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Coronavirus im Kreis Unna: Vor dem Wochenende noch einmal über 100 Neuinfektionen gemeldet

Das Coronavirus grassiert im Kreis Unna. Wie sind aktuell die Infektionszahlen? Wie hoch ist die Inzidenz? Welche Konsequenzen hat das? Antworten hier im Ticker.

  • Das Coronavirus grassiert im Kreis Unna.
  • Die Corona-Infektionszahlen steigen. Der Kreis befindet sich im Lockdown.
  • Wir berichten aktuell über Fallzahlen, Inzidenz und Ereignisse rund um Corona im Kreis Unna. (News zum Coronavirus im Kreis Unna)

Update vom 18. Dezember, 17 Uhr: Vor dem Wochenende hat der Kreis Unna noch einmal über 100 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. 109 positiv getestete Personen nahm der Kreis am Freitag in seine Statistik mit auf. 8599 Personen haben sich seit März im Kreisgebiet mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der akut infizierten Bürger ging etwas zurück auf 1843. Grund dafür sind 131 Personen, die wieder als gesund gelten. Zum neuen Corona-Ticker aus dem Kreis Unna geht es hier.

Das Landeszentrum Gesundheit NRW gab am Freitag einen Inzidenzwert von 161,1. In diesen Wert fließen allerdings noch nicht alle vom Kreis gemeldeten Fälle ein. Basierend auf den in den letzten sieben Tagen vom Kreis veröffentlichten Neuinfektionen ergibt sich ein Wert von 193 pro 100 000 Einwohner.

Auch einen weiteren Todesfall im Kreis gibt es zu beklagen. Bereits am 13. Dezember starb eine Frau aus Werne im Alter von 85 Jahren. In der vergangenen Woche sind damit 26 Personen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. In der vorangegangenen Woche waren es 21 Tote.

In den Krankenhäusern des Kreises liegen – Stand Freitag, 13 Uhr – 152 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das Intensivregister zählt 26 Erkrankte, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, 16 von ihnen werden beatmet.

Stand 17. DezemberAktuell InfizierteGesamtzahl gemeldeter Infektionen
Bergkamen232 (+12)1199 (+25)
Bönen98 (+4)436 (+8)
Fröndenberg62 (0)372 (+6)
Holzwickede61 (-2)298 (+1)
Kamen203 (+1)692 (+10)
Lünen537 (-13)2823 (+20)
Schwerte169 (-3) 800 (+9)
Selm202 (-6)525 (+13)
Unna131 (-9)866 (+10)
Werne148 (-8) 588 (+7)
Gesamt1843 (-23)8599 (+109)

Update vom 17. Dezember, 17 Uhr: Am 27. Dezember sollen die Impfungen gegen das Coronavirus starten. Wie viele Impfdosen dann im Kreis Unna mit seinen zehn Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen, ist noch nicht absehbar. Das sagt Heike Achtermann, Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Die KVWL stellt die Ärzteteams zusammen, die die Impfungen durchführen werden.

Laut Achtermann ist davon auszugehen, dass zunächst in den 1600 Altenheimen im KVWL-Gebiet geimpft wird. Mit einer Öffnung der 27 Impfzentren in der Region sei in diesem Jahr „auf keinen Fall“ zu rechnen. Damit bleiben zunächst auch die fünf Impfstraßen in dem vom Kreis eingerichteten Impfzentrum in der Kreissporthalle II an der Platanenallee in Unna ungenutzt.

Die KVWL stelle zurzeit mobile Impfteams zusammen und nehme dabei auch Kontakt zu den Ärzten auf, die Altenheime betreuen, sagt Achtermann. Womöglich könnten diese die Bewohner teils auch alleine mit Impfstoff versorgen. Auf das Vakzin warte man derzeit wie alle anderen.

Coronavirus im Kreis Unna: Lünen am stärksten betroffen

Unterdessen meldete der Kreis Unna am Donnerstag 158 neue Corona-Fälle. Im gesamten Kreis sind es 1866 aktuelle Infektionen, 114 mehr als am Mittwoch.

