Bergkamener Jugendzentrum soll neu aufgestellt werden

Jugendamt will Yellowstone wieder öffnen - Bloß wann, wie und mit wem?

Das Jugendzentrum Yellowstone ist aus dem Dornröschenschlaf noch nicht erwacht.
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Das Jugendzentrum Yellowstone ist aus dem Dornröschenschlaf noch nicht erwacht.

Wie geht es weiter im Jugendzentrum Yellowstone? Das ist keine Frage des Lockdowns, sondern des Personals und der Konzepte.

Bergkamen - Die Zukunft des Jugendzentrums Yellowstone steht noch in den Sternen. Klar ist aber: Es soll weiter gehen. Das bestätigt Christian Scharwey, zuständiger Sachgebietsleiter im Kinder- und Jugendbüro. Seit Monaten ist das Yellowstone bekanntlich geschlossen. Der Grund dafür ist nicht nur die Corona-Pandemie. Als die anderen Bergkamener Jugendzentren nach dem ersten Lockdown im Frühjahr unter Corona-Auflagen wieder öffneten, blieb das Yellowstone zu: Personalmangel Der langjährige Leiter Hartmut Dietrich ist seit vergangenem Jahr nicht mehr an Bord. „Mit nur einer Kollegin allein wäre es kaum möglich gewesen, den Auflagen gerecht zu werden“, erklärt Scharwey. Inzwischen hat zudem auch Ilona Raddatz das Haus verlassen.

Beteiligung der Kinder und Jugendlichen

Wer ihre Nachfolge als Leiterin oder Leiter des Jugendzentrums antritt, muss die Zeit zeigen - und es soll abhängig davon sein, wie das Yellowstone künftig aufgestellt wird. Das wiederum hängt von den Wünschen der Kinder und Jugendlichen im Ortsteil ab. „In den Herbstferien haben wir ein Beteiligungsprojekt durchgeführt, um abzufragen, was die Kinder und Jugendlichen sich vom Yellowstone erhoffen“, so Scharwey.

Ein ähnliches Vorgehen sei eigentlich auch mit den Oberadener Vereinen geplant gewesen. „Da haben uns aber Corona und der Teil-Lockdown einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauert der Sachgebietsleiter. Auf den Kontakt zum Vereinsnachwuchs will das Kinder- und Jugendbüro dennoch nicht verzichten. „Wir erarbeiten gerade eine Online-Plattform“, berichtet Scharwey. Wenn alles klappt, könne die noch vor den Feiertagen im Netz stehen.

Stadt sucht Kooperation mit Kirchengemeinde

Auf Grundlage des Beteiligungsprojekts und der Online-Umfrage wollen Scharwey und seine Kollegen dann entscheiden, was konkret im Yellowstone passieren und wie die Leitungsstelle besetzt werden soll. Wahrscheinlich ist indes bereits jetzt, dass die evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde mit im Boot ist. „Wir haben eine Kooperation angedacht, da das Jugendzentrum der Gemeinde abgerissen werden musste.“

Weiter Bestand haben soll auf jeden Fall die Konzertreihe, die regelmäßig etliche Musikfans in den „Soundclub“ im Yellowstone lockt. Allerdings rechnet Scharwey damit, dass die Konzerte mit vielen Menschen in einem Raum das Letzte sind, was nach den Beschränkungen der Pandemie wieder anlaufen wird.

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