News im Ticker

Corona im Kreis Unna: Inzidenz am Samstag erstmals wieder unter 100

Im Kreis Unna gilt eine Ausgangssperre. Die Corona-Zahlen sinken. News zur Inzidenz und aktuellen Entwicklungen im Ticker.

  • Die Corona-Zahlen im Kreis Unna sinken. Auch in den Nachbarregionen entspannt sich die Situation leicht - etwa im Märkischen Kreis.
  • Seit dem 19. April gilt eine Ausgangssperre, mittlerweile wegen der Bundes-Notbremse.
  • Wir berichten aktuell über Zahlen, Inzidenz und Ereignisse rund um Corona im Kreis Unna. (News zum Coronavirus im Kreis Unna)

Update vom 16. Mai, 15 Uhr: Auch am Sonntag bleibt der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Kreis unter der 100er Marke. Das Robert-Koch-Institut gibt ihn mit 94,7 an. Allerdings verweisen die Experten noch einmal darauf, dass aufgrund des Feier- und des Brückentages am Donnerstag und Freitag weniger Menschen auf das Coronavirus getestet wurden und Labore weniger Proben untersucht hätten.

Update vom 15. Mai, 16 Uhr: Zum ersten Mal seit dem 8. April ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna wieder unter 100 gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag einen Wert von 97,5. Allerdings ist diese Zahl mit Vorsicht zu genießen. Wegen des Feiertages am Donnerstag und des folgenden Brückentages sind möglicherweise nicht alle Neuinfektionen erfasst worden. Sollte sich der Trend aber bestätigen und die Inzidenz fünf Werktage hintereinander unter 100 bleiben, wird es im Kreis weitere Lockerungen geben. Unter anderem dürfte die Ausgangssperre aufgehoben werden und die Gastronomen dürften Gäste draußen bedienen.

Update vom 14. Mai, 19 Uhr: Die Zahl der Coronafälle im Kreis Unna sinkt weiter deutlich. Zwischen Mittwoch- und Freitagnachmittag wurden dem Gesundheitsamt des Kreises lediglich 67 Neuinfektionen gemeldet. Wegen des Feiertages kann es allerdings sein, dass nicht alle neuen Fälle erfasst wurden.

Im gesamten Kreisgebiet sind 1747 Bürger derzeit infiziert, 164 weniger als am Mittwoch. 230 Personen gelten wieder als gesund. Damit fällt auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter in Richtung 100er-Grenze. Das Robert-Koch-Institut gab am Freitag einen Wert von 121,8 an. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, können weitere Maßnahmen gelockert werden. Unter anderem dürfte dann die Außengastronomie öffnen.

Gemeldet wurde auch ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie. Am 7. Mai starb ein 66-jähriger Mann aus Lünen. Seit Ausbruch der Pandemie war es der 477. Todesfall.

Wie bereits am Mittwoch werden 57 Covid-Patienten in einem Krankenhaus des Kreises behandelt.

Im Impfzentrum Unna sind inzwischen 69 656 Personen mindestens einmal geimpft worden. 21 872 Bürger haben dort auch bereits die Zweitimpfung erhalten. Das geht aus den neuesten Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) hervor.

Für Arztpraxen zählt die KVWL 47 350 Erst- und 3031 Zweitimpfungen. Hinzu kommen noch 26 010 Personen, die durch mobile Impfteams im Kreis bisher mindestens eine Spritze erhalten haben. 11 900 davon verfügen bereits den vollen Impfschutz.

Stand 14. Mai 2021Aktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen277 (-19) 2759 (+12)
Bönen70 (-12) 908 (+5)
Fröndenberg120 (-5)950 (+5)
Holzwickede59 (-14) 662
Kamen203 (-24)1862 (+4)
Lünen471 (-33)5024 (+15)
Schwerte109 (-2)1746 (+10)
Selm87 (-11)1100 (+3)
Unna269 (-29)2135 (+8)
Werne82 (-15)1239 (+5)
Gesamt1747 (-164)18385 (+67)

Update vom 12. Mai, 17.50 Uhr: Für Mittwoch meldet das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 131,9. Die Inzidenz dürfte weiter sinken, denn vor dem Feiertag hatte der Kreis 97 Neuinfektionen gemeldet, 24 weniger als vor einer Woche. Neu gemeldet wurden auch zwei weitere Todesfälle im Kreis. Eine 72-Jährige aus Kamen und ein 91-Jähriger aus Unna, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren, starben.

