortag, in Bergkamen 2003 (+35). Die statistischen Schwankungen sind hier enorm – sie reichen von minus fünf in Kamen (absolut: 1424) bis plus 323 in Lünen. Dort tragen derzeit (mindestens) 2931 Menschen das Virus nachweislich in sich.

Update vom 14. Februar, 16 Uhr: Die Corona-Pandemie drei weitere Todesopfer im Kreis Unna gefordert. Gestorben ist am 8. Februar eine 92-jährige Frau aus Bönen. Sie war laut Kreisverwaltung gegen das Virus geimpft. Ebenfalls ihrer Covid-19-Erkrankung erlegen sind eine 91-jährige Unnaerin am 6. Februar mit dem Status „ungeimpft“ sowie ein 74 Jahre alter Mann aus Kamen mit unbekanntem Impfstatus am Freitag. Damit sind mittlerweile 583 Kreisbewohner infolge ihrer Corona-Infektion gestorben.

Über das Wochenende sind zudem mindestens 2523 Neuinfektionen in den zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden hinzugekommen. 491 Menschen gelten als wieder genesen, sodass derzeit 12 794 Kreisbewohner akut von einer Infektion betroffen sind – 2029 mehr als am Freitag. Diese Zahlen spiegelten aber aufgrund der hohen Infektionszahlen nicht die tatsächlichen Lage wider, heißt es aus Unna. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind bei der Erfassung der positiven Testergebnisse aus den Laboren und Teststellen nach wie vor einige Tage im Rückstand. Unter diesem Vorbehalt liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Kreis nach Angabe des Robert-Koch-Institutes am Montag bei 1973,2.

Leicht gesunken ist indes die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern im Kreis. 100 Erkrankte werden dort momentan stationär betreut. Zwölf von ihnen benötigen jedoch eine intensivmedizinische Behandlung, drei werden invasiv beatmet. Ende der Woche lagen neun Corona-Kranke in einem Intensivbett.

Update vom 8. Februar, 17 Uhr: Auch am Dienstag musste der Kreis Unna einen Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vermelden. Ein 81-jähriger Mann aus Lünen, der nach Angaben des Kreises nicht gegen das Virus geimpft war, starb bereits am Dienstag der vergangenen Woche.

Damit sind nun seit Ausbruch der Pandemie 580 Corona-Infizierte im Kreis Unna gestorben. Die Stadt Lünen ist mit 154 Toten mit Abstand am meisten betroffen.

Gesunken ist die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. Wurden am Montag noch 105 Personen wegen ihrer Infektion stationär behandelt, waren es am Dienstag noch 95. Auf der Intensivstation werden zehn Infizierte behandelt.

Die Zahl der Neuinfektionen stieg um 1388 auf nun insgesamt 47 689 Fälle. Inwiefern diese Zahl die aktuelle Infektionslage im Kreis widerspiegelt, ist allerdings unklar, nachdem der Kreis in der vergangenen Woche mitgeteilt hatte, dass das Gesundheitsamt mit der Erfassung der Fälle nicht mehr hinterherkommt.

Update vom 7. Februar, 16.30 Uhr:  Im Kreis Unna hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben. Wie der Kreis am Montag mitteilte, war bereits am 29. Januar ein infizierter 58-Jähriger aus Lünen gestorben, obwohl er gegen das Virus geimpft war. Damit sind nun 579 Corona-Infizierte im Kreis gestorben.

Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern ist über das Wochenende leicht auf 105 gestiegen. Am Freitag waren es noch 100 Patienten. 14 Infizierte müssen laut Deutschem Intensivregister auf der Intensivstation behandelt werden.

Unterdessen bleibt weiter unsicher, wie die Infektionslage im Kreis Unna tatsächlich ist. Obwohl der Kreis in der vergangenen Woche mitteilte, dass es derzeit nicht möglich sei, alle Infektionsfälle tagesaktuell zu erfassen, wurde am Montag mit 2740 Neuinfektionen ein sehr hoher Wert gemeldet. Wie viele Fälle in diesem Wert noch fehlen, ist unklar.

Update vom 4. Februar, 17.30 Uhr: Im Kreis Unna ist eine weitere mit Corona infizierte Person gestorben. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, war am Donnerstag ein 87 Jahre alter Mann aus Lünen gestorben. Nach Angaben des Kreises war der Mann geimpft. Seit Ausbruch der Pandemie sind damit im Kreis Unna 578 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

483 neue Corona-Fälle wurden der Statistik des Kreises hinzugefügt. Diese Zahlen spiegeln allerdings nicht die tatsächliche Lage wider. Der Kreis hatte am Donnerstag eingeräumt, dass die Mitarbeiter im Gesundheitsamt bei der Erfassung nicht mehr mit den vielen Neuinfektionen Schritt halten können und seit einigen Tagen zwischen 3000 und 4000 Fälle vor sich herschieben. Es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Zahl der Neuinfektionen deutlich über dem veröffentlichten Wert liegt. 809 weitere Bürger des Kreises gelten wieder als genesen.

Nicht verändert hat sich die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern. Stationär werden 100 Personen versorgt. Das Deutsche Intensivregister zählt zehn Patienten auf den Intensivstationen und drei Beatmungspatienten.

Das Gesundheitsamt des Kreises Unna hat zudem eine Änderung bei der Freitestung aus der Corona-Quarantäne mitgeteilt. Negative Tests zur Freitestung müssen nicht mehr ins System hochgeladen werden. Die Genesenen werden laut Kreis nach Ablauf der jeweiligen Fristen automatisch als genesen registriert.

