Bergkamen erhält 4,3 Millionen Euro für Schulinfrastruktur

Bergkamen - Das „Kommunalinvestitionsfördergesetz“ ist ein Wortungetüm – die Auswirkungen für die Stadt sind aber durchaus erfreulich. Mit rund 4,26 Millionen Euro darf Kämmerer Marc Alexander Ulrich in den nächsten Jahren für Maßnahmen in der Schulinfrastruktur rechnen.

Der Bund stellt das Geld zur Verfügung, das Land reicht sie weiter. 

Was in diesen Tagen als Zusage im Rathaus eintraf, ist im städtischen Haushalt längst eingeplant. Die Maßnahmen waren im Vorfeld der Dezembersitzung des Stadtrates diskutiert worden.

240.000 Euro für Lehrküche an Gesamtschule

Dazu zählt unter anderem der Neubau der Sporthalle der Freiherr-vom-Stein-Realschule, der mit einer Million Euro zu Buche schlägt. „Für die offene Ganztagsschule an der Schillerschule sind für 2019 und 2020 1,5 Millionen Euro vorgesehen“, so Marc Alexander Ulrich.

Im nächsten Jahr investiert die Stadt 240.000 Euro in die Lehrküche der Gesamtschule. Über drei Jahre gestreckt wird bekanntlich der Umbau des studio theaters, in die Sanierung der Bestuhlung und Bühne sollen eine Million Euro fließen.

Zahlung auf Abruf

Die Gesamtförderung steht pauschal zur Verfügung, die Kommunen können sie für ihre Vorhaben einsetzen. Die Zahlung der jeweiligen Investitionssummen erfolgt auf Abruf. Die Investitionsmaßnahmen mit den Schwerpunkten Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur werden mit bis zu 90 Prozent gefördert. Die Kommunen müssen einen Eigenanteil von zehn Prozent erbringen. „Das sind für uns 500.000 Euro“, so der Kämmerer.

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