Update vom 12. Mai, 16 Uhr: Ab Freitag dürfen Geschäfte im Kreis Unna wieder öffnen. Es ist allerdings weiterhin nur Terminshopping, das sogenannte „Click and Meet“ möglich. Das Land hat am Mittwoch bestätigt, dass der Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der Marke von 150 lag und damit den Weg frei für die Lockerung im Einzelhandel gemacht.

Die Kunden müssen zu ihrem Termin ein tagesaktuelles negatives Testergebnis mitbringen. Wer aber vollständig geimpft oder genesen ist, braucht keinen negativen Test. Eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung ersetzt den Nachweis eines negativen Testergebnisses.

Wer Corona hatte und genesen ist, kann das über den Quarantänebescheid nachweisen, teilt der Kreis Unna mit. Wer den nicht mehr hat, soll sich an das zuständige Ordnungsamt der jeweiligen Kommune wenden. Alternativ können Genesene auch das PCR-Testergebnis als Nachweis mitführen. Geimpfte haben den Nachweis im Impfpass und auch auf einer gesonderten Bescheinigung bei der Impfung erhalten.

Solange die Wocheninzidenz über 100 liegt, darf sich ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche im Geschäft aufhalten. Der Betreiber muss auch die Kontaktdaten seiner Kunden registrieren. Das kann analog oder auch digital zum Beispiel über die Luca-App erfolgen.

Update vom 11. Mai, 17 Uhr: Insgesamt meldete der Kreis Unna am Dienstag 117 Neuinfektionen. Betroffen waren alle Kommunen des Kreises. 158 Bewohner gelten wieder als gesund. Somit ging die Zahl der akut Infizierten weiter zurück und liegt nun bei 2058.

Ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie wurde am Dienstag nicht gemeldet. Auch die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken des Kreises blieb unverändert. 58 Personen müssen stationär betreut werden. 17 liegen auf der Intensivstation.

Im Impfzentrum in Unna sind mittlerweile etwas über 87 000 Impfungen verabreicht worden. Etwa 20 000 Personen sind hier bereits zweimal geimpft worden. Für die Arztpraxen zählt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mehr als 40 000 Impfungen. Hier ist der Anteil der Zweitimpfungen mit circa 1200 aber noch relativ gering. Mobile Teams haben rund 26 000 Erst- und etwa 11 000 Zweitimpfungen gespritzt.

Update vom 11. Mai, 13.50 Uhr: Im Kreis Unna treten bereits am Mittwoch die ersten Lockerungen in Kraft. Die Sieben-Tage-Inzidenz vom Robert-Koch-Institut (RKI) im Kreis Unna lag am Montag den fünften Werktag in Folge unter 165. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hat dies jetzt per Allgemeinverfügung bestätigt. Am Dienstag wurde vom RKI ein Wert von 140,3 gemeldet.
 
Damit können die Schulen ab Montag, 17. Mai, wieder zum Wechselunterricht zurückkehren. In den Kitas endet bereits am Mittwoch der Notbetrieb. Für die Einrichtungen gelten dann wieder die Vorgaben des eingeschränkten Regelbetriebs. Das heißt, alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen. Weiterhin gilt: Es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte, in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt, die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt und alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein sowie die Hygienekonzepte eingehalten werden.

 Ab Montag kann der Unterricht in den Schulen wieder in geteilten Klassen stattfinden, in Grund- und Förderschulen in einem täglichen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht. Voraussetzung für den Präsenzunterricht ist, dass Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Die Teilnahme am Präsenzunterricht setzt wöchentlich zwei Tests bei Schülern wie bei Lehrkräften voraus. Für Schüler der Grund- und Förderschulen werden dies sogenannte Lolli-Tests sein, für alle anderen Klassen auch weiterhin Selbsttests. Ausgenommen vom Wechselunterricht sind die Abschlussklassen.

Weitere Lockerungen etwa für den Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen sind mit dem Unterschreiten der 165er-Inzidenz-Marke vorerst nicht verbunden. Lockerungen für den Einzelhandel treten ab einer stabilen Inzidenz (fünf Werktage in Folge) von unter 150 nach Feststellung des Landes in Kraft. Am Dienstag ist der Kreis Unna den vierten Werktag in Folge unter dieser Marke.

Update vom 10. Mai, 17.15 Uhr: Es gibt zwei weitere Todesopfer im Kreis zu beklagen: Gestorben sind eine 94-jährige Frau aus Kamen am 9. Mai sowie ein 67-jähriger Mann aus Bönen am 10. Mai.