Am brisantesten ist das Infektionsgeschehen weiterhin in Lünen. In der Stadt gab es 58 neue Fälle. Insgesamt sind derzeit mehr als 500 Lünener mit dem Virus infiziert. Die Stadt hat auch die meisten Toten im Zusammenhang mit der Pandemie zu beklagen. Mittlerweile sind es 44 Verstorbene, am Donnerstag kamen zwei weitere hinzu. Eine 90-Jährige und eine 83-Jährige überlebten die Infektion nicht. Die 7-Tages-Inzidenz beim Landeszentrum Gesundheit NRW stieg – Stand Donnerstag 0 Uhr – auf 186,1.

Coronavirus im Kreis Unna: Altenheime in Bönen und Bergkamen betroffen

In Bergkamen sind neben dem Haus am Nordberg zwei weitere Seniorenzentren von Corona betroffen. In einem wurden bereits Ende November Fälle festgestellt, im anderen Mitte dieses Monats. Um welche Einrichtungen es sich handelt, teilt der Kreis Unna nicht mit – aus datenschutzrechtlichen Gründen, wie es heißt.

Betroffen von Corona-Infektionen ist auch weiterhin das Bönener Seniorenzentrum. Wie der Awo-Bezirk Westliches Westfalen als Träger der Einrichtung am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, sind derzeit 13 Bewohner und zwei Mitarbeiter infiziert. Sie befinden sich in Quarantäne und es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Besuche in der Einrichtung seien möglich und die Bewohner können das Seniorenzentrum auch zu Weihnachten oder um Spaziergänge zu machen verlassen. 

Update vom 16. Dezember, 17 Uhr: Im gesamten Kreisgebiet wurden 141 neue Fälle gezählt. Besonders stark betroffen waren Lünen (42 Neuinfektionen), Selm (26), Schwerte (20) und Unna (15). Da 28 Personen wieder als gesund gelten, sind nun 1752 positiv Getestete im Kreis Unna registriert. Die maßgebliche Inzidenzzahl des Landeszentrum Gesundheit NRW lag am Mittwoch wieder deutlich unter der kritischen Marke von 200. Pro 100 000 Einwohner gab das LZG eine Wocheninzidenz von 174,2 an.

Allerdings hat der Kreis erneut sechs Todesfälle gemeldet, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Verstorben sind aus Lünen ein 83-Jähriger, ein 95-Jähriger und eine Frau im Alter von 75 Jahren. Ein Mann aus Unna wurde 65 Jahre alt. Zudem sind ein 86-Jähriger aus Kamen und eine 76-Jährige aus Schwerte gestorben. Im Zusammenhang mit Corona hat es damit nun 161 Todesfälle im Kreis gegeben.

In Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 153 Patienten mit Covid-19 behandelt, vier weniger als am Dienstag. 27 Personen müssen nach Auskunft des Intensivregisters intensivmedizinisch betreut werden, 19 von ihnen werden beatmet. 23 Intensivbetten sind frei.

Update vom 15. Dezember, 16.50 Uhr: 104 neue Corona-Fälle im Kreisgebiet wurden am Dienstag gemeldet. Vor allem Bergkamen (29 neue Fälle) und Kamen (20) waren betroffen.

Auch wenn die maßgebliche 7-Tages-Inzidenz des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) wieder etwas gesunken ist, liegt sie weiterhin über der Marke von 200, ab der weitere Maßnahmen möglich sind. Stand Dienstag, 0 Uhr, gab das LZG einen Wert von 200,8 an.

Der Kreis hat bereits am Samstag, als die 200er-Marke zum ersten Mal überschritten wurde, das Land per E-Mail über das Infektionsgeschehen informiert. „Das ist das vom Land vorgeschriebene Verfahren“, erklärte Kreis-Sprecher Max Rolke. Nun wartet der Kreis auf eine Rückmeldung aus Düsseldorf. Ob dann weitere Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus notwendig sind, ist unklar. Ab Mittwoch gelten ja ohnehin schon die verschärften Maßnahmen des harten Lockdowns.

In jedem Fall besorgniserregend sind die weiterhin hohen Todeszahlen. Allein am Dienstag meldete der Kreis acht Verstorbene im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Darunter sind allerdings auch Personen, die bereits im November gestorben sind. Sie stammten aus Bergkamen, Holzwickede, Kamen und Lünen und waren zwischen 76 und 105 Jahre alt.