Update vom 3. Februar, 18 Uhr: Im Kreis Unna sind zwei weitere Corona-Infizierte gestorben. Wie der Kreis am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um eine 76-jährige Frau und einen 81 Jahre alten Mann. Beide stammen aus Bergkamen und waren nach Angaben des Kreises geimpft. Die veröffentlichte Zahl von 512 Neuinfektionen am Donnerstag – darunter 95 in Bönen – spiegelt aufgrund des hohen Infektionsgeschehen nicht die tatsächliche Lage wider. Das gilt auch für die Sieben-Tage-Inzidenz, die vom Robert-Koch-Institut am Donnerstag mit 890,2 für den Kreis angegeben wurde. Der tatsächliche Wert dürfte deutlich höher liegen.

In den Krankenhäusern im Kreis müssen weiter 100 Covid-Patienten versorgt werden. Auch die Zahl der Intensivpatienten hat sich im Vergleich zum Vortag nicht geändert. Zehn Infizierte sind so schwer erkrankt, dass sie auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.

Update vom 3. Februar, 14 Uhr: Der Kreis Unna kommt bei der Erfassung der Corona-Fallzahlen nicht mehr hinterher. Wie der Kreis am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz einräumte, sind etwa 3000 bis 4000 Fälle noch nicht vom Gesundheitsamt erfasst. Das heißt, dass die Zahlen, die der Kreis in den vergangenen Tagen veröffentlicht hatte, nicht belastbar sind und die tatsächlichen Infektionszahlen deutlich höher liegen. Die momentane Situation sei nicht der Anspruch des Kreises. Angesichts einer Vielzahl von gemeldeten positiven Schnelltests, die der Kreis von den Teststellen gemeldet bekomme, sei es derzeit aber nicht möglich, belastbare Zahlen zu veröffentlichen.

Update vom 2. Februar, 16.52 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna bleibt hoch, liegt aber deutlich unter den Werten der Vorwoche. Am Mittwoch meldete der Kreis 497 neue Corona-Fälle. Vor einer Woche hatte es am Mittwoch 1012 neue Fälle gegeben. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und lag am Mittwoch bei 1042,1. Das waren über 150 Punkte weniger als am Dienstag.

Grund zur Entwarnung ist diese kurzfristige Entwicklung aber nicht, zumal die Fallzahlen in den einzelnen Kommunen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau sind. In Lünen gibt es 173 neue Fälle, Unna kommt auf 67 und Bergkamen meldete 50 Neuinfektionen. Im gesamten Kreisgebiet gelten 7672 Personen als akut infiziert.

Zudem meldete der Kreis einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. Verstorben ist am Mittwoch eine 82-jährige Frau aus Kamen. Nach Angaben des Kreises war sie gegen das Virus geimpft.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 100 Covid-Patienten stationär behandelt, eine Person weniger als 24 Stunden zuvor. Weiterhin werden im Kreis zehn Infizierte auf den Intensivstationen der Kliniken behandelt.

Update vom 1. Februar, 17.15 Uhr: 671 weitere Personen im Kreis Unna haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Kreis am Dienstagnachmittag mit. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie stieg auf 42069. Die meisten Neuinfektionen wurden für Lünen (209) und Kamen (163) registriert.

Gesunken ist die Sieben-Tage-Inzidenz. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 1193,3 für den Kreis. Das sind 86,1 Punkte weniger als am Montag.

Zudem teilte der Kreis Unna mit, dass keine differenzierten Zahlen zur Omikron-Variante mehr veröffentlicht werden. Der Kreis hatte bis zuletzt gemeldet, wie viele der neuen Fälle der Omikron-Variante zugerechnet werden. Insgesamt ist dies bei 1067 Fällen im Kreis bestätigt. Nach Angaben des Kreises verzichten die Labore nun aber größtenteils auf die notwendigen Sequenzierungen. Vermutet wird, dass inzwischen 90 Prozent aller Neuansteckungen auf Omikron zurückzuführen sind.

In den Krankenhäusern des Kreises wurden am Dienstag 101 Covid-Patienten stationär behandelt und damit sieben weniger als am Montag. Auf den Intensivstationen müssen neun Infizierte behandelt werden, drei von ihnen werden beatmet.

Update vom 31. Januar, 17.13 Uhr: Zwischen Freitagmittag und Montagnachmittag hat der Kreis Unna 1496 neue Corona-Fälle registriert. Das sind etwa 1000 Neuinfektionen weniger als am Montag der Vorwoche. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie nun bei 41 398. 7777 Personen sind im Kreisgebiet akut infiziert. Das sind 371 weniger als am Freitag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde vom Robert-Koch-Institut mit 1279,4 angegeben. Das sind etwa 200 Punkte weniger als noch am Freitag.

Drei weitere Infizierte sind gestorben. Der Kreis meldete den Tod einer 85-Jährigen aus Lünen, die gegen das Virus geimpft war. Sie starb bereits am 24. Januar. Keine Immunisierung hatte eine 92-jährige Lünerin, die am 27. Januar starb. Ebenfalls an diesem Tag gestorben ist ein 92-jähriger Mann aus Lünen. Dessen Impfstatus ist dem Kreis nicht bekannt.

Deutlich gestiegen ist die Zahl der infizierten Krankenhaus-Patienten. Seit Freitag kamen 21 Covid-Patienten hinzu. Damit werden nun 108 Infizierte auf den Stationen der Kliniken im Kreis versorgt. Darunter sind auch zehn Personen, die so schwer erkrankt sind, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Drei von ihnen werden beatmet.

