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Corona im Kreis Unna: Wieder mehr Patienten im Krankenhaus

Corona im Kreis Unna: Alle aktuellen News zu Inzidenz, Infektionszahlen, Delta-Variante und Impfungen für Bergkamen, Werne, Bönen und andere Städte.

+++ Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Neue Nachrichten zur Corona-Lage im Kreis Unna finden Sie hier. +++

Update vom 30. August, 18 Uhr: Im Kreis Unna hat es seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 mehr als 20 000 Corona-Fälle gegeben. Mit den 96 Neuinfektionen, die der Kreis am Montag meldete, übersprang die Fallzahl die 20 000er-Marke und liegt nun bei 20 024. Die meisten neuen Fälle wurden erneut in Lünen (24) registriert. Aber auch Bergkamen (20) und Unna (16) sind stark betroffen. Im gesamten Kreisgebiet stieg die Zahl der akuten Infektionen um 43 auf 637.

Während die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner im Kreis im Vergleich zum vergangenen Freitag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nur leicht auf 94,5 stieg, liegt die Zahl der in Kliniken des Kreises behandelten Covid-19-Patienten wieder deutlich im zweistelligen Bereich. 16 Personen sind so schwer erkrankt, dass sie stationär betreut werden müssen. Das sind sieben mehr als am zum Ende der vergangenen Woche. Das Deutsche Intensivregisters gibt fünf Corona-Patienten an, die auf einer Intensivstation im Kreis Unna behandelt werden müssen.

229 875 Personen sind im Kreis Unna vollständig geimpft. Das ergibt die Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung. Damit kamen seit Freitag 1600 Personen hinzu. Eine erste Spritze haben bisher 244 975 Bürger im Kreis erhalten.

Stand 30. August 2021Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen112 (+15) 3026 (+20)
Bönen26 (+4)994 (+4)
Fröndenberg15 (+1)1017 (+2
Holzwickede38 (-2)744 (+2)
Kamen762050 (+7)
Lünen178 (+9) 5455 (+24)
Schwerte53 (+4)1889 (+11)
Selm20 (-8) 1178
Unna87 (+13)2354 (+16)
Werne32 (+7)1317 (+10)
Gesamt637 (+43) 20024 (+96)

Update vom 27. August, 16 Uhr: Fast alle Neuinfektionen im Kreis Unna gehen auf ungeimpfte Personen zurück. 401 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registrierte der Kreis in der vergangenen Woche. Nur 20 dieser Neuinfizierten waren vollständig geimpft – was etwa fünf Prozent entspricht. Damit waren also 95 Prozent der positiv Getesteten ohne Impfschutz.

Das verdeutlicht, welche Bedeutung die Entscheidung, sich impfen zu lassen, für die eigene Gesundheit und das derzeitige Infektionsgeschehen hat. Als vollständig geimpft gelten im Kreis nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe 228 270 Personen.

Am Freitag meldete der Kreis 30 neue Fälle – im Vergleich zum Vortag ein eher geringer Wert. Die Inzidenz des Kreises stieg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 91,7. Kreisweit waren bis Freitag 1100 Quarantänen verhängt. Es bleibt aber auch dabei, dass vergleichsweise wenig Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt werden müssen. In den Kliniken des Kreises waren es am Freitag neun Personen, eine weniger als am Vortag. Drei müssen derzeit intensivmedizinisch betreut werden.

Update vom 26. August, 16 Uhr: Die Infektionen mit dem Coronavirus an Schulen nehmen immer stärker zu. Inzwischen meldet der Kreis Unna 47 Corona-Fälle an insgesamt 32 Schulen im Kreisgebiet. Das sind zehn Schulen und 22 Fälle mehr als noch am vergangenen Dienstag. Allein in Lünen gibt es positive Fälle an elf verschiedenen Schulen. In Bergkamen wurden bislang sechs Infektionen an fünf Schulen gemeldet. 27 Personen mussten daraufhin in Quarantäne. In Bönen ist ein Fall bekannt, in Werne sind drei Schulen betroffen.

Insgesamt befinden sich derzeit 858 Personen in Quarantäne. Betroffen sind enge Kontaktpersonen von Infizierten. Die Dauer der Quarantäne beträgt 14 Tage nach dem letzten Kontakt zum Infizierten und kann auch nicht durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden. Der Kreis halte sich dabei an die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes.

Gibt es einen positiven Fall an einer Schule, werde immer die individuelle Situation in der Klasse berücksichtigt, heißt es vom Kreis. Daher könne es sein, dass nur einzelne Schüler in Quarantäne geschickt werden, in anderen Fällen aber auch gesamte Klassen.

In Kitas seien im Falle einer Infektion in der Regel ganze Gruppen betroffen, da dort keine Masken getragen werden und auch Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Vier Kitas sind laut Kreis derzeit betroffen, zwei in Kamen und zwei in Holzwickede.

Insgesamt 89 Neuinfektionen bestätigte der Kreis am Donnerstag, davon 22 in Lünen und 20 in Bergkamen. 579 akute Fälle gibt es im gesamten Kreis Unna – 73 mehr als am Mittwoch.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Angaben des Robert-Koch-Institutes um 2,1 Punkte auf nun 84,1. Weiterhin müssen zehn Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises behandelt werden.

Update vom 25. August, 16.40 Uhr: Im Kreis Unna infizieren sich immer mehr junge Menschen mit dem Coronavirus. Seit dem Ferienende sind die Infektionszahlen in der Altersgruppe zwischen 0 und 20 am stärksten gestiegen, was sich auch damit erklären lässt, dass Kinder und Jugendliche nun in der Schule häufiger getestet werden. 137 Fälle hat es in den vergangenen sieben Tagen in dieser Altersgruppe gegeben.

In den anderen Altersgruppen steigen die Infektionszahlen zwar ebenfalls, allerdings deutlich weniger stark. So werden nur noch vereinzelt Neuinfektionen bei den Über-60-Jährigen registriert. 13 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Diese Gruppe ist größtenteils geimpft und somit besser vor dem Virus geschützt.

Am Mittwoch hat der Kreis Unna 58 neue Corona-Fälle im Kreisgebiet gemeldet. Gleichzeitig gelten 18 weitere Personen wieder als genesen, sodass es nun 506 akute Infektionen im Kreis gibt, 40 mehr als am Dienstag. Die meisten neuen Fälle gab es in Lünen, wo 22 Corona-Infektionen bestätigt wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis wird vom Robert-Koch-Institut mit 81,3 angegeben. Am Vortag waren es noch 8,6 Punkte weniger. Zehn Covid-Patienten werden in den Kliniken des Kreises behandelt.

Update vom 24. August, 16.44 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind binnen 24 Stunden 79 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Einen weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gibt es nicht. Nach wie liegt die Zahl der Verstobenen bei 492.

Die Gesamtzahl der Ansteckungen im Kreis Unna steigt auf 19.751. 18.793 Personen gelten als wieder genesen. Aktuell sind 466 Menschen mit dem Coronavirus infiziert; 32 mehr als am Vortag.

Bönen (gesamt: 978) und Fröndenberg (1009) bleiben von Neuinfektionen verschont. In Bergkamen (2974) und Unna (2323) gibt’s jeweils 14, in Lünen stieg die Zahl sogar um 27 auf 5380.