Update vom 14. Dezember, 17.06 Uhr: Zwei Tage vor dem angekündigten harten Lockdown bleibt die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna auf hohem Niveau. Am Montag meldete der Kreis 250 neue Corona-Fälle seit Freitagnachmittag.

Damit ist nun auch die 8000er-Marke bei der Gesamtzahl der Infizierten gerissen. Insgesamt 8087 Infektionen wurden seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Unna gezählt. Die Zahl der aktiven Fälle sank um 74 Fälle auf 1662. Grund dafür sind 315 Personen, die wieder als genesen gelten.

Zudem meldete der Kreis neun Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Verstorben sind insgesamt sechs Personen aus Lünen im Alter zwischen 70 und 91 Jahren. Hinzu kommen eine 93-jährige Frau aus Kamen, ein 74-Jähriger aus Bergkamen und ein 75-Jähriger aus Werne. Damit sind nun 147 Bürger des Kreises mit einer Corona-Infektion gestorben. 164 Erkrankte werden derzeit in Krankenhäusern behandelt.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner gibt das Landeszentrum Gesundheit mit 213,5 an. Diese Zahl hatte zuletzt immer wieder Kritik hervorgerufen, weil sie meist deutlich niedriger ausfiel als die tatsächlichen Werte. Nun ist das Gegenteil der Fall. Aus den vom Kreis veröffentlichten Werten lässt sich eine Inzidenz von 194,5 berechnen.

Update vom 11. Dezember 14.40 Uhr: Der Kreis Unna hat am Freitag drei weitere Todesfälle in seine Corona-Statistik eingetragen. Gestorben sind zwei Frauen aus Schwerte im Alter von 82 und 87 Jahren sowie eine 90-jährige Lünerin. Damit sind in Zusammenhang mit dem Virus im Kreis 21 Tote seit Montag gemeldet worden, seit Monatsbeginn waren es 40. Und die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern des Kreises macht große Sorgen, dass es mehr werden können. Dort werden wie am Vortag 158 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 27 auf Intensivstationen, 17 werden beatmet.

Auch die Zahl der Neuinfizierten bleibt mit 113 dreistellig. Da gleichzeitig 125 Personen wieder als gesundet gelten, sank die Gesamtzahl leicht auf nun 1736 aktive Fälle. Die anhand der Kreiszahlen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 194. Der für weitere Regelungen maßgebliche, aber nicht tagesaktuelle Wert des Landeszentrums Gesundheit wird mit 179 angegeben.

In Bergkamen gab es 16 Neuansteckungen. Durch zwölf Menschen, die den Virusangriff überstanden haben, stieg der Wert der akut Infizierten auf 209. In Bönen ist am Freitag ein positiver Befund bekannt geworden. Da sechs Personen den Virusangriff offiziell überstanden haben, fiel der Wert der akut Infizierten auf 103.

Update vom 10. Dezember, 17.01 Uhr: Nachdem in den vergangenen Tagen die Zahl der akut Coronavirus-Infizierten im Kreis Unna leicht zurückgegangen war, ist sie am Donnerstag wieder angestiegen. 135 Neuansteckungen stehen 115 vom Kreis nun als gesund gemeldeten Leuten gegenüber. Damit sind 1751 Menschen aktuell infiziert. Der Höchstwert hatte am 4. Dezember bei 1944 Personen gelegen. Der Rückgang des Wertes war zuletzt allerdings auf die große Menge an gesundeten Menschen zurückzuführen, nicht auf entscheidend weniger neuer Coronafälle. Die anhand der Kreiszahlen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 200.

Besorgniserregend sind weiter die Todesfälle, die der Kreis täglich im Zusammenhang mit Covid-19 veröffentlicht. Am Donnerstag wurden fünf Frauen im Alter zwischen 73 und 89 Jahren (zwei aus Lünen, zwei aus Kamen eine aus Werne) gemeldet, die an den vergangenen drei Tagen gestorben sind. Insgesamt sind es nun 135 Corona zugerechnete Tote.

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 157 Coronakranke behandelt, 28 auf der Intensivstation, wiederum 16 werden beatmet.

Update vom 9. Dezember, 18.10 Uhr: Zehn weitere Menschen aus dem Kreis Unna sind an oder mit Corona gestorben. Ihrer Krankheit erlegen sind eine Frau aus Werne im Alter von 78 Jahren am 5. Dezember, eine Frau aus Fröndenberg im Alter von 89 Jahren am 8. Dezember, eine Frau aus Bönen im Alter von 82 Jahren am 8. Dezember, ein Mann aus Bönen im Altern von 84 Jahren am 8. Dezember, ein Mann aus Werne im Alter von 71 Jahren am 9. Dezember, ein Mann aus Selm im Alter von 91 Jahren am 27. November, ein Mann aus Werne im Alter von 85 Jahren am 8. Dezember, ein Mann aus Bergkamen im Alter von 95 Jahren am 9. Dezember, ein Mann aus Bergkamen im Alter von 93 Jahren am 21. November und eine Frau aus Kamen in Alter von 69 Jahren am 4. Dezember. Im Zusammenhang mit Corona sind damit insgesamt 130 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben.

Zudem meldet das Gesundheitsamt 112 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Corona-Infizierten insgesamt auf 7589 Fälle, akut betroffen sind 1737. 165 Covid-19-Patienten werden aktuell in den Kliniken im Kreis behandelt, 30 davon intensivmedizinisch. Bei 18 Menschen ist der Zustand besonders kritisch: Sie müssen beatmet werden.

In der Kreissporthalle entsteht aktuell ein Impfzentrum im Eiltempo. Doch es bleiben noch viele Fragen offen. Die wichtigste: Wann geht es mit dem Impfen überhaupt los?

Update vom 08. Dezember, 17.12 Uhr: Der Kreis Unna meldet am Dienstag 158 Neuinfektionen in den zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Insgesamt hat die Behörde seit Ausbruch der Pandemie 7477 Fälle registriert. 181 Personen mehr als Montag gelten allerdings als wieder genesen.

Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreis auf 1774. Erneut gestiegen ist die Zahl der Todesopfer, auf nunmehr 120 kreisweit. Mit oder an Covid-19 gestorben sind eine Frau aus Bergkamen im Alter von 87 Jahren am 5. Dezember, ein 70-jähriger Mann aus Schwerte am 8. Dezember und eine 79-jährige Selmerin am 7. Dezember.

Corona im Kreis Unna: 165 Covid-Patienten im Krankenhaus

165 Frauen und Männer werden derzeit aufgrund ihrer Corona-Erkrankung in einer Klinik im Kreis behandelt. Laut Deutscher Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) befinden sich 27 Patienten in intensivmedizinischer Betreuung, 17 müssen beatmet werden

Update vom 7. Dezember, 17.49 Uhr: Zehn weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Kreis Unna am Montagnachmittag gemeldet. Diese Menschen sind in den vergangenen drei Tagen gestorben und waren im Alter zwischen 66 und 94 Jahren, darunter eine 86-jährige Bönenerin. Außerdem sind zwei Frauen und zwei Männer aus Lünen (85 und 89 Jahre beziehungsweise 78 und 66 Jahre), drei Männer und eine Frau aus Werne (84, 74, 80, 94) sowie eine 88-jährige Schwerterin aus dem Leben geschieden. Seit Beginn der Pandemie erhöht sich die Zahl damit auf 117 Todesfälle.

Darüber hinaus erklärte der Kreis in seiner Liste nach dem Wochenende gleich 382 Personen – davon allein 270 in Lünen – für gesund, so dass die Zahl der akut Infizierten trotz 248 neuer positiver Coronatests auf exakt 1800 sank. Seit dem Frühjahr haben sich nun 7319 Menschen mit Covid-19 angesteckt. In Bönen gab es acht Neuansteckungen und elf Gesundete, aktuell sind 111 Personen infiziert.

Der Kreis verzichtet mittlerweile auf die Berechnung einer eigenen Sieben-Tage-Inzidenz und verweist auf den maßgebenden STI des Landeszentrums Gesundheit NRW. Der Wert kletterte um 25 Punkte auf 174,7. Beim LZG sind allerdings nur 7191 (Stand Montag 0 Uhr) Infizierte gesamt gemeldet, 1200 davon werden als akut genannt. Es handelt sich jedoch um einen Schätzwert.

In den Krankenhäusern des Kreises werden derzeit 166 Menschen behandelt, das sind acht mehr als am Freitag. Am Wochenende veröffentlicht der Kreis keine Zahlen. 26 Patienten werden intensiv behandelt, davon 16 beatmet.

