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Corona im Kreis Unna: Immer mehr Covid-Patienten im Krankenhaus - ein weiterer Todesfall

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Von: Ansgar Wolfgart, Jürgen Menke, Sabine Pinger

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Corona im Kreis Unna: Die aktuellen News zu Inzidenz, Infektionszahlen, Regeln und Impfungen für Bergkamen, Werne, Bönen und andere Städte.

Update vom 1. Dezember, 15.50 Uhr: Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises Unna ist über 50 gestiegen. Am Mittwoch mussten 51 Corona-Erkrankte stationär versorgt werden, zwei mehr als am Dienstag. Auch die Auslastung der Intensivstationen im Kreis ist weiterhin sehr hoch. Acht Betten sind nach Angaben des Deutschen Intensivregisters noch frei. Das liegt allerdings nicht nur am Coronavirus. Denn nur neun der insgesamt 93 Intensivbetten im Kreis sind mit Covid-Patienten belegt. Fünf werden beatmet.

Zudem meldete der Kreis einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Bereits am vergangenen Sonntag starb ein 97-jähriger Mann aus Lünen, der positiv auf das Virus getestet worden war. Damit sind jetzt 519 Bürger des Kreises an oder mit dem Virus gestorben.

Die gute Nachricht: Die Inzidenz ist im Kreis zum ersten Mal seit dem 19. November wieder unter 200 gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 193,3. Das waren 12,7 Punkte weniger als am Tag zuvor. Allerdings wurden am Mittwoch auch 159 Neuinfektionen gemeldet, 1751 Personen sind im Kreisgebiet akut erkrankt.

Stand 1. Dezember 2021Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen208 (+15)3560 (+15)
Bönen100 (+1)1238 (+16)
Fröndenberg65 (+11)1187 (+15)
Holzwickede53906 (+3)
Kamen150 (-5)2486 (+10)
Lünen441 (+9)6762 (+49)
Schwerte154 (-5)2385 (+13)
Selm169 (+3)1505 (+13)
Unna282 (+1)3068 (+16)
Werne128 (-1)1647 (+9)
Gesamt1751 (+24)24744 (+159)

Update vom 30. November, 16.53 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind am Dienstag 130 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit erhöht sich deren Gesamtzahl auf nunmehr 24.585. Rechnerisch haben sich bereits mehr als sechs Prozent der rund 400.000 Einwohner des Kreises mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt.

22.340 Personen im Kreis gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 1727. Derzeit befinden sich nach Angaben der Kreisbehörde 49 Corona-Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 206 an (Stand: 30. November). Der Wert ist ein weiteres Mal gestiegen; er liegt 1,7 Punkte über dem vom Vortag. Die Zahl der Neuinfektionen ist aber vergleichsweise gering.

Neuinfektionen gibt es in allen zehn Kreis-Kommunen – die meisten in Lünen (+28 auf 6147) und in Schwerte (+16 auf 2153). In Bergkamen werden acht Neuansteckungen registriert, die Gesamtzahl steigt damit auf 3297. In Bönen waren es sechs Neuansteckungen, gesamt sind es nun 1222.

Die Zahl der aktiven Fälle geht in drei Kommunen zurück (Kamen: -2 auf 154; Lünen -6 auf 432; Schwerte -5 auf 159). Am stärksten steigt sie in Bergkamen: um 15 auf nunmehr 199. In Bönen bleibt es bei 100 Fällen. Einen weiteren Todesfall gibt es nicht; der Kreis zählt 518 Verstorbene.

Update vom 29. November, 17.40 Uhr: Zwischen Freitagmittag und Montagnachmittag sind im Kreis Unna 257 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. Ein erneut sehr hoher Wert – im Vergleich zum Montag der Vorwoche sind es aber 39 Neuinfektionen weniger. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises Unna wird vom Robert-Koch-Institut weiterhin mit 204,3 angegeben. Im Vergleich zum Sonntag veränderte sich der Wert damit nicht.

In Lünen (58) und Unna (56) wurden mit Abstand die meisten neuen Fälle gemeldet. Im gesamten Kreisgebiet sind 1694 akute Fälle bekannt, 79 mehr als am Freitag.

Zudem teilte der Kreis mit, dass ein 90-jähriger Mann aus Werne, der sich mit dem Virus trotz vollständiger Impfung infiziert hatte, am vergangenen Freitag starb. Es ist 518. Todesfall im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie.

Erhöht hat sich seit Freitag die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern. Dort müssen – Stand Montag – 43 Infizierte stationär behandelt werden. Am Freitag waren es drei weniger.

Auf der Intensivstationen werden neun Corona-Patienten betreut, vier davon werden beatmet. Sieben Intensivbetten sind nach Auskunft des Deutschen Intensivregisters im Kreis noch frei.

Update vom 28. November, 16.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist am Wochenende gesunken. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 204,3. Am Freitag hatte der Wert bei 207,8 gelegen. Zudem ist eine weitere Person im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben. Aus welcher Stadt der Verstorbene stammt, gibt das RKI nicht bekannt. Details, auch zu den Fallzahlen der einzelnen Kommunen, wird der Kreis Unna erst am Montag wieder nennen. 

Update vom 26. November, 15.30 Uhr: 133 weitere Personen haben sich im Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten neuen Fälle hat es in Unna (29) und Lünen (28). Kreisweit sind 1615 aktive Fälle registriert, 60 mehr als am Donnerstag.

Wieder gestiegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut meldete am Freitag einen Wert von 207,8. Das waren 6,9 Punkte mehr als 24 Stunden zuvor. Damit liegt der Kreis Unna aber noch deutlich unter dem Landesschnitt von 274,2.

Unverändert bleibt es bei 40 Covid-Patienten, die im Krankenhaus versorgt werden müssen. Das Deutsche Intensivregister meldet acht Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen, vier von ihnen müssen beatmet. Neun Intensivbetten sind frei.

Update vom 25. November, 17.24 Uhr: Im Kreis Unna ist eine weitere Person, die mit dem Coronavirus infiziert war, gestorben. Wie der Kreis am Donnerstag mitteilte, starb am vergangenen Montag ein 81-jähriger Mann aus Werne. Er war vollständig gegen das Virus geimpft. Damit sind nun 517 Bürger des Kreises im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben.

Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis bleibt unterdessen weiter hoch. Binnen 24 Stunden wurden 190 neue Corona-Fälle gemeldet. Gesunken ist hingegen die Sieben-Tage-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 201. Das waren 10,9 Punkte weniger als am Tag zuvor.

Relativ konstant blieb an den vergangenen Tagen die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. Wie am Mittwoch wurden am Donnerstag 40 Personen mit einer Corona-Infektion stationär behandelt. In acht Fällen ist die Erkrankung so schwerwiegend, dass eine Versorgung auf der Intensivstation notwendig ist. Wie am Vortag sind nach Angaben des Deutschen Intensivregisters noch sechs Intensivbetten im Kreis frei.

Update vom 24. November, 17.45 Uhr: Für den Kreis Unna gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch eine Inzidenz von 211,9 an. 102 neue Fälle wurde am Mittwoch im Kreis gemeldet. Im gesamten Kreis sind 1455 Personen mit einer akuten Infektion erfasst, 31 mehr als am Dienstag. Die meisten aktuellen Fälle gibt es in Lünen (416), Unna (188), Schwerte und Bergkamen (beide 143).

40 Covid-Patienten müssen stationär im Krankenhaus versorgt werden. Am Vortag waren es 41. Laut Intensivregister sind neun Personen so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Drei Personen müssen beatmet werden. Sechs von insgesamt 100 Intensivbetten sind noch frei.

Update vom 23. November, 17.09 Uhr: Im Kreis Unna haben sich erneut weit über 100 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Der Kreis meldete am Dienstag 152 Neuinfektionen. Das waren aber immerhin 37 neue Fälle weniger als am Dienstag der Vorwoche. Zudem wurden 125 Genesene gemeldet, sodass die Zahl der akuten Fälle im Kreisgebiet nur leicht auf 1424 stieg.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut mit 218,7 an. Das waren 4,6 Punkte mehr als am Montag. Deutlich höher sind die Werte beim Blick auf die Altersverteilung der Infizierten. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen ist die Inzidenz auf 572,5 angestiegen. Bei den Fünf- bis Neunjährigen liegt sie bei 430,9. Am niedrigsten ist die Inzidenz der 80- bis 84-Jährigen. In dieser Gruppe stecken sich 66,7 Personen pro 100.000 Einwohner an.

Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises sank leicht um eine Person auf nun 41. Das Deutsche Intensivregister meldet acht Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen. Nur noch fünf Intensivbetten waren am Dienstagnachmittag noch frei verfügbar.