Die Zahl der aktuellen Infektionen geht in vier der zehn Kreis-Kommunen zurück: Werne (-1 auf 15), Bönen (-3 auf 11), Schwerte (-3 auf 42) und Fröndenberg (-6 auf 10). Die stärkste Steigerung verzeichnet Bergkamen mit plus zwölf auf 67.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 72,7 an (Stand: 24. August). Sie liegt um 0,5 Punkte höher als am Vortag.

Update vom 23. August, 16.04 Uhr: Die Coronazahlen im Kreis Unna kennen weiterhin nur eine Richtung: die nach oben. So wurden der Gesundheitsbehörde über das Wochenende sowie am Montag 100 neue Corona-Fälle gemeldet – so viele, wie seit Langem nicht mehr. Die Gesamtzahl geht damit rasant auf die 20.000 zu. Insgesamt sind jetzt 19.672 Corona-Fälle im Kreis registriert worden. 18.746 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 434.

In allen zehn Kreis-Kommunen gab's Neuinfektionen, und in allen Kommunen stieg die Zahl der aktuellen Fälle – zahlenmäßig am stärksten in Lünen (+22 auf 122), Unna (+15 auf 55) und Bergkamen (+12 auf 55). In der Gemeinde Bönen tragen derzeit 14 Personen das Virus in sich, sieben mehr als bei der letzten Erhebung am Freitag.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe wurden im Kreis (Einwohner: rund 395.000) bis einschließlich Sonntag 224.644 Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update vom 23. August, 12.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna verharrt auf hohem Niveau, nachdem sie über das Wochenende hinweg stark angestiegen ist. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert am Montag mit 72,2 an. Tags zuvor hatte er bei 72,6 gelegen. Auf der NRW-Inzidenz-Liste liegt der Kreis Unna trotz deutlich gestiegener Zahlen an zehnter Stelle. Die landesweite Inzidenz ist auf 103,3 gestiegen. In Leverkusen, Schlusslicht in NRW, liegt der Wert aktuell bei 205,8.

Update vom 22. August, 16.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist über das Wochenende noch einmal deutlich gestiegen. Am Sonntag (Stand 0 Uhr) gab das Robert-Koch-Institut einen Wert von 72,6 an. Am Freitag hatte die Inzidenz noch bei 53,9 gelegen. Die derzeit maßgebliche Landesinzidenz stieg ebenfalls und liegt nun bei 99,2. Im benachbarten Hamm stieg die Inzidenz auf 115,1. In Dortmund liegt sie sogar schon bei 134,8. Genaue Fallzahlen aus den einzelnen Kommunen wird der Kreis Unna erst am Montag wieder bekannt geben.

Update vom 20. August, 15.50 Uhr: Die nun auch vom Robert-Koch-Institut offiziell ausgerufene vierte Coronawelle macht sich auch im Kreis Unna deutlich bemerkbar. Seit Montag hat der Kreis 186 neue Corona-Fälle gemeldet, immer mindestens 40 pro Tag. Am Freitag waren es 45 Neuinfektionen.

Bei der Verteilung der neuen Fälle auf die einzelnen Kommunen lassen sich ähnliche Beobachtungen machen wie bereits während der vorangegangenen Infektionswellen. Lünen ist am stärksten betroffen. 21 neue Fälle wurden aus der Stadt am Freitag gemeldet, 100 von 347 akuten Infektionen im Kreis sind dort registriert. Es folgen Kamen (45) und Bergkamen (43). Für Bönen sind sieben akute Infektionen registriert, eine weniger als am Vortag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis pro 100 000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut mit 53,9 angeben. Vor einer Woche lag sie noch bei 23. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung ist aktuell aber nur die Landesinzidenz entscheidend, die mit 83,4 angegeben wird. Unter 50 liegen in NRW nur noch die Kreise Coesfeld, Münster und Kleve.

Noch stabil ist die Zahl der Erkrankten, die in den Krankenhäusern des Kreises behandelt werden müssen. Am Freitag waren es neun, sogar eine Person weniger als am Donnerstag. Zwei Patienten müssen auf der Intensivstation betreut werden.

Mit einem vollständigen Impfschutz ausgestattet sind im Kreis Unna nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe 223 379 Personen.

Update vom 19. August, 16.30 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna steigen weiter deutlich an. Am Donnerstag meldete der Kreis 49 Neuinfektionen, davon allein jeweils 15 in Bergkamen und Unna und zwölf in Lünen. 307 Personen im Kreis sind akut infiziert, 38 mehr als am Mittwoch.

Die Sieben-Tage-Inzidenz machte einen erneuten Sprung und wird vom Robert-Koch-Institut nun mit 45,3 angegeben. Das sind 7,6 Punkte mehr als am Vortag. Für die geltenden Regeln hat die Kreisinzidenz allerdings vorerst keine Bedeutung mehr. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung, die am Freitag in Kraft tritt, ist aktuell nur von Belang, dass die Landesinzidenz mit 71,6 deutlich über 35 liegt und damit die 3G-Regel zum Beispiel in der Gastronomie für ganz NRW gilt.

In Krankenhäusern des Kreises werden derzeit zehn Covid-Patienten behandelt. Zwei sind nach Angaben des Deutschen Intensivregisters so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation versorgt werden müssen. Weitere Corona-Patienten aus dem Kreis könnten aber auch in Dortmunder oder Hammer Kliniken behandelt werden.

Update vom 18. August, 18.45 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises sind binnen 24 Stunden 47 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona blieb bei 492.

Seit Ausbruch der Pandemie gab und gibt es insgesamt 19.478 Infektionen. 18.717 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 269 und damit um 40 höher als am Vortag. In allen zehn Kreis-Kommunen bis auf Werne gab es Neuansteckungen, die meisten in Holzwickede (+9 auf 27) und in Lünen (+8 auf 72). Bergkamen verzeichnet aktuell 24 Fälle (sieben mehr als am Vortag), Bönen neun Fälle (+3).

Die Delta-Variante des Virus breitet sich weiter stark aus. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle steigt um 23 auf nunmehr 178. Wegen einer Covid-19-Erkrankung werden derzeit neun Patienten aus dem Kreis Unna stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Die Inzidenz im Kreis Unna liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 37,7 (Stand: 17. August, Vortag: 29,9) und hat somit erstmals wieder die 35 überschritten.

Für einen großen Teil der Neuansteckungen sind Reiserückkehrer verantwortlich. Nach Auskunft des Kreises Unna sticht ein Land hierbei heraus.

Update vom 18. August, 14.15 Uhr: Das Impfzentrum für den Kreis Unna hat seit Dienstag das Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgeweitet. Ein neuer Erlass des Landes NRW lasse jetzt zu, dass auch Hausärzte aufklären dürften und nur noch die Einwilligung eines Sorgeberechtigten vorliegen müsse, heißt es.

Weil nicht mehr nur Kinderärzte das Aufklärungsgespräch führen dürfen, können die Zeiten für die Impfungen ausgeweitet werden: Ab sofort können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ohne Termin zu den allgemeinen Öffnungszeiten eine Impfung erhalten. Die Zeitfenster für die Impfungen entfallen.

Wer das Gespräch mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt bevorzugt, dem stehen nach wie vor die Termine am Freitag und Samstag ohne Anmeldung sowie sonntags mit Terminbuchung jeweils zwischen 14 und 18 Uhr zur Verfügung.

