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Corona im Kreis Unna: Notbremse greift - ab heute nur mit negativem Schnelltest ins Geschäft

Die Virus-Mutationen breiten sich im Kreis Unna weiter aus. Wir behalten hier im Ticker die aktuellen Zahlen im Blick.

+++ Unsere Berichterstattung ist hier beendet. Alle News zur Corona-Lage im Kreis Unna finden Sie in unserem neuen Ticker. +++

Update vom 31. März, 08.07 Uhr: Ab heute greift im Kreis Unna die Corona-Notbremse - das sind die Regeln.

Update vom 30. März, 19 Uhr: Auch im Impfzentrum Unna sind am Dienstagnachmittag die Impfungen von unter 60-Jährigem mit dem Wirkstoff Astrazeneca ausgesetzt worden. Wie der Kreis mitteilte, wurden aber alle Termine eingehalten. Statt Astrazeneca sei der Impfstoff von Biontech verwendet worden. Anders als beim ersten Impfstopp mit Astrazeneca Mitte März sollen auch in den kommenden Tagen keine Termine ausfallen. Das Land habe zugesichert, als Ersatz mehr Biontech-Impfstoff auszuliefern. Unklar ist noch, wie mit den Zweitimpfungen verfahren werden soll, die ab dem 14. April anstehen.

Update vom 30. März, 17 Uhr: Auch wenn die Zahl der akut Infizierten im Kreis Unna am Dienstag gesunken ist, gibt es weiterhin zu viele Neuinfektionen im Kreisgebiet. 64 neue Fälle meldete der Kreis. In Bergkamen (11), Kamen (12) und Lünen (18) lagen die Zahlen im zweistelligen Bereich. Da gleichzeitig 144 Personen wieder als gesund gelten, sind noch 880 Bürger des Kreises registriert, die das Virus derzeit in sich tragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 105,3 angegeben – mit konkreten Folgen für den Kreis. Der Kreis bestätigte zudem, dass die britische Corona-Variante B1.1.7 in 30 weiteren Fällen entdeckt wurde.

Am Samstag ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Der Kreis meldete am Dienstag den Tod einer 78-jährigen Frau, die aus Lünen stammte. Die Zahl der Todesopfer im Kreis steigt damit auf 438. Im Krankenhaus werden weiterhin 57 Erkrankte behandelt, sieben auf der Intensivstation.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zählt für das Impfzentrum in Unna bis einschließlich Montag 22 696 Impfungen mit der ersten Dosis. 7481 Personen verfügen über den kompletten Impfschutz.

Stand 30. MärzAktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen90 (-3)2029 (+11)
Bönen49 (-5)723 (+1)
Fröndenberg56 (-8)703 (+4)
Holzwickede38 (-7) 478
Kamen123 (-4) 1365 (+12)
Lünen221 (-23)3993 (+18)
Schwerte75 (-3) 1431 (+3)
Selm39 (-9)825 (+2)
Unna93 (-13)1579 (+7)
Werne96 (-6)980 (+6)
Gesamt881 (-81)14106 (+64)

Update vom 30. März, 14 Uhr: Ab Mittwoch gilt die „Corona-Notbremse“ auch im Kreis Unna. Das Land NRW hat nun offiziell festgestellt, dass die kritische Marke von 100 Infektionen pro 100000 Einwohner an drei Tagen hintereinander überschritten wurde. Damit tritt ab Mittwoch eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, die neue Beschränkungen für den Einzelhandel vorsieht. Wie am Montag angekündigt, wird der Kreis aber die sogenannte Testoption ziehen. Wie in vielen anderen Kommunen in NRW können Kunden weiter mit Termin in Geschäften einkaufen, wenn sie einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorlegen können. Lebensmittelhändler, Supermärkte und Friseure sind davon weiterhin ausgenommen.

Update vom 29. März, 17.43 Uhr: Noch ist unklar, wann die „Notbremse“ im Kreis Unna gezogen wird und sich die Bestimmungen für die Einzelhändler ändern werden. Dass sie kommen wird, steht außer Frage. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner liegt derzeit bei 100,5 und damit knapp über der kritischen Marke. Der Kreis bereitet sich also darauf vor, dass in den nächsten Tagen entsprechende Erlasse des Landes NRW umgesetzt werden müssen. Landrat Mario Löhr kündigte am Montagnachmittag in einer Pressekonferenz aber an, dass der Kreis die „Schnelltest-Option“ ziehen werde. Damit könnte zum Beispiel das „Click-and-Meet-System“ in den Geschäften auch mit gezogener „Notbremse“ beibehalten werden. Kunden müssten dann allerdings einen negativen Schnelltest für den Einkauf vorweisen.

Update vom 29. März, 16 Uhr: Über das Wochenende sind dem Gesundheitsamt des Kreises Unna 107 neue Coronafälle gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Gesamtinfizierten seit Ausbruch der Pandemie auf 14 042. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit knapp über der kritischen Marke bei 100,5.

Allein 47 der neuen Fälle gehen auf das Konto der Stadt Lünen. 79 Personen im Kreis sind wieder genesen, sodass nun 961 Bürger des Kreises akut infiziert sind.

Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in 78 weiteren Fällen nachgewiesen worden. Bönen ist diesmal nicht betroffen. 696 Fälle der Mutation gibt es nun insgesamt.

Am Montag gab der Kreis zudem einen weiteren Todesfall bekannt. Gestorben ist am Samstag ein 57-jähriger Mann aus Lünen. Es ist der 437. Todesfall im Kreis Unna. Stationär werden in den Kliniken des Kreises derzeit 57 Personen behandelt, zwei mehr als am Freitag.

Im Impfzentrum Unna haben bis einschließlich Sonntag 22 286 Menschen ihre Erstimpfung bekommen, 7017 auch die zweite. Mobile Impfteams haben insgesamt über 21 000 Impfdosen verabreicht.

Update vom 26, März, 18 Uhr: In Zehnerschritten ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert in den vergangenen Tagen im Kreis Unna nach oben gegangen. Erreicht er die kritische Grenze von 100, muss in den zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden die Notbremse gezogen werden. „Das gilt allerdings erst, wenn der Wert drei Werktage lang oberhalb dieser Marke liegt“, erklärt Kreissprecher Volker Meier. Bis dahin bleiben die Regelungen so, wie sie derzeit sind. Das heißt, die Einzelhandelsgeschäfte dürfen beispielsweise weiterhin vorher angemeldete Kunden einlassen.

Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die kritische Marke von 100 bereits an diesem Wochenende gerissen wird. Am Freitag gab das Landeszentrum Gesundheit (LZG) einen Wert von 94,7 an. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 70,9 gelegen.

Noch nicht in der aktuellen Angabe enthalten sind die 73 Neuinfektionen, die der Kreis am Freitag meldete. Da nur 27 Personen wieder als gesund gelten, stieg die Zahl der akut Infizierten auf 934.

Bei 40 weiteren Infektionen im Kreis wurde die britische Corona-Variante B1.1.7 nachgewiesen, einmal auch in Bönen. Damit sind nun insgesamt 618 Fälle dieser Mutation kreisweit registriert.

In den Krankenhäusern des Kreises müssen – Stand Freitag – 55 Covid-19-Patienten behandelt werden, elf werden auf der Intensivstation betreut, neun invasiv beatmet.

Über 33 000 Menschen im Kreis Unna sind in den vergangenen Monaten mindestens einmal geimpft worden. Das sind etwa acht Prozent der Bevölkerung. 13 869 Bürger haben auch bereits die zweite Impfung erhalten. In den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe enthalten sind sowohl Personen, denen im Impfzentrum Unna die Impfdosis verabreicht wurden, als auch jene, die von mobilen Teams versorgt wurden.