Die Zahl der Coronainfizierten im Kreis ist über das Wochenende um 145 auf insgesamt 18 104 gestiegen. Nachdem 164 Kreisbewohner am Montag wieder als genesen gelten, sind nun noch 2099 Menschen akut von einer Infektion betroffen.

Die Wocheninzidenz für den Kreis gibt das Robert-Koch-Institut mit 143,3 an. Der Wert lag damit am Montag den fünften Werktag in Folge unter der Grenze von 165, was erste Lockerungen für die Kitas und Schulen ermöglicht. Dafür muss aber zunächst das Land eine entsprechende Feststellung treffen.

Für Kitas kann dann ab dem übernächsten Tag die Notbetreuung außer Kraft treten. Die Schulen können hingegen am ersten Montag nach der Feststellung zum Wechselunterricht zurückkehren, frühestens also am 17. Mai.

Für Lockerungen im Einzelhandel liegt der Grenzwert bei 150. Liegt der Wert darunter, dürfen die Geschäfte wieder das sogenannte Click&Meet anbieten, die Kunden können Läden nach vorheriger Anmeldung ohne Test besuchen. Der Kreis liegt derzeit drei Werktage (inklusive Samstag) unter der Inzidenz von 150.

Das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht als Allgemeinverfügung, in welchen Kreisen und kreisfreien Städten, welche Maßnahmen gelten. Auf der Internetseite www.mags.nrw wird das Land auch für den Kreis Unna Informationen veröffentlichen

Update vom 7. Mai, 17.50 Uhr: Am Wochenende dürfte der 18 000. Coronafall im Kreis Unna seit Ausbruch der Pandemie gezählt werden. Stand Freitag waren es 17 959.

Die Zahl der aktiven Coronafälle im Kreis Unna hat sich gegenüber dem Vortag aber nicht verändert, da am Freitag neben 103 Neuinfektionen auch 103 Genesene gemeldet wurden. Somit bleibt es bei 2120 akut Infizierten im Kreisgebiet. In Bönen ist die Zahl allerdings auf 98 gestiegen. Neun Personen haben sich neu angesteckt, sechs gelten wieder als genesen.

Die meisten Neuinfektionen im Kreis wurden in Lünen (27), Kamen (19) und Bergkamen (16) gezählt. In diesen Kommunen wurden auch einige Fälle der britischen Mutation B.1.1.7 festgestellt.

Einen Todesfall meldete der Kreis Unna am Freitag nicht. In den Kliniken des Kreises werden – Stand Freitag – aber noch 51 Covid-Patienten stationär behandelt, vier weniger als am Vortag. 16 Personen sind so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation liegen, neun müssen invasiv beatmet werden.

Update vom 7. Mai, 9.30 Uhr: Zum ersten Mal seit Mitte April ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna unter die Marke von 150 gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag einen Wert von 147,3 - das sind 13,2 Punkte weniger als am Donnerstag. Wenn die Inzidenz fünf Werktage unter dem Grenzwert von 150 bleibt, könnten Einzelhändler im Kreis Unna ihre Geschäfte wieder für „Click and Meet“ öffnen. Nötig ist dazu eine entsprechende Entscheidung des Landes.

Die Schulen werden frühestens ab dem 17. Mai zum Wechselunterricht zurückkehren. Das hat das Schulamt des Kreises Unna den Schulen mitgeteilt. Voraussetzung ist, dass die Inzidenz weiter unter 165 bleibt.

Update vom 6. Mai, 17.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna lag auch am Donnerstag unter der Marke von 165 und wurde vom Robert-Koch-Institut mit 160,3 angegeben. Der Grenzwert 165 ist maßgeblich für die Entscheidung, in den Schulen wieder Wechselunterricht zu ermöglichen. Die Inzidenz war in den vergangenen Tagen stetig gefallen.

Die Zahl der Neuinfektionen war aber auch am Donnerstag knapp dreistellig. 100 neue Fälle meldete der Kreis Unna. Bönen war die einzige Kommune im Kreis, die ohne Neuinfektion blieb.

Allerdings ist am Donnerstag ein 81-jähriger Mann aus Bönen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Zwei weitere Todesfälle wurden aus Holzwickede und Kamen gemeldet. Die Verstorbenen wurden 85 und 72 Jahre alt. Insgesamt sind im Kreisgebiet seit Ausbruch der Pandemie 472 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Im Krankenhaus werden – Stand Donnerstag – noch 55 Covid-Patienten stationär behandelt. Das waren elf Personen weniger als noch am Mittwoch.

