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Corona im Kreis Unna: Inzidenzwert 50 kommt näher - Weitere Mutationen entdeckt

Das Coronavirus grassiert im Kreis Unna. Wie sind aktuell die Infektionszahlen in Bergkamen, Lünen, Kamen, Werne Bönen und Co.? Wie hoch ist die Inzidenz? Welche Konsequenzen hat das? Antworten hier im Ticker.

  • Das Coronavirus grassiert im Kreis Unna.
  • Die Corona-Infektionszahlen steigen. Der Kreis befindet sich im Lockdown.
  • Wir berichten aktuell über Fallzahlen, Inzidenz und Ereignisse rund um Corona im Kreis Unna. (News zum Coronavirus im Kreis Unna)

Dieser Ticker wird nicht mehr fortgeführt. Die Berichterstattung ab dem 11. Februar können sie in unserem neuen Newsticker zum Coronovirus im Kreis Unna verfolgen.

Update vom 10. Februar, 18.20 Uhr: Die Türen des Impfzentrums in der Kreissporthalle in Unna sind seit Montag geöffnet. Verabreicht wurde dort bisher das Serum der deutsch-amerikanischen Kooperation Biontech-Pfizer an Menschen der Gruppe 1 in der Impfprioritätenliste, also vor allem an über 80-Jährige. Seit Mittwoch steht den Ärzten in Unna nun auch das Vakzin des Herstellers Astrazeneca (Großbritannien/Schweden) zur Verfügung.

Da momentan noch nicht abschließend geklärt ist, wie zuverlässig dieser Impfstoff der Oxford-Universität ältere Menschen ab 65 Jahren vor einer Ansteckung schützt, sollen damit zunächst jüngere versorgt werden. Ins Impfzentrum des Kreises wurden daher nun Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten eingeladen. Sie würden seit Mittwoch damit immunisiert, wie Kreis-Sprecher Volker Meier berichtet. „Wir haben dazu eine parallele Impfstraße geöffnet“, erklärt er. Die Impfung der Pflegekräfte soll in den kommenden Tagen weiter fortgesetzt werden.

Wie viele Dosen des britisch-schwedischen Serums in den Kreis geliefert wurden, konnte Meier hingegen nicht sagen. Die Organisation im Impfzentrum liegt in den Händen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL).

Update vom 10. Februar, 18 Uhr: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Unna ist auf unter 600 gefallen. Da 55 Personen wieder als gesund gelten und nur 33 Neuinfizierte gemeldet wurden, sind derzeit nur noch 578 Menschen im Kreis akut infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner beträgt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit nur noch 62,8; sie ist 7,1 Punkte niedriger als zuvor.

Die meisten Neuinfizierten wurden aus Schwerte (10) und Bergkamen (6) gemeldet. Für Bönen wurde am Mittwoch eine Neuinfektion registriert, elf Bürger der Gemeinde gelten derzeit als infiziert.

Hoch ist weiterhin die Zahl der Todesfälle. Insgesamt sieben im Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbene meldete der Kreis Unna am Mittwoch. Teilweise verstarben sie allerdings bereits im Dezember oder Januar. Die Toten stammten aus Bergkamen, Werne (2), Schwerte, Kamen, Unna sowie Lünen und wurden zwischen 62 und 94 Jahre alt. Damit sind nun 369 Menschen im Kreisgebiet an oder mit Corona gestorben.

Über 7500 Erstimpfungen

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 78 Corona-Patienten behandelt, neun weniger als am Vortag. Unverändert 18 liegen in Intensivbetten, acht (-3) werden beatmet.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) meldet, dass Stand Dienstag 7575 Menschen im Kreis eine Erstimpfung und 4662 Personen bereits die Zweitimpfung erhalten haben.

Update vom 9. Februar, 18 Uhr: Im Kreis Unna sind erstmals Fälle des mutierten Coronavirus B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte der Kreis am Dienstag mit. Minimal gesunken sind derweil die aktiven Coronafälle im Kreis. Die Zahl liegt bei 36 Neuansteckungen und 39 Genesenen am Dienstag bei 608. Dazu hat es drei Todesfälle gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel um 0,5 Punkte auf 69,9. Durch den Schnee verursachte Probleme bei den Testungen hat es laut Kreissprecher Max Rolke nicht gegeben.

Bei den Toten handelt es sich um eine 83-jährige Frau aus Bergkamen, einen 90-jährigen Mann aus Werne und ein 79-jähriger Mann aus Schwerte. Sie starben in den vergangenen drei Tagen.

Elf Menschen wurden neu in eines der Krankenhäuser im Kreis eingeliefert, dort liegen nun 87 Corona-Patienten, 18 in Intensivbetten, elf an einem Beatmungsgerät.

Von den mobilen Teams geimpft wurden inklusive Montag in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Rettungsdienste insgesamt 7285 Menschen, 4662 bereits zum zweiten Mal. Das Impfzentrum wollte mit 252 Impflingen am Tag starten.

Update vom 8. Februar, 17.40 Uhr: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Bürger des Kreises Unna sinkt weiter. Für das Wochenende und Montag meldete der Kreis 73 neue Fälle. 113 Infizierte gelten wieder als gesund. Damit sind derzeit nur noch 614 Personen mit einem positiven Corona-Test registriert. Die 7-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Sonntag um 0,5 Punkte auf 70,4.

In Bönen ist die Zahl der aktiven Fälle nun einstellig. Zwei Neuinfizierte kamen hinzu, fünf Personen sind wieder genesen, neun Infizierte sind damit erfasst. Die Gemeinde weist damit die wenigsten Fälle im gesamten Kreisgebiet aus, ist allerdings auch einer der kleinsten Kommunen. Nur in Unna (100) und in Lünen (115) sind die Fallzahlen noch dreistellig. Allerdings wurde auch ein weiterer Todesfall aus Bönen gemeldet.

Corona im Kreis Unna: Lage in Kliniken entspannt sich

Eine 93-jährige Frau war bereits am 2. Dezember im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, wie der Kreis jetzt bekanntgab. Insgesamt tauchen in der Statistik des Kreises neun neue Todesfälle auf. Die weiteren Verstorbenen stammen aus Kamen, Lünen, Selm (2), Unna (3) sowie Werne und waren zwischen 68 und 92 Jahre alt.

In den Krankenhäusern entspannt sich die Situation allmählich. In Kliniken des Kreises werden – Stand Montag – 76 Corona-Patienten behandelt, 13 weniger als am Freitag. Das Impfzentrum in Unna hat am Montag trotz der Schneefälle seine Arbeit aufgenommen.

Update vom 5. Februar, 15.10 Uhr: Kurz vor dem Impfstart sind die aktiven Fälle im Kreis Unna auf unter 700 gesunken. Der Kreis meldete am Freitag 29 Neuansteckungen, gleichzeitig aber auch 66 Genesene. Angesichts von vier weiteren Todesfälle beträgt die Zahl der akut Infizierten damit 663. Seit Pandemiebeginn hat es 12.031 offizielle Corona-Infektionen gegeben. Die vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz fiel im Vergleich zum Vortag um 10,6 Punkte auf 78,0.

Die vier Todesfälle ereigneten sich zwischen dem 31. Januar und dem 2. Februar. Gestorben sind eine 83-jährige Frau aus Bergkamen, eine Fröndenbergerin (87) sowie ein 87 und ein 74 Jahre alter Mann aus Werne.

Unverändert zum Donnerstag werden 89 Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises behandelt. 23 von ihnen liegen in Intensivbetten, 14 werden beatmet.

Neue Erstimpfungen hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe im Kreis nicht gemeldet. 96 Personen erhielten die zweite Dosis.

Update vom 4. Februar, 17.45 Uhr: Die neueste Statistik zur Corona-Pandemie im Kreis Unna stimmt wieder vorsichtig optimistisch. So ist die Zahl der aktuell Infizierten in allen zehn Kommunen zurückgegangen. Bergkamen verzeichnete einen Rückgang von neun Fällen. Akut tragen derzeit 104 Bergkamener das Virus in sich. Bönen zählt fünf Fälle weniger, aktuell sind es 15.

Am Donnerstag sind im Kreis Unna insgesamt 37 neue Fälle gemeldet worden (Stand: 15 Uhr). Damit wurde die Marke von 12.000 überschritten. Die Gesamtzahl aller erkannten und gemeldeten Corona-Infektionen liegt aktuell bei 12.002.