Update vom 25. März, 17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist am Donnerstag sprunghaft angestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit gibt einen Wert von 84,3 an. Das sind 10,4 Punkte mehr als am Mittwoch. Die Inzidenz dürfte in den nächsten Tagen noch weiter steigen, denn die 98 Neuinfektionen, die der Kreis am Donnerstag meldete, sind in dem Wert noch nicht enthalten.

Die Tendenzen, die schon seit Ausbruch der Pandemie zu beobachten sind, bestätigen sich beim Blick auf die aktuellen Zahlen. Lünen ist mit 22 neuen Fällen am stärksten betroffen. Aber auch in Kamen (17), Unna (12), Bönen (11) und Werne (10) ist die Zahl der Neuinfektionen zweistellig. Damit sind nun 889 Bürger des Kreises mit einer akuten Infektion erfasst.

Die britische Mutation B.1.1.7 breitet sich im Kreis weiter aus. Am Donnerstag wurden 59 neue Fälle der Mutation gemeldet. Zudem gab der Kreis einen weiteren Todesfall bekannt. Am 21. März starb eine 77-jährige aus Lünen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Die aktuellen Impfzahlen für das Impfzentrum Unna weisen nun 20552 Erstimpfungen und 5082 Zweitimpfungen aus.

Update vom 24. März, 17 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna sind auch Mittwoch deutlich gestiegen. 71 neue Corona-Fälle meldete der Kreis. 52 Personen gelten wieder als gesund, sodass die Zahl der akut Infizierten auf 813 stieg. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bleibt relativ stabil und wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 73,9 angegeben, 0,3 Punkte mehr als am Dienstag.

In zwölf weiteren Fällen wurde die britische Corona-Mutation B.1.1.7 im Kreis Unna nachgewiesen und ein Fall der südafrikanischen Variante B.1.351. Letztere wurde nun zwölfmal im Kreis Unna erfasst, die britische Variante ist bereits in 519 Fällen nachgewiesen.

Ein Todesfall wurde der Gesundheitsbehörde am Mittwoch nicht gemeldet. 14 schwer erkrankte Covid-Patienten müssen – Stand Mittwochnachmittag – derzeit auf einer Intensivstation im Kreis behandelt werden, neun werden beatmet. Der Anteil der Covid-Patienten an allen Intensivpatienten im Kreis ist mit 12,84 Prozent relativ gering. Allerdings waren nach Angaben des Deutschen Intensivregisters am Mittwoch auch nur noch neun der 109 Intensivbetten im Kreis frei.

20.128 Erstimpfungen zählte die Kassenärztliche Vereinigung für das Impfzentrum Unna bis Dienstag, 4823 haben auch die zweite Impfung erhalten.

Update vom 24. März, 15 Uhr: Auch der Kreis Unna setzt nun auf die Kontaktnachverfolgungs-App „Luca“: Derzeit werden die nötigen Schnittstellen beim Gesundheitsamt geschaffen und die Mitarbeiter geschult. „Wir warten nicht auf grünes Licht von anderen Stellen, sondern machen uns jetzt startklar und werden ab April mit der App arbeiten“, kündigt Landrat Mario Löhr an.

„Luca“ soll die Kontaktnachverfolgung im Corona-Infektionsfall einfacher machen. Nicht nur bei privaten Begegnungen, sondern auch an öffentlichen Orten können sich die Nutzer selbst einchecken und ihre Kontaktdaten per QR-Code übermittelt. Anstelle des Namens wird nur der Code angezeigt. „Ein klares Plus in Sachen Datenschutz gegenüber dem derzeit üblichen Ausfüllen von Zetteln“, heißt es in einer Mitteilung des Kreises.

„Wir gehen im April mit Luca an den Start und geben damit auch vielen Betreibern Planungssicherheit“, sagt Landrat Löhr.

Die Luca-App ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. Und auch wer keine App installieren möchte, kann die Anwendung nutzen: Sie lässt sich auch über den Browser des Smartphones aufrufen. Weitere Informationen unter www.luca-app.de.

Update vom 23. März, 16.09 Uhr: Im Vergleich zu anderen Landkreises in NRW steht der Kreis Unna in Sachen 7-Tage-Inzidenz derzeit gut da. Nur fünf Kreise oder kreisfreie Städte in NRW (Bielefeld, Paderborn, Höxter, Coesfeld, Düsseldorf) haben in den letzten sieben Tagen weniger Coronafälle pro 100 000 Einwohner verzeichnet als der Kreis Unna. Der aktuelle Wert wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 73,7 angegeben. Sogar Münster, das wochenlang als Vorbild galt, hat mit 78,3 inzwischen eine höhere Inzidenz. Hamm liegt bei 98,9, der Kreis Soest bei 86,2 und Dortmund sogar bei 108,8.

Wirklich beruhigen kann die relativ niedrige Inzidenz beim Blick auf die täglichen Neuinfektionen aber nicht. Am Dienstag meldete der Kreis 60 neue Fälle, allein 16 davon in Lünen. 67 Personen gelten gleichzeitig als genesen, der Großteil (37) kommt aus Schwerte. Derzeit sind nun 794 Bürger des Kreises akut infiziert.

Einen weiteren Todesfall gab der Kreis am Dienstag nicht bekannt. Dafür gibt es 15 weitere Fälle, in denen die Corona-Mutante B.1.1.7 aus Großbritannien nachgewiesen wurde. Einer der positiv auf die Variante getesteten Personen kommt aus Bönen.

Im Krankenhaus werden 56 Covid-Patienten stationär betreut. Für das Impfzentrum in Unna werden bis einschließlich Montag 19 621 Erstimpfungen und 4490 Zweitimpfungen gezählt.

Update vom 22. März, 16.45 Uhr: Dem Kreis Unna sind am Montag acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, allesamt Nachmeldungen aus den vergangenen Wochen. Verstorben sind: ein 77-Jähriger aus Bönen, eine 79-Jährige aus Holzwickede, eine 84-Jährige aus Unna, eine 76-Jährige aus Kamen sowie aus Werne eine 86- und eine 95-Jährige und aus Schwerte eine 94- und eine 95-Jährige.

Im Kreis Unna breitet sich unterdessen die britische Mutante B.1.1.7 des Coronavirus immer weiter aus. Von den 77 Neuinfektionen, die von Freitag- bis Montagnachmittag registriert wurden, sind mindestens 47 auf diese Variante zurückzuführen. Weitere Fälle der südafrikanischen Mutation B.1.351 traten nicht auf; es bleibt bei derzeit sieben.

Den Angaben nach ist die Zahl der aktiven Fälle binnen der drei Tage um insgesamt 14 auf 801 gestiegen. Auf kommunaler Ebene ging sie teils zurück, zum Beispiel in Bergkamen um zwei auf nunmehr 86. Bönen etwa verzeichnete zwei Fälle mehr und kommt aktuell auf 53.

Im Impfzentrum des Kreises wurden bis einschließlich Sonntag 19.054 Menschen gegen das Coronavirus immunisiert, 4213 bereits zum zweiten Mal. Die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung hatten 11.433 Erst-Spritzen gesetzt, 8240 Menschen erhielten bereits die zweite.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna lag am Montag, 0 Uhr, bei 75,7 Prozent, das waren 1,5 weniger als am Tag zuvor. 53 Corona-Patienten im Kreis werden aktuell stationär behandelt, vier weniger als am Ende vergangener Woche.

Update vom 19. März, 16.50 Uhr: Zum Wochenende gab es gute Nachrichten vom Gesundheitsamt des Kreises Unna: Am Freitag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Auch die Zahl der Infizierten, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen, ist wieder gesunken. 57 Personen, sieben weniger als am Donnerstag, werden derzeit stationär in den Kliniken betreut. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ging leicht zurück und liegt nun bei 70,9 pro 100 000 Einwohner.