Noch keine Aussage gab es am Donnerstag vom Kreis Unna zur Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffes für alle Bevölkerungsgruppen. Der Kreis wollte am Nachmittag in einer Konferenz über das weitere Vorgehen für das Impfzentrum Unna beraten.

Bisher zählt die Kassenärztliche Vereinigung 119 909 Erstimpfungen im Kreis Unna, aufgeteilt auf Impfzentrum, mobile Teams und Arztpraxen. 28 735 Personen haben dank der Zweitimpfung bereits den vollen Impfschutz erhalten.

Update vom 5. Mai, 16.15 Uhr: 121 neue Coronafälle meldet der Kreis am Mittwoch. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie 17 756 Kreisbewohner mit dem Virus infiziert.

Laut Gesundheitsbehörde gelten indes 122 Menschen mehr als am Dienstag als genesen. Somit nimmt die Zahl der akut Betroffenen kreisweit um einen Fall auf 2145 Infizierte ab.

Die Kliniken des Kreises behandeln zurzeit 66 Covid-19-Patienten. 16 der Erkrankten liegen auf Intensivstationen, sechs müssen beatmet werden.

Fortschritte gibt es beim Immunisieren: Im Impfzentrum des Kreises wurden bisher 58 505 Erst- und 17 928 Zweitimpfungen verabreicht. In den Arztpraxen erhielten bereits 30 226 Menschen eine erste, 550 eine zweite Impfung.

Update vom 5. Mai, 9.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist am Mittwoch unter eine wichtige Marke gefallen. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 163,1. Damit könnten die Schulen im Kreis demnächst wieder in den Wechselunterricht zurückkehren. Ab einem Wert von 165 ist Distanzunterricht vorgeschrieben. Allerdings muss zunächst das Landesministerium für Gesundheit feststellen, dass die Inzidenz im Kreis stabil unter dem Grenzwert liegt.

Update vom 4. Mai, 17 Uhr: Während die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises Unna zuletzt deutlich gesunken ist, sind in den vergangenen Tagen vergleichsweise viele infizierte Menschen gestorben. Nach sechs Toten am Montag meldete der Kreis am Dienstag fünf weitere Todesfälle. Gestorben sind eine 75-Jährige aus Lünen, ein 83-Jähriger aus Kamen, zwei 72 und 76 Jahre alte Frauen aus Fröndenberg und ein Mann aus Fröndenberg im Alter von 81 Jahren. Damit sind nun innerhalb einer Woche 19 Todesfälle gemeldet worden. 469 Pandemie-Tote sind es insgesamt.

136 weitere Menschen haben sich im Kreis Unna mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der akuten Fälle im Kreis sind erneut deutlich gesunken. Da 256 Infizierte wieder als gesund gelten, sind im Kreis nun noch 2146 Personen akut infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz veränderte sich im Vergleich zum Vortag kaum und wird vom Robert-Koch-Institut mit 173,5 angegeben. Vor einer Woche hatte der Wert aber noch bei 243,1 gelegen.

In 2253 Fällen wurde bisher im Kreis Unna die Corona-Mutation B.1.1.7 nachgewiesen. Das sind 38 Fälle mehr als am Montag.

In den Kliniken des Kreises werden – Stand Dienstag – 66 Covid-Patienten stationär betreut, acht mehr als zu Beginn der Woche. 20 Corona-Fälle müssen intensivmedizinisch behandelt werden.

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Geimpfte betreffen aktuell 27 826 Menschen im Kreis Unna. So viele verfügen nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung – Stand Montag – bereits über den vollen Impfschutz und sind zweimal geimpft worden. 110 945 Personen haben bisher im Kreis Unna mindestens eine Impfung erhalten.

Update vom 3. Mai, 16.20 Uhr: Der Kreis Unna hat sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Bei den Toten handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus Holzwickede, eine 52-jährige Frau aus Bergkamen, einen 87-jährigen Mann aus Fröndenberg, eine 79-jährige Frau aus Kamen, eine 59-Jährige aus Lünen sowie eine 96-Jährige aus Selm. Damit sind nun insgesamt 464 Infizierte aus dem Kreis Unna gestorben.

Leicht gesunken ist erneut die Sieben-Tage-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut meldete am Montag einen Wert von 173,2. Das waren 1,8 Punkte weniger als am Sonntag. Neu gemeldet wurden 163 Infektionen. Dank 181 genesenen Personen ist die Zahl der akut Infizierten auf 2271 gesunken.