Corona im Kreis Unna: 18 Todesfälle in einer Woche

Update vom 4. Dezember, 15.24 Uhr: Allein in der vergangenen Woche, also seit vergangenen Samstag, sind im Kreis Unna 18 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, drei davon am Freitag. An diesem Tag starb ein Mann aus Lünen im Alter von 86 Jahren, ein 63-jähriger Schwerter am Donnerstag und ein Mann aus Kamen mit 85 Jahren bereits am 27. November. Damit erhöht sich die Zahl der Toten, die der Pandemie zugerechnet werden, seit deren Beginn auf 107.

Die Zahl der Gesamtinfizierten hat nun die 7000er Marke überschritten. 7071 sind es vor dem Wochenende genau, 137 davon meldete der Kreis am Freitag. Akut infiziert sind momentan 1944 Menschen, das sind 29 Menschen mehr als am Vortag. 105 Personen gelten wieder als gesund. In einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet werden 158 Menschen behandelt, einer mehr als am Donnerstag. 20 Patienten liegen nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) auf der Intensivstation (-5), 13 davon werden beatmet (-2).

Die nach den Zahlen des Kreises Unna errechnete Sieben-Tage-Inzidenz stieg minimal um einen Punkt auf 186,6. Maßgeblich für die Corona-Schutzmaßnahmen ist aber der Wert des Landeszentrums Gesundheit in Düsseldorf, der fiel auf 125,6 (-15,7). Die Differenz soll zustandekommen, weil die Zahlen dort erst später eingehen.

Update vom 3. Dezember, 17.07 Uhr: Der Kreis Unna meldete am Donnerstag 120 Neuansteckungen und 84 Gesundete. 1915 Menschen tragen Sars-Covid-19 derzeit in sich. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona erhöhte sich um vier auf 104: Gestorben sind am Donnerstag eine Frau aus Bergkamen im Alter von 80 Jahren, eine weitere 91-jährige Bergkamenerin (bereits am 19. November), eine 84-jährige Holzwickederin, (24. November) sowie ein 79 Jahre alter Mann aus Lünen (30. November). Versehentlich war am 27. November eine Person aus Lünen zu viel gemeldet worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz auf Basis der Zahlen des Kreises ist deutlich gesunken und fiel von 208,1 auf 185,6. Das hängt damit zusammen, dass der Rekordwert vom vergangenen Mittwoch in Höhe von 208 aus der Rechnung gefallen ist. Das Landeszentrum Gesundheit NRW kommt auf die Zahl 141,3. Diese Zahl ist maßgeblich für weitere Maßnahmen.

Gestiegen ist am Donnerstag, die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 in ein Krankenhaus im Kreisgebiet eingeliefert wurde. 13 Patienten mehr bedeuten nun 157 Fälle. 25 davon müssen auf der Intensivstation behandelt werden, 15 werden beatmet.

Update vom 2. Dezember, 16.55 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Unna bleibt auf einem hohen Niveau: Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 133 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Damit haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Kreis Unna 6814 Menschen mit dem Virus infiziert, akut betroffen sind 1882. In den Kliniken des Kreises werden derzeit 144 Covid-19-Patienten behandelt, zwölf mehr als am Vortag. 4831 Menschen haben die Infektion aber überstanden.

Coronavirus im Kreis Unna: Neue Todesfälle in Werne und Bönen

Das Kreisgesundheitsamt meldet drei weitere Todesfälle im Kreis Unna. Eine Frau aus Werne starb im Zusammenhang mit Corona im Alter von 90 Jahren, ein Mann aus Werne im Alter von 76 Jahren und ein Mann aus Bönen, ebenfalls im Alter von 90 Jahren.

Update vom 1. Dezember, 17.06 Uhr: Die Hoffnung auf eine Trendwende bei den Infektionszahlen im Kreis Unna ist wieder dahin. Am Dienstag meldete der Kreis 202 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 147 positiv Getestete gelten wieder als genesen. Die Zahl der aktiven Fälle stieg damit auf 1852. 132 Covid-19-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern des Kreises behandelt.

Unseren vorhergegangenen News-Ticker zum Coronavirus im Kreis Unna (bis 2. Dezember) finden Sie hier.

Rubriklistenbild: © Martin Schutt/dpa

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