Update vom 22. November, 16.43 Uhr: Im Kreis Unna sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben. Wie der Kreis Unna mitteilte, starb eine 85-jährige Frau aus Bönen, obwohl sie gegen das Virus geimpft war. Ungeimpft war dagegen eine 85-jährige Frau aus Lünen, die ebenfalls starb. 516 Infizierte sind damit nun insgesamt im Kreis Unna gestorben.

Über das Wochenende wurden 296 neue Fälle gemeldet. Im gesamten Kreisgebiet sind 1400 Personen mit einer akuten Infektion registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde wie am Vortag vom Robert-Koch-Institut mit 214,2 angegeben.

Deutlich gestiegen ist die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. 43 Personen werden dort stationär behandelt, acht mehr als am vergangenen Freitag. Auf den Intensivstationen werden acht Corona-Erkrankte versorgt, drei davon müssen beatmet werden. Am Montagnachmittag waren noch sieben Intensivbetten im Kreis Unna frei, was 6,9 Prozent aller Betten entspricht. Der Anteil der Corona-Erkrankten an allen Intensivpatienten beträgt dabei allerdings lediglich 7,9 Prozent.

Update vom 19. November, 16.38 Uhr: Im Kreis Unna werden die Impfangebote hochgefahren. Neben der bestehenden Impfstelle an der Platanenallee in Unna werden auch Angebote in den Kommunen geschaffen. Konkrete Daten gibt es für Bergkamen, Werne und Kamen. Andere Kommunen werden kurzfristig folgen.

In Kamen entsteht eine Impfstelle in der Stadthalle Kamen, Rathausplatz 1. Impfungen erfolgen jeweils samstags von 10 bis 18 Uhr, erster Impftermin ist der 27. November.
 
Für Werne und Bergkamen wird es eine gemeinsame Impfstelle im Westfälischen Sportbootzentrum Marina Rünthe geben. Impfungen erfolgen mittwochs bis samstags, erster Impftermin ist am 26. November. Die Impfzeiten werden über das Terminbuchungssystem des Kreises bekannt gegeben.
 
Auch die Impfstelle im ehemaligen Impfzentrum in Unna fährt das Angebot weiter hoch. Zukünftig wird dort von Montag bis Freitag geimpft – jeweils an den Nachmittagen. Für den Dienstag bleibt es allerdings beim Vormittag.

Update vom 19. November, 16.15 Uhr: Am Freitag hat der Kreis Unna 82 Neuinfektionen gemeldet, die vor allem in Lünen (25) und Unna (22) verortet sind. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Kreisgebiet sind es 23.325 Fälle erfasst, darunter sind 1215 aktive Infektionen – 26 mehr als am Donnerstag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis wird vom Robert-Koch-Institut mit 181,6 angegeben. Das sind 9,9 Punkte mehr als 24 Stunden zuvor.

In den Krankenhäusern des Kreises werden weiterhin 34 Covid-Patienten stationär behandelt. Um zwei Patienten erhöht hat sich die Zahl der Infizierten auf den Intensivstationen. Dort müssen nun sieben Corona-Erkrankte behandelt werden. Elf Intensivbetten sind laut Intensivregister noch frei.

Update vom 18. November, 16.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen unaufhörlich weiter. Binnen 24 Stunden wurden 158 Neuinfektionen gemeldet. Besonders stark betroffen sind diesmal die Kommunen Lünen (41 neue Fälle), Schwerte (20) und Bönen (19). Im gesamten Kreis Unna gibt es damit nun 1189 aktive Infektionen. 47 weitere Personen gelten wieder als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 171,8. Das sind 24,9 Punkte mehr als am Mittwoch.

Zudem sind auch zwei weitere Personen, die mit dem Virus infiziert waren, gestorben. Wie der Kreis mitteilt, handelt es sich um einen 73 Jahre alten Mann aus Lünen und eine 24-jährige Frau aus Kamen. Beide waren nicht gegen das Virus geimpft. Insgesamt sind damit nun schon 514 Bürger des Kreises im Zusammenhang mit Corona gestorben.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 34 Patienten mit Covid-19 behandelt. Auf den Intensivstationen werden fünf Infizierte versorgt. Elf Intensivbetten sind nach Angaben des Deutschen Intensivregisters im Kreis noch frei.