Bei den Infektionszahlen sind 38 neue Fälle registriert worden. 26 Personen sind wieder genesen. Somit sind nun 787 Bürger des Kreises registriert, die das Virus derzeit in sich tragen. Insgesamt zählt die Statistik nun 13 556 Infektionen seit Ausbruch der Pandemie.

Die britische Mutation B1.1.7 ist in 13 weiteren Fällen nachgewiesen worden. 445 Fälle sind es nun insgesamt. Die südafrikanische Variante B.1.351 wurde sieben Mal gezählt. Am Freitag kam kein neuer Fall hinzu.

Im Impfzentrum Unna zählt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe bis einschließlich 17 161 Erstimpfungen und 3541 Zweitimpfungen. Mobile Teams haben 11 433 Erst- und 8240 Zweitimpfungen durchgeführt.

Update vom 19. März, 9.30 Uhr: Impfungen mit dem Wirkstoff Astrazeneca sind auch im Kreis Unna ab sofort wieder möglich. Das teilte der Kreis am Freitagmorgen mit. Termine im Impfzentrum Unna, die für Freitag und die kommenden Tage angesetzt waren, können wahrgenommen werden. Abgesagte Termine und Impfungen, die in den vergangenen Tagen nicht stattfinden konnten, sollen neu vergeben werden. Der alte Buchungscode sei weiterhin gültig, erklärte die Kreisverwaltung.

Update vom 18. März, 18 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist wieder deutlich gestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit gab am Donnerstag 72,4 Fälle pro 100 000 Einwohner an, 7,1 Fälle mehr als am Mittwoch. Es ist der höchste Wert seit Anfang des Monats. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 56,7 gelegen. Allerdings liegt der Kreis Unna immer noch deutlich unter dem aktuellen NRW-Schnitt, der mit 92,1 angegeben wird.

Insgesamt 19 Genesene und 44 Neuinfektionen hat am Donnerstag der Kreis gemeldet, die meisten in Kamen und Lünen (jeweils 10).

Bei den Mutationen wurde die britische Variante B.1.1.7 bei 19 weiteren Infizierten festgestellt, zwei davon in Bergkamen. Einen neuen Fall in Bergkamen gab es auch bei der südafrikanischen Mutante.

Ein weiterer Todesfall wurde für Holzwickede registriert. Nach Angaben des Kreises starb ein 85-Jähriger bereits am 25. Februar.

Drei Personen weniger als am Mittwoch werden in den Krankenhäusern behandelt. 64 Infizierte sind so schwer erkrankt, dass sie stationär betreut werden müssen. 18 Personen liegen auf der Intensivstation, sechs müssen beatmet werden. Die neuesten Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung weisen bis einschließlich Mittwoch 16 985 Erstimpfungen im Impfzentrum in Unna aus. Zudem gab es 3125 Zweitimpfungen.

Update vom 17. März, 17 Uhr: Vier weitere mit dem Coronavirus infizierte Bürger des Kreises Unna sind gestorben. Wie der Kreis am Mittwoch mitteilte, sind bereits am 18. Februar ein 83-jähriger Mann aus Bergkamen, am 20. Februar ein 72-jähriger Mann aus Werne, am 22. Februar ein 80-jähriger Mann aus Lünen und am vergangenen Dienstag ein 80-Jähriger aus Holzwickede gestorben. Damit verzeichnet die Statistik nun 425 Verstorbene seit dem Beginn der Pandemie.

Die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages lag am Mittwoch bei 70. Alle Kommunen des Kreises waren betroffen. 19 Genesene kamen hinzu, sodass nun 751 Personen registriert sind, die das Virus derzeit in sich tragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit bei 65,3.

Die britische Mutation B.1.1.7 ist in 27 weiteren Fällen nachgewiesen worden. Für die südafrikanische Variante B.1.351 sind derzeit sechs Fälle erfasst, ein weiterer kam in Bergkamen hinzu.

67 Erkrankte liegen derzeit in den Krankenhäusern des Kreises. Diese Zahl ist in den vergangenen Tagen vergleichsweise stabil geblieben.

Nach der Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca haben am Dienstag nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung nur etwa 350 Personen ihre Impfung im Zentrum in Unna erhalten. Rund 300 Personen haben die zweite Dosis bekommen.

Update vom 16. März, 16.20 Uhr: Nach ersten Fällen in Schwerte und Bergkamen ist die südafrikanische Corona-Mutation B.1.351 nun auch in einer dritten Kommune des Kreises Unna angekommen. Wie der Kreis am Dienstag mitteilte, ist die ansteckendere Variante, gegen die auch die Impfstoffe weniger Schutz bieten sollen, bei zwei infizierten Personen aus Bönen nachgewiesen worden. Die Proben der Infizierten werden stichprobenartig auf Mutationen untersucht. So wurden nun fünf Fälle der Mutation aus Südafrika und insgesamt 386 Fälle der britischen Variante B.1.1.7 nachgewiesen.

Bei den tagesaktuellen Neuinfektionen wurden 55 für den Kreis Unna gezählt. Zwölf Infizierte sind wieder gesund und 704 Personen im Kreis akut infiziert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 66,3 angegeben, 2,5 Punkte höher als Montag. Damit liegt der Kreis noch deutlich unter dem NRW-Schnitt von 82,9.

Der Kreis meldete am Dienstag auch drei weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Darunter befindet sich auch ein 30-jähriger Mann aus Schwerte, der am Samstag gestorben ist. Ob der Mann an Vorerkrankungen litt, gab der Kreis nicht bekannt. Zudem sind eine 83-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann aus Selm gestorben. Insgesamt sind im Kreis 421 Tote seit Ausbruch der Pandemie zu beklagen.

Stationär in Krankenhäusern werden – Stand Dienstagnachmittag – 66 Covid-Patienten betreut, eine Person mehr als Montag.

Die Zahl der Erstimpfungen im Impfzentrum Unna stieg nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bis einschließlich Montag auf 16 396. 2823 Personen haben auch bereits die zweite Impfung erhalten.

Update vom 15. März, 17.20 Uhr: Über das Wochenende sind 61 neue Coronafälle im Kreis Unna registriert worden. 52 Personen gelten wieder als gesund, 664 Personen sind akut infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt bei 63,8.

Zudem gab der Kreis zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Verstorben sind am Samstag ein 83-jähriger Mann aus Kamen und am Sonntag ein 59-jähriger Mann aus Lünen.

Sorgen bereiten weiter die Mutationsfälle. Nun ist auch bei zwei Infizierten in Bergkamen die südafrikanische Coronavariante B.1.351 nachgewiesen worden. Damit gibt es nun insgesamt drei Fälle dieser Mutation im Kreis. 359mal wurde die britische Variante B.1.1.7 nachgewiesen. 49 neue Fälle kamen über das Wochenende hinzu. Der Kreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Meldung der Mutationen zeitversetzt erfolgt. Daher weicht die Zahl der tagesaktuellen Neuinfektionen von den gemeldeten Mutationen ab.

Im Impfzentrum Unna wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe bis Samstag 15 830 Erstimpfungen und 2590 Zweitimpfungen registriert.

Update vom 12. März, 18 Uhr: Die Zahl der akuten Coronafälle im Kreis Unna ist in der vergangenen Woche nur leicht gestiegen. Von 657 Bürgern des Kreises war am Freitagmittag eine akute Infektion mit dem Coronavirus bekannt. Das waren 20 Personen mehr als vor einer Woche.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt niedriger als vor einer Woche. Das Landeszentrum Gesundheit gibt aktuell 59,5 Fälle pro 100 000 Einwohner an. Am vorangegangenen Freitag waren 62,5.

