Nach Evakuierung in Bergkamen

Abriss-Druck an den Turmarkaden: Das sagt der Besitzer

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Bergkamen-Mitte - Bereits seit zwei Wochen werden die leerstehenden Turmarkaden von einem Abrissunternehmen entkernt, im Februar 2020 soll das Gebäude vollständig abgerissen sein. Was bedeutet der Abriss für die Bewohner der Töddinghauser Straße?

„Aufgrund des Brandes möchten wir schneller arbeiten“, sagte Alexander Dold, der Vorstand der Immobilienverwaltung Interra aus Düsseldorf, der die Turmarkaden gehören. Auf dem Gelände soll 2022 ein neues Einkaufszentrum entstehen. 

Der Abriss ist in Sicht

Dold stellte klar, dass gegen den Vandalismus im Objekt auch Bauzaun und Arbeiten nicht helfen werden. „Wir können nicht viel tun, wenn Jugendliche denken, sie müssten dort etwas anzünden“, sagte er.

Brand in den Turmarkaden

"Der Kauf würde für uns keinen Sinn machen"

Der Vorstand äußerte sich auch zu den Vermutungen, dass Interra die evakuierten Hochhäuser neben den Turmarkaden kaufen wolle. „Die Gerüchte sind absurd. Der Kauf würde für uns keinen Sinn machen“, sagte Dold. 

In der angespannten Situation nach der Evakuierung kamen die Gerüchte auf, dass Interra die daneben gelegenen Gebäude nach der Evakuierung auch abreißen wollen würde. Diese seien jedoch falsch, stellte Dold klar. 

Denn es gebe mindestens 60 Eigentümer, mit denen verhandelt werden müsse und zugleich böten ausreichend Fläche für das geplante Einkaufszentrum. 

So könnten das Einkaufszentrum aussehen, dass die Interra bauen möchte.

Jedoch stehe im Keller der Turmarkaden die Technik für die Wohnhäuser, sodass Interra diesen an die Eigentümer verkaufen wolle, falls Interesse bestehe. Fest steht: Die Technik des neuen Einkaufszentrums soll in dem Keller nicht mehr untergebracht werden.

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