Update vom 18. November, 12.56 Uhr: Der Kreis Unna hat jetzt auf Nachfrage erläutert, warum er Informationen zu Alter, Geschlecht und Wohnort des verstorbenen Kindes zurückhält. So ist es nach Darstellung von Volker Meier, dem Leiter der Pressestelle, in einem vorherigen Fall zu belastenden Situationen für die ohnehin trauernden Hinterbliebenen gekommen. Medienvertreter und andere Dritte hätten versucht, Kontakt mit den Eltern aufzunehmen. „Im Kreis Unna sterben so wenige junge Menschen, da können Außenstehende – etwa in Kenntnis von Todesanzeigen – schnell Rückschlüsse ziehen“, verdeutlicht Meier.

Auch zukünftig werde man bei Kindern bis 14, 15 Jahren, die mit Corona sterben, keine näheren Angaben machen, sagt Meier. Auf konkretere Informationen zur zweiten verstorbenen Person sei am Mittwoch mit Blick auf die eigene Todesfall-Statistik verzichtet worden, die im Internet abrufbar und nach Kommunen aufgeschlüsselt sei. „Hätten wir etwa mitgeteilt, aus welcher Kommune diese andere Person kommt, wäre auch klar gewesen, woher das Kind stammt.“ Auch andere Merkmale zur Person hätten Rückschlüsse ermöglicht.

Bei Todesfällen, die kein Kind betreffen und nicht im Kontext zu Meldungen über verstorbene Kinder stehen, will der Kreis laut Meier weiterhin Angaben zu Alter, Geschlecht und Wohnort veröffentlichen.

Update vom 18. November, 11.39 Uhr: Das Kind, das nach Angaben von Mittwoch im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben ist, war ungeimpft. Das teilt der Kreis Unna auf Nachfrage von wa.de mit. Anders verhielt es sich bei der zweiten verstorbenen Person. Die hatte den Status „geimpft“, heißt es. Alter, Geschlecht und Wohnort der Verstorbenen sind weiterhin unbekannt.

Update vom 17. November, 17.23 Uhr: Im Kreis Unna ist ein Kind im Zusammenhang mit Corona gestorben. Das teilt der Kreis Unna am Mittwoch mit, ohne Angaben zum Alter, zum Geschlecht und zum Wohnort der Person zu machen. Als Grund dafür gibt die Behörde eine mögliche Nachverfolgbarkeit an, auch wolle man Rücksicht auf die Familienangehörigen nehmen, heißt es. Überdies sei eine weitere Person gestorben, zu der man ebenfalls keine genaueren Angaben machen wolle.

Am 4. Januar meldete der Kreis erstmals den Tod eines Kindes – zusammen mit 15 weiteren Todesfällen. Damals hatte es eine Totgeburt im Zusammenhang mit dem Virus gegeben.

Die Gesundheitsbehörde in Unna hat am Mittwoch 153 Neuinfektionen registriert. Das erhöht die Gesamtzahl der Fälle seit Ausbruch der Pandemie auf 23.085. 21.493 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten hat sich um 80 auf nunmehr 1080 erhöht. 36 davon befinden sich in stationärer Behandlung.

In allen zehn Kreis-Kommunen wurden Neuinfektionen festgestellt; in Lünen gab es mit 45 die meisten. In Bönen wuchs die Zahl um zwölf auf 1134, in Bergkamen um den gleichen Wert auf 3357. Die Zahl der aktiven Fälle ging allein in Unna zurück – um minus eins auf jetzt 113. In Bönen tragen das Virus aktuell 64 Menschen in sich; sechs mehr als am Vortag. In Bergkamen stieg die Zahl binnen 24 Stunden auf 74 (+1).

Den Sieben-Tage-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut mit 146,8 an (Stand: 17. November 2021). Er liegt 6,7 Punkte unter dem Wert vom Vortag.

Update vom 16. November, 16.30 Uhr: Das Coronavirus breitet sich auch im Kreis Unna immer weiter aus. Binnen 24 Stunden ist die Zahl der aktiven Fälle um 117 auf nunmehr 1000 angewachsen. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona hat es nach Angaben der Kreisbehörde nicht gegeben. Es bleibt bei 510 Verstorbenen.