Im Kreis Unna gelten 103 Personen mehr als am Vortag als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf nunmehr 704. Der maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner gibt das Landeszentrum Gesundheit mit 88,6 an (Stand: 4. Februar, 0 Uhr). Er lag 2,3 Punkte unter dem Wert vom Vortag.

2026 Menschen mit Folgeimpfung

Bei allen positiven Nachrichten: Binnen 24 Stunden sind erneut Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, und zwar zwei. Betroffen war eine 85-jährige Frau aus Unna sowie ein 81-jähriger Mann aus Lünen. Die Zahl der Todesfälle stieg insgesamt auf 346.

89 Menschen aus dem Kreis wurden am Donnerstag wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, 13 weniger als am Vortag. Den größten Rückgang an akut Infizierten gab es in Lünen: um 19 auf 115 Fälle. So viele aktuelle Fälle gibt es in keiner anderen Kreis-Kommune.

Laut Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe von Donnerstag haben bereits 6112 Menschen im Kreis Unna eine Erst- und 2026 eine Zweitimpfung erhalten.

Update vom 3. Februar, 17 Uhr: Die Hoffnung auf einen dauerhaften Rückgang der Coronafälle im Kreis Unna, den die ersten beiden Tage der Woche geweckt hatten, haben am Mittwoch einen Dämpfer erhalten. Der Kreis registrierte für seine Statistik 85 Neuansteckungen, allerdings nur 18 Genesene.

Die Zahl der akut Infizierten stieg damit wieder auf 772. Außerdem veröffentlichte der Kreis auch drei Todesfälle. Der vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlichte Wocheninzidenzwert pro 100 000 Einwohner kletterte um 2,0 Punkte auf 90,2.

Neben Unna mit 25 Neuinfektionen hatte auch Bergkamen mit 17 neuen positiven Tests einen großen Anteil an dem Anstieg. Bis auf den 16. November zurückgeht der Todestag einer 71-jährigen Frau aus Schwerte, die der Kreis in Zusammenhang mit dem Coronavirus am Mittwoch meldete. Eine 102-jährige Kamenerin starb am Dienstag, ein 56 Jahre alter Mann aus Fröndenberg am 29. Januar. Leicht zurückgegangen im Vergleich zum Vortag sind die Corona-Patienten, die den Krankenhäusern auf Kreisgebiet behandelt werden. Es waren am Mittwoch 102 (-7). 27 werden intensiv versorgt (+3), 15 beatmet (+3).

Update vom 2. Februar, 17.15 Uhr: Nach dem starken Rückgang der aktiven Coronafälle im Kreis Unna am Montag ist die Zahl auch am Dienstag – wenn auch nur leicht um 20 – gesunken und liegt nun bei 708. Das teilte der Kreis Unna mit. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter nach unten gegangen und liegt nun bei 88,9 (-2,3 zum Vortag) und damit seit langer Zeit wieder unter 90.

55 Neuansteckungen stehen am Dienstag 69 Genesenen gegenüber. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis von 11880 Infizierten 10831 wieder gesund erklärt worden. 341 sind gestorben, sechs Tote meldete der Kreis am Dienstag. Sie stammen aus Bergkamen, Schwerte, Unna, Lünen und Werne (2). Die Todesfälle ereigneten sich in den vergangenen sechs Tagen. Die drei Frauen und drei Männer waren zwischen 81 und 95 Jahre alt.

In den Krankenhäusern des Kreises wird im Vergleich zum Vortag ein Corona-Patient mehr behandelt, insgesamt sind es aktuell 109. Weiterhin 24 Menschen liegen in einem Intensivbett, zwölf (-2) davon werden beatmet.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe kümmert sich derweil darum, dass die Menschen in den Pflegeeinrichtungen, deren Mitarbeiter und das medizinische Personal die zweite Impfung erhalten. Damit soll der Schutz gegen Corona sichergestellt werden. 222 Personen haben am Montag eine solche Spritze erhalten. Insgesamt sind es 1840. Neue Erstimpfungen hat es im Vergleich zu den Zahlen von Sonntag dagegen nicht gegeben. Im Kreis Unna sind damit 5920 Menschen wenigstens einmal geimpft worden.

Update vom 1. Februar, 17.15 Uhr: Über das Wochenende sind die akuten Coronafälle im Kreis Unna erneut deutlich zurückgegangen. 220 Menschen meldete der Kreis im Vergleich zum Freitag wieder als gesund und zählte damit 728 Personen als infiziert. So wenig wie seit dem sprunghaften Anstieg im Oktober nicht mehr. Vor Monatsfrist lag der Wert noch bei 1490.

Zumindest zum Teil schlägt sich das auch auf die Sieben-Tage-Inzidenz, die das Landeszentrum Gesundheit (LZG) veröffentlicht, nieder. Sie sinkt langsam, aber zuletzt kontinuierlich, liegt nun bei 91,2 und damit um über 30 Punkte niedriger als am Montag vor einer Woche. 71 Neuansteckungen, die übers Wochenende im Kreis Unna registriert wurden, verhindern ein schnelleres Absinken.

Am Montag meldete der Kreis auch acht neue Todesopfer (fünf Männer, drei Frauen), darunter ein 63-jähriger Mann aus Bergkamen. Die anderen stammten aus Lünen (4), Schwerte (2) und Werne und waren zwischen 67 und 97 Jahre alt. 335 Menschen sind mittlerweile im Kreis in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Bei den Impfungen im Kreis hat weiter die zweite Runde in Seniorenheimen Priorität. Über das Wochenende hat es 483 Zweitimpfungen (insgesamt 1618), aber nur 15 Erstimpfungen (5920) gegeben.

Update vom 29. Januar, 17.15 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Unna sind weite großen Schwankungen unterworfen. Am Freitag meldete der Kreis 44 Neuinfektionen und 129 Genesene. Damit ist die Zahl der akut Infizierten deutlich auf 885 gefallen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt laut Landeszentrum Gesundheit 104,6.

Der Kreis gab allerdings sieben weitere Todesfälle bekannt. Sie stammen aus Fröndenberg, Kamen, Schwerte, Selm (zwei) und Unna (zwei). Die Verstorbenen waren zwischen 81 und 97 Jahre alt und sind im Laufe dieser Woche gestorben.

105 Covid-19-Patienten werden in Kliniken im Kreis behandelt. Nach Auskunft des Deutschen Intensivregisters werden 17 Erkrankte auf der Intensivstation betreut, zwölf müssen beatmet werden.

Die Impfungen im Kreis kommen nur schleppend voran. Nach dem Stopp der Erstimpfungen durch das Land haben diese Woche nur circa 100 Personen die zweite Dosis erhalten. Damit haben insgesamt 2791 Bewohner von Pflegeheimen und 3114 Mitarbeiter eine erste Impfung erhalten, 533 Bewohner und 602 Mitarbeiter auch die zweite Dosis für den vollständigen Schutz. Die KVWL versichert, dass alle Erstimpflinge auch die zweite Spritze erhielten. Der Impfstoff dafür sei eingelagert und verfügbar. Ab Samstag sollen auch Erstimpfungen wieder möglich sein. Durcheinander geraten kann das System aber noch, weil die EU-Behörden die Frist strikter setzen. Nach 21 Tagen soll nun die Zweitimpfe fällig sein, NRW plant mit 21 Tagen plus/minus fünf Tagen. Darauf beruht alle Planung.

Update vom 28. Januar, 17.30 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Unna steigen wieder. Nachdem die akuten Fälle Anfang der Woche auf unter 900 gefallen waren, notierte der Kreis am Donnerstag 977 Personen, die aktuell infiziert sind. 81 neue Fälle kamen im Kreis hinzu, 17 Personen gelten wieder als genesen. Einen deutlichen Sprung nach oben machte auch die 7-Tage-Inzidenz, die das Landeszentrum Gesundheit mit 109,7 angibt. Am Mittwoch hatte sie auf dem tiefsten Stand (97,5) seit Monaten gelegen.

Im Kreis kam ein weiterer Todesfall hinzu. Es handelt sich um eine 89-jährige Frau aus Lünen, die am Mittwoch starb.