Die britische Mutation B.1.1.7 ist in 71 weiteren Fällen nachgewiesen worden. Im Krankenhaus werden derzeit noch 58 Covid-Patienten behandelt.

Im Impfzentrum Unna sind bis einschließlich Sonntag 55 735 Menschen geimpft worden, 17 478 Personen haben auch die zweite Impfe erhalten. Die Arztpraxen im Kreis kommen auf 27 877 Erst- und 398 Zweitimpfungen. Mobile Teams haben 25 414 Erstimpfungen vorgenommen und in 9499 Fällen auch die zweite Spitze gesetzt.

Update vom 2. Mai, 11.30 Uhr: Auch am Sonntag hat das Robert-Koch-Institut eine gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Unna veröffentlicht. Stand Sonntag, 3.10 Uhr, liegt die Inzidenz nur noch bei 175 pro 100 000 Einwohner. Das sind 14,4 Punkte weniger als am Samstag. Insgesamt gibt das RKI 17 477 Infektionen für den Kreis Unna. Das sind 171 mehr als bei der letzten aktualisierten Fallzahl des Kreises vom Freitag. Über das Wochenende gibt der Kreis selbst keine neuen Zahlen heraus.

Update vom 1. Mai, 08.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist laut Robert-Koch-Institut weiter gesunken. Sie liegt jetzt bei 189,4. Das sind 14,9 Punkte weniger als am Vortag. Damit ist erstmals wieder seit längerer Zeit die 200er-Marke unterschritten. Das jedoch hat noch keine Konsequenzen etwa für Ausgangssperre und Einzelhandel. Entscheidender Wert bei der Bundes-Notbremse, die im Kreis Unna gilt, ist 100. Liegt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen darüber, greift sie ab dem übernächsten Tag. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Wert von 100, treten ab dem übernächsten Tag die Maßnahmen wieder außer Kraft. Die Schulen müssen laut Bundes-Notbremse bei einem Wert von 165 in den Distanzunterricht gehen, für Geschäfte (außer Lebensmittel, Drogerie etc.) ist bei Bestehen der Notbremse „Click & Meet“ bis zu einer Inzidenz von 150 möglich, sofern ein negativer Corona-Test vorgelegt wird.

Die Zahl der Neuinfektionen wird durch den Kreis Unna erst am Montag wieder veröffentlicht.

Update vom 30. April, 14.15 Uhr: Der Kreis berichtet am Freitagmittag von einem weiteren Todesfall: Demnach erlag ein 77-jähriger Mann aus Bönen am Donnerstag seiner schweren Covid-19-Erkrankung. Er ist damit das 24. Todesopfer aus der Gemeinde infolge der Corona-Pandemie, kreisweit sind bisher 458 Menschen an und mit dem Virus gestorben.

Rückläufig ist hingegen die Zahl der akuten Infektionen. Zwar meldet die Gesundheitsbehörde am Freitag 121 neue Coronafälle, gleichzeitig aber auch, dass 171 Personen wieder als genesen gelten. Somit tragen derzeit 2295 Kreisbewohner das Virus in sich. Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 haben sich nunmehr 17 336 Menschen mit dem Virus angesteckt.

Bei einem großen Teil der Infizierten, in weiteren 72 Abstrichen aus dem Kreis Unna, haben die Labore die britische Mutation B.1.1.7 nachgewiesen. Insgesamt stieg die Zahl auf 2144.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken im Kreis liegt bei 64, das sind sechs Betroffene weniger als am Donnerstag. Auf den Intensivstationen werden allerdings noch 14 Schwerkranke behandelt, acht von ihnen müssen beatmet werden.

25.661 Männer und Frauen wurden bisher in Arztpraxen in den zehn kreisangehörigen Kommunen gegen das Coronavirus geimpft, 352 Personen haben dort sogar bereits die zweite Impfung erhalten. Im Impfzentrum in Unna-Königsbor wurden mittlerweile 52.390 erstmals und 16.635 bereits zum zweiten Mal immunisiert.

Das Land NRW hat nun den Kreis der Personen erweitert, die sich auf eine Warteliste für Impfstoffrestdosen setzen lasse können: Das sind ab sofort auch Angehörige der Feuerwehr, Polizei sowie Lehrer weiterführender Schulen und Berufskollegs. Sie können sich über die Internetseite www.kreis-unna.de/restimpfdosen registrieren lassen.

