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Corona im Kreis Unna: 49-Jähriger gestorben - Inzidenz sinkt

Corona im Kreis Unna: Die aktuellen News zu Inzidenz, Infektionszahlen, Delta-Variante und Impfungen für Bergkamen, Werne, Bönen und andere Städte

Update vom 16. September, 17.18 Uhr: Insgesamt meldete der Kreis am Donnerstag 51 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben des Robert-Koch-Institutes auf 57,9.

Erneut hat es auch einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gegeben. Am Mittwoch starb ein 49-jähriger Mann aus Schwerte, wie der Kreis am Donnerstag mitteilte.

13 Covid-Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, zwei mehr als am Vortag. Auf der Intensivstationen müssen drei Schwerkranke versorgt werden. 455 enge Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne.

Stand 16. September 2021Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen95 (-2) 3128 (+6)
Bönen23 (-1)1022 (+1)
Fröndenberg36 (-2) 1050 (+1)
Holzwickede19 767
Kamen66 (-2)2130 (+3)
Lünen191 (+5) 5635 (+14)
Schwerte66 (+7) 1958 (+10)
Selm25 (+2) 1197 (+2)
Unna109 2471 (+10)
Werne341365 (+4)
Gesamt664 (+7) 20723 (+51)

Update vom 15. September, 16.50 Uhr: Die Fallzahlen im Kreis Unna sind am Mittwoch vergleichsweise moderat gestiegen. Der Kreis meldete 29 Neuinfektionen, gab zugleich aber auch einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit der Pandemie bekannt. Bereits am Samstag war eine 50-Jährige aus Selm an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Seit dem Wochenende ist es bereits der dritte Todesfall, der mit dem Virus in Verbindung gebracht wird. Das sind bereits mehr Verstorbene als in den beiden vorangegangenen Monaten zusammen. Insgesamt verzeichnet die Statistik des Kreises nun 496 Todesfälle.

Im gesamten Kreisgebiet sind es 657 Personen akut infiziert, die meisten wohnen in Lünen (186), Unna (109) und Bergkamen (97). Auffällig ist weiterhin das junge Alter der Infizierten. Fast 70 Prozent der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entfallen auf die Altersgruppe der Unter-20-Jährigen.

Die Zahl der Personen in Quarantäne ist weiter deutlich zurückgegangen. Nur noch 455 enge Kontaktpersonen befinden sich in der Isolation.

Unverändert bleibt es bei elf Covid-Patienten, die stationär in den Krankenhäusern des Kreises behandelt werden müssen. Auch die Zahl der Intensivpatienten bleibt konstant. Das Deutschen Intensivregister zählt fünf Covid-Fälle auf den Intensivstationen im Kreisgebiet.

Update vom 14. September, 17.40 Uhr: 768 Kontaktpersonen befanden sich am Mittwoch nach Angaben der Kreisverwaltung im Kreis Unna in Quarantäne. Ende der vergangenen Woche waren es noch fast 400 mehr.

Grund für die starke Abnahme der verhängten Quarantänen ist die geänderte Coronatest- und Quarantäneverordnung des Landes NRW von Samstag, auf die der Kreis Unna nun mit einer neuen Allgemeinverfügung reagiert hat. Seit Montag müssen Kontaktpersonen aus dem Kreis nur noch eine Quarantäne von maximal zehn Tagen einhalten.

Auch wenn bereits eine Quarantäneanordnung durch eines der Ordnungsämter im Kreis ausgestellt wurde, ist abweichend von dieser Anordnung die Quarantäne auf zehn Tage verkürzt. Gerechnet wird ab dem Tag nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person und bei Haushaltsangehörigen, nach dem Tag des positiven Tests des Haushaltsmitglieds.

Ein Test, um die Quarantäne als Kontaktperson beenden zu können, ist nicht mehr erforderlich. Zudem regelt die neuen Verfügung die Möglichkeit einer Verkürzung der Quarantäne durch Freitestung am fünften Tag via PCR-Test oder am siebten Tag durch einen Schnelltest.