Stationär in Krankenhäusern des Kreises werden – Stand Donnerstag 16 Uhr – 104 Corona-Patienten behandelt, drei weniger als am Donnerstag. 17 Covid-19-Fälle werden auf der Intensivstation betreut, 13 werden beatmet.

Update vom 27. Januar, 17.46 Uhr: Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Unna ist wieder gestiegen, nachdem sie am Dienstag erstmals seit längerer Zeit wieder auf unter 900 gefallen war. Am Mittwoch galten 914 Bürger des Kreises als infiziert, 34 mehr als am Vortag. 69 neue Fälle kamen hinzu, 32 Infizierte sind wieder gesund. Die meisten neuen Fälle gab es in Bergkamen (24) und Lünen (12).

Erneut sind der Gesundheitsbehörde des Kreises auch neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Verstorben sind eine 90-Jährige aus Schwerte, eine 97-Jährige und ein 80-Jähriger aus Werne sowie ein 37-Jähriger aus Unna. Letzterer starb bereits am 4. Januar, die drei anderen in den vergangenen Tagen.

Das Landeszentrum Gesundheit gab die offizielle Wocheninzidenz am Mittwoch mit 97,5 an. Damit lag der Wert erstmals seit Oktober wieder unter 100. Allerdings dürften einige der aktuellen Fälle in diesem Wert noch nicht enthalten sein.

In Kliniken des Kreises werden Stand Mittwoch 107 Corona-Patienten behandelt, fünf weniger als am Dienstag. 15 Personen müssen mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation betreut werden, zehn werden derzeit beatmet.

Update vom 26. Januar, 17.30 Uhr: Die Zahl der akut Infizierten im Kreis Unna ist auf unter 900 gesunken. 880 Bürger des Kreises und damit 64 weniger als noch am Montag sind mit einer Infektion derzeit registriert. Das ist der niedrigste Wert seit Ende Oktober des vergangenen Jahres.

44 Neuinfektionen sind durch den Kreis am Dienstag gemeldet worden. Als genesen gelten 107 Personen mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz, die vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht wird, blieb in etwa gleich und liegt nun bei 125,3.

Die insgesamt positive Entwicklung wird allerdings weiterhin von neuen Todesfällen im Kreis getrübt. Am Dienstag verstarben ein 94-jähriger Mann aus Bergkamen, ein 83-jähriger Mann aus Werne sowie eine 81-jährige Frau aus Werne.

Drei zuletzt gemeldete Todesfälle hat der Kreis am Dienstag korrigiert. Da ein 75-Jähriger aus Lünen doppelt in der Statistik auftauchte, bei einer 80-Jährigen aus Lünen ein Übermittlungsfehler vorlag und ein 60-Jähriger aus Selm nicht an Corona erkrankt war, blieb es beim Stand von Montag mit insgesamt 315 Verstorbenen im Zusammenhang mit Corona.

Die Zahl der in Kliniken im Kreis behandelten Covid-19-Patienten ging leicht zurück. 112 Personen sind derzeit so schwer erkrankt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung wies am Dienstag 5905 Erstimpfungen und 1031 Folgeimpfungen für den Kreis Unna aus.

Update vom 25. Januar, 16.30 Uhr: Über das Wochenende und am Montag sind der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben ist eine 86-jährige Frau aus Bergkamen, eine 100-Jährige aus Fröndenberg, eine 75-Jährige aus Kamen, eine 88-Jährige aus Schwerte, eine 95-Jährige aus Unna, eine 82-Jährige aus Werne und drei Menschen aus Lünen: ein 84-jähriger und ein 92-jähriger Mann sowie eine 80-jährige Frau.

169 Neuinfektionen sind gemeldet worden. Insgesamt steigt damit die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Unna auf 11516. 129 Personen mehr gelten als wieder genesen. Damit sind aktuell 944 Personen infiziert, 31 mehr als am Freitag. Den 7-Tages-Inzidenzwert gibt das Landeszentrum Gesundheit mit 123,6 an.

Welche Dynamik die Corona-Pandemie entfaltet, zeigt ein Blick auf die Entwicklung bei den Toten. Am 25. März 2020 verstarb der erste Mensch im Kreis Unna an beziehungsweise mit dem Virus. Während die Zahl der Verstorbenen binnen der ersten acht Monate vergleichsweise moderat auf rund 50 stieg, waren es in den nicht einmal drei Monaten danach mehr als 250 Frauen und Männer, die aus dem Leben schieden. Als bisheriger Höchstwert wurden 16 Tote gemeldet, die über das erste Januar-Wochenende starben. Binnen eines Tages wurden bis zu 13 Verstorbene (14. Januar) gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten im Kreis Unna beträgt aktuell 315.

Update vom 22. Januar, 15 Uhr: Aus Werne, Unna, Lünen, Schwerte und Selm meldete der Kreis Unna am Freitag jeweils einen neuen Todesfall in seiner Corona-Statistik. Es handelt sich um vier Männer und eine Frau im Alter von 60, 70, 75, 83 sowie 82 Jahren. Vier dieser Menschen starben in den vergangenen drei Tagen, einer bereits am 23. Dezember.

Im Kreis sind damit mittlerweile 305 Personen in Zusammenhang mit der Pandemie gestorben. Zwei Drittel davon sind 80 Jahre und älter, insgesamt über 85 Prozent 70+, obwohl diese Gruppe nur gut 15 Prozent der Gesamtinfizierten ausmacht. Es sind bislang etwas mehr Frauen (circa 55 Prozent) als Männer gestorben.

Die Kurve der akut Infizierten hat derweil in dieser Woche eine Wellenbewegung vollzogen. Immer im Wechsel stieg und fiel die Zahl der aktiven Fälle. Am Freitag sorgten 40 Neuinfektionen und 93 Genesene für einen Rückgang auf 913. Vor Wochenfrist waren es noch 1176, insgesamt bisher 11347. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 112,9 (-4,6). In der Freitagsausgabe war aus Versehen der Wert für NRW genannt worden.

In den Krankenhäusern auf Kreisgebiet werden derzeit 102 Corona-Patienten behandelt, vier weniger als am Vortag. 17 davon liegen in einem Intensivbett, 13 werden beatmet. Beide Zahlen sind damit unverändert.

Am Donnerstag waren die mobilen Impfteams wieder fleißiger als zuletzt. 293 Menschen erhielten ihre erste Dosis, weitere 72 ihre zweite.

Update vom 21. Januar, 8.52 Uhr: Die neue Coronaschutzverordnung für NRW ist Donnerstagnacht veröffentlicht worden. In Nordrhein-Westfalen gelten ab Montag neue Corona-Regeln.

Update vom 21. Januar, 17.13 Uhr: Im Kreis Unna ist noch kein Fall der neuen Corona-Variante bekannt geworden. „Wenn würden wir sofort informiert werden“, erläutert Kreissprecher Volker Meier. Auf die als ansteckender geltenden Virus-Mutationen wird in den zuständigen Laboren bei positiven Tests stichpunktweise geprüft.

Nachdem die aktiven Coronafälle im Kreis Unna am Mittwoch deutlich gesunken waren, sind sie am Donnerstag wieder fast ebenso deutlich gestiegen. Denn das Gesundheitsamt hat 104 Neuansteckungen mit dem Virus registriert, aber nur 32 Personen als genesen erklärt. Damit sind es aktuell 971 Infizierte, 11 307 positive Tests wurden seit Beginn der Pandemie gezählt. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 117,5 an.

Täglich meldet der Kreis derzeit Todesfälle in seiner Corona-Statistik. Verstorben sind diesmal zwei Personen aus Lünen. Eine 75-jährige Frau starb am Mittwoch, ein 88-jähriger Mann bereits am Tag vor Heiligabend. Mit ihnen hat die Zahl der Toten nun 301 erreicht.

106 Corona-Patienten werden derzeit in den Krankenhäusern des Kreises behandelt, fünf kamen am Donnerstag dazu. 17 und damit noch einmal zwei weniger als am Mittwoch liegen derzeit in einem Intensivbett, 13 (-1) werden beatmet.