Update vom 29. Januar, 17.25 Uhr: Fast 6000 Menschen im Kreis Unna sind in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Über 8000 Menschen im Kreis Unna sind laut Statistik aktuell mit dem Virus infiziert.

Bis Freitag, 13 Uhr, lagen dem Kreis Unna Meldungen über 634 Neuinfektionen und 158 Genesene vor. Bei 8148 Personen ist die Infektion akut. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna stieg erneut und wurde am Freitag vom Robert-Koch-Institut mit 1487,7 angegeben.

Auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises steigt weiterhin. Am Freitag wurden 87 Infizierte stationär in den Kliniken behandelt, vier mehr als am Vortag. Damit sind innerhalb einer Woche 33 Patienten dazugekommen.

Vor allem die Normalstationen sind betroffen, aber auch die Zahl der Intensivpatienten ist an den vergangenen Tagen kontinuierlich gestiegen. Am Freitag meldete das Deutsche Intensivregister für die hiesige Region neun Personen, die wegen ihrer Corona-Infektion intensivmedizinisch betreut werden müssen. Drei von ihnen werden invasiv beatmet. Neun Intensivbetten in Kliniken im Kreis Unna sind gegenwärtig noch frei.

Update vom 27. Januar, 16.30 Uhr: Die Infektionszahlen nehmen vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Kreis Unna weiterhin stark zu. Wie aus Zahlen des Landeszentrums Gesundheit NRW hervorgeht, liegt die Inzidenz in der Gruppe der Fünf- bis Neunjährigen, welche vor allem die Grundschüler erfasst, im Kreis Unna bei 3434,8. Bei den Zehn- bis 14-Jährigen liegt der Wert mit 3248,1 nur leicht darunter. Insgesamt gab das RKI am Donnerstag eine Inzidenz von 1416,1 an. Damit war der Wert im Vergleich zum Vortag um 331,3 Punkte gestiegen.

778 Neuinfektionen meldete der Kreis am Donnerstag. Spätestens am Wochenende dürfte die Gesamtzahl von 40 000 Corona-Fällen im Kreis erreicht sein. Akut infiziert sind im Kreisgebiet 7672 Personen.

Zudem meldete der Kreis einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. Ein 62-jähriger Mann aus Werne starb am Donnerstag. Dem Kreis ist nicht bekannt, ob der Mann gegen das Virus geimpft war. Es ist der 571. Todesfall seit Ausbruch der Pandemie.

Im Krankenhaus müssen 83 Infizierte stationär behandelt werden. Das waren elf Patienten mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen des Kreises stieg auf sieben. Drei Personen müssen beatmet werden.

Update vom 26. Januar, 17.15 Uhr: Erstmals hat der Kreis Unna über 1000 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt 1012 Neuinfektionen sind zwischen Dienstag- und Mittwochnachmittag erfasst worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Infektionen auf 38 490. Akut infiziert sind 7012 Personen, 588 mehr als am Vortag.

Von den Neuinfektionen waren am Mittwoch vor allem Lünen (396), Bergkamen (154) und Kamen (104) betroffen.

Trotz der steigenden Infektionszahlen ist die offizielle Sieben-Tage-Inzidenz um über 100 Punkte gesunken und wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1084,8 angegeben. Bei stark steigender Tendenz war die Inzidenz in den vergangenen Tagen teilweise starken Schwankungen ausgesetzt, die mit Meldungsverzögerungen zusammenhängen könnten. So geht das RKI auch von etwa 36 500 Fällen im Kreis Unna aus, es fehlen zur tatsächlichen Anzahl also etwa 2000 Fälle.

In den Krankenhäusern müssen 72 Covid-Patienten stationär behandelt werden. Am Dienstag waren es noch zwei Personen mehr. Die Intensivstationen sind noch nicht so stark betroffen. Intensivmedizinisch wurden im Kreis Unna am Mittwoch sechs Fälle betreut, meldet das Deutsche Intensivregister. awo

Update vom 25. Januar, 17.22 Uhr: Binnen 24 Stunden haben sich im Kreis Unna weitere 979 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Nach der Statistik der Kreisbehörde ist die Gesamtzahl damit auf 37.478 angestiegen.

30.394 Personen gelten den Angaben nach als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Menschen liegt bei 6514. Aktuell befinden sich 74 Patienten in stationärer Behandlung.

Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie ist nicht zu beklagen. Es bleibt bei 570 Verstorbenen. Im Kreis gibt es 61 weitere bestätigte Omikron-Fälle des Coronavirus. Deren Gesamtzahl hat sich auf 1004 erhöht. Näher untersucht wird aber nicht jeder positive Test. Der Kreis geht davon aus, dass Omikron längst die dominante Virus-Variante ist.

Die Zahl der aktuell Infizierten hat sich in allen zehn Kreis-Kommunen erhöht – in Bönen etwa um 42 auf derzeit 374. Den größten absoluten Anstieg verzeichnet Bergkamen. 149 Menschen haben sich hier neu mit dem Virus infiziert, akute Fälle gibt es in der Stadt 1165. Ein höherer Wert wird nur in Lünen mit derzeit 1738 akuten Fällen (+145) verzeichnet.

Update vom 25. Januar, 12.22 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Unna steigt weiter rapide an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie mittlerweile bei 1191,5. Der Wert ist gegenüber dem Vortag noch einmal um 189,5 Punkte gestiegen.

