Rabenschwarzer Humor: Beta-Theater zeigt „Kille Kille“ am Freitag und Samstag im PZ

+
Viele humorvolle Situationen gibt es bei neuen Produktion des Beta-Theaters. Hier versucht Björn Dargel (rechts) Kevin Brandt in einem Schrank unterzubringen.

Bergkamen. Schwarzen britischen Humor bringt das Beta-Theater am Freitag und Samstag auf die Bühne des PZ im Gymnasium. Für den Großteil der Beteiligen sind die Aufführungen ein Heimspiel. 

Ein wenig ist es für fast alle Darsteller des Beta-Theaters wie früher: Sie stehen im PZ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen auf der Bühne und feilen unter der Regie von Wilfred Mueller an einem neuen Stück. Einst tat es der Großteil von ihnen als Schüler im Rahmen der Theater-AG, doch Jahre nach dem Abitur sind die Schauspieler der „Ehemaligen-Truppe“ inzwischen auch der Jugendkunstschule entwachsen. 

Gründung eines eigenen Vereins

Daher gründeten sie 2017 den Verein Beta- Theater – und präsentieren am Freitag und Samstag ihr zweites Stück. Eine Zeitreise könnte es bei den Aufführungen am Freitag und Samstag dann auch für viele im Publikum geben, denn Ende der 80er Jahre inszenierte Mueller die Komödie aus der Feder von Derek Befielt schon einmal mit Schülern. Damals allerdings in einer eigenen Übersetzung des Originals. Nun inszeniert man die deutsche Übersetzung, und muss aus rechtlichen Gründen auch mit dem Stücknamen „Kille Kille“ leben, obwohl man den Original-Titel „Beyond a Joke“ durchaus mit „Da hört der Spaß auf“ übersetzen könnte. 

Grusel-Komödie

Es ist und bleibt aber eine typisch britische Grusel-Komödie mit viel rabenschwarzem Humor, der die stadtbekannten Darsteller André Schreiter, Lisa Heinrich, Natalie Miskiewicz, Björn Dargel, Kirsten Stemmler, Johannes Berg, Jana Knuth und Kevin Brandt Leben einhauchen werden. 

Der Brieffreund von Tochter Sally ist wieder einmal bei Andrew und Jane zu Gast – und hört zufällig mit an, wie die sich über unglaubliche Unglücke mit Todesfolge in ihrem Haus unterhalten. Er missversteht allerdings vieles und wittert ein dunkles Geheimnis hinter den Unfällen. Als dann auch noch der Pfarrer bei seinem Besuch stirbt, kommt es zu Verwirrung und Hysterie, denn Jane und Andrew versuchen, die Leiche zu verstecken. 

Unterhaltsames Bühnenstück

Voller Comedy und Unterhaltung ist das Stück, von dem selbst die Darsteller nicht genug bekommen können. Wer bei den Proben nicht gerade selbst auf der Bühne steht, sitzt im Publikum und schaut den anderen zu – und muss aufgrund von Mimik und Timing der Kollegen so manches Mal laut lachen. Nach „Zwei links, zwei Rechts“ ist „Kille Kille“ das erst zweite Stück des Beta-Theaters. Seit seit August wird dafür geprobt. Beta hat aber noch viel vor. „Wir sind inzwischen größer geworden als nur ein Kunstschulprojekt zu sein“, sagt Björn Dargel. Als Verein hat die Gruppe die Möglichkeit, langfristig auch andere Bühnen im Ruhrgebiet zu bespielen.

Termine: 

Zu sehen ist „Kille Kille“ vom Beta-Theater an diesem Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr im PZ des Städtischen Gymnasiums. Karten gibt es für 7 Euro an der Abendkasse, Reservierungen sind online unter www.beta-theater.de möglich. Weil freie Platzwahl ist, erfolgt der Einlass um 19 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare