Keine Sprengung

Bomben-Suche an der Lippebrücke: Ordnungsamt entwarnt

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Bombenalarm in Bergkamen: An zwei Stellen in Rünthe wurde gesucht.

Bomben-Alarm in Rünthe: Im Bereich der Lippebrücke gab es am Donnerstagmorgen zwei Verdachtspunkte auf Weltkriegsbomben. Die Entschärfung hätte für Verkehrschaos gesorgt.

Bergkamen/Werne - Das ging gut aus: Im Bereich der Lippebrücke haben die Behörden am Donnerstagmorgen an zwei Punkten nach Bomben gesucht. Die Verdachtspunkte waren jedoch ungewöhnlich gelegen: Deutlich flacher unter der Erde als eigentlich üblich. In gerade einmal zwei Metern Tiefe lagen die verdächtigen Gegenstände, normal sind für Weltkriegsbomben eigentlich etwa sechs Meter.

Gegen 12 Uhr gab es nun Entwarnung vom Ordnungsamt. Der Verdacht hat sich in beiden Fällen nicht bestätigt, es muss weder gesperrt, entschärft noch gesprengt werden.

In Bergkamens Boden schlummern und schlummerten zahlreiche Bomben aus dem zweiten Weltkrieg. Im vergangenen Jahr lag ein Verdachtspunkt mitten in der Bergkamener Mitte - bei der größten Evakuierung Bergkamens hätten 1800 Menschen evakuiert werden müssen, die Bombe hatte jedoch keinen Zünder.

Besonders gefährlich war die Aktion in Overberge: Dort musste eine Bombe mit Langzeitzünder kontrolliert gesprengt werden - dieser Typus gilt als besonders bedrohlich.

Am kommenden Freitag (28. Februar) wird ganz in der Nähe - in Münster - die Innenstadt nach Blindgängern durchforstet. Die Stadt Münster bereitet die Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vor.

Wir berichten weiter.

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