Im Nordrhein-Westfalen haben nur noch sechs Kreise beziehungsweise kreisfreie Städte höhere Inzidenzen: Bonn (1517,3), Solingen (1417,8 ), Remscheid (1376,5), Märkischer Kreis (1309,2), Borken (1292,8) und Herne (1265,5). Die niedrigste Inzidenz aller 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW hat weiterhin Düsseldorf mit 300,1. 

Über die neuen Regeln für Infizierte und Kontaktpersonen können Sie sich hier informieren.

Update vom 24. Januar, 16.15 Uhr: Die Kreis-Gesundheitsbehörde meldet am Montag so viele Neuinfektionen wie noch nie: Bei 2540 Menschen aus dem Kreis wurde seit Freitag eine Ansteckung mit dem Coronavirus nachgewiesen. Somit wurden seit Ausbruch der Pandemie 36.499 Fälle registriert, 30.003 Infektionen sind inzwischen überstanden. 5926 Kreisbewohner sind aktuell betroffen, 1472 mehr als vor dem Wochenende.

Die steil nach oben zeigende Infektionskurve wirkt sich nun auch deutlich auf die Krankenhäuser im Kreis aus. Sie haben über das Wochenende 19 weitere Covid-19-Patienten stationär aufgenommen, sodass nun 73 Erkrankte dort behandelt werden. Bei sieben Patienten ist der Krankheitsverlauf so schwer, dass sie eine intensivmedizinische Betreuung benötigen, ein Betroffener muss sogar invasiv beatmet werden. Einem 60-jährigen Mann aus Kamen konnten die Mediziner nicht retten. Er starb am 16. Januar infolge seiner Corona-Infektion. Er war nach Kenntnis des Kreises nicht geimpft.

Update vom 24. Januar, 11.47 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Unna hat einen Riesensprung gemacht und erstmals die 1000er-Marke überschritten. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist der Wert von 640,5 am Sonntag auf nunmehr 1002 gestiegen. Einen derart starken Anstieg von über 350 Punkten hat es noch nie zuvor gegeben.

Die höchste Inzidenz in NRW hat nach RKI-Angaben derzeit die Stadt Bonn mit 1463,2 Punkten, die niedrigste Düsseldorf mit 310,5. Der Kreis Unna belegt im NRW-Ranking mit 53 Kreisen und kreisfreien Städten derzeit Platz 13.

Update vom 21. Januar, 16.45 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert ist trotz hoher Infektionszahlen in den vergangenen Tagen leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt am Freitag einen Wert von 606,9 für den Kreis Unna, am Vortag lag er bei 622,7.

Der Gesundheitsbehörde wurden indes 409 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Somit sind seit Ausbruch der Pandemie 33 959 Infektionen in den zehn Kreiskommunen registriert worden. 4454 Kreisbewohner sind akut infiziert, aufgrund 100 Genesener 309 mehr als am Vortag.

Mutmaßlich verantwortlich für den massiven Anstieg ist die Omikron-Vari-ante des Virus. Sie wurde in 13 weiteren Corona-Tests aus dem Kreis festgestellt, 893 mal insgesamt. Allerdings werden die Abstriche nur stichprobenartig auf Varianten untersucht.

Und obwohl es so scheint, als verliefen Infektionen mit der neuen Variante milder als mit den bisherigen Formen, werden in den Kliniken im Kreis wieder mehr Covid-19-Patienten behandelt. Zurzeit sind es 54, sechs sind allein von Donnerstag auf Freitag hinzugekommen. Fünf Erkrankte liegen auf der Intensivstation.

Update vom 20. Januar, 16.30 Uhr: Innerhalb eines Tages wurden dem Kreis Unna 804 Neuinfektionen gemeldet. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie 33 550 Corona-Fälle im Kreis nachgewiesen worden. Aktuell durchleben 4145 Kreisbewohner eine Infektion. Die Omikron-Variante wurde dabei mittlerweile in 880 positiven Corona-Abstrichen aus dem Kreis nachgewiesen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner für den Kreis Unna am Donnerstag mit 622,7 an – erneut ein Rekordwert und fast auf Bundesniveau. Für ganz Deutschland nennt das RKI nämlich einen Wert von 638,8.

Die Krankenhäuser im Kreis mussten aber zumindest seit Mittwoch keinen weiteren Covid-19-Patienten aufnehmen. Stationär werden dort momentan 48 am Coronavirus Erkrankte behandelt. Drei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, zwei sogar eine invasive Beatmung.

Update vom 19. Januar, 16.33 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna gehen weiter durch die Decke. Der Kreis meldete am Mittwoch 523 neue Corona-Fälle – noch einmal deutlich mehr als an den Vortagen, die bereits für neue Rekordwerte gesorgt hatten. Die Zahl der akut Infizierten stieg ebenfalls deutlich um 306 auf nun 3419. In 77 weiteren Fällen wurde die Omikron-Variante nachgewiesen.

Trotz der immer weiter steigenden Infektionszahlen ist die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 39,6 Punkte auf 526,1 gesunken. Am Vortag war die Inzidenz noch um über 100 Punkte gestiegen. Eine mögliche Erklärung für die derzeit stark schwankenden Werte könnten Meldungsverzögerungen sein.

Eine weitere Infizierte aus dem Kreis ist am Dienstag gestorben. Es handelt sich um 87-Jährige aus Lünen mit unbekanntem Impfstatus. Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises stieg um 4 auf nun 48. Laut Deutschem Intensivregister befindet sich aber nur ein Infizierter auf der Intensivstation.