Das Impfen ist im Kreis Unna fast zum Erliegen gekommen. War bis einschließlich Montag 4763 Bürgern des Kreises eine erste Impfdosis verabreicht worden, kamen bis inklusive Mittwoch nur noch 55 dazu. Zweitimpfungen hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) bis zu diesem Zeitpunkt 144 vorgenommen. Wegen Lieferengpässen des Impfstoff-Herstellers Biontech hatte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Mittwoch auch den Start der Impfzentren vom 1. auf den 8. Februar verschoben.

Kreis-Sprecher Volker Meier erklärte außerdem, dass im Kreis die Einführung der neuen Software zur Kontakt-Nachverfolgung und schnelleren Übermittlung ans LZG reibungslos funktioniert habe. Im Dezember seien die Mitarbeiter geschult worden, anschließend wurde das Programm eingesetzt. Unter anderem würden Prozesse wie die Datenweitergabe der Testergebnisse dadurch beschleunigt werden. Zuletzt hatte es geheißen, dass es beim Einsatz Software deutschlandweit zu Verzögerungen gekommen sei.

Update vom 20. Januar, 16.30 Uhr: Die Todesfallzahlen im Kreis Unna in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleiben weiter hoch. Am Mittwoch meldete der Kreis Unna sieben Verstorbene, von denen sechs bereits Mitte oder Dezember gestorben sind. Sie stammen aus Bergkamen, Kamen, Lünen, Schwerte und Werne und waren zwischen 52 und 99 Jahre alt. Hinzu kommt eine 86-jährige Frau aus Bergkamen, die am Mittwoch verstarb.

Die Zahl der aktuell Infizierten geht dagegen weiter zurück. Am Mittwoch war das Virus bei nur noch 901 Personen im Kreis Unna nachgewiesen. Das waren 82 Personen weniger als am Dienstag. Grund für den Rückgang ist die hohe Zahl der Genesenen. 72 Neuinfektionen standen 147 Gesundete gegenüber. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner sank nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW im Kreis um 4,7 auf 113,0.

Auch die Zahl der im Krankenhaus liegenden Corona-Patienten hat sich verringert. 101 Personen müssen in den Kliniken des Kreises noch behandelt werden, sechs weniger als am Vortag. 19 müssen intensivmedizinisch betreut werden, 14 werden beatmet.

Update vom 20. Januar, 8.51 Uhr: Der Lockdown ist verlängert worden. Bis zum 14. Februar sollen im ganzen Land strengere Regeln zur Bekämpfung der Pandemie gelten. Darauf haben sich Bund und Länder nach knapp achtstündiger Beratung beim Corona-Gipfel verständigt. Das hat auch Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen.

Update vom 19. Juni um 17.05 Uhr: Der Gesundheitsbehörde wurden am Dienstag vier weitere Todesfälle gemeldet. Gestorben sind Verstorben sind eine 71-jährige Frau aus Bönen im Alter, eine Frau aus Lünen im Alter von 50 Jahren, ein 68 Jahre Alter Mann sowie eine 91-jährige Frau aus  Schwerte. Somit sind seit Beginn der Pandemie 292 Kreisbewohner an oder mit Covid-19 gestorben.

Neu mit dem Virus infiziert haben sich im gesamten Kreis 96 Menschen, 71 gelten hingegen als wieder gesund. Damit bleibt es bei 983 aktiven Fälle. Die Gesamtzahl aller Infizierten im Kreis liegt nun bei 11 131.

107 Corona-Patienten werden in einem der Krankenhäuser im Kreis behandelt, fünf mehr als am Montag. 21 der stationär behandelten Patienten liegen in einem Intensivbett drei weniger als am Vortag. Unverändert 15 schwer Erkrankte werden beatmet

Gegen das Corona-Virus geimpft wurden bis Montag 4763 Kreisbewohner, 129 mehr als noch am Vortag. 60 der Immunisierten haben dabei die bereits die zweite Dosis erhalten. .

Seit dem 4. Januar, dem ersten Tag in diesem Jahr, an dem der Kreis Zahlen veröffentlicht hat, hat das Gesundheitsamt 1955 Genesene gemeldet. Demgegenüber stehen 1306 Neuinfektionen im gleichen Zeitraum. Dadurch haben sich die aktuellen Fälle im Vergleich zu Mitte Dezember fast halbiert. Laut Kreissprecher Volker Meier gibt es einen Grund, dass so viele Menschen derzeit als gesund gezählt werden. Demnach addieren sich die Zahlen der leicht Erkrankten, die nach 14 Tagen alles überstanden haben, und der schwerer Erkrankten auf. Letztere hatten sich wohl in großer Zahl im Dezember infiziert und länger mit dem Virus zu kämpfen.

Update vom 18. Juni um 17.30 Uhr: Erneut meldet der Kreis eine zweistellige Anzahl von Todesfällen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Am Wochenende sind allerdings nur drei der elf gemeldeten Toten gestorben. Die anderen sind bereits Mitte und Ende Dezember aus dem Leben geschieden. Nach Kreisangaben kommt es bei der Ausstellung der Totenscheine, deren Vermittlung an das Gesundheitsamt und der Herstellung eines Covid-19-Zusammenhangs immer wieder zu Verzögerungen. So kann auch die Zahl der bisher veröffentlichten 288 Todesfälle durchaus schon höher sein. Die am Montag gemeldeten Opfer waren zwischen 66 und 97 Jahre alt.

Über das Wochenende registrierte der Kreis 126 Neuansteckungen. Da gleichzeitig 329 Menschen als gesund erklärt wurden, sinkt die Anzahl der aktiven Fälle erstmals seit Mitte Oktober wieder unter 1000 und beträgt nun 962. Die 7-Tage-Inzidenz gibt das Landeszentrum Gesundheit (LZG) für den Kreis mit 122,3 an.

In den Krankenhäusern auf Kreisgebiet werden jedoch wieder über 100 Corona-Patienten behandelt, 14 mehr als vor dem Wochenende. 24 liegen in einem Intensivbett, 15 müssen beatmet werden.

Der Kampf gegen den Virus stoppte auch am Wochenende nicht. 4634 Menschen wurden mittlerweile geimpft, fast zur Hälfte Bewohner von Seniorenheimen sowie dort angestellte Mitarbeiter und medizinisches Fachpersonal. Das sind 1000 Personen mehr als es noch am Freitag waren.

Update vom 15. Januar um 14.20 Uhr: Wieder gibt es traurige Nachrichten aus dem Kreishaus in Unna: Die Gesundheitsbehörde meldete am Freitag elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Jüngstes Todesopfer ist eine 54-jährige Frau aus Unna, die anderen im Alter zwischen 63 und 96 Jahren lebten in Bergkamen, Fröndenberg, Lünen, Schwerte (zwei), Selm (drei) und Werne (zwei). Somit sind seit Beginn der Pandemie 277 Menschen aus dem Kreis mit oder an Covid-19 gestorben.

Auch die Zahl der Infektionen in den zehn kreisangehörigen Kommunen ist weiter auf nunmehr 10 909 gestiegen. Am Freitag sind 109 Fälle dazu gekommen. Gleichzeitig galten laut Gesundheitsamt 159 Personen gegenüber dem Vortag als genesen, sodass 1176 Menschen akut betroffen waren.

Mit 88 Patienten wurden zum Wochenende drei Covid-Erkrankte mehr als noch am Donnerstag stationär in den Kliniken im Kreis behandelt. 24 von ihnen liegen auf der Intensivstation, zwölf werden invasiv beatmet.

Gegen das Virus geimpft wurden indes bis Freitagmittag 3694 Kreisbewohner, knapp die Hälfte (49 Prozent oder 1828) davon leben in Pflegeeinrichtungen. pin/Grafik: Schlösser

Update vom 14. Januar um 16.43 Uhr: Den zweiten Tag in Folge sind die aktiven Coronafälle im Kreis Unna deutlich gesunken. Das liegt an den vielen Menschen, die vom Gesundheitsamt als genesen eingestuft werden. 277 waren es am Mittwoch, 175 weitere am Donnerstag, 34 davon aus. Weil es nur 42 Neuansteckungen gegeben hat, sind damit 1237 Personen von Corona betroffen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist allerdings immer noch so hoch, dass die angestrebte Sieben-Tage-Inzidenz von 50 nicht erreicht werden würde. Dazu dürften sich in einer Woche im Kreis nur 197 Menschen mit dem Virus anstecken. Das Landeszentrum für Gesundheit gibt den für Donnerstag gültigen Inzidenzwert mit 131,2 (-10,6) an.

Traurig stimmt am Donnerstag jedoch dagegen die Zahl der Todesfälle, die der Kreis in Zusammenhang mit der Krankheit veröffentlicht und die seit Pandemie-Beginn auf 266 geklettert ist. Der Tod von 13 Personen im Alter von 70 bis 92 Jahren wurde gemeldet. Sieben stammen aus Lünen, drei aus Kamen, zwei aus Bergkamen und einer aus Werne. Acht Menschen sind in den vergangenen Tagen gestorben, drei Mitte Dezember, zwei bereits Ende November. 73 kommen aus Lünen.

In den Krankenhäusern im Kreis werden momentan zwölf Corona-Patienten behandelt, zwölf weniger als am Vortag. 24 (-4) davon benötigen ein Intensivbett, zwölf und damit genauso viele wie am Vortag werden nach Angaben des DIVI-Intensivregisters beatmet.

Die Zahl der geimpften Menschen im Kreis hat sich weiter vergrößert. 223 Personen erhielt laut Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe am Mittwoch eine Spritze, 1663 davon waren Bewohner eines Seniorenheims, der Rest arbeitet dort oder gehört zum medizinischen Personal.

Update vom 13. Januar um 16.33 Uhr: Wieder hat der Kreis Unna am Mittwoch Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt gegeben. Drei der fünf Personen, die aus Schwerte (zwei), Selm, Unna und Werne stammen sind über 90 Jahre alt gewesen, die anderen beiden jeweils 84. Vier Personen sind in dieser Woche gestorben, eine der drei Frauen bereits am 31. Dezember. Damit wurden bislang 253 Todesopfer Corona zugerechnet.

Unverändert schwankt die Zahl der registrierten Neuansteckungen. Waren es am Vortag 72, so sind es am Mittwoch 118 gewesen. Da der Kreis 277 Menschen als gesund einstufte, sank die Zahl der akut Infizierten auf 1383 – den tiefsten Wert seit Langem.

Vor allem in Bergkamen gab es einen enormen Rückgang der aktiven Fälle. 96 von 218 Personen gelten im Vergleich zum Dienstag wieder gesund, das sind 44 Prozent. Es hat aber auch neun Neuansteckungen in der Stadt gegeben. Insgesamt waren bislang 1535 Menschen betroffen.

Die 7-Tage-Inzidenz beziffert das Landeszentrum Gesundheit mit 141,8 (minus 6,8). In allen Krankenhäusern des Kreises werden wie am Vortag 97 Corona-Patienten behandelt. Davon liegen unverändert 28 in einem Intensivbett, allerdings stieg die Zahl der beatmeten Menschen um fünf auf 17. Die Gesamtmenge aller gemeldeten Coronafälle beträgt 10758.

Laut Kassenärztlicher Vereinigung wurden am Dienstag 249 Personen geimpft, 3034 insgesamt.

Update vom 12. Januar um 17. 25 Uhr: Erneut sechs Tote betrauert der Kreis Unna in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Am Dienstag veröffentlichte er die Todesfälle 243 bis 248. So sind vom 6. bis 10. Januar ein Mann und vier Frauen im Alter von 67 beziehungsweise 81, 84, 90 und 96 Jahren aus Selm, Lünen (je zwei) und Schwerte gestorben. Nachgemeldet wurde der Tod einer 64-jährigen Lünerin vom 29. Dezember.

Währenddessen haben die aktiven Corona-Fälle im Kreis zugenommen und liegen nun bei 1547, nachdem 72 Neuninfektionen und 53 Genese bekannt gegeben wurden. Die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Fälle steht bei 10 640. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) weist eine 7-Tage-Inzidenz von 153,5, minus 11,4 zum Vortag.

Während sich weiter viele Menschen mit dem Virus anstecken, werden seit dem 27. Dezember im Kreis auch Menschen dagegen geimpft.  Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind bis Montag 2785 Impfdosen verabreicht worden. 1480 davon an Bewohner von Seniorenzentren, 1305 an Mitarbeiter und medizinisches Fachpersonal.

Update vom 11. Januar um 16.37 Uhr: Die drei Toten, die das Landeszentrum Gesundheit (LZG) bereits am Wochenende gemeldet hatte, ergänzte der Kreis Unna am Montagnachmittag um drei weitere. Damit steigt die Zahl der Gestorbenen mit oder durch das Coronavirus auf 242. Die genannten Toten sind zwischen 66 und 92 Jahre alt, stammen aus Lünen (2), Bergkamen, Kamen und Holzwickede und starben am 8. und 10. Januar. Dazu kommt ein Mann aus Selm (85), der bereits am 5. Dezember aus dem Leben geschieden ist.

Zum Wochenstart meldete der Kreis, der am Samstag und Sonntag keine neuen Zahlen veröffentlicht, 154 Neuansteckungen sowie 134 Personen, die wieder als genesen gelten. Damit stiegen die aktiven Fälle im Kreisgebiet auf 1534. Insgesamt sind es nun 10 568 Menschen, bei denen bislang Corona nachgewiesen wurde. Das LZG nennt für den Kreis (Stand Montag 0 Uhr) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 164,9 und damit einen minimalen Rückgang im Vergleich zum Sonntag. Am Freitag war der Wert mit 122,3 noch deutlich geringer ausgefallen, wobei mittlerweile auch einige Fälle nachgemeldet worden sind.

Die Zahl der in Krankenhäusern des Kreises behandelten Corona-Patienten ist derweil erneut zurückgegangen und rangiert mit 95 (-10 im Vergleich zu Freitag) seit langer Zeit wieder unter der 100er Marke. 25 (-1) liegen in einem Intensivbett, 13 (-2) werden beatmet.

Update vom 10. Januar, 15.50 Uhr: Der vom Landeszentrum Gesundheit mit Stand Sonntag, 0 Uhr, veröffentlichte Inzidenzwert legt eine Verschlechterung der Coronalage im Kreis Unna nahe. Demnach ist die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen der zurückliegenden sieben Tage um 18,2 Prozent auf nunmehr 165,1 gestiegen. Laut Behörde erhöhte sich die Gesamtzahl der Fälle gegenüber dem Vortag um 90 auf nunmehr 10.599, ebenso wurden drei weitere Todesfälle gemeldet.

Der Kreis Unna selbst teilt über das Wochenende keine Zahlen zur Entwicklung der Pandemie in den hiesigen Kommunen mit. Dessen Zahlen weichen teils auch stark von denen des Landeszentrums ab. Dieses spricht von geschätzt 1000 Menschen, die das Virus aktuell in sich tragen. Nach Kreis-Angaben waren es am Freitag aber noch 1520 (siehe Tabelle).

Update vom 8. Januar, 15.09 Uhr: Zum Wochenende hin sind im Kreis Unna die akuten Fälle rund um das Coronavirus wieder gesunken. Zwar berichtete der Kreis am Freitagmittag von 113 Neuansteckungen, gleichzeitig wurden allerdings auch 163 Menschen wieder als gesund betrachtet. Aktuell gibt es damit 1520 Infizierte im Kreisgebiet.

Insgesamt gab es seit Beginn der Corona-Pandemie 10 414 Personen, die ein positives Testergebnis erhalten haben. Über 5700 davon sind weiblich, rund 950 davon über 80 Jahre alt, unter 20 Jahren sind etwa 1750. Am meisten betroffen war bislang die Bevölkerung im Kreis zwischen 20 und 29 Jahre und die zwischen 50 und 59 Jahre mit jeweils über 1600 Fällen. Der Anteil der Über-80-Jährigen bei den Gestorbenen liegt jedoch bei über 63 Prozent (über 85 Prozent inklusive der Über-70-Jährigen).

Anstieg in Bönen, Rückgang in Bergkamen

In Bönen tragen momentan 80 Menschen bestätigt das Coronavirus in sich. Das sind entgegen dem Rückgang beim Kreis sieben Leute mehr als am Vortag. Gleich 17 neue Fälle kamen am Freitag dazu, demgegenüber stehen zehn genesene Personen. Insgesamt stieg die Zahl auf 540.

In Bergkamen tragen momentan 217 Menschen bestätigt das Coronavirus in sich. Das sind obwohl es 21 Neuansteckungen gab fünf weniger als am Vortag, es gab allerdings auch 26 Genese.

