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Bombe in Bergkamen: Entschärfung geglückt - Evakuierung aufgehoben

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Von: Markus Liesegang, Ansgar Wolfgart

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Bombe Entschärfung Zünder
Der Heckzünder der Bombe konnte entschärft werden. © Markus Liesegang

In Bergkamen ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie wurde am Montag entschärft. Bewohner im Umkreis mussten evakuiert, Straßen gesperrt werden.

Update vom 29. November, 13 Uhr: Die Bombe ist entschärft. Damit können alle Straßensperrungen aufgehoben werden. Auch die Anwohner dürfen in ihre Häuser zurückkehren.

Update vom 29. November, 12.26 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen. Damit kann sich der Kampfmittelräumdienst nun an die Arbeit machen. In der Sammelstelle an der Lessingstraße werden derzeit übrigens sieben Personen betreut. Die Mehrzahl der Anwohner ist auf der Arbeit oder hat sich eine andere Beschäftigung für die Zeit der Sperrung gesucht.

Absperrung Polizei
Die Fritz-Husemann-Straße ist aufgrund der Bombenentschärfung gesperrt. © Liesegang

Update vom 29. November, 11.40 Uhr: Auch die Warn-App NINA hat jetzt gemeldet, dass die Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen begonnen haben. Unter anderem wird die Fritz-Husemann-Straße gesperrt, sodass ein Befahren von der Werner Straße nicht mehr möglich ist.

Update vom 29. November, 11.20 Uhr: Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehen inzwischen durch die betroffenen Straßen und überprüfen, ob sich noch Personen im Evakuierungsbereich aufhalten. Anwohner in einem Umkreis von 250 Metern müssen ihre Häuser verlassen.

Feuerwehr Kampfmittelräumdienst
In der Gartensiedlung muss ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. © Liesegang

Update vom 29. November, 10.50 Uhr: Eine gewisse Resthoffnung hatte es noch gegeben, dass es sich bei dem bei Messungen festgestellten Objekt auf einem Grundstück in der Gartensiedlung nicht um einen Blindgänger handelt. Inzwischen haben die Erdarbeiten am Vormittag aber ergeben, dass es sich definitiv um eine Bombe handelt. Aufgrund einer ungünstigen Lage könnte die Entschärfung sogar komplizierter werden als gedacht. Bevor der Kampfmittelräumdienst mit der Arbeit beginnen kann, müssen die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen sein.

Unsere ursprüngliche Berichterstattung

Bergkamen - In Bergkamen muss erneut ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die Stadt hat die Arbeiten für den kommenden Montag, 29. November, angesetzt. Dann wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg im Bereich der Gartensiedlung die Entschärfung durchführen.

Für ein Bauvorhaben auf einem Privatgrundstück wurden Messungen vorgenommen, bei denen der Blindgänger entdeckt wurde. Die Arbeiten sollen am Montag zwischen 10 bis 15 Uhr stattfinden. Zeitliche Verschiebungen im Rahmen der Erdarbeiten seien jedoch möglich.

Bombe in Bergkamen: Heute Entschärfung - Evakuierung und Straßensperrung

Alle Personen in einem Radius von 250 Metern um den Bombenfundort werden evakuiert. Nach Angaben von Heiko Brüggenthies vom Ordnungsamt sind in dem Bereich 351 Personen gemeldet. Er geht aber davon aus, dass aufgrund von Arbeit und Schule nur ein Bruchteil der Bürger auch wirklich anwesend sein wird. Zudem sind die Bewohner schon am 19. November per Handzettel informiert worden, sodass sie für diesen Zeitraum andere Aktivitäten planen können.

Der Fundort liegt mitten in der Gartensiedlung, sodass folgende Straßen von den Sperrungen betroffen sind:

Sammelstelle im Treffpunkt an der Lessingstraße

Die Sperrungen werden ab circa 11 Uhr von Polizei und Stadt eingerichtet. Dann wollen Mitarbeiter der Stadt auch alle betroffenen Wohneinheiten aufsuchen und die noch anwesenden Personen auffordern, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Busse der VKU sollen entsprechend umgeleitet werden.

Für Personen, die nicht wissen, wo sie während der Evakuierung unterkommen können, stellt die Stadt Bergkamen im Treffpunkt an der Lessingstraße ein Ausweichquartier zur Verfügung. Diese Sammelstelle wird während der Evakuierung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut. Nach erfolgter Entschärfung werden die Absperrungen aufgehoben.

Personen, die ihre Wohnung nicht aus eigener Kraft verlassen können oder aber Hilfe benötigen, um zur Sammelstelle zu gelangen, wurden gebeten, sich bereits im Vorfeld mit der Ordnungsbehörde der Stadt in Verbindung zu setzen. Die Mitarbeiter sind während der Dienstzeiten unter den Rufnummern 02307/965255 und 02307/965238 erreichbar. Auch bei anderen Fragen zur anstehenden Evakuierung sind die Mitarbeiter behilflich.

Zuletzt war am 4. November ein Blindgänger in den Lippeauen zwischen Rünthe und Werne entschärft worden. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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