Irritation durch schnelle Meldung auf wa.de

Kita „mittendrin“ nimmt Montag die Arbeit in Bergkamen wieder auf

Kita mittendrin Bergkamen Oberaden
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Die Kita „mittendrin“ am Römerberg nimmt am Montag den Betrieb wieder auf.

Selbst gute Nachrichten zur Coronalage können im Handumdrehen Turbulenzen auslösen. Das erlebte Bernd Bronheim als Leiter der Kita „mittendrin“.

Bergkamen – Ein Virusverdacht hatte am Dienstag zur Quarantäne-Anordnung für 67 Kinder und 27 Mitarbeiter geführt, sich am Donnerstag aber als Fehlalarm erwiesen.

Online Meldung schneller als der Dienstweg

Zum dritten Mal war die evangelische Kita damit konfrontiert und insofern routiniert in den Abläufen. Obwohl sich der Anfangsverdacht in zwei Fällen auf Basis von Schnelltests bei der Überprüfung durch das Gesundheitsamt nicht bestätigte, erreichten Bronheim irritierte Elternanfragen. Mit der Verbreitung der guten Nachricht auf wa.de war die Redaktion nämlich schneller als der Dienstweg. So erweckte die Auskunft des Kreises über das „sofortige Ende“ der Quarantäne den Eindruck, dass die Betreuung am Freitag wieder anlaufen würde.

Schriftliche Bestätigung stand noch aus

„Tatsächlich ist es aber so, dass die Beschränkung erst am Freitag aufgehoben werden konnte, nachdem auch der schriftliche Laborbefund vorlag“, erläuterte Bronheim in einer Reaktion. Die telefonische Auskunft darüber genüge der Behörde nicht. Folglich wird die Kita am Montag ihre Arbeit fortsetzen.

Die Kita hat vier strikt voneinander getrennte Gruppen eingerichtet, damit das Virus nicht weiter getragen wird. Ein Schnelltest beim Hausarzt habe bei zwei Kräften eine Infektion angezeigt. Weil dies parallel auftrat, habe des Gesundheitsamtes entschieden, nicht nur diese, sondern gleich alle vier Gruppen vorsorglich in Quarantäne zu schicken.

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