44 neue Fälle wurden am Freitag gemeldet, alle Kommunen des Kreises waren betroffen. 32 Personen gelten wieder als gesund. Die gute Nachricht: Keine weitere Person ist mit oder an dem Coronavirus gestorben. Stationär im Krankenhaus müssen 61 Covid-19-Patienten behandelt werden, eine Person mehr als Donnerstag.

Einen großen Anstieg gab es bei den Ansteckungen mit der Mutation B.1.1.7. 59 weitere Fälle meldete der Kreis am Freitag, allein 20 davon in Lünen. Auch der Vergleich mit Wert vom 5. März zeigt, wie stark sich die Mutation mittlerweile im Kreis ausbreitet. Bis vor einer Woche waren erst 183 Mutationsfälle bekannt. Inzwischen sind es 310.

1928 Menschen haben – Stand Donnerstag – im Impfzentrum in Unna bisher den vollen Impfschutz erhalten. 14 173 Personen haben die erste Impfung erhalten. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hervor.

Update vom 11. März, 17 Uhr: Im Zusammenhang mit der Pandemie hat es im Kreis Unna einen weiteren Todesfall gegeben. Wie der Kreis Unna mitteilte, ist ein 74-jähriger Mann aus Bergkamen am Donnerstag gestorben. Es ist der 416. Todesfall seit Ausbruch der Pandemie.

Die Zahl der Neuinfektionen für den Kreis Unna bleibt insgesamt auf dem Niveau der Vortage. 39 weitere Fälle kamen am Donnerstag hinzu, 34 Bürger des Kreises haben die Infektion offiziell überstanden.

Gesunken ist die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner. Das Landeszentrum Gesundheit NRW gibt einen Wert von 56,7 an, 3,3 Punkte unter dem Wert vom Mittwoch.

Auf einem der tiefsten Stände der vergangenen Monate liegt die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken des Kreises. 60 Personen müssen derzeit stationär versorgt werden. 16 sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation liegen.

Im Impfzentrum Unna sind nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe mittlerweile 13 793 Menschen einmal geimpft worden, 1475 von ihnen verfügen dank der Zweitimpfung über den vollen Schutz

Update vom 10. März, 18 Uhr: Noch liegt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Unna laut Landeszentrum Gesundheit mit 60 unter dem Landesdurchschnitt von 65,3. Doch die Fallzahlen in den zehn kreisangehörigen Städten steigen wieder. So meldet die Gesundheitsbehörde 44 Neuinfektionen innerhalb eines Tages.

Akut von einer Corona-Infektion betroffen sind momentan 641 Kreisbewohner. Die meisten davon, 139, leben in Lünen. Die britische Virusvariante wurde in 13 weiteren Fällen nachgewiesen, in Bergkamen (1), Fröndenberg (2), Holzwickede (1), Kamen (5), Lünen (2) und Werne (2)

Zugleich meldet der Kreis zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19: Gestorben sind am Dienstag, 9. März, zwei Männer aus Lünen. Sie wurden beide jeweils 77 Jahre alt.

488 weitere Menschen erstmalig gegen das Virus geimpft, 295 erhielten die zweite Dosis. Somit wurden im Impfzentrum des Kreises nunmehr 13033 Erst- und 1473 Zweitimpfungen durchgeführt.

Update vom 9. März, 17 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Unna liegt weiter deutlich unter dem Landesschnitt. Das Landeszentrum Gesundheit NRW gab am Dienstag für den Kreis 57,2 Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner an, das sind 0,5 weniger als am Vortag. Für ganz NRW liegt der Wert bei 65,9, und auch die Nachbarregionen wie der Kreis Soest (64,3) und Hamm (107,8) haben einen deutlich höheren Wert als der Kreis Unna.

Allerdings wurden am Dienstag 61 Neuinfektionen für den Kreis registriert, die meisten in Kamen (zehn) und Lünen (17). 36 Infizierte gelten wieder als gesund. Damit stieg die Zahl der akuten Fälle um 25 auf 616.

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie meldete der Kreis am Dienstag nicht. Somit bleibt es bei 413 Bürgern, die mit oder an einer Coronainfektion gestorben sind. Unverändert bleibt auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen. 69 sind es derzeit.

Die britische Corona-Mutation B.1.1.7 wurde in 14 weiteren Fällen nachgewiesen. Betroffen sind die Kommunen Kamen, Lünen, Schwerte und Werne.

Bei den Impfungen steigt nun auch die Zahl der Zweitimpfungen deutlich an. 1178 Personen haben im Impfzentrum Unna die zweite Spritze erhalten, 12 545 die erste. Im gesamten Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind es 266 643 Erstimpfungen und 26 900 Zweitimpfungen

Update vom 8. März, 18.30 Uhr: Mit der unbürokratischen Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen nach Maßgabe des NRW-Gesundheitsministeriums will das Gesundheitsamt des Kreises Unna zügig dafür sorgen, dass den Bürgern dezentral und ortsnah Schnelltests durch geschultes Personal zur Verfügung stehen. „Dazu liegt seit Sonntagnachmittag eine Verfügung des Landes vor, die wir jetzt umsetzen“, sagte Sprecher Max Rolke.

Eine Reihe von Apotheken, Arztpraxen und geeigneten Anbietern hatte zuvor schon das Okay, Tests vornehmen und abrechnen zu dürfen. Das war bis 15. März befristet und wird nun entfristet. „Alle anderen, die jetzt tätig werden wollen, müssen sich beim Gesundheitsamt melden und werden nach dem Check der Vorgaben etwa bezüglich der Räume beauftragt“, so Rolke.

Ziel sei es, die Tests in die Fläche zu bringen, deswegen stehe die Ausweitung des Angebots im Testzentrum des Kreises nicht obenan. Einige Kommunen wie Werne und Bergkamen planen bereits, eigene Testzentren einzurichten.

Update vom 8. März, 16 Uhr: Zum ersten Mal ist im Kreis auch die südafrikanische Corona-Variante B.1.351 nachgewiesen worden. Sie wurde bei einer Person aus Schwerte entdeckt und am vergangenen Donnerstag dem Gesundheitsamt gemeldet. Ähnlich der britischen Variante B.1.1.7 gilt die Mutation aus Südafrika als deutlich ansteckender. Zudem gibt es Studien, die darauf hinweisen, dass auch die Impfstoffe gegen diese Variante weniger wirksam sind.

Die Mutation B.1.1.7 wurde zudem in 32 weiteren Fällen nachgewiesen. 215 Fälle sind es insgesamt. Die neuen Fälle sind Bergkamen, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna zugeordnet.

Ein 86-jähriger Mann aus Bönen ist das 413. Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Ausbruch der Pandemie. Der Kreis Unna meldete am Montag, dass der Bönener am vergangenen Freitag gestorben war.

Die Zahl der akut Infizierten im Kreisgebiet ist wieder auf unter 600 gesunken. 46 neue Fälle meldete der Kreis, 91 Personen gelten wieder als gesund. Somit sind derzeit 591 akute Infektionen bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 57,7 angegeben.

In Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 69 Covid-19-Patienten behandelt, vier mehr als am Freitag.

Update vom 5. März, 16 Uhr: In den vergangenen Wochen lag der Kreis Unna mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz, die das Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht, einige Punkte hinter dem NRW-Landesschnitt. Am Freitag (Stand 0 Uhr) fiel er nun leicht darunter. So meldet das LZG einen um 5,8 Zähler geringeren Wert als am Vortag von 62,5, während er in Nordrhein-Westfalen um 1,1 auf 63,9 gestiegen ist.

Der Kreis Unna zählte bis Freitagmittag 22 Neuinfektionen. 39 Personen sind im Vergleich zum Vortag wieder genesen. Da nun auch der Tod einer 66-jährigen Schwerterin am 22. Februar in Zusammenhang mit Corona gemeldet, sind aktuell 637 Menschen mit dem Virus infiziert.