Neu ist zudem, so regelt es der Landes-Erlass, dass kein Sorgeberechtigter mehr den Impfling persönlich begleiten muss. Eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten ist ausreichend und die impfende Ärztin bzw. der Arzt hat sich lediglich von der Einsichtsfähigkeit der Minderjährigen zu vergewissern.

Für alle Impfwilligen besteht nach wie vor die Möglichkeit, sowohl ohne Termin zu kommen oder unter Telefon 0800/116117 und www.116117.de einen Termin zu buchen. Geöffnet ist das Impfzentrum täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ins Impfzentrum ist der Terminvergabe entsprechend 19.15 Uhr.

Update vom 17. August, 17.51 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind binnen 24 Stunden 51 weitere Corona-Fälle gemeldet worden – so viele, wie seit dem 22. Mai nicht mehr, als 59 Neuansteckungen an einem Tag gezählt wurden. Einen neuerlichen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus habe es nicht gegeben, so die Kreisbehörde.

Insgesamt hat sich die Fallzahl im Kreis Unna auf 19.431 erhöht. 18.710 Personen gelten als wieder genesen. Aktuell sind 229 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Wie viele Menschen zurzeit wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, ließ sich am Dienstag aus technischen Gründen nicht ermitteln.

Die Zahl der aktiven Fälle ist von Montag auf Dienstag um 23 gestiegen – vor allem in der Stadt Kamen, die ein Plus von 14 auf 35 aufweist. In Bergkamen kamen zwei Fälle hinzu; jetzt sind es 17. In Bönen sank die Zahl um eins auf nunmehr sechs.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut aktuell mit 29,9 an (Stand: 17. August). Am Vortag hatte der Wert noch bei 28,9 gelegen. Nur in vier Kommunen in NRW (Kreise Kleve, Höxter und Coesfeld, Stadt Bottrop) gibt es aktuell eine niedrigere Inzidenz. Der Durchschnitt in NRW liegt bei 58,8.

Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Varianten des Virus im Kreis Unna stieg um zwölf auf jetzt 155.

Update vom 17. August, 15.54 Uhr: Das Impfzentrum für den Kreis Unna reagiert auf die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) und weitet das Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aus: Ab sofort können Eltern mit ihren Kindern zusätzlich auch samstags zwischen 14 und 18 Uhr ohne Termin zur Impfung kommen. Damit gibt es für Kinder ab zwölf Jahren ab sofort drei feste Impf-Zeitfenster in der Woche: Freitags und samstags können sie zwischen 14 und 18 Uhr ohne Termin ins Impfzentrum an der Platanenallee 20a in Unna kommen. Sonntags muss für die Impfung (ebenfalls zwischen 14 und 18 Uhr) eine Terminbuchung über Telefon 0800/116117 oder im Internet unter der Adresse www.116117.de gemacht werden.

Nach wie vor müssen alle sorgeberechtigen Personen das Kind begleiten und der Impfung zustimmen. Wenn nicht beide Elternteile oder alle Sorgeberechtigten mitkommen können, ist eine schriftliche formlose Einverständniserklärung notwendig. Sie muss durch eine Kopie oder Vorlage eines Ausweispapieres belegt werden. Eine Vorlage ist unter www.kreis-unna.de zum Download eingestellt.

Die Impfwilligen sollten Ausweis, Krankenkassenkarte und ein Impfbuch mitbringen, sofern vorhanden. Wenn Eltern oder andere Angehörige noch nicht geimpft sind, können diese zum Termin mitgebracht werden und zur selben Zeit die Impfung erhalten.

Für alle Impfwilligen ab 16 Jahren besteht weiter die Möglichkeit, sowohl ohne Termin als auch mit Termin zu kommen. Geöffnet ist das Impfzentrum in Unna täglich von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ins Impfzentrum ist der Terminvergabe entsprechend um 19.15 Uhr.

Update vom 16. August, 16.16 Uhr: Nach fast zwei Monaten hat der Kreis Unna wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Mit dem Virus gestorben ist eine 90-jährige Frau aus Kamen, und das am Samstag. Nach der Statistik des Kreises handelt es sich um den 492. Todesfall seit Ausbruch der Pandemie.

Am Montag sowie über das Wochenende sind der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna 41 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl hat sich damit auf 19.380 Fälle erhöht. 18.682 Personen gelten als wieder genesen.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 206. In sieben der zehn Kreis-Kommunen ist sie gegenüber Freitag vergangener Woche gestiegen, in Bergkamen zum Beispiel um zwei auf nunmehr 15, „Spitzenreiter“ ist Lünen (+9 auf 67). In drei Städten und Gemeinden bliebt die Zahl der aktuell Infizierten gleich – darunter Bönen mit sieben.

Die Zahl der Infizierten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden, ist über das Wochenende auf zehn gestiegen. Der maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut mit 28,9 an (Stand: 16. August). Am Vortag hatte der Wert bei 27,3 gelegen, am Freitag noch bei 23. Im NRW-Ranking ist der Kreis Unna auf Platz fünf hinter den Kreisen Kleve, Coesfeld, Höxter und Soest abgerutscht. Ganz vorn ist Mönchengladbach mit einer Inzidenz von 100.

Update vom 13. August, 15.30 Uhr: Am Freitag hat der Kreis Unna noch einmal 13 neue Corona-Fälle gemeldet. Die meisten Neuinfektionen wurden in Bergkamen (4) registriert. Im gesamten Kreisgebiet sind 175 Personen mit einer aktuellen Infektion erfasst, vier mehr als am Vortag. Neun weitere Bürger des Kreises gelten wieder als genesen.

Trotz der kontinuierlich steigenden Infektionszahlen steht der Kreis Unna Im Vergleich zu anderen Kreisen in NRW noch gut da. Die Infektionszahlen steigen nicht so stark wie andernorts. Das Robert-Koch-Institut gab am Freitag eine Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 23 an. Das ist der zweitniedrigste Wert im gesamten Bundesland. Nur der Kreis Coesfeld steht mit 22,2 noch besser da. Hamm, Dortmund oder der Märkische Kreis haben mehr als doppelt so hohe Werte.

Auch die Situation in den Krankenhäusern gibt noch keinen Anlass zur Sorge. Nach Angaben des Deutschen Intensivregisters muss derzeit nur ein Covid-Patient auf einer Intensivstation eines Krankenhauses im Kreis Unna behandelt werden. Allerdings könnten Erkrankte aus dem Kreis auch in Kliniken in Hamm oder Dortmund behandelt werden. Auch dort liegt die Patientenzahl aber im niedrigen einstelligen Bereich, was auch auf den Impffortschritt zurückzuführen sein dürfte. Für den Kreis Unna hat die Kassenärztlichen Vereinigung bis einschließlich Donnerstag 213.510 vollständig geimpfte Personen erfasst.

Update vom 12. August, 16.19 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Kreis Unna steigen weiter deutlich. Am Donnerstag meldete der Kreis 23 Neuinfektionen, die meisten in Lünen (8) und Schwerte (7). Insgesamt zählt der Kreis Unna 171 Personen, bei denen eine akute Corona-Infektion nachgewiesen ist, 18 mehr als am Vortag. Mit Abstand am meisten aktuelle Fälle hat die Stadt Lünen, in der etwa ein Drittel aller im Kreis aktuell erfassten Corona-Infektionen registriert sind.

Gestiegen ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises. Das Robert-Koch-Institut meldete am Donnerstag einen Wert von 19,2. Das waren zwei Punkte mehr als am Mittwoch. Der Kreis Unna ist damit einer von nur noch fünf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW, in denen die Inzidenz unter 25 liegt.

