Keine Großveranstaltungen bis Ende Oktober

Eventverbot trifft auch Lichtermarkt

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Für den Lichtermarkt sieht es in diesem Jahr schlecht aus.

Die Corona-Pandemie sorgt schon seit Monaten dafür, dass Veranstaltungen, vor allem jene in großem Umfang, Tabu sind. Das soll auch zunächst so bleiben. Nach dem Willen der Bundesländer sollen Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten bleiben. Das hieße auch, dass der beliebte GSW-Lichtermarkt wohl nicht wie geplant am 30. Oktober stattfinden wird.

Bergkamen – „Wir warten jetzt erst einmal auf die gesetzliche Grundlage, aber wir gehen schwer davon aus, dass der Lichtermarkt nicht stattfinden wird“, sagt Karsten Quabeck vom Bergkamener Stadtmarketing. Sollte der Lichtermarkt definitiv abgesagt werden, wird er auch nicht auf einen anderen Tag verschoben, wie Quabeck mitteilt.

In den vergangenen Jahren hat der GSW-Lichtermarkt stets tausende Besucher angelockt. Er gilt als einer der Höhepunkte im Herbst und bringt alljährlich Straßenkünstler und Walk-Acts aus aller Welt zusammen, um die Besucher zu faszinieren. An Verkaufsständen werden regionale Produkte und westfälisches Kunsthandwerk angeboten.

In Szene gesetzt wird das Spektakel durch bunte Lichter. „Hätten wir das Verbot nur bis zum 31. August gehabt, wären wir wohl noch in der Lage gewesen, einen Lichtermarkt durchzuführen. Aber das haben wir auch infrage gestellt, denn wir hätten die erforderlichen Abstandsregelungen und Hygienekonzepte nicht aufstellen können, ohne dass der Markt seinen Charakter verloren hätte“, betont Quabeck. Die Stadt bedauere es, sollte der Markt ausfallen, aber man wolle nicht zu einem „Corona-Hotspot“ werden.

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