Inzidenz pendelt zwischen 120 und 140

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 122,3 (Stand Freitag 0 Uhr) an – 10,9 weniger als am Vortag. In diesem Korridor bewegt sich der Wert seit Jahresbeginn, an Weihnachten lag er noch bei 185. Um im Kreis mit seine knapp 400 000 Einwohnern eine Inzidenz von 50 zu erhalten, dürften sich pro Woche nur 197 Menschen neuanstecken. Bei 790 Neuinfektionen in sieben Tagen überschreitet der Wert die 200er Marke. Am 7. Januar gab das LZG die Zahl der im Verlauf der vorangegangenen Woche neu registrierten Menschen mit 483 an.

Im Kreisgebiet im Krankenhaus liegen 105 Corona-Patienten und damit 19 weniger als am Donnerstag gemeldet wurden. 26 (-2) davon werden auf der Intensivstation behandelt, wiederum 15 (-3) beatmet. Todesfälle meldet der Kreis am Freitag in Zusammenhang mit Corona nicht, nachdem allein in dieser Woche bereits 36 Menschen zur Statistik hinzugefügt werden mussten. Von den 236 bislang erfassten Toten sind gut 52 Prozent Frauen.

Update vom 8. Januar, 13.23 Uhr: Traurige Nachricht aus Kamen. Laut eines Berichts des Hellweger Anzeigers ist nach einem Corona-Massenausbruch in einer Kita eine 44-jährige Erzieherin verstorben. Sie war zusammen mit 40 Kindern und Beschäftigten der Kita St. Marien Kaiserau am 14. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Update vom 7. Januar, 17.23 Uhr: Die Zahl der Todesopfer, die der Kreis Unna täglich in Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht, steigt weiter. Sechs weitere Personen, die mit oder durch eine Covid-19-Erkrankung gestorben sind, kamen am Donnerstag dazu, wodurch es seit Beginn der Pandemie nun 236 Tote sind.

Unter den neu Gemeldeten ist auch eine Frau aus Bönen im Alter von 63 Jahren. Sie starb bereits am 16. November, womit aus der Gemeinde 14 Menschen gestorben sind. Laut Kreis liegt der Verzug daran, dass die offiziellen Totenscheine manchmal erst mit einiger Verzögerung beim Gesundheitsamt ankommen. Ein 70 Jahre alter Mann aus Bergkamen, der bereits am 23. Dezember gestorben war, ist das 26. Opfer der Stadt. Die weiteren Toten aus dem Kreis sind zwischen 65 und 89 Jahren alt.

Sieben-Tage-inzidenz bei 133

Seit Beginn der Woche steigen auch die Neuansteckungen mit dem Coronavirus wieder. Am Donnerstag registrierte der Kreis 142 neue Fälle. Bei 78 Genesenen ging auch die Zahl der akut Infizierten nach oben. 1570 sind es aktuell. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) weist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 133,2 aus (Stand Donnerstag 0 Uhr). 124 Menschen werden in einem Krankenhaus des Kreises behandelt, 28 in einem Intensivbett, 18 werden beatmet.

In Bönen hat es sechs Neuinfektionen gegeben, die aktiven Fälle stiegen um drei auf 73. In Bergkamen hat es 15 Neuinfektionen gegeben, die aktiven Fälle stiegen um elf auf 222.

Update vom 6. Januar, 16.25 Uhr: Der Kreis Unna meldet vier weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Unter anderem ist am 3. Januar ein Mann aus Bergkamen gestorben; er wurde 85 Jahre alt. Darüber hinaus traf es einen 77-Jährigen aus Bönen (22. Dezember), einen 86-Jährigen aus Holzwickede (31. Dezember) und eine 80-jährige Frau aus Unna (3. Januar). Damit sind im Kreis Unna insgesamt 230 Todesfälle zu beklagen (Stand Mittwoch, 6. Januar, 15 Uhr).

Am Mittwoch sind dem Kreis Unna insgesamt 109 Neuinfektionen gemeldet worden. 64 Personen mehr als am Vortag gelten in der Statistik als wieder genesen. Damit steigt die Zahl der aktuell infizierten Personen um 41 auf 1512. Den 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner gibt das Landeszentrum Gesundheit für den Kreis Unna mit 118,3 an (Stand: Mittwoch, 0 Uhr). Damit liegt er zurzeit leicht über dem Landesschnitt von 115,3.

Coronavirus im Kreis Unna: Gesamt-Fallzahl bei 10.159

Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie ist im Kreis Unna auf insgesamt 10.159 gestiegen. Den höchsten Anstieg der Fälle binnen 24 Stunden hat es in Lünen gegeben (+31 auf 3118), gefolgt von Bergkamen (+19 auf 1457). In der Gemeinde Bönen wurden fünf Neuansteckungen gezählt. Hier stieg die Gesamtzahl der Infizierten auf 517. Die Zahl der Menschen mit Corona, die aktuell in Krankenhäusern behandelt werden müssen, geht um drei auf 125 zurück.

Update vom 5. Januar, 17.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Unna seit Beginn der Pandemie ist erstmals fünfstellig. Genau 10.050 positive Testergebnisse hat das Gesundheitsamt ab dem Frühjahr registriert. Am Dienstag kamen 79 neue Fälle dazu. So viel, wie das auf den ersten Blick klingt, der Anteil der bislang Infizierten in der Bevölkerung des Kreises beträgt damit allerdings nur 2,5 Prozent.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts stoßen allerdings bei der derzeitigen Menge an Menschen mit Neuansteckungen, die sie zu informieren und deren Kontakte sie zu ermitteln und wiederum zu benachrichtigen haben, an ihre Kapazitätsgrenzen. Das gilt auch für die medizinische Betreuung in den Krankenhäusern.

Aktuell sind im Kreis 1471 Personen infiziert, 88 gelten seit Dienstag wieder als gesund. In Bönen stieg die Zahl auf 67 (fünf Neuinfizierte, zwei Genesene), nachdem sie zuvor erheblich zurückgegangen war. In den Krankenhäusern des Kreises befinden sich 128 Corona-Patienten, neun weniger als am Vortag. 36 werden auf einer Intensivstation behandelt, wiederum 16 beatmet.

Zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldet der Kreis am Dienstag, sechs Frauen, vier Männer. Sie stammen aus Bergkamen und Selm (je 3), Lünen (2) sowie aus Holzwickede und Unna und waren zwischen 71 und 93 Jahre alt. Fünf starben in den vergangenen Tagen, drei allerdings schon Anfang Dezember, zwei sogar Mitte November. Die Zahl der Todesopfer stieg damit auf 226.

Die maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Landeszentrum Gesundheit mit 117 (Stand Dienstag 0 Uhr) an. Zuletzt nahe bei der Marke von 200 lag der Wert am 17. Dezember mit 199. Am Tag zuvor war er sogar bei 240 gewesen.

Update vom 4. Januar, 18.30 Uhr: 16 weitere Todesfälle meldet der Kreis Unna im Zusammenhang mit Corona, darunter ist erstmalig eine Totgeburt zu beklagen. Weitere Angaben dazu konnte der Kreis nicht machen. Seit dem 31. Dezember 2020 sind 146 Neuansteckungen gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 9971 gemeldet worden. 362 Personen mehr als am Jahresende 2020 gelten als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 1490. Kreisweit stieg die Zahl der Corona-Patienten, die stationär behandelt werden müssen, von 130 am 31. Dezember um sieben auf 137 am 4. Januar. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna liegt aktuell bei 117,2.

507 Bönener haben sich mittlerweile mit dem Virus infiziert, vier mehr als zum Jahresbeginn. Die Zahl der aktuell Infizierten ging um zwölf Personen von 76 auf 64 zurück, die der Gesundeten erhöhte sich um 15 auf 431. Aus Bönen ist am 3. Januar eine Frau im Alter von 83 Jahren gestorben. Es ist der zwölfte Coronatote in der Gemeinde.

In Bergkamen stieg die Zahl der Infizierten von 1395 um 28 auf 1423, die der aktuell Infizierten ging um 35 Personen von 223 auf 188 zurück, die der Gesundeten stieg um 60 von 1154 auf 1214. Drei Menschen sind gestorben: ein 53- und ein 52-jähriger Mann sowie eine 73-jährige Frau.