212.663 Personen sind im Kreis Unna nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vollständig geimpft, das waren etwa 11.000 Personen mehr als vor einer Woche. 234 451 haben bisher eine Impfung bekommen und warten noch auf die zweite Spritze. Im Vergleich zur Vorwoche kamen in dieser Statistik nur etwa 2200 Erstimpfungen hinzu.

Update vom 11. August, 16.05 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Unna hat sich binnen 24 Stunden um 20 auf 19.303 erhöht. Das teilt die Kreisbehörde mit. 18.659 Personen gelten demnach als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 153. Einen weiteren Todesfall gibt es nicht; es bleibt bei 491 seit Ausbruch der Pandemie.

Der Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut mit 17,2 angegeben (Stand: 11. August). Der Wert bleibt gegenüber dem Vortag unverändert.

153 akute Fälle – das sind drei weniger als am Vortag. Vor allem in Bergkamen ist die Zahl zurückgegangen, um minus vier auf 13. Auch in Schwerte hat sich die Lage deutlich verbessert (-3 auf 15). In Bönen (aktuell 6 Fälle) und Kamen (12) gibt es jeweils eine Akut-Infektion weniger als am Vortag. Gestiegen sind die Fallzahlen in Holzwickede (+3 auf 10), Unna (+2 auf 17) und in Selm (+1 auf 7).

Von Dienstag auf Mittwoch sind auch vier weitere Fälle mit der Delta-Variante des Virus im Kreis Unna bekannt geworden (zweimal in Lünen, Fröndenberg, Selm). Diese hochansteckende Mutante trat bis dato 127-mal im Kreis Unna auf.

Update vom 10. August, 16.05 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind am Dienstag 16 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl stieg damit auf 19.283 Fälle an. 18.636 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 156. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona gibt es nicht zu beklagen. Die Zahl der nachgewiesenen, durch die Delta-Variante des Coronavirus verursachten Fälle stieg um acht auf nunmehr 123.

Weniger aktive Fälle gegenüber dem Vortag gibt es nur in Bergkamen (-1 auf 17). Unverändert bleibt die Situation in Kamen (13), in Schwerte (18) in Selm (6) und in Unna (15). In Bönen stieg die Fallzahl um einen auf nunmehr 7.

Während auf dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts schon mehrere Kommunen wegen einer Inzidenz von teils weit über 50 rot markiert sind, erscheint der Kreis Unna noch in einem weniger besorgniserregenden mittelstarken Gelb. 17,2 beträgt hier der Inzidenzwert (Stand: 9. August), im Vergleich zum Vortag ist er sogar noch gefallen, um 1,3 Punkte.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind bis einschließlich Montag 208.631 Menschen im Kreis Unna vollständig geimpft worden. 27.017 Menschen haben demnach schon eine Erstimpfung erhalten und warten auf eine notwendige Folgeimpfung.

Update vom 9. August, 16.50 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind über das Wochenende hinweg sowie am Montag 19 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus ist nicht aufgetreten; es bleibt bei 491 Verstorbenen seit Pandemie-Ausbruch.

Insgesamt wurden im Kreis nun 19.267 Infektionen registriert. 18.626 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Menschen liegt den Angaben nach bei 150.

Vier Kommunen blieben ohne Neuinfektionen: Bönen, Fröndenberg, Kamen und Werne. Alle zehn Kreis-Kommunen sind indes aktuell von Corona betroffen, allen voran die Stadt Lünen mit derzeit 52 Fällen (+4 gegenüber Freitag). 18 Fälle sind es jeweils in Bergkamen (+3) und in Schwerte (+2). In Bönen ging die Zahl der Betroffenen um einen auf sechs zurück. Weniger Akut-Fälle gibt es nur Holzwickede mit fünf.

Die maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 18,5 an (Stand: 9. August). Am Freitag hatte der Wert noch bei 14,7 gelegen. Die Delta-Variante des Coronavirus wurde mittlerweile 115-mal nachgewiesen. Hier gab es seit der letzten Erhebung am vergangenen Freitag vier neue Fälle.

Update vom 6. August, 14.30 Uhr: Zehn neue Infektionen sind laut Kreis am Freitag hinzugekommen. Im gesamten Kreis tragen aktuell 143 Menschen das Virus nachgewiesener Weise in sich, seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr haben sich 19.248 Kreisbewohner mit Corona angesteckt.

Der maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner lag nach Angaben des Robert-Koch-Institutes am Freitag bei 14,7. Das ist ein Rückgang um vier Punkte gegenüber dem Vortag.

Um den Wert möglichst noch weiter nach unten zu drücken, setzt der Kreis gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) weiterhin auf das Impfen. 203.641 Menschen wurden in den Arztpraxen, im Impfzentrum oder von mobilen Teams bisher vollständig gegen Corona geimpft, 232.487 haben zumindest die erste Impfung erhalten.

Alle die bereits von einer Corona-Infektion genesen sind, können sich nun schon vier Wochen nach der überstandenen Infektion impfen lassen. Sie benötigen auch nur eine Dosis, um den vollständigen Impfschutz nachzuweisen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre Impfempfehlung für Genesene aktualisiert. Der Kreis hat entsprechend reagiert und lädt sie ins Impfzentrum an der Platanenallee 20a in Unna ein.

Geöffnet ist das Impfzentrum in Unna täglich von 8 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr. Termine müssen nicht vereinbart werden. Mitzubringen sind der Personalausweis, die Versichertenkarten und, falls vorhanden, der Impfausweis.

Update vom 5. August, 16.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis ist um elf gestiegen. Das meldete die Gesundheitsbehörde am Donnerstag. Mit dem Virus angesteckt haben sich demnach vier Lünener, zwei Fröndenberger und jeweils ein Bewohner aus Bönen, Kamen, Schwerte, Unna und Werne. Acht Menschen aus de Kreis gelten aber gegenüber dem Mittwoch als wieder genesen, sodass akut 137 Kreisbewohner betroffen sind, drei mehr als am Vortag. Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 haben sich 19 238 Personen aus dem Kreis Unna infiziert.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner lag laut Robert-Koch-Institut am Donnerstag bei 18,7. Er ist damit gegenüber dem Vortag leicht gesunken, um 1,6 Punkte.

In den Arztpraxen im Kreis, im Impfzentrum und durch mobile Teams wurden mittlerweile 201 681 Menschen vollständig geimpft, 232 206 haben zumindest die erste Dosis des Impfserums erhalten.

Update vom 4. August, 16.30 Uhr: Der Kreis meldet am Mittwoch elf neue Coronafälle, fünf Menschen haben indes die Infektion überstanden. Die Zahl der aktuell infizierten Kreisbewohner liegt damit bei 134. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 19.227 Menschen im Kreis mit dem Virus angesteckt, 18.602 gelten als wieder genesen.

Den Sieben-Tage-Inzidenzwert gibt das Robert-Koch-Institut mit 20,3 (Stand: 4. August) an. Weil der Grenzwert von zehn seit Dienstag an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, wird der Kreis ab Donnerstag in die Inzidenzstufe 1 fallen. Das Land hat dies nun offiziell festgestellt.

200.040 Menschen sind inzwischen in den Arztpraxen im Kreis, im Impfzentrum oder durch mobile Teas vollständig geimpft worden, 231 828 haben zumindest die erste Impfung bekommen.

