Falsche Nummer: Feuerwehr sucht Einsatzort

+

Bergkamen – Dieser Feuerwehreinsatz hätte ein schlimmes Ende nehmen können: Weil die Hausnummer für die Absetzerin des Notrufs nicht mehr klar erkennbar war, rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst sowie der Notarzt zur falschen Adresse aus.

Statt zum Mehrfamilienhaus an der Alisostraße 21 fuhren sie zunächst das Haus mit der Nummer 1 an – rund 300 Meter vom tatsächlichen Einsatzort entfernt.

Frau winkt Feuerwehrmänner heran

Wertvolle Minuten gingen verloren, in denen die ersten Kräfte am falschen Ort die Lage erkundeten – und natürlich nichts fanden. Erst anschließend sahen sie die Frau, die winkend und rufend an richtiger Stelle auf sich aufmerksam machte. Sie hatte einen Rauchmelder lange piepen gehört und deshalb die Feuerwehr gerufen. „Man kann doch dann nicht nichts tun“, erklärte sie.

Aschenbecher kokelt vor sich hin

Tatsächlich zogen auch leichte Rauchschwaden aus einem geöffneten Dachfenster des Mehrfamilienhauses. Doch der Qualm, der den Rauchmelder ausgelöst hatte, hatte eine vergleichsweise harmlose Ursache: Die Feuerwehrleute, die die Tür aufgebrochen hatten, entdeckten auf einer Heizung einen Aschenbecher, in dem kokelte. Der war schnell entsorgt, ebenso die lärmenden Rauchmelder. Dann konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden, die am Ende froh war, dass die Verzögerung zu Beginn keine gravierenden Folgen nach sie zog.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare