IGA in Bergkamen – RVR legt Projektplan vor

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Dr. Hans-Joachim Peters.

Bergkamen - Die Metropole Ruhr stellt Projektplan für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 vor. Der Kreis Unna und dort besonders die beiden Städte Bergkamen und Lünen werden sich an dem Projekt beteiligen. Schließlich lautet einer der Untertitel „Freizeit – Erholung an Lippe und Kanal“.

Bei dem Thema liegt Bergkamen ja bekanntlich seit Jahren ganz vorne. Die Marina Rünthe, die geplante Wasserstadt Aden und nicht zuletzt die neugestaltete Bergehalde Großes Holz sind wichtige Pfunde, mit denen sich die Stadt bei der IGA ins Gespräch gebracht hat. Dass dabei der RVR, der federführend den Projektplan zusammen mit der Emschergenossenschaft, den Ruhrgebietskommunen und weiteren Partnern erstellt, Bergkamen mit ins Boot holt, versteht sich von selber. Schließlich hat der RVR als Eigentümer der Bergehalde auch die Umgestaltung des touristischen Anziehungspunktes auf den Weg gebracht.

Der Beteiligung Bergkamens sieht auch der erste Beigeordnete der Stadt, Dr. Hans-Joachim Peters mit Spannung entgegen. „Gerade mit Blick auf unsere Aushängeschilder Wasserstadt, Ökologiestation und Bergehalde haben wir uns um eine Teilnahme beworben“, so Peters. Und wenn in neun Jahren die IGA eröffnet werde, dann zeige sich die ehemalige Bergbaufläche in einem ganz anderen Licht.

„Wir möchten die Chance ergreifen und nachhaltige Projekte auf den Weg bringen“, so Peters. Dazu würden beispielsweise der Lippe-Radweg oder auch ein Brückenschlag über den Kanal gehören, der die Marina in Rünthe mit der Nordseite verbinde. „Uns liegt daran, Projekte auf den Weg zu bringen, die für die Bevölkerung zukunftsweisend sind“, sagte der Erste Beigeordnete.

Eine Hürde werde noch einmal die Entscheidung der neuen Landesregierung sein, die mit Blick auf die Fördermittel eine wichtige Rolle spiele. Unabhängig davon seien aber alle Gremien im Bergkamener Stadtrat schon von den Planungen in Kenntnis gesetzt worden.

Bergkamen steht bei der IGA nicht in der ersten Reihe. Die Städte Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund wollen sich mit großen Gartenschauen beteiligen. Die weiteren Ruhrgebietsstädte engagieren sich unter dem Motto „Zukunftsgärten“. Wie diese Gärten aussehen könnten, das sei Gegenstand einer erneuten Projekt-Werkstatt, zu der der RVR im nächsten halben Jahr einlade, freut sich Peters auf das Frotschreiten des Projektes. Dann soll es für Bergkamen und auch Lünen zu konkreten Ergebnissen kommen. gegeben.

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