Update vom 3. August, 17.22 Uhr: Wegen der großen Nachfrage und der guten Resonanz wird das Impfangebot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren im Impfzentrum in Unna ausgeweitet. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist außerdem eine Terminbuchung möglich.
 
Jeden Freitagnachmittag und jetzt zusätzlich jeden Sonntagnachmittag – jeweils in der Zeit von 14 bis 18 Uhr – sind Kinderärzte vor Ort, um die Eltern aufzuklären und die Kinder zu impfen. Sonntags sollte dafür eine Terminbuchung über Telefon 0800/116117 oder im Internet unter www.116117.de erfolgen.
 
Ein Erlass des Landes sieht vor, dass alle sorgeberechtigen Personen das Kind begleiten und der Impfung zustimmen. Wenn nicht beide Elternteile bzw. alle Sorgeberechtigten mitkommen können, ist eine schriftliche formlose Einverständniserklärung notwendig. Sie muss durch eine Kopie oder Vorlage eines Ausweispapieres belegt werden. Eine Vorlage zum Ausdrucken ist unter www.kreis-unna.de zum Download eingestellt (siehe Update Coronavirus – Häufig gestellte Fragen – Infos zu Impfungen).
 
Verimpft wird der Impfstoff von Biontech, auf Wunsch auch der Impfstoff der Firma Moderna.
 
Die Impfwilligen sollten Ausweis, Krankenkassenkarte und ein Impfbuch mitbringen, sofern vorhanden. Wenn übrigens Eltern oder andere Angehörige noch nicht geimpft sind, können diese unkompliziert zum Termin mitgebracht werden und zur selben Zeit die Impfung erhalten.

Update vom 3. August, 15.24 Uhr: Der Kreis Unna rutscht von Inzidenzstufe 0 in die Stufe 1. Der Grund: Den Dienstag eingerechnet, liegt der hiesige Wert seit acht aufeinanderfolgenden Kalendertagen über dem Grenzwert von 10. Der Stufenwechsel vollziehe sich am Donnerstag, 5. August, heißt es bei der Kreisbehörde. Das Land, in dem seit über einer Woche schon die Inzidenzstufe 1 gilt, habe dies offiziell festgestellt. Der aktuelle Inzidenzwert im Kreis Unna liegt laut dem Robert-Koch-Institut bei 19,8 (Stand: 3. August).

Der Gesundheitsbehörde des Kreises sind am Dienstag 20 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Einen weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gab es nicht. Insgesamt sind im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie 19.216 Infektionen gemeldet worden. 18.597 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 128.

Mittlerweile ist keine der zehn Kreiskommunen mehr coronafrei. In Bergkamen (14 Fälle), Fröndenberg (11), Schwerte (11) und Werne (5) sind binnen 24 Stunden aber immerhin keine neuen Fälle hinzugekommen. Den größten Zuwachs hatte Lünen mit +7 auf 40 Fälle. Bönen zählt aktuell vier Infektionen, einen mehr als am Vortag. Die Zahl der nachgewiesen Infektionen mit der Delta-Variante des Virus liegt bei 95. 13 Fälle sind neu hinzugekommen.

Schon mit dem Wechsel der Landes-Inzidenzstufe waren Einschränkungen verbunden. Die neuen lokalen Einschränkungen ab Donnerstag gehen noch einen Schritt weiter:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. Außerdem können sich 100 Personen im öffentlichen Raum treffen, sofern sie einen negativen Testnachweis vorlegen.
  • Gastronomie: Zulässig ist die Öffnung der Gastronomie im Innen- und Außenbereich mit Platzpflicht. Es ist kein Negativtest erforderlich.
  • Freizeit: Bäder, Saunen und Indoor-Spielplätze dürfen mit Personenbegrenzung für Geimpfte, Getestete oder Genesene geöffnet bleiben. In Freibädern gilt keine Testpflicht.
  • Kinder- und Jugendarbeit: Gruppenangebote sind innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt. Ferienangebote und Reisen sind mit negativem Testnachweis oder beaufsichtigtem Selbsttest möglich.
  • Partys: Partys und vergleichbare Feiern sind im Freien ohne Mindestabstand und ohne Maskenpflicht mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorliegt und einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist.

„Die wieder steigenden Infektionszahlen zeigen, dass die Corona-Pandemie nicht überwunden ist“, stellt Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche fest. „Wenn wir eine vierte Welle verhindern wollen, müssen so viele Menschen wie möglich die vorhandenen Impfangebote annehmen und sich vollständig impfen lassen.“

Es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung, und sowohl Kreis als auch Ärzteschaft machten niedrigschwellige Angebote. „Um eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten, muss man noch nicht einmal krankenversichert sein“, unterstreicht Hasche. Eine Übersicht über die Impfaktionen vor Ort, die der Kreis zusammen mit der KVWL neben dem Impfzentrum in Unna macht, findet sich auf der Startseite des Kreises Unna im Internet: www.kreis-unna.de.

Update vom 2. August, 16.24 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind am Montag und über das Wochenende hinweg 18 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Insgesamt wurden damit 19.196 Infektionen registriert, 18.592 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 113. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona gibt es nicht; es bleibt bei 491 Verstorbenen.

Die maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut bei 12,7 (Stand: 2. August) und damit um 7,1 Punkte niedriger als zum Wochenausklang. Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 0 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes. Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag, wenn das Land dies offiziell festgestellt hat.

Am Montag war Tag sieben bei einer Inzidenz von über zehn. Landesweit gilt allerdings schon die Stufe 1 mit ihren Regeln. In Bergkamen gibt es aktuell 14 Infizierte (-1 gegenüber Freitag), in Bönen drei (+1) und in Werne fünf (+1)

Update vom 30. Juli, 13.30 Uhr: Der Gesundheitsbehörde wurden am Freitag sieben neue Coronafälle gemeldet. Da auch in Holzwickede eine neue Infektion bestätigt wurde, ist nun keine Kommune des Kreises mehr „coronafrei“.

Gleichzeitig gelten zwei Betroffene aus Lünen und Schwerte als wieder genesen, sodass der Kreis fünf akute Infektionen mehr als am Donnerstag registriert hat. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt damit bei 99. Insgesamt sind bisher im Kreis Unna 19.178 Coronafälle gemeldet worden, 18.588 Personen gelten als wieder gesund.

Bei den positiven Corona-Abstrichen aus dem Kreisgebiet wurde erneut sieben Mal die als ansteckender und gefährlicher geltende Delta-Variante nachgewiesen, sie wurde nunmehr 81 Mal bei Kreisbewohnern diagnostiziert. Den maßgeblichen Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut für den Kreis mit 19,8 (Stand: 30. Juli) an.

Mittlerweile haben die Arztpraxen, die mobilen Teams und die Mitarbeiter im Impfzentrum des Kreises 230 551 Impfdosen gegen das Corona-Virus verabreicht, 195.266 Menschen haben bereits den vollen Impfschutz erhalten.

Update vom 29. Juli, 17.30 Uhr: 16 weitere Menschen aus dem Kreis haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Das berichtet die Kreisverwaltung am Donnerstagnachmittag. Und betroffen sind dieses Mal alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit Ausnahme von Holzwickede und Werne. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 19.171 Kreisbewohner infiziert, 18.586 gelten inzwischen wieder als genesen.

