Boot in der Marina drohte zu sinken

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Die Feuerwehr pumpte Wasser aus dem Boot.

Bergkamen -  Die Feuerwehr rückte heute Nachmittag zu einem Einsatz in die Marina Rünthe aus, da eines der dort liegenden Boote zu sinken drohte.

Ein Spaziergänger sah, dass sich das Boot nach vorne neigte und alarmierte den Hafenmeister. Im Vorschiff stand der Boden bis zu zehn Zentimeter unter Wasser. Damit das Boot nicht sank, pumpten die Einsätzkräfte Wasser aus dem Inneren.

Feuerwehr konnte Boot nicht bergen

„Wir haben aber nicht die Möglichkeit, das Boot zu bergen. Das schaffen wir nicht“, sagte Gruppenführer Dirk Kemke. Warum das Boot Wasser zog, sei noch unklar. Der Eigentümer restaurierte das rund 50 Jahre alte Boot in den letzten Wochen. Deshalb wurde es zuletzt nicht genutzt. „Vermutlich ist eine Stelle unter dem Boot undicht. Das ist für mich natürlich ein großer Schock“, sagte der Eigentümer. Er sei von der Nachricht überrascht worden. „Wir können jetzt nichts weiter tun. Unser Rettungsboot ist zu klein für eine Bergung. Der Eigentümer muss ein Bergungsunternehmen anfordern. Dies kann noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Kemke. 

Boot soll abgeschleppt werden 

Mit einem eigenen Gerät übernahm der Besitzer das Abpumpen des restlichen Wassers, das nur noch in geringen Mengen nachlief. Das Boot soll nun eingeschleppt werden, um auf dem Trockenen die mögliche Leckage zu reparieren. Im Einsatz befanden sich die Löschzüge aus Rünthe, Oberaden und Mitte.

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