Update vom 30. April, 9.11 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Unna sinkt am vierten Tag in Folge weiter. Der Wert für Freitag liegt laut dem Robert-Koch-Institut bei 204,4 und damit 16,5 Punkte unter dem vom Vortag. Der Blick zu den Nachbarkommunen zeigt teils erhebliche Unterschiede. Während der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Kreis Soest mit 91,5 angegeben wird, liegt er in Hamm bei über 300, genau: bei 300,1. Dort ist er gegenüber dem Vortag sogar noch um 15,6 Punkte gestiegen. Auch Hagen hat eine vergleichsweise hohe Inzidenz; das RKI gibt sie mit 279,3 an. Dortmund liegt mit 198,7 auf dem Niveau des Kreises Unna.

Update vom 29. April, 17.21 Uhr: Der aktuelle Inzidenzwert im Kreis Unna liegt laut dem Robert-Koch-Institut bei 220,8. Damit ist der Wert bereits den dritten Tag in Folge gesunken. Während der Rückgang zuletzt nur marginal war, gab‘s von Mittwoch auf Donnerstag einen größeren Sprung von 21 Punkten. Die Entwicklung spiegelt die Situation auf Bundesebene wider. Hier sinkt der Inzidenzwert ebenfalls.

Entwarnung bedeutet das aber nicht. Denn die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna bleibt hoch. Am Donnerstag meldete der Kreis 171 Neuinfektionen. 79 Infizierte sind im Kreis wieder gesund. 2346 Personen sind akut mit dem Coronavirus infiziert, 92 mehr als am Mittwoch.

Einen Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie meldete der Kreis am Donnerstag nicht. Stark gestiegen ist aber die Zahl der entdeckten Mutationsfälle. Die britische Variante B.1.1.7 wurde in 77 weiteren Fällen nachgewiesen. Betroffen ist das gesamte Kreisgebiet.

In Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 70 Covid-19-Patienten stationär behandelt, drei weniger als am Mittwoch.

Fast 100 000 Menschen im Kreis Unna haben bisher mindestens eine Impfung bekommen, meldet die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Vor einer Woche waren’s etwa 14 000 Personen weniger.

Update vom 28. April, 16.24 Uhr: Der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna ist am Mittwoch ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben ist demnach am Dienstag eine 83-jährige Frau aus Bergkamen.

130 neue Corona-Fälle hat der Kreis binnen 24 Stunden registriert. Insgesamt sind damit bereits 17.044 Fälle gemeldet worden. 142 Personen mehr gelten als wieder genesen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Frauen und Männer in den zehn Kreis-Kommunen bei 2254 (-13) und leicht unterhalb der von Dienstag.

Der maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Robert-Koch-Institut mit 241,8 an (Datenstand: Mittwoch, 3.09 Uhr). Er ist um 1,3 Punkte gegenüber dem Vortag zurückgegangen.

Bei den Virus-Mutationen ergibt sich das gleiche Bild wie zuletzt. Während die Zahl der südafrikanischen Mutation bei 12 stagniert, steigt die der britischen Variante B.1.1.7 weiter an. Bis Mittwoch wurden 1995 Fälle nachgewiesen, 96 mehr als am Vortag.

In sechs der zehn Kreis-Kommunen ist die Zahl der aktuell Infizierten zurückgegangen – am stärksten in Lünen (-22 auf 511) sowie Bergkamen (-8 auf 357) und Selm (-8 auf 152). Gestiegen sind die Fälle in Unna (+14 auf 287), Holzwickede (+8 auf 120), Schwerte (+6 auf 181) und Bönen (+2 auf 99).

73 Menschen aus dem Kreis werden aktuell wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt.

Unterdessen teilt der Kreis Unna mit, dass im Impfzentrum Unna weitere Impfstraßen eingerichtet werden sollen und dass das Verständnis etwa für Quarantäne-Anordnungen schwindet.

Update vom 27. April, 16.34 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna hat sich am Dienstag (Stand: 0 Uhr) leicht, aber nicht wesentlich verändert. Laut dem Robert-Koch-Institut und dem NRW-Landeszentrum Gesundheit liegt sie aktuell bei 243,1 und damit zwei Punkte unter dem Wert vom Vortag. Auswirkungen hinsichtlich der aktuellen Corona-Beschränkungen gibt es keine.

Die Gesundheitsbehörde meldet am Dienstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Gestorben sind ein 93-jähriger Mann aus Holzwickede am 18. April, ein 56-jähriger Mann aus Holzwickede am 30. März und eine 68-jährige Frau aus Bergkamen am 26. April. 