Update vom 18. Januar, 16.36 Uhr: Auch am Dienstag haben die Infektionszahlen im Kreis Unna einen neuen Rekordwert erreicht. 432 Neuinfektionen wurde binnen 24 Stunden gezählt – so viele wie noch nie. Die Omikron-Variante ist in 131 weiteren Fällen bestätigt worden.

Der starke Anstieg der Neuinfektionen schlägt sich auch in der Sieben-Tage-Inzidenz nieder. Das Robert-Koch-Institut gab einen Wert von 565,8 an. Innerhalb eines Tages ist der Wert damit um 143,3 Punkte gestiegen und liegt nun auch über dem NRW-Durchschnitt von 543,7.

Für das gesamte Kreisgebiet sind 3113 akute Fälle registriert, 299 mehr als am Montag. Der Kreis hat zudem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet. Bereits am 9. Januar war eine 65-Jährige aus Unna gestorben. Ob die Frau geimpft war, ist dem Kreis nicht bekannt.

Wieder deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. 44 Infizierte werden stationär behandelt, neun mehr als am Vortag. Das Deutsche Intensivregister führt zudem zwei Infizierte auf den Intensivstationen im Kreis.

Update vom 17. Januar, 16.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen unaufhörlich und nehmen bedrohliche Ausmaße an. Seit vergangenen Freitag zählt der Kreis 903 neue Corona-Fälle. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Woche mit etwa 300, teilweise über 400 Neuinfektionen pro Tag fort.

Mit Lünen (223 neue Fälle), Bergkamen (102), Kamen (104), Schwerte (106) und Unna (121) stiegen die Fallzahlen über das Wochenende in fünf Kommunen im dreistelligen Bereich.

Im gesamten Kreisgebiet sind 2814 Personen akut mit dem Virus infiziert. Das sind 362 mehr als am Freitag. In Bönen sind nun 146 akute Infektionen registriert, 23 mehr als zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zu Freitag ebenfalls weiter an und wurde vom Robert-Koch-Institut mit 422,5 angegeben. Zudem wurde die Omikron-Variante in 60 weiteren Fällen nachgewiesen. In 621 Fällen ist die Variante jetzt im Kreis insgesamt bestätigt. Allerdings wird nicht jeder Positivbefund auf die Varianten untersucht.

Der Kreis meldete am Montag auch zwei weitere Todesfälle. Bereits am Freitag war eine 58-Jährige aus Lünen gestorben. Ihr Impfstatus ist nach Angaben des Kreises unbekannt. Nicht geimpft war eine 87-Jährige aus Schwerte, die am Samstag starb.

Positiv ist, dass die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern leicht gesunken ist. 35 Infizierte müssen stationär behandelt werden, vier weniger als am Freitag. Drei Personen liegen mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation.

Update vom 14. Januar, 14 Uhr: Mehr als 25 Punkte ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna über Nacht nach oben gegangen. Das Robert-Koch-Institut gibt ihn am Freitagmittag mit 416,4 an, bundesweit liegt er bei 470,6.

Der Kreis-Gesundheitsbehörde wurden 325 neue Corona-Fälle gemeldet, die Gesamtzahl im Kreis ist damit auf 30 888 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie gestiegen. 2452 Menschen leiden hier akut unter einer Infektion. Das sind allerdings 72 weniger als am Donnerstag, da zugleich 397 Kreisbewohner wieder als genesen gelten.

29 weitere Abstriche aus den kreisangehörigen Kommunen weisen die hoch ansteckende Omikron-Variante des Corona-Virus nach. In Bergkamen sind bisher 86 Fälle bekannt, kreisweit 561. Leider gehen nun auch die Krankenhauseinweisungen wieder nach oben.

39 Patienten werden momentan in den Kliniken des Kreises aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt, vier mehr als am Tag zuvor. Zwei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

Unterdessen geht der Kreis Unna davon aus, dass die Omikron-Variante des Coronavirus auch hier vorherrschend ist.

Update vom 13. Januar, 16 Uhr: Alle Kommunen im Kreis verzeichnen am Donnerstag deutliche, zweistellige Zuwächse bei den Corona-Fallzahlen. Der stärkste Anstieg wird laut Gesundheitsbehörde erneut aus Lünen gemeldet, dort wurde das Virus innerhalb von 24 Stunden bei 68 weiteren Bewohnern der Stadt festgestellt.

Auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner marschiert steil nach oben. Laut Robert- Koch-Institut (RKI) liegt er am Donnerstag im Kreis bei 391. Besonders stark grassiert das Virus demnach in der Altersgruppe 20 bis 39 Jahre. Dort lag der Inzidenzwert bei 664, gefolgt von Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre bei 613,3 (Stand jeweils 12. Januar).

Grund für diese rasante Entwicklung ist offenbar der Vormarsch der Omikron-Variante. Sie wurde jetzt bei weiteren 63 positiven Corona-Abstrichen aus den zehn Kreis-Kommunen nachgewiesen, insgesamt bereits bei 532 Proben aus dem Kreis Unna. Positive PCR-Tests werden dabei nur stichprobenartig auf Vari-anten untersucht.

35 Menschen sind so schwer an Covid-19 erkrankt, dass sie in den Krankenhäusern im Kreis stationär behandelt werden müssen. Damit ist ein weiterer Infizierter in die Klinik eingewiesen worden. Ein Patient befindet sich zudem nach Angaben des Deutschen Intensivregisters (DIVI) beim RKI auf der Intensivstation.

