Ein CDU-Bürgermeister für Bergkamen? Die Partei stellt ihren Kandidaten vor

Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel (links) wird der Bürgermeister-Kandidat der CDU.
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Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel (links) wird der Bürgermeister-Kandidat der CDU.

CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel hat bekannt gegeben, dass er gerne Bürgermeister von Bergkamen werden würde. Der Vorstand habe sich einstimmig für den Rünther CDU-Mann entschieden, sagte Stadtverbandsvorsitzender Marco Morten Pufke.

Fast sechs Monate, nachdem sich die SPD für ihren Bürgermeister-Kandidaten entschieden hat, stellt auch die CDU ihren Kandidaten auf: Nach der Kommunalwahl am 13. September September möchte Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel dem jetzigen Bürgermeister Roland Schäfer ins Rathaus folgen.

Damit entscheiden sich auch die Bergkamener Konservativen für die sichere Wahl, nachdem die SPD bereits ihren Fraktionsvorsitzenden Bernd Schäfer nominierte: Thomas Heinzel ist seit 40 Jahren in der Partei aktiv, arbeitet schon seit Jahrzehnten im Rat und ist bereits seit sechs Jahren Fraktionsvorsitzender.

CDU stellt Bürgermeister-Kandidaten vor

Er ist in verschiedenen Ausschüssen aktiv, hat sich sowohl im Bau-Ausschuss als auch im Jugendhilfeausschuss engagiert. „Ich habe mir ein Querschnitts-Wissen durch die Verwaltung erarbeitet“, sagt er. Er räumt sich im traditionell roten Bergkamen „etwas größere Außenseiter-Chancen ein“. Durch die Wahl, die auch für die SPD einen neuen Bürgermeister-Kandidaten bedeutet, sieht er die Möglichkeit, etwas zu verändern.

CDU möchte sich verjüngen - aber ohne junge Frauen

Insgesamt möchte die CDU Bergkamen sich zur Kommunalwahl verjüngen. Acht Mitglieder der Jungen Union haben Platz auf der Liste gefunden, wo genau, wollte Pufke noch nicht verraten. Wie Heinzel sind auch die jüngeren Mitglieder, die sich für einen Wahlkreis haben aufstellen lassen, vor allem eins: Männer. "Die Frauen wollten nicht", erklärt Heinzel. 

Trotzdem sei es gelungen, ein Drittel der Plätze mit Frauen zu besetzen. ein weibliches Mitglied der Jungen Union befinde sich ebenfalls auf der Liste, wollte jedoch nicht für einen Wahlkreis kandidieren. Auf den als sicher geltenden Listenplätzen finden insgesamt vier Frauen Platz.

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