Die Zahl der Infizierten im Kreis Unna ist auf 16.914 gestiegen, 153 neue Fälle sind am Dienstag hinzugekommen. Gleichzeitig gelten 110 Menschen als wieder genesen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 2267. Die britische Mutation wurde bei weiteren 70 Abstrichen aus dem Kreis nachgewiesen.

In den Kliniken des Kreises wurden am Dienstag 74 Corona-Patienten stationär behandelt, zehn weniger als am Vortag. 16 Betroffene benötigen eine intensivmedizinische Behandlung, sechs werden beatmet.

Im Impfzentrum in Königsborn wurden mittlerweile 49.048 Frauen und Männer geimpft, 15.900 davon haben bereits die zweite Dosis erhalten. In den Arztpraxen im Kreis ließen sich bislang 17.474 Patienten erstmals immunisieren, 67 auch zum zweiten Mal.

Update vom 26. April, 15.54 Uhr: Am Montag sind der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna zwei weitere Tote im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind am Wochenende eine 81-jährige Frau aus Bönen sowie ein 76-Jähriger aus Lünen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 453.

Unterdessen bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz eine Woche nach Beginn der Ausgangssperre auf hohem Niveau. Sie liegt jetzt laut dem Landeszentrum Gesundheit bei 245,1 und damit 1,8 Punkte über dem Vortag (Stand: Montag, 0 Uhr).

231 Neuinfektionen sind zu Wochenbeginn gemeldet worden (Stand: Montag, 15 Uhr). Insgesamt wurden damit 16.761 Menschen im Kreis Unna nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 173 Personen mehr gelten als wieder genesen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 2227. Die britische Mutation des Coronavirus wurde mittlerweile in 1829 Fällen nachgewiesen, 117 Fälle mehr als am Freitag.

Die weitaus meisten Neuansteckungen gibt es in Lünen mit 63, gefolgt von Unna (+36) und Bergkamen (+33). In Bönen wurden mit 9 die wenigsten Neuinfektionen verzeichnet. Diese Kommune ist auch die einzige im Kreis, in der die Zahl der aktuell Infizierten zurückging: um einen auf derzeit 98. In Bergkamen und Fröndenberg bleiben es 370 bzw. 152. In allen anderen Kommunen geht's weiter bergauf: vor allem in Lünen (+18 auf 515 Fälle) und in Schwerte (+14 auf 159).

Stationär wegen Covid-19 werden im Kreis Unna derzeit 84 Menschen behandelt, 17 mehr als am vergangenen Freitag. Von den 108 hiesigen Intensivbetten sind laut Intensivregister derzeit 16 mit Covid-19-Patienten belegt, noch 15 Betten sind frei. Von den knapp 400.000 Einwohnern im Kreis Unna sind bereits etwa 90.000 mindestens einmal geimpft worden.

Update vom 24. April, 14.50 Uhr: Ab Samstag gilt auch im Kreis Unna die Bundes-Notbremse. Die seit vergangenen Montag geltende Allgemeinverfügung des Kreises wird durch die Bundesregeln ersetzt. Damit gilt zum Beispiel die Ausgangssperre erst ab 22 Uhr. Alleine joggen ist sogar bis 24 Uhr erlaubt. Bis auf die Geschäfte des täglichen Bedarfs müssen alle Einzelhändler schließen. Nur „click an collect“ ist noch erlaubt. Für den Friseurbesuch wird ein negativer Corona-Test verlangt.

122 Neuinfektionen meldete der Kreis Unna am Freitag. 27 und damit mit Abstand die meisten neuen Fälle gibt es in Bergkamen. In der Stadt sind derzeit 370 Personen akut infiziert, so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie.

In 36 weiteren Fällen wurde im Kreis die britische Coronavariante B.1.1.7 nachgewiesen.

In Lünen ist eine weitere Person, die mit dem Coronavirus infiziert war, gestorben. Der Kreis meldete den Tod eines 50-jährigen Mannes am Donnerstag. Die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken ging dagegen von 70 auf 67 zurück.

Bis einschließlich Donnerstag sind im Kreis Unna 86 116 Menschen mindestens einmal geimpft worden. Die meisten von ihnen haben die Spitze im Impfzentrum Unna (44 838) bekommen. Mobile Teams haben 24 954 Dosen verimpft. 16 324 Personen haben ihre Erstimpfung in Arztpraxen bekommen. Den vollen Schutz durch die zweite Impfung haben 23 715 Personen im Kreis Unna erhalten.