Unterdessen ist gut eine Woche ist seit dem Start der Corona-Impfungen vergangen. Binnen der ersten Woche haben in den Altenheimen im Kreis Unna bereits etwa 1500 Menschen das Vakzin erhalten, berichtet Theo Spanke, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums Kreis Unna. Zu den ersten Impfungen im Impfzentrum in Unna werde es vielleicht erst im Februar kommen.

Update vom 31. Dezember: 1722 Menschen sind im Kreis Unna zum Jahreswechsel offiziell mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den letzten Zahlen hervor, die der Kreis im Jahr 2020 veröffentlicht hat. An Silvester erklärte das Gesundheitsamt 192 Personen für gesundet. Einen neuen positiven Coronatest erhielten wiederum 124 Leute.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Kreis damit 9825 Menschen registriert, die sich infiziert haben, die meisten davon in Lünen mit 3026 und in Bergkamen mit 1395. 7903 Personen haben die Krankheit im Verlauf des Jahres überstanden. Mit oder durch eine Covid-19-Infektion hat es 200 Todesfälle, gegeben, am 31. Dezember kam keiner mehr hinzu.

130 Patienten wegen Covid-19 im Krankenhaus

Auch die Zahl der wegen einer Corona-Erkrankung in einem Krankenhaus des Kreises behandelten Menschen ist zum Jahresausklang gesunken. Elf Patienten weniger am am Vortag bedeuten, dass 130 Personen wegen Covid-19 den Jahreswechsel im Spital verbringen werden. 31 davon liegen nach Stand Donnerstagnachmittag auf einer Intensivstation. Das sind genauso viele wie am Vortag, beatmet werden 17 (-1). Elf der 109 zur Verfügung stehenden Intensivbetten sind momentan frei. 67 sind mit anderen Patienten belegt.

In Bönen sank die Zahl der akut Infizierten erneut leicht um drei Personen und liegt nun bei 76. Seit Beginn der Pandemie haben sich 503 Personen mit dem Virus angesteckt, sieben kamen an Silvester dazu. Bergkamen geht mit 223 aktiven Fällen ins neue Jahr, 20 davon wurden am Donnerstag gemeldet, 15 Einwohner gelten wieder als genesen.

Update vom 30. Dezember: Kurz vor dem Jahresende ist die Zahl der Toten im Kreis durch oder mit einer Corona-Erkrankung seit Beginn der Pandemie auf 200 gestiegen. Am Mittwoch meldete der Kreis Unna, dass eine 85-jährige Frau aus Lünen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben ist. Ziemlich genau die Hälfte der Todesfälle entfällt damit auf den aktuellen Monat, 50 weitere auf den November.

Die Zahl der Gesamtinfizierten seit dem Frühjahr stieg um 99 auf 9701, über 3300 davon entfallen auf den Dezember. Als genesen nennt der Kreis dagegen nur 37 Menschen am Mittwoch, womit derzeit 1790 Menschen akut infiziert sind. Der Rekordwert hatte zu Beginn des Monats bei 1944 gelegen.

31 Menschen wegen Corona auf der Intensivstation

In Bönen wurde kein neuer positiver Corona-Test bekannt, der starke Rückgang der momentanen Coronafälle von Dienstag setzte sich bei zwei Genesenen damit auf 79 Virusträger fort. In Bergkamen gab es zehn Neuinfektionen, bei zwei Gesundeten steigt die Zahl auf 218.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 141 Corona-Patienten behandelt (-1), 31 von ihnen sind auf einer Intensivstation, wiederum 18 werden beatmet. 109 Intensivbetten stehen im Kreis aktuell zur Verfügung, zwölf davon waren am Mittwochnachmittag noch frei.

Das Landeszentrum Gesundheit weist die maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz mit 129 aus (Stand Mittwoch 0 Uhr), was einem Rückgang des Wertes im Vergleich zum Vortag von 15 entspricht. Für Heiligabend benennt das LZG die Inzidenz mit 185. Für die anschließenden Tage kann es allerdings noch zu Korrekturen kommen, wenn weitere Fälle durch das Gesundheitsamt des Kreises qualifiziert werden.

Update vom 29. Dezember, 17.30 Uhr: Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Verstorbenen hat sich im Kreis Unna auf 199 erhöht. Von Montag auf Dienstag sind drei Todesfälle hinzugekommen. Verstorben sind ein 83-jähriger Mann aus Bönen, eine 64-jährige Frau aus Bergkamen sowie ein 81-jähriger Lünener. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit.

Demnach sind binnen 24 Stunden 108 neue Corona-Fälle aufgetreten. Betroffen sind neun der zehn Kreiskommunen. Den größten Anstieg gab es in Lünen mit 23 Neuinfektionen (gesamt: 2975), gefolgt von Unna (+17 auf 1008) sowie Bergkamen und Schwerte (+14). Bergkamen verzeichnet mit 1365 hinter Lünen die höchsten Fallzahlen. In der Gemeinde Bönen stieg die Gesamtzahl der Corona-Fälle um zwei auf nunmehr 496. Nur in Werne wurden keine weiteren Neuansteckungen registriert.

Coronavirus im Kreis Unna: Weniger aktuell Infizierte

Positiv entwickeln sich die aktiven Fälle. Weil mehr Menschen genesen, als infiziert werden, sank ihre Zahl um 75 auf aktuell 1723. Der Rückgang war in Bergkamen mit minus 31 auf 210 zahlenmäßig am größten. Bönen verzeichnete am Dienstag 81 Akut-Fälle, 16 weniger als am Vortag. Auch in Kamen reduzierte sich die Zahl zweistellig. Fröndenberg bleibt die einzige Kreis-Kommune mit steigenden Akut-Fällen (+3).

Bei den Gesamt-Fallzahlen nähert sich der Kreis stetig der 10 000er-Marke. Seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr sind 9602 Fälle gemeldet worden. Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner gibt das Landeszentrum Gesundheit für Dienstag mit 144,3 an. Er sank binnen 24 Stunden um rund sechs Punkte. Stationär wegen Corona behandelt werden derzeit 142 Menschen aus dem Kreis; das sind fünf weniger als am Vortag.

Coronavirus im Kreis Unna: Impfzentrum ab 15. Januar in Betrieb

Im Impfzentrum in der Kreissporthalle an der Platanenallee in Unna soll ab dem 15. Januar geimpft werden. Das teilten der Kreis und die Kassenärztliche Vereinigung mit. Erste Priorität haben Menschen ab 80 Jahren. Noch kann man sich allerdings nicht für einen Termin anmelden. „Sobald wir wissen, dass ein Impfzentrum öffnet und genügend Impfstoff vorhanden ist, geben wir Bescheid“, sagt KVWL-Sprecherin Heike Achtermann. Bis dahin bittet sie darum, die Hotline unter der Telefonnummer 116117 nicht zu nutzen, da hierüber auch der ärztliche Notdienst geregelt wird. Volker Meier vom Kreis Unna erklärt, dass alle zu Hause wohnenden Senioren aus der ersten Gruppe ins Impfzentrum kommen sollen, auch wenn sie nicht mobil sind. Der Transport dorthin sei in Absprache zu klären, noch gebe es dazu aber keine genauen Informationen.

Update vom 28. Dezember, 16.14 Uhr: Reibungslos und mit einer hohen Impfbereitschaft sei der Impfstart im Kreis Unna verlaufen. Diese Bilanz zog der Kreis, nachdem die ersten vom Land angelieferten 180 Impfdosen am Sonntag in je einem Altenheim in Unna, Schwerte und Lünen den Bewohnern injiziert worden waren. In dieser Woche erwartet der Kreis Unna rund weitere 2200 Impfdosen der Firmen Biontech/Pfizer. NRW-weit wurden größtenteils am Sonntag mehr als 80 Senioren- und Pflegeeinrichtungen aufgesucht und rund 9500 Personen geimpft.

Ungeachtet dessen bleibt die Zahl der akut Infizierten im Kreis weiter hoch. Am 23. Dezember hatten die Verwaltungsmitarbeiter zuletzt Zahlen veröffentlicht. Seitdem wurden 313 Neuansteckungen festgestellt. Demgegenüber wurden 358 Menschen bis Montag als genesen eingestuft, sodass aktuell 1798 als infiziert gemeldet sind.