Update vom 12. Januar, 16.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Kreis Unna steigen so stark an wie noch nie in fast zwei Jahren Pandemie. Am Mittwoch meldete der Kreis 420 Neuinfektionen. Nur am vergangenen Montag hatte der Kreis mit 432 noch mehr Fälle gemeldet. Diese Zahl bezog sich allerdings auf das gesamte Wochenende. Binnen eines Tages sind nun fast genauso viele Fälle hinzugekommen. Allein 99 neue Fälle hat es in Lünen gegeben, in Bergkamen sind es 62.

Damit ist auch die Marke von 30 000 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie übertroffen. 30 237 Personen haben sich insgesamt im Kreis mit dem Virus infiziert.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz war noch nie so hoch wie in diesen Tagen. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 354,9. Das sind 48,5 Punkte mehr als am Dienstag. Der bisherige Rekordwert von 270,8 war im Dezember 2020 erreicht worden.

Einer der Gründe für den starken Anstieg dürften die Auswirkungen der Omikron-Variante sein. In 110 weiteren Fällen wurde diese Mutation bei Infizierten im Kreis nachgewiesen. Im gesamten Kreisgebiet sind 2485 akut mit dem Coronavirus infiziert, 309 mehr als am Vortag.

Positiv ist, dass kein weiterer Todesfall gemeldet wurde. Auch die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken des Kreises bleibt unverändert bei 33. Nur ein Infizierter muss derzeit auf der Intensivstation behandelt werden.

Update vom 11. Januar, 16 Uhr: Innerhalb von nur 24 Stunden musste der Kreis Unna der Statistik 283 neue Corona-Fälle hinzufügen. Insgesamt hat die Gesundheitsbehörde damit seit Ausbruch der Pandemie 29.817 Infektionen in den zehn angehörigen Kommunen registriert. 94 Kreisbewohner gelten gegenüber Montag als wieder genesen, sodass sich aktuell 2176 von einer Ansteckung erholen müssen – 188 mehr als einen Tag zuvor.

Den Sieben-Tages-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut am Dienstag mit 306,39 für den Kreis an. Die als extrem ansteckend geltende Omikron-Variante wurde in 82 weiteren positiven Corona-Abstrichen aus dem Kreis nachgewiesen. Sie ist somit schon 359 Mal bei Stichproben festgestellt worden.

Eine 99-jährige Frau aus Schwerte hat ihre Covid-19-Infektion hingegen nicht überlebt. Sie starb am 8. Januar und ist damit das 565 Todesopfer der Pandemie im Kreis Unna.

33 Covid-19-Erkrankte werden derzeit in den Krankenhäusern im Kreis behandelt, einer auf der Intensivstation.

Update vom 10. Januar, 16.30 Uhr: Auch wenn ein Wochenende dazwischen lag: Die Infektionszahlen, die der Kreis Unna am Montagnachmittag bekannt gab, haben ein Rekordhoch erreicht. Seit Freitagmittag wurden 432 neue Corona-Fälle bei der Gesundheitsbehörde registriert.

Bei der stichprobenartigen Untersuchung der positiven Corona-Abstriche fiel die Omikron-Variante 81 Mal auf, sie wurde nunmehr 277 Mal im Kreis nachgewiesen.

Die Zahl der Todesopfer ist gleichfalls gestiegen. An Covid-19 gestorben ist eine 84 Jahre alte Frau aus Schwerte am 6. Januar mit dem Status ungeimpft. Ebenfalls am 6. Januar starb eine 89-jährige Holzwickederin, die jedoch geimpft war, sowie am 7. Januar eine 74-jährige Frau aus Unna. Ihr Impfstatus ist laut Kreis unbekannt.

Die Krankenhäuser im Kreis behandeln derzeit 32 Patienten aufgrund ihrer Covid-19-Infektion stationär. Ein Patient wird auf der Intensivstation versorgt.

Update vom 7. Januar, 17 Uhr: Stichprobenartig werden alle positiven Corona-Abstriche auf die Omikron-Variante getestet. Dabei wurde die Variante bei 37 Proben aus dem Kreis festgestellt. Insgesamt wurden damit bereits 196 Omikron-Fälle im Kreis nachgewiesen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, wie die aktuellen Infektionszahlen nahelegen. 200 Neuinfektionen meldete die Kreis-Gesundheitsbehörde bis Freitagmittag, 13 Uhr. Die Inzidenz stieg im Kreis Unna laut Robert-Koch-Institut auf 219,25.

Die Lage in den Krankenhäuser des Kreises ist zurzeit aber noch einigermaßen entspannt: 43 Covid-19-Patienten werden dort aktuell stationär behandelt, drei davon auf Intensivstationen. Zwei Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie invasiv beatmet werden müssen.

Update vom 6. Januar, 16 Uhr: Ein Bönener ist am Donnerstag an seiner Covid-19-Erkrankung gestorben. Ob der 84-Jährige gegen das Virus geimpft war, ist nicht bekannt. Der Mann ist das 561. Todesopfer der Pandemie im Kreis Unna.

Kurz vor dem Ende der Weihnachtsferien steigt indes im Kreis Unna die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Innerhalb eines Tages sind dort 151 neue Fälle hinzugekommen. Das Robert- Koch-Institut gibt den Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner für den Kreis am Donnerstag mit 197,65 an. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vortag von 24,64 Punkten. Bundesweit liegt die Inzidenz jedoch bei 285,9.