Wichtig ist, dass das negative Testergebnis an den Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna übermittelt wird.

Am Mittwoch gab der Kreis ebenfalls einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie bekannt. Am Montag war ein 73-Jähriger aus Lünen, der positiv auf das Virus getestet worden war, gestorben. Bereits am vergangenen Samstag hatte es einen Todesfall in Lünen gegeben.

Zudem meldete der Kreis am Dienstag 49 Neuinfektionen. Da 65 Personen wieder als genesen gelten, sank die Zahl der akut Infizierten auf 680.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut Robert-Koch-Institut wieder um 13,7 Punkte auf 66,6. In Krankenhäusern des Kreises werden weiterhin elf Covid-Patienten stationär behandelt, fünf davon auf der Intensivstation.

Update vom 13. September, 17 Uhr: Der Kreis Unna hat am Montag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet. Am Samstag ist eine 69-jährige Frau aus Lünen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, gestorben. Es ist der 494. Todesfall seit Ausbruch der Pandemie.

Insgesamt hat sich das Infektionsgeschehen im Kreis aber weiter entspannt. Über das Wochenende kamen 49 Neuinfektionen hinzu. 32 Infizierte gelten wieder als genesen, sodass nun 697 Personen im Kreis akut infiziert sind. In Quarantäne befinden sich derzeit 948 enge Kontaktpersonen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zu Freitag deutlich um fast 17 Punkte und wird vom Robert-Koch-Institut jetzt mit 52,8 angegeben.

Deutlich gesunken ist auch die Zahl der Patienten in den Kliniken des Kreises. Wurden am Freitag noch 20 Covid-Patienten stationär versorgt, waren es am Montag nur noch elf. Fünf Patienten werden auf der Intensivstation betreut. Von ihnen müssen drei beatmet werden.

706 Personen im Kreis Unna haben bisher die dritte Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Mindestens zwei Impfungen haben im Kreis 236 528 Personen erhalten.

Update vom 10. September, 17 Uhr: Über 20 500 Corona-Fälle hat es im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie gegeben. Am Freitag kamen 34 weitere hinzu. 276 Neuinfektionen zählt der Kreis Unna insgesamt an den vergangenen sieben Tagen. Das waren fast genauso viele wie in der Woche zuvor.

Da 50 weitere Personen wieder als genesen gelten, sank die Zahl der akut Infizierten auf 681. Die meisten Fälle im Kreis gibt es in Lünen (182), Bergkamen (100) und Unna (102).

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut mit 69,4 angegeben. Der Wert lag damit 0,8 Punkte höher als am Donnerstag. Als noch entscheidender als die Inzidenz gilt aktuell aber die Zahl der Covid-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Laut der Statistik des Kreises ist das derzeit bei 20 Personen der Fall. Das Deutsche Intensivregister zählt zudem sechs Patienten, die aufgrund der Schwere ihrer Corona-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt werden. Drei davon müssen beatmet werden. Allerdings werden nur die Patienten in den Kliniken des Kreises gezählt. Weitere Bürger des Kreises könnten auch im Umland wegen ihrer Corona-Infektion behandelt werden.

Mindestens zweimal gegen das Virus geimpft sind bisher 235 250 Personen im Kreis Unna. Im Vergleich zur Vorwoche haben damit 3491 Personen mehr die zweite Impfung erhalten. Die Impfquote liegt bei knapp 60 Prozent gemessen an der Gesamtbevölkerung. Bereits zum dritten Mal eine Spritze gegen das Coronavirus haben im Kreis 578 Personen bekommen.

Update vom 9. September, 16.30 Uhr: 432 Personen haben im Kreis Unna bisher die sogenannte Boosterimpfung – also eine dritte Spritze gegen das Coronavirus – bekommen. Das geht aus der Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hervor. Empfohlen wird die dritte Impfung vor allem für ältere Menschen und Risikopatienten. Eine offizielle Freigabe der Boosterimpfung durch die Ständige Impfkommission gibt es bisher aber nicht.