In Bönen hielt die Zahl sich die Waage, 16 Menschen erhielten ein positives Coronatest-Ergebnis, 16 gelten wieder als gesund. Es sind nun 97 Personen infiziert. Eine 80-jährige Frau wurde als zehntes Todesopfer der Gemeinde im Zusammenhang mit dem Virus genannt. Sie war am Sonntag gestorben.

In Bergkamen erhielten über die Weihnachtstage 41 Menschen ein positives Coronatest-Ergebnis. Weil gleichzeitig 63 Personen als wieder gesundet gelten, sank die Zahl der akut Infizierten auf 241. Außerdem ist ein 81-jähriger Mann an Heiligabend gestorben. Es war das 17. Todesopfer in der Stadt.

Coronavirus im Kreis Unna: 18 neue Todesfälle gemeldet

Neu gemeldet wurden am Montag vom Kreis 18 Tote, wodurch dort nun 196 Todesfälle gezählt werden. Die Sterbedaten reichen zurück bis zum 12. Dezember, sieben der Personen sind an einem der Weihnachtstage aus dem Leben geschieden. Die Gestorbenen verteilen sich über den gesamten Kreis, die jüngste unter ihnen war eine 59 Jahre alte Frau aus Kamen, die älteste eine 96-jährige Lünerin.

In den Krankenhäusern des Kreises werden nun 147 Patienten wegen einer Corona-Erkrankung behandelt, das sind vier mehr als am 23. Dezember. 28 von ihnen werden auf einer Intensivstation behandelt und belegen ein Viertel aller derzeit verfügbaren Intensivbetten. 15 Menschen müssen beatmet werden.

Die maßgebliche vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz lag (Stand Montag 0 Uhr) bei 150, vor Weihnachten bei 153.

Update vom 23. Dezember, 16.00 Uhr: Der Kreis Unna meldete am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Verstorben sind zwei Männer aus Lünen, 76 und 93 Jahre alt. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten im Kreisgebiet auf 178. Neuinfektionen gab es binnen eines Tages 133, davon 21 in Bergkamen und 7 in Bönen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen stiegt auf 1856, weil im Gegenzug nur 51 Personen mehr als am Dienstag als wieder genesen gelten. Den Inzidenzwert gibt das Landeszentrum Gesundheit auf Basis der Zahlen von Dienstag mit 153,5 an. Er hat sich gegenüber dem Vortag leicht verringert, dürfte am Mittwoch aber wieder angestiegen sein.

Coronavirus im Kreis Unna: Nachverfolgung statt Mitteilung

Wie sich die Corona-Pandemie im Kreis Unna über die Weihnachtstage entwickelt, erfährt die Öffentlichkeit unterdessen erst zu Beginn der kommenden Woche. Grund sind die Betriebsferien in der Kreisverwaltung. „Das bedeutet aber nicht, dass die Maßnahmen gegen das Virus vernachlässigt werden“, sagt Behördensprecher Volker Meier. Vielmehr würden über die anstehenden Feiertage alle verfügbaren Kräfte in der Nachverfolgung der Infektionsketten eingesetzt. Laut dem Kreissprecher sind dafür rund 70 Mitarbeiter nötig. Die würden im Zweifel auch an Heiligabend Kontaktpersonen anrufen, wenn in den Familien Bescherung ist.

Die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht der Kreis Unna üblicherweise täglich, doch es gibt – anders als in anderen Kommunen – Ausnahmen an den beiden Wochenendtagen. Über Neujahr stellt der Kreis die Meldungen drei Tage lang ein. Das Landeszentrum Gesundheit werde selbstverständlich weiterhin mit Daten versorgt, sagt Meier. Nur für die Öffentlichkeit würden diese dann nicht aufbereitet, um Kräfte zu bündeln.

Update vom 22. Dezember, 17.00 Uhr: Der Kreis Unna meldet vier weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Gestorben sind demnach zwei Männer aus Selm im Alter von 77 und 85 Jahren, ein 87-jähriger Mann aus Unna und eine 82-jährige Frau aus Kamen. Sie starb am Dienstag, die drei anderen Todesfälle liegen bis zu drei Tage zurück. Im Zusammenhang mit Corona sind damit seit Frühjahr 176 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben..

Am Dienstag verzeichnete der Kreis 176 Neuinfektionen (Stand: 16 Uhr). Insgesamt sind damit 9048 Fälle gemeldet worden. 145 Personen mehr als am Montag gelten als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 1776.

Coronavirus im Kreis Unna: Inzidenz bei 157

Den maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner gibt das Landeszentrum Gesundheit mit 157 (Stand: Dienstag, 0 Uhr) an. Er lag damit leicht unter dem Vortag.

In Bergkamen stieg die Zahl der bekannt gewordenen Infektionen um 25 auf 1289, nur in Kamen und Unna gab's mehr. Aktive Fälle gibt es hier derzeit 252 (+6). Für Bönen verzeichnet die Statistik 7 weitere Ansteckungen (gesamt: 471), die aktiven Fälle gingen um einen auf aktuell 92 zurück.

Update vom 21. Dezember, 18.37 Uhr: Das Impfzentrum des Kreises Unna ist fertig. So sieht es aus - und so geht es jetzt weiter.

Update vom 21. Dezember, 16.30 Uhr: Der Kreis Unna meldet acht weitere Todesfälle, die im Zusammenhang mit Corona stehen. Gestorben sind eine 81-jährige Bergkamenerin, aus Lünen eine Frau im Alter von 79 Jahren, eine 60- und eine 82-Jährige, ein 84 Jahre alter Mann aus Schwerte, zwei Männer aus Unna im Alter von 75 und 62 Jahren sowie eine 78-jährige Frau aus Werne.

Insgesamt hat die Corona-Pandemie somit 172 Opfer im Kreisgebiet gefordert. Nach dem Wochenende meldet der Kreis am Montag zudem 311 neue Infektionen seit Freitag. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich nunmehr 8910 Menschen im Kreis mit dem Corona-Virus angesteckt.

359 Betroffene mehr als Ende vergangener Woche haben laut Kreis-Gesundheitsamt die Infektion inzwischen aber überstanden, sodass die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 1787 in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises sinkt. Das Landeszentrum Gesundheit gibt den 7-Tage-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner mit 157,8 an.

In den Krankenhäusern im Kreis werden derzeit 153 Corona-Patienten stationär behandelt, 26 von ihnen auf den Intensivstationen. 15 schwer Erkrankte werden dort beatmet.

Update vom 18. Dezember, 17 Uhr: Vor dem Wochenende hat der Kreis Unna noch einmal über 100 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. 109 positiv getestete Personen nahm der Kreis am Freitag in seine Statistik mit auf. 8599 Personen haben sich seit März im Kreisgebiet mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der akut infizierten Bürger ging etwas zurück auf 1843. Grund dafür sind 131 Personen, die wieder als gesund gelten.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW gab am Freitag einen Inzidenzwert von 161,1. In diesen Wert fließen allerdings noch nicht alle vom Kreis gemeldeten Fälle ein. Basierend auf den in den letzten sieben Tagen vom Kreis veröffentlichten Neuinfektionen ergibt sich ein Wert von 193 pro 100 000 Einwohner.

Corona im Kreis Unna: Weiterer Todesfall gemeldet

Auch einen weiteren Todesfall im Kreis gibt es zu beklagen. Bereits am 13. Dezember starb eine Frau aus Werne im Alter von 85 Jahren. In der vergangenen Woche sind damit 26 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. In der vorangegangenen Woche waren es 21 Tote. In den Krankenhäusern des Kreises Unna liegen – Stand Freitag, 13 Uhr – 152 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das Intensivregister zählt 26 Erkrankte, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, 16 von ihnen werden beatmet.

Update vom 17. Dezember, 17 Uhr: Am 27. Dezember sollen die Impfungen gegen das Coronavirus starten. Wie viele Impfdosen dann im Kreis Unna mit seinen zehn Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen, ist noch nicht absehbar. Das sagt Heike Achtermann, Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Die KVWL stellt die Ärzteteams zusammen, die die Impfungen durchführen werden.

Unseren vorhergegangenen News-Ticker zum Coronavirus im Kreis Unna (bis 16. Dezember) finden Sie hier.

Rubriklistenbild: © dpa

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