Um die Inzidenz im Kreis unter 50 zu drücken, dürfen sich in einer Woche nur 197 Menschen (oder 28 am Tag) mit dem Virus infizieren. Soll ein Wert von unter 35 erreicht werden, wären jeweils 20 positive Coronatests an sieben Tagen in Folge schon zuviel.

Dass sich die als ansteckender geltende Variante B.1.1.7 im Kreis weiter ausbreitet, macht die Sache nicht einfacher. Die wurde 13 weitere Male nachgewiesen und ist damit bislang 183 Mal im Kreis bekannt geworden. Wie viele Menschen davon akut infiziert sind, geben die Zahlen nicht her.

In den Krankenhäusern des Kreises werden fünf Corona-Patienten weniger als am Vortag, nämlich 65, behandelt. 17 (+2) liegen in einem Intensivbett, unverändert elf werden beatmet. Die erstmals geimpften Personen im Impfzentrum haben die 10 000er Marke überschritten, es sind genau 10 116. Dazu kommen 8716 Erst- und 7417 Zweitimpfungen durch mobile Teams inn Pflegeheimen.

Update vom 4. März, 17 Uhr: Im Kreis Unna haben sich inzwischen über 13 000 Menschen seit dem Pandemiebeginn mit dem Coronavirus infiziert. 33 kamen nach Angaben des Kreises am Donnerstag dazu, 13032 sind es genau. Minimal um sechs Personen auf 655 nach oben ging es bei den aktiven Fällen, da auch 25 wieder als gesund gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz, veröffentlicht vom Landeszentrum Gesundheit, fiel dagegen leicht um 1,5 Punkte auf 68,4.

Todesfälle hat es bislang 411 gegeben, zwei weitere meldete der Kreis aktuell. Gestorben ist eine 89-jährige Frau aus Holzwickede am 11. Februar sowie eine 94-jährige Frau aus Lünen am 8. Februar. In den Krankenhäusern des Kreises werden nun 70 Corona-Patienten – drei mehr als am Vortag – behandelt. 15 liegen in einem Intensivbett, elf werden beatmet.

Nachgewiesen wurden mittlerweile auch 170 Infektionen mit der Corona-Mutante B.1.1.7. Die ersten Fälle im Kreis waren erst lange nach positiven Coronatests bekannt geworden. „Das geht jetzt deutlich zügiger“, sagt Kreissprecher Max Rolke. Die Dauer bis zum vorliegenden Ergebnis hinge von den Laboren ab, sei aber nun etwa genauso lang wie bei „normalen“ PCR-Tests. Am Verfahren zum Nachweis der Variante hat sich nichts geändert. Stichprobenartig werden nach einem positiven Coronatest Proben weitergeleitet. Lediglich im Verdachtsfall wird der Kreis selbst und direkt aktiv. So geschehen vergangene Woche in dem Werner Hochhaus. Dort war vergangene Woche „eine ungewöhnliche Häufung“ von Infektionen bemerkt worden, so Rolke, außerdem hätten die Betroffenen „eng beieinander gewohnt“. Letztlich war B.1.1.7 bei allen 14 Getesteten nachgewiesen worden. Weitere 28 in dem Gebäude lebende Personen wurden am Donnerstag getestet.

Update vom 3. März, 17 Uhr: Für den gesamten Kreis wurden am Mittwoch 61 Neuinfektionen gemeldet, die meisten in Lünen (17) und Schwerte (11). 27 weitere Bewohner des Kreises haben die Infektion überstanden, 649 sind noch infiziert. Die gute Nachricht: Der Gesundheitsbehörde sind am Mittwoch keine weiteren Todesfälle gemeldet worden. Auch die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner ist gesunken und wird vom Landeszentrum Gesundheit nun mit 69,9 angegeben. Allerdings sind die 61 Neuinfektionen vom Mittwoch in diesem Wert noch nicht enthalten.

Die Virusmutation B.1.1.7 ist in zehn weiteren Fällen nachgewiesen worden.

Im Impfzentrum in Unna bekommen immer mehr Bürger ihre zweite Impfdosis. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gab am Mittwoch 319 Personen an, die dank der zweiten Impfung im Zentrum nun über den vollen Schutz verfügen. Anfang der Woche waren es erst 65 Personen.

Erstimpfungen sind inzwischen 8809 vorgenommen worden, über 700 mehr als am Vortag. Hinzu kommen noch die Personen, die durch mobile Impfteams im Kreis versorgt wurden. Hier meldet die KVWL 8107 Erst- und 7404 Zweitimpfungen. Damit sind nun im Kreis fast 17 000 Menschen zumindest einmal geimpft worden.

Update vom 2. März, 18 Uhr: Am Dienstag vor einem Jahr veranstaltete der Kreis Unna eine extra anberaumte Pressekonferenz, denn tags zuvor hatte der erste Coronatest im Kreis ein positives Ergebnis gebracht. An den kommenden 365 Tagen sind 12 937 Fälle dazu gekommen, ein Großteil davon in der zweiten Welle, die das Gesundheitsamt seit Oktober in Atem hält.

57 Neuinfektionen meldet der Kreis an diesem Dienstag, 38 Personen gelten wieder als genesen, so wie vor ihnen bereits 11876. 409 Todesopfer waren bis dato in Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Eines ist neu bekannt geworden. Eine 73-jährige Frau aus Unna war am 24. Februar gestorben.

Damit zählt der Kreis Unna 648 aktive Fälle und liegt, während in Berlin die Ministerpräsidenten das weitere Vorgehen im Lockdown verhandeln, mit einer vom Landeszentrum Gesundheit berechneten Inzidenz von 76,0 (+0,3 zum Vortag) rund zehn Punkte über dem NRW-Schnitt.

Kreisweit kamen 28 Fälle der Virus-Variante B.1.1.7 hinzu, sodass es nun 155 sind. Allein die Hälfte der neuen Mutationsfälle wurden bei Bewohnern eines Hochhauses in Werne entdeckt, das seit Freitag unter Quarantäne steht. Die 14 positiv getesteten Bewohner seien alle mit der britischen Variante infiziert, teilte der Kreis Unna mit. 28 weitere Bewohner stehen ebenfalls unter Quarantäne.

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 68 Corona-Patienten behandelt. Das sind sechs weniger als am Vortag. 15 Menschen liegen in Intensivbetten, elf davon werden beatmet.

8179 Menschen erhielten seit dem 8. Februar ihre Erstimpfung im Impfzentrum. Rund 8700 Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen erhielten zusätzlich die erste Dosis durch die mobilen Impfteams, fast 7000 auch schon die zweite.

Britische Corona-Mutation breitet sich im Kreis Unna aus

Update vom 1. März, 17.24 Uhr: Die britische Corona-Mutation B.1.1.7 breitet sich im Kreis Unna immer mehr aus. Zwischen Freitag- und Montagnachmittag wurde die Mutation, die deutlich ansteckender sein soll, in insgesamt 46 Fällen nachgewiesen. Bönen ist die einzige Kommune, aus der kein neuer Mutationsfall gemeldet wurde. Besonders betroffen ist hingegen Bergkamen. Dort stieg die Zahl der nachgewiesenen Mutationsfälle um 13 auf 28. Insgesamt zählt die Statistik nun 146 Personen im Kreis Unna, die sich mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert haben.

Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Kreis Unna ist hingegen über das Wochenende gesunken. 51 Neuinfektionen stehen 68 Genesenen gegenüber. 597 Bürger des Kreises sind akut infiziert, 19 Personen weniger als am Freitag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 75,7 angegeben. Das sind etwa drei Punkte weniger als am Freitag. Der Wert liegt aber deutlich über dem Durchschnittswert von NRW, der mit 64,4 angegeben wird.

Zudem meldete der Kreis zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Gestorben sind bereits am 26. Januar ein 87-jähriger Mann aus Schwerte und am Montag eine 85-Jährige aus Schwerte.

In Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 74 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt. 81 waren es am Freitag.

Im Impfzentrum in Unna sind laut Kassenärztlicher Vereinigung inzwischen 7853 Menschen mit der ersten Dosis geimpft worden. Zudem sind 65 Zweitimpfungen vorgenommen worden. In Pflegeeinrichtungen wurden 8669 Erst- und 6713 Zweitimpfungen vorgenommen worden.

Update vom 26. Februar, 18.41 Uhr: Corona-Ausbruch in Werne: In einem Wohnhaus stehen seit Freitag 40 Personen unter Quarantäne, 13 wurden bislang positiv getestet. Weitere Testergebnisse sind abzuwarten. Nach Angaben des Kreises Unna sind in den Wohnungen in dem mehrstöckigen Haus rumänische Mitarbeiter von drei Firmen - einem Subunternehmen eines Logistikers, einem Bauunternehmen und einem Schlachtbetrieb - untergebracht. Das Gebäude wird vom Ordnungsamt der Stadt Werne und einem beauftragten Unternehmen gesichert. Die unter Quarantäne stehenden Arbeiter werden durch ihre Arbeitgeber versorgt. Diese hätten schnell und umfassend alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt, heißt es. Bei den Firmen handelt es sich um den Sub-Unternehmer eines Logistik-Unternehmens, ein Bauunternehmen und einen Schlachtbetrieb.

Update vom 26. Februar, 15.03 Uhr: Kreisweit steigen die Corona-Zahlen weiter. Bei 47 Neuinfektionen und 30 Gesundeten sind nun 616 Bürger akut infiziert. 12 830 haben sich insgesamt angesteckt.

Zwei weitere Todesfälle wurden der Statistik hinzugefügt. Bereits am 22. Januar war eine 88-jährige Wernerin im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben, am 24. Februar starb ein 68-jähriger Mann aus Kamen. Damit sind nun 406 infizierte Personen aus dem Kreis gestorben.

Vor dem Wochenende, bevor die Friseure am Montag wieder öffnen sollen, hat das Landeszentrum Gesundheit eine Sieben-Tage-Inzidenz von 78,5 und damit um 3,5 Punkte höher als am Vortag errechnet. Bei 81 Personen im Kreis wurde mittlerweile die britische Corona-Variante nachgewiesen. Das sind fünf mehr als am Donnerstag.

In den Krankenhäusern des Kreises liegen unverändert 81 Corona-Patienten, 14 liegen in Intensivbetten, zehn werden beatmet.

Erstimpfungen hat der Kreis über 14 800 Vorgenommen, gut 6600 Menschen wurden schon ein zweites Mal geimpft. Nicht erfasst werden hierbei die Impfungen in Krankenhäusern.

Update vom 25. Februar, 16.50 Uhr: Der Kreis Unna hat erstmals seit Anfang des Monats wieder über 600 aktive Corona-Fälle registriert. 56 Neuinfektionen meldete die Kreisverwaltung am Donnerstag, 27 weitere Personen haben die Infektion überstanden. Damit stehen nun 601 akute Infektionen in der Statistik, 28 mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sank nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit leicht um 0,5 auf 75,0.

Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in sechs weiteren Fällen nachgewiesen worden. Die Infizierten stammen aus Bergkamen, Kamen, Lünen, Schwerte und Unna (2). Der Statistik musste ein weiterer Todesfall hinzugefügt werden. Am Montag war ein 68-jähriger Mann aus Selm im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind es nun 404 Tote seit dem ersten Coronafall im Kreis Unna vor fast einem Jahr.

Nach dem starken Anstieg der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten am Mittwoch hat sich die Situation wieder etwas entspannt. Am Donnerstag wurden nach Angaben des Kreises nur noch 81 Personen stationär wegen ihrer Corona-Erkrankung behandelt. Am Tag zuvor waren es 94.

Für das Impfzentrum in Unna zählt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nun 5732 Erstimpfungen. In 35 Fällen wurde bereits die zweite Dosis verabreicht. Durch mobile Teams sind im Kreis zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen oder bei Rettungsdiensten 8654 Menschen einmal und 6571 Personen zweimal geimpft worden.

Update vom 24. Februar, 16.38 Uhr: Die Corona-Zahlen im Kreis Unna geben weiter Anlass zur Sorge. 65 Neuinfektionen hat der Kreis am Mittwoch gemeldet, 16 mehr als vor einer Woche. Da 72 Personen wieder als gesund gelten, sank immerhin die Zahl der aktiven Fälle auf 573. Allerdings meldete der Kreis auch einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie: Am Montag war ein 82-jähriger Mann aus Kamen gestorben. Sorgen bereitet auch, dass die Zahl der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, sprunghaft gestiegen ist. 94 Covid-19-Patienten sind derzeit stationär in Kliniken des Kreises aufgenommen. Das sind 15 mehr als am Dienstag.

Am stärksten betroffen von Neuinfektionen ist erneut Lünen. Die Stadt verzeichnet mit Abstand die meisten Infektionen seit Ausbruch des Virus im Kreis Unna vor fast einem Jahr. 3659 Fälle sind es mittlerweile, 17 mehr als am Dienstag. Die Corona-Mutation B.1.1.7 ist in drei weiteren Fällen festgestellt worden. Bei jeweils einem Infizierten in Fröndenberg, Schwerte und Unna wurde die britische Variante des Virus nachgewiesen.

Im Impfzentrum in Unna haben nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung bis Dienstag 5498 Personen ihre Erstimpfung erhalten. Zudem wurde 34 Mal die zweite Dosis verabreicht.

Update vom 23. Februar, 16.32 Uhr: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Unna ist am Dienstag wieder deutlich gestiegen. 62 Neuinfektionen meldete der Kreis und 18 Genesene. Somit sind 581 infizierte Personen im Kreis Unna registriert, 44 mehr als am Montag. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sank leicht auf 70,7. Positiv ist, dass der Kreis am Dienstag keine weiteren Todesfälle meldete. In vier Fällen (jeweils ein Infizierter in Holzwickede, Lünen, Schwerte und Unna) wurde die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt.

Am Dienstag wurde zudem bekannt, dass es bei der Buchung von Impfterminen auch im Kreis Unna zu Missverständnissen gekommen ist. Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums war es seit dem Start der Impfkampagne in mindestens acht Impfzentren – darunter Unna – passiert, dass aufgrund von Terminproblemen mehr Impfwillige glaubten, einen Termin zu haben, als tatsächlich der Fall war. Die betroffenen Kreise hatten jeweils von Dutzenden Impfwilligen ohne Buchungsbestätigung berichtet.

„An den meisten Standorten konnten durch umsichtiges und pragmatisches Handeln der verantwortlichen Personen vor Ort die meisten Personen geimpft werden“, heißt es in einem Bericht des Ministeriums an den Heimatausschuss des Landtags in Düsseldorf. Einerseits seien Restbestände von anderen Standorten kurzfristig organisiert worden, andererseits habe das Land den betroffenen Zentren eine Reservekapazität von mehreren hundert Impfdosen zur Verfügung gestellt, um die Impfwilligen zu versorgen. Hintergrund ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung ein Missverständnis im Online-Buchungssystem zu Beginn der Terminvergabe, das bis jetzt nachwirkt. Nach dem Klick auf als frei angezeigte Termine, war die Anzeige „Termin bereits gebucht“ bei vielen Impfwilligen offenbar als Buchungsbestätigung missverstanden worden.

Update vom 22. Februar, 16.34 Uhr: Die Coronainfektionen mit der britischen Variante nehmen rapide zu. Inklusive Montag sind dem Kreis Unna 21 neue Fälle bei Nachprüfungen gemeldet worden. Das sind 50 Prozent mehr, als Freitag bekannt waren. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt dagegen weitgehend stabil.