Die ansteckendere Delta-Variante breitet sich derweil aus, fünf weitere Male wurde sie bei positiven Corona-Abstrichen festgestellt. Nachgewiesen wurde die Mutation mittlerweile bei 74 Menschen aus dem Kreis.

Den maßgeblichen Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut mit 17 (Stand: 29. Juli) an, der Wert ist also gegenüber dem Vortag noch mal um 3,8 Punkte gestiegen.

Update vom 28. Juli, 16.54 Uhr: Der Kreis Unna beklagt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. So ist eine 45-jährige Frau aus Unna mit dem Virus gestorben. Der Fall wurde nach Angaben des Kreises nachgemeldet, die Frau ist bereits seit dem 9. Juni tot. Insgesamt gibt es im Zusammenhang mit der Pandemie nun 491 Verstorbene im Kreisgebiet.

Unterdessen wurde neuerlich eine vergleichsweise hohe Zahl von Neuinfektionen gemeldet. Am Mittwoch registrierte die Gesundheitsbehörde des Kreises 16 neue Fälle. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.155 Fälle bekannt worden, 18.585 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 79.

Fünf der zehn Kreis-Kommunen haben mit steigenden Zahlen zu kämpfen, vor allem Lünen, wo die Fallzahl um drei auf 19 anstieg. In Bergkamen kamen ebenfalls drei Fälle hinzu, hier gibt es zurzeit zehn. In Bönen bleibt es bei einer einzigen aktuellen Infektion, in Werne bei vier.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 13,2 an (Stand: 28. Juli). Der Wert liegt 1,8 Punkte über dem vom Vortag. Die Virusvariante Delta trat den Zahlen nach 22 mal neu auf, vor allem in Bergkamen (+5) und Unna (+6). am

Update vom 27. Juli, 16.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Unna ist am Dienstag weiter gestiegen. Wie schon am Vortag meldete die Kreisverwaltung erneut 17 neue Corona-Fälle, damit sind aktuell 69 Menschen im Kreis akut betroffen. Nur eine Person aus Bergkamen gilt gegenüber Montag als wieder genesen. Damit hat der Kreis einen heftigen Sprung bei der Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner gemacht. Der Wert stieg laut Robert-Koch-Institut von 4,8 am Montag auf mehr als das Doppelte, nämlich auf 11,4.

Die meisten akuten Fälle wurden in Lünen registriert, 16 Bewohner der Stadt tragen das Corona-Virus derzeit in sich. Insgesamt sind seit März 2020 im Kreis Unna 19.139 Corona-Fälle gemeldet worden, 18.580 Menschen haben die Infektion mittlerweile überstanden und gelten als genesen.

47 Abstriche der positiv Getesteten im Kreis wiesen bislang die gefährlichere Delta-Variante nach, vier neue Nachweise sind davon am Dienstag hinzugekommen.

Update vom 26. Juli, 16 Uhr: Mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 4,8 wies der Kreis Unna am Montag noch immer den niedrigsten Wert im ganz NRW auf. Doch das dürfte sich bald ändern. 17 Neuinfektionen meldete die Gesundheitsbehörde zu Wochenbeginn, nur sechs Betroffene gelten seit Montag wieder als genesen. Damit ist die Zahl der akut Infizierten im Kreis von 42 am Freitag auf nunmehr 53 gestiegen. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 19.122 Kreisbewohner angesteckt.

Ab Freitag, 30. Juli, können sich nun auch Kinder und Jugendliche im Impfzentrum des Kreises immunisieren lassen, wie die Kreisverwaltung berichtet. Jeweils freitags stehen dort von 14 bis 18 Uhr Kinderärzte zur Verfügung, die den jungen Impfwilligen das Serum von Biontech verabreichen. Ein Termin ist dafür nicht nötig. Voraussetzung sind eine ärztliche Aufklärung und eine individuelle Risikoakzeptanz.

Zudem müssen alle Sorgeberechtigten zustimmen. Wenn nicht beide Elternteile mitkommen, ist eine schriftliche formlose Einverständniserklärung notwendig. Sie muss durch eine Kopie oder Vorlage eines Ausweispapieres belegt werden. Ansonsten sollten der Ausweis, die Krankenkassenkarte und das Impfbuch, falls vorhanden, mitgebracht werden. Wenn die Eltern oder andere Angehörige noch nicht immunisiert sind, können zur selben Zeit die Impfung erhalten.

Update vom 25. Juli, 11.05 Uhr: Der Kreis Unna entwickelt sich zum Klassenprimus in NRW. Am Samstag wies die Region mit 5,3 die niedrigste Inzidenz im ganzen Bundesland auf, am Sonntag gelingt ihr das mit einem Wert von 4,8 erneut.

Die Plätze dahinter belegen jeweils die Stadt Remscheid (5,4 und 6,3) sowie die Kreise Warendorf (6,5 und 7,2) und Soest (7,3 und 8,3). Während dort die Werte zuletzt stiegen, sank die Inzidenz im Kreis Unna noch. Das Schlusslicht im aktuellen NRW-Ranking bildet nach wie vor Solingen mit einer Inzidenz von 69,7 am Samstag und 64,7 am Sonntag.

Die niedrigen Werte sind zwar erfreulich, dennoch wechselt der Kreis Unna zusammen mit dem Land ab Montag von der Inzidenzstufe 0 in die Stufe 1, was mit zusätzlichen Einschränkungen verbunden ist. Der Grund: Die Inzidenz in Gesamt-NRW liegt seit Längerem über zehn, am Sonntag bei 17,1.

Über die neueste Entwicklung bei den Corona-Fällen informiert der Kreis Unna erst wieder am Montag.

Update vom 23. Juli, 17.15 Uhr: Acht Menschen aus dem Kreis Unna haben sich aktuell mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der akuten Corona-Fälle hat sich kreisweit um sieben gegenüber dem Vortag auf 42 erhöht, da ein infizierter Bergkamener nun wieder als genesen gilt. Das meldete der Kreis am Freitagnachmittag. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 19.105 Kreisbewohner angesteckt.

Das Robert-Koch-Institut gab den Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner für den Kreis am Freitag mit 5,8 an. Der Wert entspricht damit dem des Vortages. Ab Montag gilt wegen steigender Corona-Zahlen vermutlich dennoch wieder die Inzidenzstufe 1 in NRW und damit auch im Kreis Unna, das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann an. „Das Land legt den Stufenplan fest“, sagt Kreis-Pressesprecher Volker Meier.

Nach dem gebe es einen Automatismus, ab wann die Inzidenzstufen sich ändern. Es gelten dann wieder automatisch die Regelungen der Inzidenzstufe 1 (Inzidenz von 10,1 bis 35). Das heißt zum Beispiel, dass es für Geimpfte und Genesene keine Kontaktbeschränkungen gibt. Für alle anderen gilt, dass sich beliebig viele Menschen aus fünf Haushalten im öffentlichen Raum treffen dürfen. Die Maskenpflicht bleibt in Innenräumen weitgehend bestehen.

Update vom 22. Juli, 17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist im Kreis wieder leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab diesen Wert am Donnerstag mit 5,8 an, 0,5 Punkte weniger als am Mittwoch. Die Zahl der akuten Fälle hat sich gegenüber dem Vortag auch nicht geändert, sie bleibt bei 35. Momentan sind die Gemeinde Holzwickede und die Stadt Kamen offiziell „coronafrei“.

