Biofleisch feiert Richtfest

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Biofleisch-Mitarbeiter, Architekten, Handwerker und Vorstandsmitglieder der Genossenschaft feierten gestern in Heil das Richtfest des Zerlege- und Weiterverarbeitungsbetriebes.

Bergkamen - Auch ohne Richtkranz gehörte der erste hochprozentige Schluck auf einer Baustelle dem ehrbaren Handwerker. Mit dem zünftigen Spruch von Zimmermann Bernd Flick feierte „Biofleisch“ in unmittelbarer Nachbarschaft der Ökostation das Richtfest für den Anbau.

Im Großen und Ganzen liege man im Zeitplan, so Geschäftsführer Christoph Dahlmann. Lediglich die Frostphase im März habe zu einer geringen Verzögerung geführt. Als zeitliches Ziel wird nun der Herbst angepeilt. Bis dahin will sich die „Biofleisch NRW e.G.“, so der genaue Name der Erzeugergenossenschaft mit rund 100 Mitgliedern, um rund 1000 Quadratmeter Fläche vergrößern. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Heil“, betont Christoph Dahlmann. 

Wurstküche wird vergrößert

Arbeitsplatz wird in dem Neubau dann ausreichend zur Verfügung stehen. Er staune schon ein wenig, wenn da unten reinschaue, sagt Dahlmanns Vorgänger Hugo Gödde. „Die Fläche für die Produktion wird sich vervierfachen“, so Christoph Dahlmann. In diesem Bereich wird unter anderem die Wurstküche ihren Betrieb aufnehmen, zudem werden dort weitere Fleischprodukte hergestellt. Auch ein Fleischwarenproduzent muss die Zeichen der Zeit erkennen. Nicht zuletzt in Kundengesprächen sei deutlich geworden, dass Bedarf im Selbstbedienungsbereich besteht. „Im Herbst wollen wir dann auch den SB-Bereich in Angriff nehmen“, berichtet Christoph Dahlmann. „Unser Portfolio soll insgesamt breiter werden.“ 

Abläufe werden modernisiert

Mit dem Umbau und neuen Produkten sollen auch die Arbeitsabläufe modernisiert werden. Der Neubau erhält eine neue Technik. Arbeitsabläufe werden sich in dem Zerlege- und Weiterverarbeitungsbetrieb ändern, sie werden zum Teil automatisiert Derzeit sind rund 40 Mitarbeiter bei Biofleisch beschäftigt. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass die Zahl steigen wird. Das Unternehmen profitiert von der weiter steigenden Nachfrage nach Biofleischprodukten. 

Die Genossenschaft lässt sich den Erweiterungsbau inklusive Naturdach rund 2,5 Millionen Euro kosten.

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