537 akute Coronainfizierte hat der Kreis derzeit registriert. Über das Wochenende kamen 72 neue hinzu, während 81 Personen wieder als genesen gelten. Dazu kommen sieben Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit, die bis Montag bekannt wurden, teilweise aber schon ein paar Tage zurückliegen.

Die B.1.1.7 genannte Virusmutation hat nun auch Bönen erreicht, wo jetzt der erste Nachweis gemeldet wurde. Da zeitgleich in Holzwickede ebenfalls die britische Variante entdeckt worden ist, ist auf Basis der stichpunktartigen Überprüfung im Kreis nur noch Werne ohne Fall. In Schwerte gibt es mit 19 derzeit die meisten Mutationsfälle, gefolgt von Bergkamen mit 13. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 402. Neu hinzugekommen sind drei Männer und vier Frauen. Vier Personen stammen aus Lünen und waren 51, 76 und 81 und 85 Jahre alt. Zwei stammen aus Kamen (66, 81) sowie eine aus Schwerte (80).

Die Zahl der mit schweren Verläufen in einem der Krankenhäuser im Kreis behandelten Corona-Patienten stieg im Vergleich zum Freitag um fünf auf 80. In Intensivbetten liegen 14 (+2) davon, zehn (+1) werden beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis, die das Landeszentrum Gesundheit (LZG) veröffentlicht, liegt bei 75,0, was seit Freitag einen Anstieg von 3,1 Punkten bedeutet. Fast 100 000 Menschen im Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe haben in den 27 Impfzentren ihre Erstimpfung erhalten. Weitere 187 000 Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen wurden durch die mobilen Teams wenigstens einmal geimpft. 8570 davon im Kreis Unna.

Update vom 19. Februar, 16.46 Uhr: Vor dem Wochenende hat sich bezüglich der aktiven Coronafälle im Kreis Unna kaum etwas getan. 37 Neuinfektionen standen 38 Personen gegenüber, die wieder als genesen gelten. 553 der bislang insgesamt registrierten 12 528 Fälle tragen aktuell das Virus in sich. Unverändert 20 davon stammen aus Bönen, wo keine Neuansteckung bekannt geworden ist. Bergkamen vier Neuinfektionen und zehn Genesene. Damit sind momentan 70 Personen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis stieg leicht um 0,2 auf 71,9. Der Schnitt in NRW liegt bei 58,0, in Deutschland einen Punkt niedriger.

Der Kreis meldete am Freitag außerdem im Zusammenhang mit Corona fünf weitere Todesfälle und beklagt damit insgesamt bereits 395. Zwei Männer (77 und 93 Jahre) sind in Werne gestorben, eine 78-Jährige in Kamen und eine 89-Jährige in Unna. Eine Bergkamenerin starb im Alter von nur 54 Jahren.

Bergkamen zählt schon acht Fälle mit der britische Virus-Variante

Die Zahl der Fälle im Kreis, bei denen die britische Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen wurde, wird immer größer und ist nun auf 42 gestiegen. Neun kamen am Donnerstag und Freitag hinzu, drei davon stammen aus Bergkamen, wo sich nun acht Personen bekanntermaßen mit der Mutation angesteckt haben. Entdeckt wurden die Variante auch bei Menschen aus Schwerte (drei) Lünen, Selm und Kamen. In diesen Kommunen gab es bereits im Vorfeld ebenfalls Fälle. Es wird aber nur stichprobenartig geprüft.

75 Corona-Patienten werden in Krankenhäusern des Kreises behandelt, das sind sieben weniger als am Vortag. Zwölf (-4) liegen in einem Intensivbett, neun (-3) werden beatmet.

Update vom 18. Februar, 17.18 Uhr: Im Kreis Unna sind die Infektionszahlen den dritten Tag in Folge gestiegen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz vor einigen Tagen noch Kurs auf die 50 genommen hatte, steht sie jetzt wieder bei 71,7 (+5,8 im Vergleich zum Vortag).

Zu Wochenbeginn waren nur noch 487 aktive Fälle registriert, am Donnerstag sind es 559. 29 kamen dazu, weil das Gesundheitsamt 60 positive Tests gemeldet hat. 31 Menschen sind genesen.

Ob das mit der als ansteckender geltenden britischen Corona-Mutation zusammenhängt, geben die stichprobenartig erhobenen Daten nicht her. Die nachgewiesenen Fälle werden jedoch immer mehr. Der Kreis meldet am Donnerstag acht weitere und kommt damit mittlerweile auf 33. Angeschlagen haben die Tests zuletzt bei coronakranken Personen aus Selm (3), Unna (3), Kamen und Lünen.

Keine weiteren Todesfälle bekannt geworden

In einem der Krankenhäuser des Kreises werden derzeit 82 Covid-19-Patienten behandelt (+3), 16 (-1) davon liegen in Intensivbetten, zwölf (-1) werden beatmet. Todesfälle meldet der Kreis am Donnerstag nicht. Todesfälle hat der Kreis am Donnerstag keine neuen gemeldet.

In den Pflege- und Seniorenheimen haben die mobilen Teams bisher 8377 Erst- und 6347 Zweitimpfungen vorgenommen. Das sind 24 Erst- beziehungsweise 175 Zweitimpfungen mehr als am Vortag. Die Impfzahlen im Impfzentrum wurden bislang nur für ganz Westfalen Lippe (65 583, davon 1021 Zweitimpfungen) veröffentlicht, nicht aber für einzelne Kreise und Städte.

Update vom 17. Februar, 17.47 Uhr: Die ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 breitet sich im Kreis weiter aus. Vier weitere Fälle teilte der Kreis am Mittwoch mit. Nachgewiesen wurde in Großbritannien zuerst entdeckte Mutation in Bergkamen und Unna je einmal, In Kamen zweimal. In Bergkamen ist sie damit nun bei fünf Menschen entdeckt worden, im gesamten Kreis schon 25 Mal. Dennoch hat es im Kreis keine so spektakuläre Aktion gegeben wie in Hamm. Kreissprecher Max Rolke erklärt hier warum.

Auch die aktuellen Corona-Statistik gibt keinen Anlass zur Entwarnung. Durch 49 registrierten Neuansteckungen bei nur neun offiziell Genesenen steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 530. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz klettert nach oben, um 4,6 Punkte auf 65,8.

In Bönen gab es fünf Neuinfektionen und keinen Gesundeten. 13 Menschen aus der Gemeinde tragen das Virus damit derzeit in sich. auch Bergkamen verzeichnet fünf Neuansteckungen, dazu einen Genesenen. 73 Personen sind aktuell infiziert.

390 Todesfälle seit Pandemiebeginn im Kreis

In Zusammenhang mit Corona hat der Kreis auch zwei weitere Todesfälle veröffentlicht, mittlerweile sind insgesamt 390. Am Dienstag starb eine 72-jährige Frau aus Lünen, am Mittwoch eine 86 Jahre alte Unnaerin. Infektionen wurden seit Pandemiebeginn 12 431 im Kreis Unna entdeckt, 619 kamen aus Bönen.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 79 Corona-Patienten behandelt, sechs weniger als am Vortag. 14 Menschen liegen in Intensivbetten, elf davon werden beatmet.

Die mobilen Impfteams haben bislang 8353 Erst- und 6172 Zweitimpfungen an die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen verteilt.

Update vom 16. Februar: Drei weitere Bergkamener haben sich mit der britische Variante B.1.1.7. des Coronavirus angesteckt. Auch in Schwerte sind zwei neue Fälle bekannt geworden, sodass es im Kreis Unna nun 21 Betroffene gibt, die die als ansteckender geltende Mutation in sich tragen.