In den Kliniken im Kreis werden im Augenblick 44 Menschen aufgrund ihrer erheblichen Corona-Erkrankung behandelt, drei auf der Intensivstation.

Update vom 5. Januar, 16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna ist am Mittwoch deutlich stärker gestiegen als an den vorangegangenen Tagen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 241 neue Corona-Fälle gemeldet. Bis auf Bönen und Holzwickede sind alle Kommunen des Kreises mit zweistelligen Werten betroffen. Allein in Lünen haben sich 43 weitere Personen infiziert.

Im gesamten Kreis ist die Omikron-Variante in 149 Fällen nachgewiesen. Das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg deutlich um 14 Punkte und wurde vom Robert Koch-Institut mit 173,0 angegeben.

Immerhin meldete der Kreis am Mittwoch keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie und auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern ist leicht gesunken. 43 Personen und damit drei weniger als am Dienstag müssen stationär wegen ihrer Infektion betreut werden. Drei Corona-Infizierte liegen derzeit auf den Intensivstationen im Kreis.

Update vom 4. Januar, 16 Uhr: Wieder gibt es traurige Nachrichten aus dem Kreishaus. Die Gesundheitsbehörde meldet am Dienstag fünf weitere Todesfälle. An oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind eine 92 Jahre alte Frau aus Lünen am 31. Dezember, ein 79-jähriger Schwerter am 1. Januar, ein 38 Jahre alter Mann aus Werne am 2. Januar, eine 88-jährige Bergkamenerin am 1. Januar und ein 67-jähriger Kamener am 30. Dezember. Damit hat die Pandemie inzwischen 560 Todesopfer im Kreis gefordert.

Den Sieben-Tage-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut mit 159,04 für den Kreis an. Er ist somit um 2,03 Punkte gegenüber dem Vortag gestiegen. Dieser Wert ist laut Kreisverwaltung auf dem aktuellen Stand, einen „Meldestau“ aufgrund der Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel habe es im Kreis Unna nicht gegeben. Allerdings sei in dieser Zeit weniger getestet worden.

Dafür wurde aber weiter geimpft. In der letzten Woche des Jahres 2021 wurden 3208 Immunisierungen in den Impfstellen des Kreises verabreicht, 1175 Menschen ließen sich dabei zum ersten Mal impfen. Da viele Kinder und Jugendliche geschützt wurden, kam vor allem das Serum von Biontech zum Einsatz. Wie andere Kreise und Städte auch verfügt der Kreis derzeit über einen Überschuss am Vakzin des Herstellers Moderna. „Der Kreis hat deshalb die Zahl der Impfstraßen in der Impfstelle an der Platanenallee in Unna um zwei erhöht und bietet noch mehr Impftermine an“, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

Update vom 3. Januar, 16.15 Uhr: Wie der Kreis Unna am Montag mitteilt, sind sieben weitere Menschen aus dem Kreis an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Demnach ist bereits am 17. Dezember eine 87-jährige Frau aus Bönen gestorben, außerdem ein 92-jähriger am 28. Dezember und ein 76-jähriger Mann aus Werne am 15. Dezember, eine 40 Jahre alte Frau aus Lünen am 25. Dezember, ein 85-jähriger Kamener am 24. Dezember, ein 63-jähriger Mann ebenfalls aus Kamen am 31. Dezember sowie eine 90-jährige Frau aus Lünen am 29. Dezember. Damit ist die Zahl der Menschen aus dem Kreis, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind, auf 555 gestiegen.

Ebenfalls deutlich erhöht hat sich die Zahl der Ansteckung. Seit der letzten Meldung des Kreises am 30. Dezember sind bis Montag 237 neue Fälle kreisweit hinzugekommen. Den Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner gab das Robert Koch-Institut am Montag mit 157,01 für den Kreis Unna an. In den Kliniken dort werden momentan 47 Patienten aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt, acht mehr als am Jahresende. Fünf der Erkrankten benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, ein Patient muss invasiv beatmet werden.

Update vom 31. Dezember, 10.29 Uhr: Am Silvestertag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna bei 153,4. Sie ist damit erstmals seit Längerem wieder leicht angestiegen, und zwar um drei Punkte. Die niedrigste Inzidenz in NRW hat zurzeit der Kreis Olpe mit 84, die höchste die Stadt Wuppertal mit 311,3. Das Robert-Koch-Institut, das die Daten veröffentlicht hat, weist allerdings darauf hin, dass sie nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage ergeben könnten. Während der Feiertage und zum Jahreswechsel sei mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen.

Der Kreis Unna gibt Fallzahlen immer werktags bekannt. Mit der nächsten Bekanntmachung ist daher am Montag, 3. Januar 2022, zu rechnen.

Update vom 30. Dezember, 16.55 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind am Donnerstag - wie am Vortag - 132 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Verstorben ist am Mittwoch ein 95 Jahre alter Mann aus Bönen, zudem ist der Tod einer 85 Jahre alten Frau aus Lünen zu beklagen.

25.830 Personen im Kreis Unna gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 1715. Derzeit befinden sich 39 Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut mit 150,4 an (Stand: 30. Dezember). Der Wert ist weiter gesunken, er liegt 4,1 Punkte niedriger als am Vortag. Experten warnen jedoch davor, dass die Inzidenz mit der erwarteten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus wieder schnell und stark ansteigen könnte.