Insgesamt sind im Kreis Unna 234 885 Menschen vollständig geimpft. In der kommenden Woche beteiligt sich der Kreis an der Impf-Aktionswoche „#HierWirdGeimpft“. Das Impfzentrum hat dann Montag bis Samstag von 14 bis 20 Uhr und Mittwoch und Samstag zusätzlich von 8 bis 13.30 Uhrgeöffnet. Zudem gibt es wieder mobile Aktionen.

77 Neuinfektionen meldete der Kreis am Donnerstag. 697 Bürger des Kreises gelten als akut infiziert, 1307 Personen befinden sich in Quarantäne. Weiterhin werden 18 Covid-Patienten in den Kliniken des Kreises behandelt, sieben auf der Intensivstation. Die Inzidenz sank auf 68,5. An den Schulen im Kreis gibt es derzeit 48 Corona-Fälle. Zudem sind fünf Kitas betroffen.

Update vom 8. September, 17 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Kreis Unna sind weiter leicht rückläufig. Am Mittwoch meldete der Kreis 45 neue Fälle. Vor einer Woche waren 70 Fälle gemeldet worden.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt und wird vom Robert-Koch-Institut nun mit 72,4 angegeben. 679 Personen gelten als akut infiziert und 1302 Personen befinden sich in Quarantäne. Stationär in den Krankenhäusern des Kreises müssen 18 Covid-Patienten behandelt werden, sieben liegen auf der Intensivstation.

Wer sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, hat am Freitag im Impfzentrum Unna Gelegenheit dazu. Weil insbesondere die Freitagnachmittage beliebt waren, bleibt das Impfzentrum am Freitag nachmittags geöffnet. Impfungen sind an diesem Tag in der Zeit von 14 Uhr bis 19.30 Uhr ohne Termin möglich. Personen, die an diesem Tag eine Erstimpfung erhalten, werden vor Ort über die Möglichkeit einer Zweitimpfung informiert.

Im Impfzentrum Unna gelten derzeit eingeschränkte Öffnungszeiten. Nach einer Entscheidung des Landes werden alle Impfzentren in Nordrhein-Westfalen zum 30. September geschlossen.

Update vom 7. September, 16.30 Uhr: Im Juni sind sie verabschiedet worden – nun sind wieder da: Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen seit Dienstag wieder die Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt des Kreises. Hilfe, die dringend benötigt wird, bei steigenden Neuinfektionen und über 1400 engen Kontaktpersonen in Quarantäne.

„Die Kontaktpersonennachverfolgung ist nach wie vor eins der effektivsten und wichtigsten Instrumente im Kampf gegen Corona“, sagt Dezernent Uwe Hasche. „Nur wenn wir schnell handeln und Personen informieren, die engen Kontakt zu einem Infizierten hatten, können wir Infektionsketten unterbrechen.“ Zuletzt arbeiteten rund 40 Kollegen aus der Kreisverwaltung im Bereich der Kontaktermittlung – jetzt werden sie durch die Bundeswehrsoldaten unterstützt.

Am Dienstag meldete der Kreis 50 Neuinfektionen. 78 Personen gelten im Kreis wieder als genesen, sodass die Zahl der akut Infizierten auf 669 sank.

Während die Inzidenz leicht auf 83,6 gesunken ist, stieg die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken des Kreises um vier auf 20. Intensivmedizinisch betreut werden mussten sieben Patienten.

Die Situation an den Schulen im Kreis scheint sich leicht entspannt zu haben. An 39 Schulen gibt es derzeit 60 Corona-Fälle. Daraus resultieren 554 Quarantänen. Am vergangenen Donnerstag waren noch 47 Schulen betroffen.

