In Bergkamen wird gemordet: Wilsberg-Erfinder schreibt für "Mord am Hellweg"

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Jürgen Kehrer wird den Bergkamen-Krimi schreiben.

Bergkamen – Der Krimiautor Jürgen Kehrer wird in Bergkamen auf Mördersuche gehen. Für die Anthropologie „Mord am Hellweg“ wird der Erfinder von Wilsberg den Krimi für die Stadt schreiben.

Dafür wird Jürgen Kehrer eine Recherche-Reise in Bergkamen unternehmen. Wann genau diese stattfindet, steht allerdings noch nicht fest. „Die Reisen können bis Februar 2020 geplant werden“, erklärte Mareike Dolata vom Westfälischen Literaturbüro in Unna den Ablauf. 

Der Fall in Bergkamen wird dann in der Anthropologie pünktlich zum Festivalstart im September 2020 erscheinen. Dann wird es auch eine Lesung in Bergkamen geben. 

Die Ansprechpartnerin vor Ort für Jürgen Kehrer ist Kulturdezernentin Simone Schmidt-Apel. „Jürgen Kehrer hat mir schon geschrieben, dass er sich auf Bergkamen freut“, sagte sie. Er sei derzeit noch mit anderen Projekten beschäftigt und würde im Oktober sagen, wann er in die Stadt kommt. 

Es ist bereits die zehnte Anthropologie, die für das Krimi-Festival „Mord am Hellweg“ geschrieben wird. 22 Autoren und das Autorenkollektiv „Die Krimicops“ schreiben über Mordfälle in 23 Städten der Hellwegregion. Dabei ist pro Geschichte mindestens ein Mord Pflicht, damit die beteiligten Städte auch zu literarischen Tatorten werden.

Bekannter Autor für Bergkamen

Mit Jürgen Kehrer hat Bergkamen einen sehr bekannten Krimi-Autoren gewonnen: Der 1956 in Essen geborene Schriftsteller und Journalist hat lange in Münster gelebt und ist nun Berliner. Seine bekannteste Krimi-Reihe handelt von dem Privatdetektiv Georg Wilsberg. Die Figur Wilsberg ermittelt als Privatdetektiv in Münster und handelt dort mit Münzen und Briefmarken. 

Kehrers Romane über ihn erlangten besondere Bekanntheit, nachdem sie mit Schauspieler Leonard Lansik in der Titelrolle verfilmt wurden. Daneben schrieb Kehrer mehre historische Kriminalromane, die in Münster spielen und ein Sachbuch über Morde in Münster, sowie mehrere Drehbücher. 

Für „Mord am Hellweg“ wird er sich nun literarisch aus dem Münsterland heraustrauen und das Ruhrgebiet für sich entdecken.

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