Am Dienstag sind der Gesundheitsbehörde des Kreises insgesamt 147 Neuinfektionen gemeldet worden, als genesen gelten 30 Personen. Die Gesamt-Fallzahl hat sich auf 22.932 seit Beginn der Pandemie erhöht. Aktuell befinden sich 33 Patienten in stationärer Behandlung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 152,7 an (Stand: 16. November). Der Wert ist gegenüber dem Vortag nur marginal um 0,2 Punkte gestiegen. In ganz NRW gibt es mit dem Kreis Coesfeld (Inzidenz 82,9) nur noch eine einzige Kommune unter der 100er-Marke.

Im Kreis Unna hat es in Lünen mit Abstand am meisten Neuinfektionen gegeben, insgesamt 58. Es folgen die Städte Kamen und Schwerte (je 15) sowie Unna (14). In Bönen hat sich die Zahl um elf erhöht; damit verzeichnet die Gemeinde nun insgesamt 1122 Fälle von Ansteckungen. In Bergkamen wurden 13 Neuinfektionen registriert, die Gesamtzahl erhöhte sich auf mittlerweile 3345.

Aktive Fälle gibt es in Bönen 59 (plus elf) und in Bergkamen 73 (plus 13). Zum Vergleich: In Lünen tragen derzeit 308 Menschen das Virus in sich – das ist der Höchstwerte im Kreis –, in Schwerte sind's 123.

Update vom 15. November, 16.30 Uhr: Infektionszahlen und Inzidenz im Kreis Unna steigen weiter deutlich an. Über das Wochenende wurden 144 neue Infektionen im Kreisgebiet gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 152,5 und nähert sich damit dem Landesschnitt von 167. Zwar ist der Kreis von den Rekordwerten weit jenseits der 250 aus dem vergangenen Winter noch ein Stück entfernt, dennoch ist der starke Anstieg innerhalb kurzer Zeit besorgniserregend. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei lediglich 76,7.

Besonders viele Neuinfektionen hat es in Lünen (42) und Unna (21) gegeben. Aber auch kleinere Kommunen wie Bönen (zwölf) und Fröndenberg (13) verzeichnen viele neue Fälle. In Bergkamen hingegen ist die Zahl der akuten Infektionen sogar gesunken, weil fünf neuen Fälle sechs Genesene gegenüberstehen. Im gesamten Kreisgebiet wird die Zahl der akut Infizierten mit 883 angegeben, 76 mehr als am vergangenen Freitag.

Aus Werne und Fröndenberg wurden am Montag zudem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gemeldet. Wie der Kreis mitteilte, starben ein 93-jähriger Werner und 82 Jahre alter Mann aus Fröndenberg. Nach Angaben des Kreises waren beide Verstorbene gegen das Virus geimpft. Damit sind nun 510 Bürger des Kreises seit Ausbruch der Pandemie gestorben.

Nur leicht verändert hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken des Kreises. Auf den Stationen werden 35 Infizierte behandelt, einer weniger als am Freitag. Das Deutsche Intensivregister gibt sieben Covid-Erkrankte und noch zehn freie Betten auf den Intensivstationen an.

Update vom 14. November, 14.30 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner im Kreis Unna ist am Wochenende erneut sprunghaft gestiegen. Wurde er am Freitagmittag vom Robert-Koch-Institut noch mit 129,6 angegeben, so lag er am Sonntagmittag bereits bei 152,2.

Zudem ist ein weiterer Kreisbewohner infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesopfer im Kreis ist somit auf 509 gestiegen.

Update vom 13. November, 17.50 Uhr: Am Freitag hat der Kreis Unna 81 neue Corona-Fälle gemeldet. Das sind alle Neuinfektionen, die dem Kreis bis 13 Uhr gemeldet wurden. Im gesamten Kreisgebiet sind 807 Personen mit einer akuten Infektion registriert.

Was die Zahl der Neuinfektionen angeht, erlebte der Kreis eine der schlimmsten Wochen seit vielen Monaten. Insgesamt 529 neue Ansteckungen gab es an den vergangenen sieben Tagen. Das waren mehr als doppelt so viele Fälle wie in der Woche zuvor. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich im Vergleich zum Freitag der Vorwoche fast verdoppelt. Binnen sieben Tagen stieg die Inzidenz nach Angaben des Robert-Koch-Institutes von 68,3 auf 129,6.

Der Kreis Unna hat unterdessen angekündigt, dass aufgrund der gestiegenen Nachfrage, Impfungen im ehemaligen Impfzentrum in Unna nur noch mit Termin erfolgen. Das gilt für Impfungen ab Donnerstag, 18. November. Die Terminbuchung für Impfungen in der Impfstelle erfolgt ausschließlich online über: www.kreis-unna.de/gegencorona. Buchungen sind ab sofort möglich.