Update vom 23. April, 9.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Unna ist erneut deutlich gestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit gibt - Stand Freitag 0 Uhr - einen Wert von 244,9 an. Das sind 14,4 Punkte mehr als am Donnerstag. Der bisherige Höchststand wurde am 12. Dezember des vergangenen Jahres mit einem Wert von 270,5 erreicht.

Update vom 22. April, 17.30 Uhr: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Menschen hat sich im Kreis Unna weiter erhöht: 2108 Menschen tragen das Virus derzeit nachweislich in sich (Stand: Donnerstag, 15 Uhr); das sind 66 mehr als am Vortag, neuer Höchststand. Die Sieben-Tag-Inzidenz ist laut Landeszentrum Gesundheit ebenfalls gestiegen: um 10,1 Punkte auf nunmehr 230,4 (Stand: Donnerstag, 0 Uhr). Positiv hingegen: Am Donnerstag wurde der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Es bleibt bei 450 Todesfällen im Zusammenhang mit Corona.

Den neuesten Zahlen nach sind insgesamt 166 Neuinfektionen im Kreis Unna gemeldet worden. Die Gesamt-Zahl aller Fälle hat sich damit auf 16.408 erhöht. 100 Personen mehr gelten als wieder genesen.

Die Steigerung bei den aktiven Fällen war in Unna mit plus 22 auf 252 sowie in Lünen (+20 auf 497) und Bergkamen (+19 auf 357) besonders hoch. In drei Kommunen war die Entwicklung rückläufig: in Schwerte (-16 Fälle), Kamen (-2) und Bönen (-1). Die Gemeinde Bönen verzeichnet derzeit 100 aktive Fälle, so wenige wie in keiner der anderen neun Kreis-Kommunen.

Unterdessen hat die Zahl der Impfungen in Arztpraxen gegen Covid-19 die 15.000er-Marke überschritten. 15.051 Mal haben Hausärzte bis einschließlich Mittwoch eine erste Spritze gesetzt, in 46 Fällen war es bereits die zweite. Das Impfzentrum des Kreises Unna kann aber weiterhin mit deutlich höheren Zahlen aufwarten. Die Anzahl der Erstimpfungen liegt hier bei 43.742, die der Zweitimpfungen bei 14.270.

Unterdessen will der Kreis Unna Widerspruch gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen einreichen, wonach die seit Wochenbeginn geltende Ausgangssperre zur Bekämpfung des Coronavirus rechtswidrig ist. 

Update vom 22. April, 14 Uhr: Das Landeszentrum für Gesundheit meldet heute wieder einen deutlichen Anstieg der Inzidenz. Laut der LZG-Zahlen liegt sie am Donnerstag bei 230,4 und damit 10,1 Punkte höher als noch am Mittwoch.

Corona im Kreis Unna: Ausgangssperre bleibt weiter bestehen - trotz Klagen

Update vom 21. April, 17.13 Uhr: Am Mittwoch hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen die Ausgangssperre im Kreis Unna für rechtswidrig erklärt. Sie bleibt aber dennoch weiter bestehen.

Die Zahl der akut mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Unna hat am Mittwoch einen neuen Höchststand erreicht. Von 2042 Personen ist derzeit bekannt, dass sie das Virus in sich tragen. Der bisherige Rekordwert war im vergangenen Dezember erreicht worden, als 1944 Menschen gleichzeitig infiziert waren.

234 Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldete der Kreis am Mittwoch, 59 Infizierte sind wieder genesen. Bis auf Holzwickede sind alle Kommunen des Kreises von den Neuinfektionen betroffen, besonders stark weiterhin Bergkamen mit 43 und Lünen mit 41 neuen Fällen.

Corona im Kreis Unna: Aktuelle Zahlen für Bergkamen, Bönen und Co.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Landeszentrum Gesundheit mit 220,3 angegeben, leicht unter dem Wert vom Vortag.

Positiv ist, dass die Zahl der stationär im Krankenhaus behandelten Personen um 4 auf 72 gesunken ist. Zudem wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet.

Am Dienstag sind etwa 2850 Menschen im Kreis Unna geimpft worden. Das geht aus den Zahlen der Erst- und Zweitimpfungen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vom Mittwoch hervor. Die Zahlen werden von der KVWL immer mit einem Tag Verzug gemeldet. Dabei wird unterschieden zwischen Impfungen in Arztpraxen (1037 Impfungen), im Impfzentrum Unna (1302) und durch mobile Teams (509).

+++ Achtung, das hier ist ein neuer Ticker. Die frühere Corona-Entwicklung im Kreis Unna finden Sie hier. +++

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa

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