Angebot für Personal an Grund und Förderschulen sowie Kitas

Coronaschutz für Einrichtungen mit den Jüngsten: Freitag Start mit 380 Impfen in der Römerberghalle

So ging es los, als die mobilen Impfteams die Seniorenheime versorgten, hier im Seniorenglück Haus Rünthe. In der Römerberghalle werden nun vier Impfstraßen für die Aktion an Schulen und Kitas aufgebaut.
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So ging es los, als die mobilen Impfteams die Seniorenheime versorgten, hier im Seniorenglück Haus Rünthe. In der Römerberghalle werden nun vier Impfstraßen für die Aktion an Schulen und Kitas aufgebaut.

Damit das Impfen Fahrt aufnimmt, schafft Bergkamen in der Römerberghalle ein Station fürs Personal an Grund- und Förderschulen sowie Kitas. Freitag geht‘s mit 380 Freiwilligen los.

Bergkamen – Das Impfzentrum für den Kreis an der Platanenallee in Unna bleibt bis auf Weiteres Dreh- und Angelpunkt der Immunisierung gegen das Corona-Virus. Gleichwohl wird für die kurzfristig zum Wochenbeginn vorgezogene Impfung des Personals von Grund- und Förderschulen sowie der Kindergärten eine örtliche Anlaufstelle geschaffen, um das mittlerweile durchgehend täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnete Zentrum nicht zu überlasten. Bergkamen lädt die Genannten in die Römerberghalle ein. Am Freitag geht’s mit gut 380 Impflingen los.

Präparat von Astrazeneca im Einsatz

Die Verabreichung des Vakzins, in diesem Fall das Mittel von Astrazeneca, wird durch mobile Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) erfolgen. Der Ablauf entspricht der Impfaktion in den Seniorenheimen, nur werden diesmal nicht alle Einrichtungen einzeln aufgesucht. Die Versorgung der Impfwilligen erfolgt durch eine Bündelung und Bedarfserhebung in Regie des städtischen Schulverwaltungs- und Jugendamtes, wie Bürgermeister Bernd Schäfer am Dienstag mitteilte.

Schäfer: Große Nachfrage - mehr Sicherheit

„Die Resonanz ist sehr gut, das trägt noch einmal deutliche zur Sicherheit in Schulen und Kitas bei“, sagte Schäfer. Obwohl sich die Stadt über Nacht vor diese Aufgabe gestellt sah, sei es ausdrückliches Interesse der Kommunen, dieser Zielgruppe ein ortsnahes Angebot zu machen. „Das ist besser, als dass sich alle auf den Weg nach Unna machen.“

Weg ins Impfzentrum bleibt die Regel

Die Regel ist es gleichwohl nicht, wie Andreas Daniel von der KVWL erläuterte. Der Einsatz mobiler Teams sei eine Möglichkeit, wenn sich ein Kreis für sein Impfzentrum etwa aus Kapazitätsgründen dazu entscheide. „Gerade Berufsgruppen kann man gut ansprechen und dorthin einladen.“ Und: Grundsätzlich sähen es die Kassenärzte „lieber heute als morgen“, wenn die Hausärzte in die Kampagne einbezogen würden.

Zweiter Termin für Kita-Personal anderer Träger

Nun also die Römerberghalle: „Das städtische Personal der Grundschulen, die Lehrer, die OGS-Mitarbeiter und das Personal der drei städtischen Kitas ist kommenden Freitag an der Reihe. Da sind gut 380 Personen“, erläuterte der Bürgermeister. Eine Woche später, am 19. März, soll sich aus den Teams der 18 örtlichen Kitas in anderer Trägerschaft impfen lassen können, wer mag.

Damit bedarfsgerecht Impfdosen angeliefert werden, meldet die Stadt die Anzahl dem Kreis Unna, der wiederum für die Bestellung des Mittels zuständig ist.

Zentrum für Bürgertestung in Arbeit

Noch nicht spruchreif sind die Pläne der Stadtverwaltung, nach Einführung der kostenlosen Schnelltests neben Arztpraxen und Apotheken eine städtische Anlaufstelle für diese CoP-Tests zu schaffen. Schäfer hofft, Räume und Personal bis Ende der Woche verfügbar zu haben.

Wer testet wo? Kreis arbeitet an Übersicht

Derweil wird im Kreis-Gesundheitsamt noch zusammengetragen, wer in welchen Orten aufgrund der vorläufigen Erlaubnis schon mit der Durchführung von Schnelltests durch geschulte Kräfte begonnen hat – und wahrscheinlich weiter machen will – und die zu Wochenbeginn eingeführte neue Erlaubnis nach Prüfung der Voraussetzungen erteilt wird. „Wir haben noch kein genaues Bild“, sagte Kreissprecher Max Rolke. „Wir arbeiten aber an einer Übersicht und werden sie auf der Homepage www.kreis-unna.de veröffentlichen.“

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