Zwei neue Infektionen meldet die Kreis-Gesundheitsbehörde aber dennoch: eine aus Bergkamen und eine aus Selm. Geleichzeitig gelten zwei Betroffene aus Kamen und Selm aber wieder als genesen.

Die Delta-Variante wurde erneut nach gewiesen, in zwei positiven Corona-Abstrichen aus Lünen und Selm. Damit haben sich mittlerweile 39 Kreisbewohner mit dieser Virusmutation infiziert.

Update vom 21. Juli, 17.40 Uhr: Der Kreis Unna weist nach wie vor eine vergleichsweise niedrige Inzidenz auf. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es nur sechs Kommunen, in denen der Wert noch niedriger ist. Allerdings: Die Kurve steigt auch hier. Aktuell gibt das Robert-Koch-Institut die Inzidenz mit 6,3 an (Stand: 20. Juli). Damit liegt sie zwei Punkte über dem Wert vom Vortag.

Die Gesundheitsbehörde des Kreises hat am Mittwoch acht neue Corona-Fälle registriert. Von den zehn Kommunen im Kreis ist aktuell nur noch Holzwickede coronafrei. In der Gemeinde Bönen bleibt es aktuell bei einem Fall, in Bergkamen gibt es fünf Fälle und damit zwei mehr als am Dienstag. In Lünen ist der Wert sogar wieder zweistellig. Dort tragen derzeit zehn Menschen das Virus in sich. Die Delta-Variante trat einmal mehr auf.

In den Krankenhäusern im Kreis werden zurzeit keine Covid-19-Patienten behandelt.

Update vom 20. Juli, 16.05 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna sind bis Dienstagnachmittag binnen 24 Stunden vier neue Corona-Fälle gemeldet worden. Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gibt es den Angaben nach nicht; es bleibt bei 490 Verstorbenen.

Insgesamt wurden im Kreis Unna nunmehr 19.087 Fälle registriert. 18.569 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt damit bei 28, am Vortag waren es 29.

Die maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut mit 4,3 (Stand: 20. Juli) an. Dieser Wert ist gegenüber dem Vortag um 0,2 Punkte gestiegen. Gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes befindet sich der Kreis Unna weiterhin in Stufe 0.

Als coronafrei gelten aktuell mit Holzwickede und Werne zwei der zehn Kommunen im Kreis. In Bönen, am Montag noch ohne Infektionen, ist wieder ein Fall bekannt geworden. Bergkamen weist mit drei Fällen zwei weniger auf als am Vortag.

Gestiegen ist die Zahl der Delta-Fälle: um vier auf 36. Allein in Schwerte trat diese Virusvariante dreimal auf, auch Bergkamen ist betroffen. Nur in Kamen und Werne spielte Delta bis dato noch keine Rolle.

Update vom 19. Juli, 16.15 Uhr: Die Kreis-Gesundheitsbehörde meldet am Montag sechs neue Corona-Fälle. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.083 Fälle registriert worden. 18.564 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt damit bei 29.

Den maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut für den Kreis Unna mit 4,1 an. Er liegt damit um 0,7 unter dem Wert von Freitag.

Unterdessen setzt der Kreis Unna seine Impfaktionen vor Ort fort. Geimpft wird am Dienstag, 20. Juli, in Bergkamen, Parkplatz Nordbergcenter (12 bis 18 Uhr) und in Lünen, Bahnhof Lünen (14 bis 19 Uhr). Am Mittwoch, 21. Juli, halten die Impfbusse in Selm am Ehrenamtscafé, Alter Kirchplatz 1 (10 bis 14 Uhr) und in Holzwickede auf dem Aldi-Rewe-Parkplatz, Stehfenstraße 8 (12 bis 18 Uhr), am Donnerstag, 22. Juli, in Fröndenberg auf dem Wochenmarkt (10 bis 14 Uhr) und an der Lüner Höhe in Kamen (genauer Termin und Uhrzeit wird noch bekannt gegeben). Der Wochenmarkt in Werne wird am Freitag, 23. Juli (9 bis 13 Uhr), zur Impfstation, ebenso wie das Quartier Auenpark in Selm (genauer Termin und Uhrzeit wird noch bekannt gegeben). Auch am Samstag, 24. Juli, hält ein Impfbus in Werne auf dem Markt (9 bis 13 Uhr) und vor dem Möbelhaus Ikea in Kamen (12 bis 18 Uhr).

In der folgenden Woche geht es am Dienstag, 27. Juli, in Lünen auf dem Schulhof der Wittekindschule in Brambauer, Diesterwegstraße 20 (12 bis 18 Uhr) weiter und am Donnerstag, 29. Juli, schließlich auf dem Wochenmarkt in Bergkamen (7 bis 13 Uhr).

Impfen lassen können sich alle ab zwölf Jahren ohne Terminvereinbarung, Minderjährige benötigen eine formlose Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten sowie eine Kopie dessen Personalausweises. Ansonsten sind der Ausweis, die Krankenkassenkarte und - falls vorhanden - der Impfpass mitzubringen.

Update vom 16. Juli, 17.15 Uhr: Die Gesundheitsbehörde meldet am Freitag drei neue Corona-Fälle. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.077 Fälle seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 gemeldet worden. 18.558 Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Kreisbewohner liegt damit bei 29.

Das Robert-Koch-Institut gibt den Sieben-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner für den Kreis mit 4,8 an. Es ist nach Euskirchen (3,1) und Herne (4,5) der drittniedrigste Wert in Nordrhein-Westfalen.

Update vom 15. Juli, 18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna steigt wieder leicht an. Am Donnerstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 4,3. Das war ein Punkt mehr als am Mittwoch. Der Kreis meldete vier Neuinfektionen, jeweils einen in Lünen und in Unna sowie zwei Fälle in Schwerte. Da keine weiteren Personen als genesen gelten, stieg die Zahl der akuten Infektionen im Kreis wieder auf 30.

Es gibt weiterhin keinen Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. Die meisten akut Infizierten hat Lünen (11). 177.667 Menschen gelten im Kreis mittlerweile als vollständig geimpft. Seit vergangenem Samstag sind somit etwa 9000 Personen hinzugekommen. 

Update vom 14. Juli, 21 Uhr: Am Mittwoch sind der Gesundheitsbehörde sieben neue Fälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Einer der neuen Fälle kommt aus Bergkamen. Dazu stammen vier Erkrankungen aus Unna und zwei aus Lünen. Die Zahl der aktiven Fälle reduziert sich somit um vier Fälle und liegt damit bei 26. Insgesamt sind damit im Kreisgebiet bisher 19.070 Fälle gemeldet worden; 18.554 Personen gelten als wieder genesen. Es gab keinen weiteren Todesfall zu beklagen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut für den Kreis mit einem Wert von 3,3 angegeben und ist somit um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vortag gestiegen.

81.073 Menschen haben mittlerweile im Impfzentrum in Unna ihre zweite Spritze erhalten. Vollständig in Arztpraxen geimpft wurden 69.149 Personen und 24.437 haben ihre komplette Impfung durch eins der mobilen Impfteams erhalten.

Update vom 13. Juli, 18 Uhr: 172.667 Personen im Kreis Unna sind vollständig geimpft. In der Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung sind alle Impfungen bis einschließlich Montag erfasst. Am Dienstag meldete der Kreis eine weitere Neuinfektion in Unna und einen weiteren Fall der Delta-Variante in Bergkamen. Da kein Genesener gemeldet wurde, sind nun 30 akute Corona-Infektionen im Kreis bekannt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg wieder und wird vom Robert-Koch-Institut mit 3,0 angegeben. Damit hat der Kreis Unna weiterhin eine der niedrigsten Inzidenzen in ganz NRW. Nur der Landkreis Höxter (2,9) und der Kreis Coesfeld (2,3) können eine noch bessere Bilanz vorweisen.

Positiv ist auch, dass am zweiten Tag hintereinander kein Covid-Patient in den Krankenhäusern des Kreises stationär behandelt werden muss. Das bedeutet allerdings nicht, dass kein Bürger des Kreises schwer an Covid-19 erkrankt ist. Diese könnten auch außerhalb des Kreises – etwa in Hamm oder in Dortmund – behandelt werden.

Der letzte registrierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus liegt mittlerweile mehr als zwei Wochen zurück.

Update vom 12. Juli, 18 Uhr: Auch wenn die Infektionszahlen aktuell sehr niedrig sind, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Über das Wochenende meldete der Kreis Unna fünf Neuinfektionen, jeweils einen Fall in Bergkamen, Selm und Schwerte sowie zwei Fälle in Lünen. Gleichzeitig wurden auch fünf Personen wieder als gesund gemeldet, weshalb weiterhin 29 Bürger des Kreises akut infiziert sind. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 1,5. Positiv ist, dass erstmals seit dem vergangenen Jahr kein Covid-Patient in den Krankenhäusern des Kreises behandelt wird.

Der Kreis Unna will in dieser Woche ein niederschwelliges Impfangebot starten. Im Rahmen der vom Land NRW ausgerufenen „Woche des Impfens“ gibt es ab Mittwoch zahlreiche Impfangebote in bisher sechs Kommunen des Kreises.

Update vom 9. Juli, 19 Uhr: Aus Fröndenberg meldete der Kreis Unna am Freitag eine Neuinfektion. Da es keine weiteren neuen Fälle und keine Genesenen gab, sind nun 29 Menschen im Kreis akut mit dem Coronavirus infiziert. Bönen und Holzwickede sind die beiden Kommunen im Kreis ohne aktuell erfasste Corona-Infektion. Bei zwei Infizierten aus Lünen ist die Delta-Variante nachgewiesen worden. 22 Fälle dieser Mutation im Kreis sind nun bestätigt.

Weiterhin muss auch eine Person in den Krankenhäusern des Kreises wegen einer Covid-Infektion stationär behandelt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder leicht an und wird vom Robert-Koch-Institut nun mit 2,8 angegeben, 0,3 Punkte mehr als am Vortag.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zählt bis einschließlich Donnerstag 168 642 vollständig geimpfte Personen im Kreis Unna. Das sind etwa 42 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises. Allein in den Arztpraxen haben mittlerweile über 100 000 Personen mindestens eine Spritze bekommen. Insgesamt zählt die KVWL 219 381 Erstimpfungen.

Update vom 8. Juli, 18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna liegt seit geraumer Zeit unter dem Schwellenwert von zehn. Damit wird der Kreis in die neue Inzidenzstufe null fallen. Ab Freitag gibt es damit weitreichende Lockerungen im Kreis, noch 28 akute Fälle erfasst sind.

Unter anderem gelten keine Kontaktbeschränkung mehr. Mindestabstände sind nur noch eine Empfehlung.

Die Maskenpflicht gilt nur noch im öffentlichen Nahverkehr (inklusive Taxen und Schülerbeförderung), im Einzelhandel sowie in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen. Andere Betriebe können selbst entscheiden. Bei körpernahen Dienstleistungen oder bei Servicekräften in der Gastronomie muss entweder Maske getragen oder ein negativer Test vorgelegt werden.

Die Kontaktnachverfolgung, zum Beispiel in der Gastronomie, fällt weg. Ausnahmen gelten nur noch in Beherbergungsbetrieben, bei außerschulischen Bildungsangeboten und beim Betrieb von Klubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen in geschlossenen Räumen.

Klubs und Diskotheken dürfen ab Freitag mit Testpflicht und genehmigtem Hygienekonzept wieder öffnen, wenn auch die landesweite Inzidenz unter zehn liegt. Diese liegt aktuell bei 5,7.

Damit kann auch bei privaten Feiern und Volksfesten die Maskenpflicht entfallen. Bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen müssen aber nicht immunisierte Menschen negativ getestet sein. Großveranstaltungen können wieder stattfinden. Ab 5000 Zuschauern müssen alle nicht immunisierten Personen einen Negativtest vorlegen.

Keine Einschränkungen mehr gelten für den Sportbetrieb.

Update vom 7. Juli, 17.15 Uhr: Wer sich gegen das Coronavirus impfen lassen will, kann das im Impfzentrum Unna nun auch ohne Termin tun. Das gab der Kreis Unna am Mittwochnachmittag bekannt.

Insgesamt meldete der Kreis am Mittwoch vier Neuinfektionen, zwei in Lünen und jeweils ein neuer Fall in Bergkamen und Schwerte. Gleichzeitig gab es aber auch vier Genesene, drei in Lünen und einer in Holzwickede.

Zudem wurden zwei weitere Fälle der Delta-Variante im Kreis nachgewiesen. Sie wurde bei infizierten Personen in Lünen und Unna festgestellt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung leicht auf 1,8.

Update vom 6. Juli, 18 Uhr: In Bergkamen ist ein erster Fall der Delta-Variante nachgewiesen worden. Diese Mutation des Coronavirus gilt als deutlich ansteckender. Eine tagesaktuelle Neuinfektion gab es aber weder in Bergkamen noch in den anderen Kommunen des Kreises. Dafür gelten 14 Personen wieder als genesen. Am besten steht im Kreis derzeit die Gemeinde Bönen da. Dort gibt es derzeit keine einzige akute Infektion.

Corona im Kreis Unna: Erster Delta-Fall in Bergkamen

Die Zahl der aktuell Infizierten im Kreisgebiet sank auf 33. Allerdings stieg die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut wieder um einen Punkt auf 2,0. Zudem wurden drei neue Fälle der Delta-Variante im Kreis nachgewiesen. Neben der Person aus Bergkamen tragen zwei Menschen in Lünen diese Mutation des Virus in sich.

Als vollständig geimpft gelten im Kreis laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe 159 419 Personen, 1304 mehr als am Vortag. 214 777 Menschen haben mindestens eine Impfung bekommen.

Update vom 2. Juli, 17.19 Uhr: Sieben neue Corona-Fälle wurde im Kreis im Laufe der Woche für den Kreis Unna registriert, darunter ein Fall, der am Freitag aus Lünen gemeldet wurde. Es war die einzige Neuinfektion zum Abschluss der Woche. Acht Personen gelten wieder als genesen, sodass es im Kreis nun noch 47 akute Infektionen gibt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Unna gab das Robert-Koch-Institut am Freitag mit 1,8 an, 2,3 Punkte weniger als am Tag zuvor. Damit hat der Kreis eine der niedrigsten Inzidenzen in Nordrhein-Westfalen. Lediglich in den Kreisen Olpe (1,5) und Euskirchen (1,0) sowie in Mülheim an der Ruhr (0,6) wurden in den vergangenen sieben Tagen weniger Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet.

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Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa/dpa-Bildfunk

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