Update vom 6. September, 17 Uhr: Der Großteil der akut Corona-Infizierten im Kreis Unna ist weiterhin sehr jung. Laut der Statistik des Landeszentrums Gesundheit waren 144 der in den vergangenen sieben Tagen getesteten Personen unter 20 Jahre alt. Die Inzidenz beträgt in dieser Altersgruppe 199,3. 98 Fälle fallen noch in die Altersgruppe zwischen 20 und 39 Jahren. Im Vergleich dazu war lediglich eine infizierte Person über 80 Jahre alt.

Seit Freitagnachmittag sind dem Kreis Unna insgesamt 70 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das waren etwas weniger als am vorangegangenen Wochenende. 697 Personen sind im Kreis Unna akut infiziert. In Quarantäne befinden sich nach Angaben des Kreises derzeit 1548 Kontaktpersonen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 3,6 Punkte auf 84,6. Im Vergleich zu Freitag ist die Inzidenz allerdings gesunken.

Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises hat sich kaum verändert. Am Montag mussten 16 Personen mit einem positiven Coronatest stationär behandelt werden, eine weniger als am Freitag. Neun Patienten sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation liegen. Vier müssen beatmet werden.

Update vom 3. September, 16.30 Uhr: Wie wichtig die Impfungen für die eigene Gesundheit und im Kampf gegen das Coronavirus sind, verdeutlicht ein Blick auf die Intensivstationen der Kliniken im Kreis. Dort müssen derzeit acht Covid-Patienten behandelt werden. Sieben von ihnen sind nach Angaben des Kreises ungeimpft, ein Patient hat bisher nur eine Impfdosis erhalten, verfügt also nicht über den vollständigen Schutz. Insgesamt werden derzeit 17 Personen mit einem positiven Coronatest im Krankenhaus behandelt.

Die Nachfrage im Impfzentrum Unna ist in den vergangenen Wochen allerdings merklich zurückgegangen. Daher werden die Öffnungszeiten ab der nächsten Woche eingeschränkt

Die Zahl der Neuinfektionen war am Freitag nicht so hoch wie an den Vortagen. Der Kreis meldete 31 neue Fälle. Da 58 Personen wieder als genesen gelten, sank die Zahl der akut Infizierten um 27 auf nun 713 Personen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht um 4,3 Punkte und wird vom Robert-Koch-Institut mit 92,2 angegeben.

Update vom 2. September, 17 Uhr: 67 neue Corona-Fälle, aber keine weiteren Neuinfektionen an den Schulen gab der Kreis Unna am Donnerstag bekannt. Zuletzt am Dienstag hatte der Kreis von 78 Infektionen an insgesamt 47 Schulen im Kreisgebiet berichtet. Seitdem seien keine weiteren Fälle hinzugekommen. Gleiches gilt für die Situation in den Kitas. Dort sind weiterhin elf Fälle in elf Kitas registriert. Allerdings ist unklar, wie aktuell die Zahlen des Kreises sind. So hatte die Stadt Bergkamen am Mittwoch bereits von einer höheren Infektionszahl an Schulen gesprochen.

740 Personen im Kreis gelten derzeit als akut infiziert. 51 weitere Bürger gelten wieder als genesen. In Quarantäne befinden sich 1718 Kontaktpersonen. Der Großteil davon geht auf die Fälle an Schulen und Kitas zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Robert-Koch-Institut mit 96,5 angegeben. Das sind 2,5 Punkte mehr als am Mittwoch.

Leicht gestiegen ist auch die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises. Am Donnerstag mussten dort 18 Erkrankte behandelt werden, zwei mehr als am Vortag. Darunter befinden sich sieben Intensivpatienten.

Update vom 1. September, 16.15 Uhr: Der Kreis Unna hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona zu beklagen: Am Dienstag ist ein 63-jähriger Mann aus Bergkamen mit dem Virus verstorben (zunächst hatte der Kreis das Alter des Mannes mit 38 angegeben). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle in der 50 000-Einwohner-Stadt auf 48, kreisweit sind es jetzt 493.