Der Kreis Unna verzeichnet zehn weitere bestätigte Omikron-Fälle. Betroffen sind mit jeweils einem Fall Bergkamen, Fröndenberg, Holzwickede und Werne. Je drei Fälle entfallen auf Lünen und Schwerte. 24 der bislang 52 bestätigten Omikron-Fälle vereint die Stadt Lünen auf sich.

Neuinfektionen gibt es in allen zehn Kreis-Kommunen. In Bönen etwa sind es sechs. Das erhöht die Gesamtzahl auf 1481. Die Zahl der aktiven Fälle ist, wie am Vortag, nur in Werne gestiegen – um sechs auf 153. In Bönen geht der Wert um elf auf 140 zurück. Den zahlenmäßig größten Rückgang verzeichnet Bergkamen mit minus 25 auf 183. Hier gab es binnen 24 Stunden neun Neuinfektionen (gesamt nun 3954), die Zahl der aktiven Fälle ging deutlich um minus 25 auf 183 zurück.

Laut dem Intensivregister Unna sind von den aktuell 95 Intensivbetten im Kreis 14 frei (Stand: 30. Dezember, 16.15 Uhr). Der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten beträgt 8,42 Prozent. Acht Covid-19-Patienten sind in intensivmedizinischer Behandlung, drei werden invasiv beatmet.

Update vom 29. Dezember, 17.38 Uhr: Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Gestorben ist ein 63-Jähriger aus Bergkamen, und das nach Angaben von Mittwoch bereits am 18. Dezember. Allein in Bergkamen wurden bis dato 53 Tote gezählt, im gesamten Kreis Unna sind es mittlerweile 546.

Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind binnen 24 Stunden 132 neue Corona-Fälle gemeldet worden. 25.627 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 1788. Derzeit befinden sich 47 Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um 8,1 Punkte auf 154,5 gesunken (Stand: 29. Dezember). Es gibt elf weitere bestätigte Omikron-Fälle – sieben davon betreffen Lünen, zwei Schwerte, jeweils einmal tauchte die neue, als besonders ansteckend geltende Mutation in Fröndenberg und in Werne neu auf. Mittlerweile ist Omikron in allen zehn Kreis-Kommunen angekommen. Die Stadt Lünen sticht hier mit 21 von insgesamt 42 bestätigten Fällen heraus.

Die 132 Neuinfektionen im Kreis lassen die Gesamt-Fallzahl auf 27.829 seit Ausbruch der Pandemie ansteigen. Neuansteckungen gibt es in allen zehn Kreis-Kommunen, die meisten mit 25 in Werne. In Bönen etwa werden vier neue Fälle bekannt, das erhöht die Gesamtzahl hier auf nunmehr 1475.

Die Zahl der aktiven Fälle ist nur in der Stadt Werne gestiegen – um 13 auf nunmehr 147. Andernorts ist sie zurückgegangen, in Bönen etwa um minus elf. Hier tragen aktuell 151 Menschen das Coronavirus in sich. Bergkamen zählt derzeit 208 Fälle, einen weniger als am Vortag.

Von den 97 Intensivbetten im Kreis Unna sind nach Angaben des Intensivregisters 89 belegt (Stand: 29. Dezember, 16.15 Uhr). Der Anteil der Covid-19-Patienten beträgt 9,28 Prozent. Der Wert ist zuletzt leicht gesunken. Neun Covid-Patienten befinden sich aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, drei davon werden invasiv beatmet.

Corona im Kreis Unna: Omikron hat Bönen erreicht - ein Toter in Fröndenberg

Update vom 28. Dezember, 17.28 Uhr: Es vergeht derzeit kaum ein Tag ohne Todesnachrichten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Dienstag ist dem Kreis Unna der Tod eines 67-jährigen Mannes aus Fröndenberg gemeldet worden; er verstarb bereits am 13. Dezember. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 545.

Binnen 24 Stunden registrierte die Gesundheitsbehörde des Kreises 137 Neuinfektionen mit dem Virus. Das lässt die Gesamtzahl auf 27.829 ansteigen. 25.424 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 1860. Aktuell befinden sich 53 Patienten aus dem Kreis in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 162,6 an. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag um 1,5 Punkte gesunken.

Corona im Kreis Unna: Acht weitere Omikron-Fälle

Im Kreis Unna gibt es acht weitere bestätigte Omikron-Fälle des Coronavirus. Erstmals betroffen ist die Gemeinde Bönen mit einem Fall. Weitere Fälle gibt’s in Holzwickede, Schwerte, Selm und Unna (jeweils +1) und in Lünen (+3). Insgesamt sind nun 31 Omikron-Fälle nachgewiesen worden.

Die meisten Neuansteckungen im Kreis hat es in Schwerte (+33 auf 2789) gegeben. In Bergkamen waren es 15; das erhöht deren Gesamtzahl auf 3926. Aktive Fälle gibt es in dieser Stadt derzeit 209. Hier ist ein Rückgang von minus vier zu verzeichnen. In sechs der zehn Kreis-Kommunen ging die Zahl der Akut-Fälle zurück.

In Bönen gab es drei Neuinfektionen. Das erhöht die Gesamtzahl auf 1471. In der Gemeinde tragen aktuell 162 Menschen das Virus in sich, 13 weniger als am Vortag. Werne verzeichnet derzeit 134 Akut-Fälle (-10). Die Gesamtzahl der Neuinfektionen erhöhte sich um zwölf auf 1856.

Ältere Nachrichten zur Corona-Lage im Kreis Unna finden Sie an dieser Stelle.

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