Den Rünthern stinkt’s: Schlechte Luft aus dem Kanal an der Westfalenstraße

Rünthe. Regelmäßig werden die Anwohner der Westfalenstraße von unangenehmen Gerüchen belästigt, wenn der Abwasserkanal „gespült“ wird. 

Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen und dort in Person Karlheinz Röcher hat sich nach der Initiative eines Anwohners der Angelegenheit angenommen und eine Unterschriftenliste „Westfalenstraße“ auf den Weg gebracht.

Die Geruchsbelästigung beim Spülen der Abwasserkanäle sei auch beim Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) längst ein Thema, habe der Leiter des Betriebes, Thomas Staschat, bei einem Gespräch Ende Juni eingeräumt, so Röcher. Es werde auch über eine grundsätzliche Lösung nachgedacht. „Nach einer Besichtigung vor Ort hat die SEB signalisiert, dass es Sanierungsbedarf gibt“, so Röcher. 

Untersuchung soll Klarheit bringen

Eine genaue Untersuchung der durch den Bergbau geschädigten Kanäle sei zudem angekündigt worden. Allerdings müssten erst die notwendigen Genehmigungen bei den übergeordneten Behörden beantragt werden. In dem Gespräch hat Staschat laut Röcher auch wissen lassen, dass auf die Anwohner keine zusätzlichen Kosten zukämen. 

An den Kosten müsse sich allerdings die RAG Deutsche Steinkohle beteiligen, teilte Röcher in einem Schreiben an die Anlieger mit. Über die Höhe der Beteiligung werde verhandelt. Staschat und sein Vertreter waren nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Liste war von 28 Anwohnern der Westfalenstraße unterzeichnet worden. 

„Das Thema lag im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft“, scherzt Röcher, der hofft, dass bald etwas gegen den wiederkehrenden Geruch getan wird.

Rubriklistenbild: © Volkmer

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