Update vom 11. November, 15.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen weiter rasant. Am Donnerstag kamen 113 neue Corona-Fälle hinzu. Damit sind nun 786 Personen im gesamten Kreisgebiet akut infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen bei 121,7. Binnen 24 Stunden stieg der Wert um 15,5 Punkte.

Der Kreis Unna hat nun angekündigt, sein Impfangebot auf die sogenannten Booster-Impfungen auszuweiten und reagiert damit auf die Anweisung der Landesregierung an die Kommunen, ihre Impf-Aktionen zu erweitern.

Dabei komme der Kreisverwaltung nun zu Gute, dass das alte Impfzentrum in der Kreissporthalle Unna nicht vollständig geschlossen wurde. „Schon jetzt bieten wir zahlreiche Impf-Termine an“, erklärt Gesundheitsamts-Chef Josef Merfels. „Und die wurden in den vergangenen Wochen ganz hervorragend angenommen. Allein in der letzten Woche haben sich von unseren Teams knapp 900 Menschen impfen lassen.“

Impfzentrum des Kreises Unna in der Kreissporthalle in Unna.
Bis Ende September war die Kreissporthalle in Unna das offizielle Impfzentrum des Kreises. Dort werden auch weiterhin Impfungen durchgeführt. © Robert Szkudlarek

Ab sofort sollen bei diesen Terminen auch Auffrischungsimpfungen angeboten werden. Diese waren bisher Sache der niedergelassenen Ärzte. Allerdings: Nach wie vor sollten sich alle Interessierten in erster Linie an ihren Hausarzt vor Ort wenden, um einen Impftermin zu vereinbaren, heißt es vom Kreis. Wer das nicht möchte, kann auch die Impfangebote des Kreises nutzen. Die Auffrischungsimpfungen sollen in den kommenden Wochen ausgeweitet werden. „Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht vom einen Tag auf den anderen etwas aus dem Boden stampfen können. Wir sind in Gesprächen und müssen uns auch um das Personal kümmern, das die Impfungen durchführen soll“, sagt Josef Merfels.

Möglichkeiten zur Impfung im ehemaligen Impfzentrum gibt es zum Beispiel am Freitag von 13 bis 18.30 Uhr sowie am 18. und 19. November. Weitere Termine sind: 25. November, 26. November, 3. Dezember, 10. Dezember und 17. Dezember. Im November gibt es darüber hinaus weitere Impfungen mit dem Impfbus im Kreisgebiet: Am Montag, 22. November, hält der Impfbus in Unna (Firma Fiege, Gießerstraße 5, 10 bis 14 Uhr) und am Sonntag, 28. November, in Kamen (Café international, Poststraße 20, 11 bis 14 Uhr).

Auffrischungsimpfungen erfolgen nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) in erster Linie für Personen ab 70 Jahren, Personen mit Immundefiziten, Pflegepersonal, Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt und Personen mit einer mindestens vier Wochen zurückliegenden Impfung des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson.

Update vom 10. November, 16.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna hat zum ersten Mal seit Mitte Mai wieder die 100er-Marke überschritten. Das Robert-Koch-Institut gab am Mittwoch einen Wert von 106,2 an. Damit ist der Wert binnen 24 Stunden um 23,4 Punkte gestiegen.

Zudem ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen den dritten Tag hintereinander dreistellig. 103 neue Fälle wurden im Kreisgebiet registriert. Die Zahl der akuten Infektionen im Kreis stieg um 59 auf nun 712.

Corona im Kreis Unna: Zwei Frauen aus Unna gestorben

Der Kreis meldete zudem den Tod von zwei Frauen aus Unna, die sich angesteckt hatten und nicht geimpft waren. Sie waren 82 und 75 Jahre alt. Damit sind nun seit März 2020 508 Corona-Infizierte im Kreis Unna gestorben.

Diese Zahl könnte demnächst weiter steigen. Denn es müssen immer mehr Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Die Kliniken des Kreises melden derzeit 32 Infizierte auf ihren Stationen, vier mehr als am Dienstag. Fünf Patienten sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation versorgt werden müssen.

Auch in NRW steigen die Corona-Zahlen deutlich. Ältere Nachrichten zur Corona-Lage im Kreis Unna finden Sie an dieser Stelle.

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