Ahlener Bewerbung für Landesgartenschau 2017?

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Bunte Blumen – wie hier im Maxipark – gehören zu einer Landesgartenschau dazu.

AHLEN ▪ Nachdem die Bewerbung für die Landesgartenschau 2014 im Jahr 2007 doch wieder zurück gezogen worden war, soll sich Ahlen nun für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2017 bewerben.

Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, Bewerbungsunterlagen zu erarbeiten sowie ein Finanzierungskonzept und ein Konzept für die Folgekosten zu erarbeiten und diese den Gremien zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.

Für 2014 war 2007 bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt worden, die Einreichung der Bewerbung wurde wegen offener Fragen zur Nachnutzung auf Initiative der CDU dann aber doch noch abgelehnt. Die SPD-Fraktion stellte Ende 2009 nun den Antrag zur Bewerbung um die Ausrichtung 2017. Bewerbungsschluss ist am 1. Februar 2011.

Ein Großereignis wie die Landesgartenschau könne dank finanzieller Zuschüsse die Stadtentwicklung fördern und biete eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren. Zu den Bestandteilen der Bewerbung zählen unter anderem eine Definition der Ziele, die mit der Ausrichtung erreicht werden sollen, die Darstellung der örtlichen Gegebenheiten, der Beschluss des Stadtrates, Eckpunkte für ein Marketingkonzept, Konzepte zur Folgenutzung mit Angaben zur Finanzierung und zur Einbindung der Bürger, Eckpunkte zu inhaltlichen Schwerpunkten sowie Kosten-, Finanzierungs- und Zeitpläne für die Umsetzung und die Durchführung.

Die Erarbeitung der Bewerbungsunterlagen setzt die Einschaltung eines externen Gutachters voraus, dessen Kosten sich laut Beschlussvorlage auf mindestens 60 000 Euro belaufen dürften. Als thematische Schwerpunkte wurden bisher die Zeche Westfalen mit der Osthalde, ökologische Projekte und das Thema Wasser benannt.

Mit der Machbarkeitsstudie und der Bewerbung setzt der Rat auf eine „positive stadtentwicklungspolitische Initialzündung“, die unabhängig von einem Zuschlag sei. Die öffentliche Diskussion könne eine Auseinandersetzung mit den Stärken und Schwächen der Stadt Ahlen bewirken und Wünsche der Ahlener Bürger erkennen lassen.

Für die Landesgartenschau 2017 bewerben sich bereits Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest, deren Machbarkeitsstudie bereits erstellt ist.

2014 wird die Stadt Zülpich die Schau ausrichten, nachdem Hamm den Zuschlag nicht erhalten hat. In Hamm fand 1984 die erste Landesgartenschau statt.

Die Verwaltung schlägt die Gründung einer Arbeitsgruppe vor, die eventuell mit der Arbeitsgruppe „Osthalde“ zusammenarbeiten könne. Bis zur Sommerpause ist ein endgültiger Beschluss zur Vergabe einer Machbarkeitsstudie vorzubereiten. ▪ WA

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