Derweil sind die Coronazahlen wieder leicht gestiegen. 50 Neuansteckungen stehen nach Angaben des Gesundheitsamtes 36 Genesene gegenüber. Die Zahl der akuten Fälle stieg auf 492. Die vom Landeszentrum Gesundheit ermittelte Sieben-Tage-Indidenz kletterte um 0,8 Punkte auf 61,3. In den Krankenhäusern des Kreises werden 85 Covid-19-Patienten behandelt, acht mehr als am Vortag.

Neu gemeldete Todesfälle, teilweise noch aus dem Dezember

In Bergkamen hat es fünf Neuansteckungen und fünf Genesene gegeben. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt damit bei 69. In Bönen stieg sie durch eine Neuinfektion von sieben auf acht.

Auch die Zahl der Todesfälle nimmt weiter zu. Neun Tote musste der Kreis am Dienstag seiner Statistik hinzufügen, 388 sind es seit Pandemiebeginn. Mit Ausnahme eines 80-jährigen Mannes und einer 96-jährigen Frau aus Lünen, die am Dienstag starben, liegt der Todeszeitraum allerdings weiter, teilweise bis in den Dezember, zurück. Die Toten stammen aus Kamen, Holzwickede (je zwei), Schwerte, Unna und Werne. Die fünf Frauen und zwei Männer waren zwischen 81 und 97 Jahre alt.

Update vom 15. Februar, 17 Uhr: Bei der Corona-Statistik des Kreises Unna setzt sich am Montag das Bild fort, das sich auch in den vergangenen Wochen geboten hat. Die Zahl der akut Infizierten sinkt und ist nun sogar unter die 500er-Marke gefallen – vor Monatsfrist waren es noch 1176. Auf der anderen Seite meldet der Kreis auch weiter täglich Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind es nun 379.

Zwischen dem 11. und 14. Februar sind fünf Kreisbewohner mit oder durch Corona gestorben. Zwei der vier Männer stammen aus Werne und waren 59 und 93 Jahre alt, je einer aus Unna (91), Lünen (74). Gestorben ist zudem eine 87-jährige Frau aus Werne.

Über ein Viertel der Neuinfektionen in Bergkamen

Neuinfektionen hat der Kreis über das Wochenende 82 registriert, gleichzeitig wurden aber auch 103 Personen bis Montagnachmittag wieder für gesund erklärt. Damit gibt es nun 487 aktive Fälle. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) hat allerdings (Stand Montag 0 Uhr) einen leicht steigenden Sieben-Tage-Inzidenzwert von 60,5 (Freitag 60,0) errechnet.

Bönen hatte am Freitag nur fünf bekannte Infizierte, am Wochenende kamen jedoch sechs hinzu. Vier Personen sind genesen. 22 und damit mehr als ein Viertel aller Neuansteckungen ereigneten sich dabei in Bergkamen. Bei 28 Genesenen geht die Zahl der akut Infizierten dennoch auf 69 Betroffene zurück.

77 Corona-Patienten werden in einem der Krankenhäuser des Kreises behandelt (drei mehr als am Freitag) – 19 in Intensivbetten, neun werden beatmet.

Update vom 12. Februar, 17.35 Uhr: Nachdem sie im Verlauf der Woche gefallen war, ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna bis Freitag 0 Uhr nach Angaben des Landeszentrum Gesundheit (LZG) wieder leicht gestiegen, genau genommen um 3,3 im Vergleich zum Vortag auf exakt 60. NRW weit liegt der Wert bei 59,3.

Der Kreis hat aber erneut mehr Genesene (63) als Neuinfizierte (33) mit dem Coronavirus gezählt. Die akuten Fälle sinken auf 513 bei 12 250 seit Beginn der Pandemie. In Bergkamen hat es fünf Neuansteckungen gegeben. Bei demgegenüber vier Gesundeten sind derzeit 75 Bürger infiziert. In Bönen gibt es nur noch fünf Betroffene aktuell. Nur eine Neuansteckung wurde registriert, vier Personen gelten wieder als genesen.

Gestorben sind in Zusammenhang mit Corona im Kreis bislang 374 Menschen. Die Nachricht über drei weitere Todesfälle in den vergangenen Tagen erreichte den Kreis am Freitag. Aus dem Leben schieden drei Schwerter: eine Frau (96), sowie zwei Männer (86, 87). 74 Corona-Patienten werden im Kreis momentan im Krankenhaus behandelt.

Alle Rettungsdienstmitarbeiter mit Erstimpfung versorgt

Die britischen Virus-Variante B.1.1.7 breitet sich im Kreis weiter aus. Entdeckt wurde sie nun auch bei Corona-Infizierten in Bergkamen, Kamen und Selm. Insgesamt haben sich 16 Personen aus dem Kreis mit der Mutation angesteckt. In Bönen ist noch kein Fall bekannt geworden.

Vom Wirkstoff des Unternehmens Astrazeneca hat der Kreis Unna bislang 2850 Impfdosen erhalten, die seit Mittwoch an Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten verteilt werden. Die Zweitimpfung findet erst neun Wochen später statt. Profitiert haben von der Astrazeneca-Lieferung auch die Rettungsdienste des Kreises. Die hatten zunächst übrig gebliebenen Biontech-Impfstoffe erhalten, wie Kreissprecher Max Rolke mitteilte. „Und mit dem Astrazeneca-Impfstoff war es uns jetzt möglich, alle übrigen Mitarbeiter, die geimpft werden wollten, zu impfen.“

Erstimpfungen in Pflegeeinrichtungen des Kreises hat es bislang 7715 (+124), Zweitimpfungen 5240 (+462).

Update vom 11. Februar, 16.50 Uhr: Wie bereits am Vortag meldete der Kreis Unna auch am Donnerstag einen weiteren Todesfall aus Bergkamen in seiner Corona-Statistik. Eine 91-jährige Frau starb wie eine 83 Jahre alte Unnaerin am Mittwoch. Damit sind kreisweit 371 Personen mit oder an Corona gestorben, 40 davon in Bergkamen.

Weiter zurück geht die Zahl der aktuell Infizierten. Zwar zählte der Kreis 45 Neuansteckungen mit Covid-19, erklärte allerdings auch 75 Personen wieder als genesen. Damit sind momentan 546 Personen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt – Stand Donnerstag 0 Uhr – bei 56,7, 6,1 Punkte weniger als am Vortag.

Am 9. Februar wurde bei vier weiteren und damit nun bei elf Kreisbewohnern die britische Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Zweimal in Schwerte, wo es nun fünf Fälle gibt, sowie erstmals zwei in Unna. Auch in Fröndenberg und Lünen waren die Mutationen zuvor schon entdeckt worden.

Nur noch acht Infizierte in Bönen

In Bergkamen gab es zehn neue positive Testergebnisse, 14 Menschen gelten als gesundet. Akut infiziert sind damit 79 Personen. Mit Ausnahme von Kamen (+2) ist diese Zahl überall im Kreis gesunken. In Krankenhäusern im Kreis werden 71 (-7) Corona-Patienten behandelt. 16 (-2) davon liegen in Intensivbetten, sieben (-1) werden beatmet. In Bönen gab es keine Neuinfektion, drei Genese und damit nun nur noch acht akut infizierte Personen.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) verzeichnete inklusive Mittwoch 7591 Erstimpfungen durch die mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen. Die Geimpften in den Impfzentren fließen in diese Zahlen noch nicht ein. So waren es nur 16 gesetzte Spritzen mehr als einen Tag zuvor. Weil, so eine Sprecherin, die Bewohner und Mitarbeiter in den Heimen weitgehend durchgeimpft sind. Zweitimpfungen gab es bislang 4788 (+126).

Die Entwicklungen rund um das Coronavirus im Kreis Unna bis zum 10. Februar können Sie in unserem vorhergegangenen News-Ticker nachlesen.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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