Der Gesundheitsbehörde des Kreises sind am Mittwoch 70 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Damit ist die Zahl insgesamt auf nunmehr 20.171 gestiegen. 18.954 Personen gelten als wieder genesen.

Corona im Kreis Unna: 1.633 enge Kontaktpersonen in Quarantäne

Die Zahl der aktuell infizierten Menschen liegt bei 724. Gesunken ist sie gegenüber dem Vortag nur in Bönen (-1 auf 29), Selm (-1 auf 20) und Holzwickede (-8 auf 43). Den größten Zuwachs verzeichneten Kamen (+15 auf 85), Lünen (+12 auf 206) sowie Bergkamen (+9 auf 125) und Werne (+9 auf 45).

Nach Angaben der Kreisbehörde befinden sich aktuell 1.633 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Wie am Vortag werden 16 an Covid-19 erkrankte Personen stationär in einem Krankenhaus behandelt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Robert-Koch-Institut mit 94 an (Stand: 1. September). Der Wert ist binnen 24 Stunden um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Die NRW-Inzidenz liegt deutlich höher, nämlich bei 120,3. Landesweiter Spitzenreiter ist Wuppertal mit einem Wert von 266,2. Der Rhein-Erft-Kreis verzeichnet mit 58,6 die derzeit niedrigste Inzidenz.

Die Corona-Zahlen an Bergkamens Schulen sind unterdessen nach oben geschnellt.

Update vom 31. August, 17 Uhr: Die Coronafallzahl an Schulen und Kitas im Kreis Unna steigt weiterhin stark an. Inzwischen sind nach Angaben des Kreises 47 Schulen und elf Kitas im Kreisgebiet betroffen. 78 Schüler und elf Kita-Kinder sind positiv getestet worden. Seit vergangenen Donnerstag sind 31 Fälle an Schulen hinzugekommen.

Welche Auswirkungen das hat, zeigt sich an der Zahl der verhängten Quarantänen. Im Zusammenhang mit den Infektionsfällen an Schulen und Kitas mussten sich 1056 Personen isolieren.

Insgesamt meldete der Kreis am Dienstag 77 Neuinfektionen. 680 Bürger des Kreises gelten derzeit als infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben des Robert-Koch-Institutes leicht und wird nun mit 93,5 angegeben. Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises hat sich im Vergleich zum Vortag nicht verändert. Weiterhin müssen 16 Personen stationär betreut werden, fünf auf der Intensivstation.

Update vom 30. August, 18 Uhr: Im Kreis Unna hat es seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 mehr als 20.000 Corona-Fälle gegeben. Mit den 96 Neuinfektionen, die der Kreis am Montag meldete, übersprang die Fallzahl die 20 000er-Marke und liegt nun bei 20 024. Die meisten neuen Fälle wurden erneut in Lünen (24) registriert. Aber auch Bergkamen (20) und Unna (16) sind stark betroffen. Im gesamten Kreisgebiet stieg die Zahl der akuten Infektionen um 43 auf 637.

Corona im Kreis Unna: Wieder mehr Patienten im Krankenhaus

Während die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner im Kreis im Vergleich zum vergangenen Freitag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nur leicht auf 94,5 stieg, liegt die Zahl der in Kliniken des Kreises behandelten Covid-19-Patienten wieder deutlich im zweistelligen Bereich.

16 Personen sind so schwer erkrankt, dass sie stationär betreut werden müssen. Das sind sieben mehr als am zum Ende der vergangenen Woche. Das Deutsche Intensivregisters gibt fünf Corona-Patienten an, die auf einer Intensivstation im Kreis Unna behandelt werden müssen.

229.875 Personen sind im Kreis Unna vollständig geimpft. Das ergibt die Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung. Damit kamen seit Freitag 1600 Personen hinzu. Eine erste Spritze haben bisher 244.975 Bürger im Kreis erhalten.

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Rubriklistenbild: © Bianca De Marchi/dpa

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